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Kulturmeile

Muss man lesen: “111 Orte im Siebengebirge, die man gesehen haben muss”

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Bad Honnef | Sie steht beim Fotografieren ungern vor der Linse, er ist in Beuel geboren, hat aber irgendwann den Weg nach Bad Honnef gefunden. Nun haben Ursula Gilbert und Michael Klein gemeinsam ein Buch über das Siebengebirge geschrieben:  111 Orte im Siebengebirge, die man gesehen haben muss.

Wo kann man vergnügt durch die Hölle gehen? Seit wann spielen Drachen Basketball? Warum wurden im Siebengebirge ganze Kneipen versetzt? Und was hat ein Weinkeller mit dem Grundgesetz zu tun? Das Buch bietet eine spannende Spurensuche durch das sagenumwobene Siebengebirge. So lässt sich Neues erkunden und das Ungewöhnliche im scheinbar Altbekannten entdecken.

Mehr als Drachenfels, Eselsweg und Rheinromantik

Das Siebengebirge zählt zu den ältesten Naturschutzgebieten Deutschlands und zieht jährlich rund zwei Millionen Touristen an. Die Region, die noch im 19. Jahrhundert von Bergwerken und
Steinbrüchen geprägt war, präsentiert sich heute als Anziehungspunkt für Wanderer, Freizeitsportler, Ausflügler und Kulturinteressierte. Die Landschaft lockt mit einer hohen Dichte an Natur- und Kulturdenkmälern, ist ein reiches Geotop und Rückzugsort für seltene Pflanzen und Tiere.

In ihrem Buch führen Ursula Gilbert und Michael Klein an Orte von Ennert bis zum Westerwald, von Sankt Augustin bis Erpel – überall dorthin, wo man sich »zum Siebengebirge zugehörig« fühlt. Kundig stellen sie 111 weniger populäre, aber umso spannendere Orte vor und erzählen unbekannte Geschichten hinter den vermeintlich bereits bekannten Orten.

Mit diesem Band soll man das Siebengebirge neu entdecken können, so der Verlag.

Am 10.9.2016, 11 Uhr, wird das Buch in der Buchhandlung Werber vorgestellt.

Neben ihrer Tätigkeit als Schriftstellerin ist Ursula Gilbert Mitinhaberin der Bücherei Werber. Auf dem Foto neben ihr die Krimiautorin Gigi Louisoder und Geschäftspartnerin Ulrike Helmling

Neben ihrer Tätigkeit als Schriftstellerin ist Ursula Gilbert Mitinhaberin der Bücherei Werber. Auf dem Foto rechts von ihr die Krimiautorin Gigi Louisoder und Geschäftspartnerin Ulrike Helmling

Die Autoren

Ursula Gilbert, studierte Anglistik, Kunstgeschichte und Geschichte in Bonn und Stirling. Über ihre Heimatregion Siebengebirge hat sie mehrere Bücher herausgegeben und diverse Artikel veröffentlicht. Ihre Fotos haben bereits Eingang in verschiedene Kalender gefunden.

Michael Klein wurde 1966 in Bonn-Beuel geboren. Der Autor und Referent befasst sich gemeinsam mit seiner Frau mit der Literaturgeschichte zur Zeit der Rheinromantik im 19. Jahrhundert. Als Liebhaber des Siebengebirges und bekennender Rheinländer veröffentlichte er zahlreiche Aufsätze zur Region.

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Bad Honnef und Umgebung

Meinhard Siegel Trio in Rhöndorf

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Meinhard Siegel Trio | Foto: Veranstalter

Bad Honnef-Rhöndorf | Am Sonntag, 21. Januar, findet ab 11 Uhr ein Benefizkonzert zum Auftakt des 7 Mountains Summer Jazz Festivals 2018 statt. Das Meinhard Siegel Trio aus Essen serviert augenzwinkernd schwungvolle Eigeninterpretationen bekannter Jazz- und Swingtitel aus verschiedenen Jahrzehnten im Weinhaus Hoff in Bad Honnef-Rhöndorf, Löwenburgstr. 16. Der Eintritt beträgt 5,- Euro. Der komplette Erlös kommt der Aktion Deutschland hilft – Nothilfe Jemen zu Gute.

 

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Kulturmeile

Werke von Rainer Plum im Kunstraum

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Rainer Plum | Foto: Kunstraum

Bad Honnef | Zur Eröffnung der ersten Ausstellung im neuen Jahr im Kunstraum lädt der Verein zur Förderung von Kunst & Kultur in Bad Honnef am 21. Januar 2018 (Sonntag), 11.00 Uhr, in den Kunstraum Bad Honnef (Rathausplatz 3) ein. Gezeigt werden Zeichnungen, eine Laserarbeit, Skulpturen und einige Fotografien von Professor Rainer Plum.

Der Ausstellungsaufbau berücksichtigt das dialogische Prinzip der Arbeiten untereinander während ihres Entstehungsprozesses.

Zur Einführung spricht Professor Dr. W. Peter Gerlach (ehem. Professor für Kunstgeschichte bei der Fakultät für Architektur der University / RWTH Aachen).

Dauer der Ausstellung: 21. Januar bis 11. Februar – Öffnungszeiten des Kunstraums: Donnerstag und Freitag 16.00 h – 19.00 h sowie Samstag und Sonntag 10.00 h – 13.00 h. Der Eintritt ist frei.

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Kulturmeile

FiF wird 20 – Folk vom Feinsten im Jubiläumsjahr

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Bad Honnef | Seit 1998 gehört die Folk- und Weltmusik im Feuerschlösschen zu den Höhepunkten des Bad Honnefer Kulturlebens, mit großer Resonanz weit über die Region und das Rheinland hinaus. International renommierte Top Acts, die sonst nur in großen Konzertsälen live erlebt werden können, kommen immer wieder gerne ins traditionsreiche Feuerschlösschen mit seiner exzellenten Akustik und intimen Clubatmosphäre – so auch im Jubiläumsjahr 2018.

Die Saison eröffnen am Donnerstag, den 25. Januar (20 Uhr), Johan Hedin und Esbjörn Hazelius. Das Meister-Duo der schwedischen Folkmusik ergänzt das Repertoire traditioneller Melodien durch eigene, virtuose Kompositionen und gekonntes Songwriting. Deutschlandradio Kultur zeichnet das Konzert auf.

Einen Monat später, am Sonntag, den 25. Februar (19 Uhr), folgt dann der lange ersehnte Auftritt von Siobhan Miller & Band aus Schottland, die eine fantastische Mischung aus Folk, Jazz, Acoustic und Singer-Songwriter-Musik präsentieren. Siobhan wurde 2011, 2014 und 2017 erneut bei den MG ALBA Scots Trad Awards als „Scots Singer of the Year” ausgezeichnet (dreifach, das hat bislang noch niemand geschafft!).

Sarah McQuaid aus Cornwall kommt auf vielfachen Wunsch schon zum dritten Mal ins Feuerschlösschen, diesmal am Montag, den 19. März (20 Uhr). Ihr Gitarrenstil ist so ausgefeilt, dass sie ein Lehrbuch über die berühmte DADGAD-Stimmung für die akustische Gitarre verfasst hat. Neben ihren eigenen Songs interpretiert Sarah traditionelle irische und Appalachian Folksongs und Balladen. Am Samstag, den 14. April (20 Uhr), hüllen die beiden Schottinnen von Twelfth Day – Harfenistin Esther Swift und Geigerin Catriona Price – das Publikum mit „Atmospheric Folk“ in Klangwolken, die sich nicht einem einzigen Genre zuordnen lassen. Die beiden sind musikalische Freigeister, die ihre zwei Instrumente und ihre zwei Stimmen als Quartett betrachten und die Grenzen des Duetts neu definieren, dazu mit einer sehr humorvollen Bühnenpräsenz.

Wenn unter dem Begriff „World Music“ eine Musik verstanden wird, die durch Verwendung traditioneller Instrumente, durch bewusst gesetzte Rhythmen und harmonische Melodien die Menschen überall auf der Welt in ihren Bann zieht, dann kann der Franzose Pierre Bensusan ohne Übertreibung als einer der eloquentesten und facettenreichsten „Weltmusiker“ unserer Zeit bezeichnet werden. Sein Name ist längst zum Synonym für großartige, zeitgenössische Gitarrenmusik geworden (Sonntag, den 22. April, 19 Uhr).

„Madagaskar trifft Streichquartett“ lautet das Motto am Freitag, den 4. Mai (20 Uhr), wenn Erick Manana aus Madagaskar und das Lokanga Köln Quartett mit poetischen Liedern, fetzigen Grooves und klassischen Streichersounds im Feuerschlösschen musizieren (vor ihrem dann folgenden Auftritt in Paris). Manana begeisterte schon im Januar 2016 die Honnefer Folkfreunde, damals mit Dama Mahaleo.

Und dann wieder ein Auftritt von Liederjan. Am Samstag, dem 2. Juni (20 Uhr), nehmen die drei von der Spaßtankstelle – Jörg Ermisch, Hanne Balzer und Philip Omlor – in bewährter Weise Alltagserscheinungen und sich selbst auf die Schippe. Nach wie vor bedient sich die Gruppe aus einem fast unerschöpflichen Fundus von Zupf-, Streich-, Blas- und Tasteninstrumenten, von Tuba und Akkordeon über Waldzither, Ukulele und Harmonium bis zu Saxophon, Konzertina und Singender Säge. Aber sie können auch ohne. Ihr A capella Gesang lässt manchen 100 Mann-Chor vor Neid erblassen.

Alle Veranstaltungen finden im Feuerschlösschen in Bad Honnef, Rommersdorfer Str. 78 (auf dem Gelände des Siebengebirgsgymnasiums), statt. Eintritt 15,- €, ermäßigt 11,- €. Kinder bis zum 14. Lebensjahr haben freien Eintritt. Abendkasse + 2,50 €. Vorverkauf bei Guthy’s Depot, Bahnhofstr. 8 und Stadt-Info, Rathausplatz 2-4 Telefonische Vorbestellung: 02224 75011 oder 0176 63654368

Auch im Jubiläumsjahr gilt: An jedem 2. Freitag im Monat ab 19 Uhr: „Verstaubte Instrumente – Musikersession“ (nur für Musiker, ohne Publikum).

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