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Bad Honnef und Umgebung

Mitmachausstellung zum Projekt Armut wurde in Asbach eröffnet

Von Erwin Höller

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Foto: Erwin Höller

Asbach | Am Abend des Martinstags wurde mit einem Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Laurentius Asbach die Mitmachausstellung Armut eröffnet. Zelebrant des Gottesdienstes war der Kreisjugendseelsorger Pfarrer Thomas Taxacher aus Siegburg. Er ging in seiner Predigt auf die vielfältigen Formen der Armut ein.

Foto: Erwin Höller

Die schlimmste Form der Armut sei für den Menschen die Einsamkeit, einfach unbeachtet und übersehen zu werden, so der Pfarrer. Er verwies auch auf das heilsame Wirken von Mutter Theresa. Sie habe sich uneigennützig den Menschen am Rand der Gesellschaft angenommen und ihnen geholfen.

Der Geistliche blickte auch auf die Bedeutung der Ausstellung. Er rief zum Ansehen der Kunstwerke und zum aktiven Mitmachen auf. Zum Schluss des Gottesdienstes begrüßte der Pfarrgemeinderatsvorsitzende des Seelsorgebereichs Rheinischer Westerwald, Peter Muß, die Gottesdienstbesucher und besonders die aus Essen angereiste Künstlerin Jana Merkens, den Pfarrverweser Heiner Gather, Pfarrvikar Burkard Möller und den Geschäftsführer der Katholischen Jugendagentur Bonn (KJA) , Rainer Braun-Paffhausen. Er dankte allen, die an der Organisation und Gestaltung der Ausstellung mitwirken.

Veranstalter ist der Caritas-Ausschuss des Pfarrgemeinderates und die Ehrensteiner Armenstiftung. Die Idee, die Ausstellung in Asbach durchzuführen, hatte Diakon Stephan Schwarz, Leiter des Familienzentrums. Da er längere Zeit auf einer Wallfahrt nach Assisi unterwegs war, übernahm Anna Balensiefen vielfältige Arbeiten in der Organisation. Sie erhielt als Dankeschön einen Blumenstrauß. Die Mitmachausstellung wurde gemeinsam von der Künstlerin Jana Merkens und der KJA Bonn konzipiert.

Foto: Erwin Höller

Rainer Braun-Paffhausen betonte in seiner Ansprache, dass er sich freue, dass die Ausstellung in der Pfarrkirche in Asbach stattfinde und es ihm ein Herzensanliegen sei, diese offiziell zu eröffnen, da er eine besondere Beziehung zu dieser Kirche habe. Seine Ehefrau stamme aus Drinhausen und die Hochzeit und die Taufe des Sohnes seien in dem Gotteshaus gefeiert worden.

Jana Merkens (27 Jahre alt) stellte sich und die Ausstellungsobjekte danach im Interview mit Pfarrer Thomas Taxacher vor. Die gebürtige Beckumerin mit amerikanischem High-Schoolabschluss und Fine Arts-Studium an der Academy of Art University San Francisco, hat auch in Münster und Bonn studiert. Zur Zeit studiert sie an der Uni Duisburg-Essen im Master Kunst-Pädagogik. Sie gestaltet neben Gemälden und Zeichnung auch Skulpturen und Logos.

Die Ausstellung setzt sich aus mehreren Werkreihen zusammen. Es werden “Die Gesichter von Hartz IV und die Schattenseite von einem Leben in Hartz IV” mit Zimmereinsichten und die Obdachlosigkeit mit ihren Schattenseiten Alkohol- und Drogensucht und Nahrungssuche und die Bettel-Mafia thematisiert. Die Künstlerin regt mit ihren Arbeiten zum Nachdenken an und kritisiert auch das Schubladen-Denken der Gesellschaft. Um eigene Erfahrungen in ihr Projekt einfließen zu lassen, hat sie auch selbst zeitweise auf der Straße gelebt. Auch an Frau Merkens wurde ein Blumenstrauß überreicht und nach dem Gottesdienst verteilten die Ministranten in der Messfeier gesegnete Weckmänner.

Die Ausstellung “Armut” wird in den nächsten Tagen von Schulklassen der Realschulen in Asbach und Neustadt und des Gymnasiums Neustadt, sowie u.a. von Kindergartenleiterinnen besucht werden. Alle Interessierten können die Arbeiten von Jana Merkens kennenlernen und sich Gedanken machen, was jeder für ein gutes und gelingendes Leben benötigt. Außerdem bietet sich die Möglichkeit, Informationen zum Thema “Armut” zu erhalten und selbst aktiv zu werden.

Foto: Erwin Höller

Foto: Erwin Höller

Öffnungszeiten sind am Samstag, 18. und 25.11.17 von 17.00 – 18.00 Uhr (Möglichkeit zur Führung ab 19.30 Uhr), am Sonntag, 19.11. von 16.30 – 18.00 Uhr, sowie am Dienstag, 21.11. von 17.00 – 18.30 Uhr. An den Sonntagen und am Dienstag sind Führungen an den Nachmittagen nach Anmeldung im Pastoralbüro möglich (Tel.: 02683-43336).

Hingewiesen wird auch auf die Messfeier am Samstag, 18.11., 18.30 Uhr zum Thema Armut mit dem Asbacher Kirchenchor, die Abschlußmesse am Sonntag, 26.11. um 18.00 Uhr mit Jugendseelsorger Pfarrer Taxacher und die Veranstaltung “Kirche und Kino im Cine5” mit dem Film : Bob der Streuner und anschl. Podiumsdiskussion zur Ausstellung und zum Film am Donnerstag, 23.11. um 18.00 Uhr.

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Betriebspraktikum bei “Honnef heute”

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Sibi-Praktikantin Benedice Larroque

Bad Honnef | Auch dieses Jahr organisierte das SIBI im Rahmen der Erkundung von Betrieben und der ersten Einblicke in das alltägliche Arbeitsleben wieder ein zweiwöchiges Betriebspraktikum der Jahrgangsstufe 9.

Die Schüler bewarben sich – mit wenigen Einschränkungen – bei Betrieben ihrer Wahl zwischen Bad Honnef und Bonn. So sammeln sie Erfahrungen zum Beispiel im Marketing, in der Fotografie, im Fachhandel oder Ingenieurswesen.

Benedice Larroque, 14 Jahre alt, entschied sich für ihr Interessensgebiet Journalismus. Zwei Wochen absolviert die leidenschaftliche Hockeyspielerin ein Praktikum bei “Honnef heute”, dem Internetportal für Bad Honnef und Umgebung. Sie lernt das alltägliche Leben eines Online-Journalisten kennen, wird selbstständig recherchieren, redigieren, Video-Interviews führen und Artikel schreiben.

Da „Honnef heute“ bei Praktikantinnen und Praktikanten großen Wert auf eine eigene Meinung, Kreativität und Selbstständigkeit legt, “kann ich dort meine Interessen sehr gut umsetzen”, so Benedice.

Sie hofft, in ihrem Praktikum viel Neues zu erfahren und freut sich auf die Zusammenarbeit mit „Honnef heute“. (BL)

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Bad Honnef und Umgebung

Dreigestirn kommt zum Karnevalskonzert der Musikschule

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Bad Honnef | Am Montag, 5. Februar 2018, 17:00 Uhr, veranstaltet die Musikschule der Stadt Bad Honnef in der Konrad-Adenauer-Schule, Rheingoldweg 16, ein Karnevalskonzert für die Jüngsten der Musikschule. Prinzessinnen, Clowns, Cowboys und Piraten geben Kostproben ihres musikalischen Könnens. Die Kinder der musikalischen Früherziehung und der Schulchor des Grundschulverbundes Löwenburgschule sind mit dabei. Angesagt hat sich hoher Besuch des Prinzen beziehungsweise Dreigestirns.

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Bad Honnef und Umgebung

CDU will erneut LAGA-Bewerbung

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Fraktionsvorsitzender Sebastian Wolff (r.) mit dem CDU-Vorsitzenden Dr. Bernhard Spies auf der Brücke zur Insel Grafenwerth vor der Entscheidung über den LaGa-Standort 2020

Bad Honnef | Die Website landesgartenschau-badhonnef.de ist noch online und die Bewerbungsfrist für die Landesgartenschau NRW 2023 läuft bald ab. Jetzt denkt die CDU über eine neue Bewerbung nach.

Die letzte habe  einen hervorragenden Prozess mit vielen guten Ideen in Gang gesetzt, der schließlich im ISek weiterentwickelt wurde, so Fraktionsvorsitzender Sebastian Wolff.  Hierauf ließe sich bei einer erneuten Bewerbung aufbauen. Der Bewerbungsschluss, 1.3.2018, könne seiner Meinung nach eingehalten werden.

Wolff: “Falls eine LAGA-Bewerbung erfolgreich sein sollte, würde dies zu einer wesentlichen Fokussierung der unterschiedlichen Fördermittel führen und die Stadtentwicklung im Rahmen des ISek positiv beschleunigen.”

Die Stadt hält eine neue Bewerbung für sinnvoll. Rat und Verwaltung hätten in der Folge der ersten Bewerbung eine Reihe von Veränderungsprozessen eingeleitet, so sei neben dem ISek-Rahmenkonzept unter anderem die Dachmarke entwickelt worden und bald komme das Online-Portal. Auch den Erfolg beim Antrag “Zukunft Stadtgrün” führt die Verwaltung auf die Bewerbung zur Landesgartenschau 2020 zurück.

Diesmal könnten durch eine Gartenschau-Bewerbung “komplexe Maßnahmen wie die neue Brücke, die Verlegung des DB-Haltepunktes oder eine Aufwertung des Altarms” befördert werden, vermutet die Verwaltung. Eine LaGa 2023 käme für sie allerdings zu früh.

Notwendig sei auf alle Fälle eine Überarbeitung der ersten Bewerbung. Das Planungsbüro benötige dafür vier bis sechs Wochen, die Kosten beliefen sich auf 30.000 bis 40.000 EUR brutto.

Mehr zu einer erneuten LaGa-Bewerbung in der Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung, Planen und Bauen am 24.1.2018, 18 Uhr, Ratssaal.

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