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Mia sagt Danke

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Bad Honnef/Königswinter | Im Namen von Mia bedankt sich der Tierschutz Siebengebirge bei allen Spendern, die dazu beigetragen haben, dass die Tierschutz-Hündin operiert werden konnte. Heike Reichelt, die die Hündin für den Tierschutzverein in Pflege genommen hat: “Wir waren sehr berührt von der Vielzahl der Anrufe und der regen Anteilnahme an Mias Schicksal.“

Mia, gerade mal erst ein knappes Jahr jung, hatte eine Verformung von Elle und Speiche am Vorderbein und konnte nur noch unter Schmerzen laufen. Am 15. Mai wurde die Hündin von einem Spezialisten in Bonn operiert. Heike Reichelt berichtet weiter: „Mia hat die Operation gut überstanden. Das Beinchen ist nun durch einen sehr festen Verband gut stabilisiert. Sie muss sich jetzt einige Wochen schonen, damit das Bein in Ruhe heilen kann.“ In ca. drei Monaten wird eine Platte, die zur Stabilisation eingearbeitet wurde, operativ wieder entfernt werden. Wir gehen davon aus, dass Mia danach wieder schmerzfrei laufen kann.

Mia

Bei Bedarf wird der Verein Mia nach der zweiten Operation einem Tier-Physiotherapeuten vorstellen, um den Wiederaufbau der Muskulatur voranzutreiben.

Die Tierschützer bedanken sich bei allen tierlieben Menschen, die ein Herz für Mia gezeigt haben. Fragen zu Mia beantwortet auch weiterhin gerne ihr Pflegefrauchen, Heike Reichelt unter Tel. 02244- 80 946.

Wer den Tierschutz Siebengebirge kennenlernen möchte, kann dies im Rahmen eines Tierschutzabends tun. Der nächste Tierschutzabend findet am Freitag, den 9. Juni statt. Das Treffen beginnt um 19.30 Uhr in dem Veranstaltungsraum des Restaurants Il Pozzo, Brunnenstr. 11 in Windhagen-Rederscheid.

Informationen über den Tierschutz Siebengebirge uns seine Aktivitäten gibt es auch im Internet auf www.tierschutz-siebengebirge.de und www.facebook.com/TierschutzSiebengebirge

Foto: Tierschutz Siebengebirge

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Honnefshopping oder doch Amazon?

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Es hat wirklich lange gedauert, bis man in Bad Honnef das Wort INTERNET in den Mund nehmen durfte, ohne ausgelacht zu werden. Allmählich sind auch Gestrige willens, sich der Wirklichkeit nicht zu verschließen.

Das Tollste an vielen Internet-Angeboten ist, dass die meisten umsonst sind – von Wikipedia bis zum News-Portal. Nun soll es bald ein Online-Portal mit Shop für den Einzelhandel in Bad Honnef geben. Die Stadt verspricht den Händlern, sie brauchen dafür nichts zu bezahlen. Das macht der Steuerzahler: 100.000 EUR das Land, 100.000 die Stadt.

Ob dieses Geld gut investiert wird, ist eine spannende Frage. In Wuppertal hat es nicht ausgereicht. Nach zwei Jahren stand das Projekt wirtschaftlich deutlich vor dem grünen Bereich und muss nun weiter öffentlich finanziert werden. Bad Honnef hat 320.000 Einwohner weniger, entsprechend weniger Konsumenten.

Die Honnefer Politik steht hinter dem Projekt, eine wesentliche Voraussetzung für das Gelingen. Befragte Händler sind skeptisch. Sie fürchten vor allem die mit dem Onlineportal einhergehenden notwendigen Ressourcen. So geht es nicht ohne Schulung, ohne ständige Aktualisierung der Produktangebote, Anpassung der Preislisten, ein digitales Warenwirtschaftssystem. Hinzu kommen die logistischen Anforderungen beim Wareneinkauf, bei Reklamation und beim Umtausch. “Ein Shop kommt für mich nicht infrage”, so eine Innenstadt-Händlerin, die nicht genannt werden will, “wie soll ich das denn alles schaffen?”

Händler, die auf Online-Märkten vertreten sind, erleben offensichtlich weniger einen Umsatz-Boom, eher sprechen sie von einer höheren Frequenz im stationären Shop. Fachleute sind der Überzeugung, mindestens drei bis vier Jahre gehen ins Land, bis sich der Aufwand auch in der Kasse bemerkbar macht.

Klar ist, dass etwas in Bad Honnef geschehen muss. Da ist ein Portal, das den Geschäftsleuten eine gute Präsenz im Internet ermöglicht, der richtige Weg. Ob ein Bad Honnefer Online-Shop attraktiv genug sein wird, um sich gegen Amazon, Ebay und Co. behaupten zu können, steht auf einem anderen Blatt.

 

 

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Kick-Off zum Förderprojekt Online-Plattform – Einzelhandel eingeladen

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Bad Honnef | Am Mittwoch, 5. Dezember 2017, 19:30 Uhr, lädt die Stadt Bad Honnef alle Einzelhändler und –händlerinnen aus dem Stadtgebiet zu einem Informations- und Gesprächsabend zum Förderprojekt Online-Plattform ein. Im Foyer des Rathauses, Rathausplatz 1, stellen Bürgermeister Otto Neuhoff und die Wirtschaftsförderung das Projekt, die Ansprechpartner und -partnerinnen sowie die nächsten Schritte vor.

Gemeinsam mit den Einzelhändlern wird ein tolles Projekt auf die Beine gestellt werden. Bei einem Informationsgespräch in der Reihe „Dialog“ legten Einzelhandel und Stadt im April vergangenen Jahres den Grundstein für einen wegweisenden Schritt: ein „zweiter Marktplatz“ soll künftig die Stärken des stationären Handels unterstützen, neue Absatzwege im Einzelhandel erschließen, Umsätze des einzelnen Händlers steigern und – vor dem Hintergrund sich wandelnder Kaufgewohnheiten – den Handel in unserer Stadt branchenübergreifend zukunftsfähig machen.

An die Stadt Bad Honnef richtet sich der Wunsch vieler Einzelhändler und -händlerinnen nach einem tragfähigen finanziellen Unterbau. Mit Erfolg konnte sich die Stadt inzwischen im Rahmen des Projektaufrufs „Digitalen und stationären Handel zusammen denken“ um Fördermittel bewerben. Mit finanzieller Unterstützung der Landesregierung Nordrhein-Westfalen können Wirtschaftsförderung und Einzelhandel nun die nächsten Schritte unternehmen und das ambitionierte Projekt umsetzen.

Bürgermeister Otto Neuhoff: „Wir haben ein gutes Konzept ausgearbeitet – jetzt wird es endlich konkret. Wir freuen uns auf einen spannenden Abend mit konstruktiven Gesprächen.“ Er hofft auf reges Interesse aus dem inhabergeführten Einzelhandel Bad Honnefs. Im Rahmen der moderierten Veranstaltung berichten Einzelhändler und -händlerinnen von ihren Erfahrungen aus anderen Städten, Experten informieren über den digitalen Wandel und seinen Herausforderungen.

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Hohe PCB-Belastung in Turnhalle der Gesamtschule

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Bad Honnef | Die Erzbischöfliche Gesamtschule St. Josef in Bad Honnef hat die Schulturnhalle vorsorglich geschlossen. Im Rahmen eines aktuell erstellten Gutachtens wurde eine sehr hohe PCB-Belastung des Fugenmaterials festgestellt. Das teilte am Morgen das Erzbistum Köln mit.

Eine Belastung der Raumluft könne nicht ausgeschlossen werden, so das Erzbistum. Deshalb müsse sicherheitshalber die Raumluft gemessen werden. Bis die Ergebnisse dieser Raumluftmessung vorliegen, könne die Halle nicht mehr genutzt werden.

Das Materialgutachten wurde im Rahmen der bautechnisch üblichen Vorbereitungen der Abrissarbeiten der Turnhalle durchgeführt. Für das alte Schulgebäude ist ebenfalls ein solches Gutachten erstellt worden. Dort wurde jedoch keine Belastung festgestellt, teilt das Erzbistum weiter mit.

Damit die Schülerinnen und Schüler weiterhin Sport machen können wollen sich sich die Schulleitung und das Erzbistum Köln als Schulträger in Absprache mit der Stadt Bad Honnef  um Ausweichmöglichkeiten in Turnhallen in der Umgebung kümmern.

Die Fläche des 1971 fertiggestellten Turnhallengebäudes ist Teil der Neubaufläche auf der das neue Schulgebäude von St. Josef errichtet werden soll. Der Abriss der alten Halle ist im Zuge der Neubaumaßnahmen in rund sechs Monaten geplant.

Was ist PCB?

PCB steht als Abkürzung für “Polychlorierte Biphenyle”, eine große Gruppe –die 209 unterschiedlichen Substanzen werden als “Kongenere” bezeichnet- schwer abbaubarer, mehrfach chlorierter aromatischer Verbindungen, die aufgrund ihrer besonderen Eigenschaften wie hoher Hitze- und Chemikalienbeständigkeit, niedrigen Dampfdrucks, schwerer Entflammbarkeit und geringer elektrischer Leitfähigkeit in der Vergangenheit in sehr großer Menge vielfältige technische Anwendungen fanden.

Der größte Teil der PCB wurde in Isolier- und Hydraulikflüssigkeiten in sogenannten geschlossenen Systemen eingesetzt. Sie fanden aber auch in großen Mengen Anwendung in Isolier-und Dichtungsmassen, Beimengungen in Farben und Lacken zur Verbesserung der Streichfähigkeit sowie als Imprägnier- und Flammschutzmittel (offene Systeme). (Ruhr-Universität Bochum)

Fragen und Antworten zu PCB

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