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MGV: Volles Haus und tolle Stimmung

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Bad Honnef-Aegidienberg | Die Begrüßung der vielen Gäste nahmen der Vorsitzenden Eberhard Bialkowski und der Chorleiter Guido Wilhelmy gemeinsam vor. Sie stellten ebenfalls den neuen Orden des Chores vor, der wieder vom  2. Vorsitzenden Richard Winter geschaffen wurde.

Der diesjährige Orden des MGV trägt das Motto: „Was wären mir Sänger ohne us Frauen!“. Dies als Reminiszenz an die großartige Unterstützung der Sängerfrauen, ohne die kein Verein, auch kein Männerchor, bestehen kann.

Erstmals führte Guido Wilhelmy durch das Programm des Bunten Abends. Er machte das wie ein Profi, souverän und gekonnt, witzig und spritzig. Er rief als erstes die ganze Truppe der KG Klääv Botz auf die Bühne, mit allen Gruppen. Herein gespielt vom Spielmannszug unter der Leitung von Udo Schaffrath knubbelten sich auf der Bühne des Bürgerhauses die Fünkchen, die Bergfunken, die Prinzengarde und die Prinzenpaare und der Elferrat. Für die Tanzdarbietungen war nach dem großen Zusammenrücken dann trotzdem noch Platz. Und ohne Zugabe durfte keine Gruppe abtreten. Guido Wilhelmy überreichte die Orden des MGV an Prinz Hubert II und seine Aegidia Astrid I, an das Kinderprinzenpaar Merlin I. und Dina I. sowie den Präsidenten Oliver Fröhlke. Auch die Trainerinnen der Tanzcorps und Udo Schaffrath erhielten den Orden des MGV. Zum Glück für den Männer-Gesangverein hatte die KG „Klääv Botz“ an diesem Tage keinen weiteren Auftritt und blieb somit auch im bisher schon voll besetzten Bürgerhaus.

Der Chor erfreute seine Gäste mit einem Potpourri kölscher Leedcher, arrangiert vom Chorleiter Guido Wilhelmy und vorgetragen mit den Solisten Udo Schaffrath und Herbert Saal. Auch die Sänger bekamen den Orden des MGV umgehängt und nach der Begrüßung der Ehrengäste wurden sie mit der Musik von Matano von der Bühne gespielt. Zu den Ehrengästen gehörten ebenfalls die drei Bürgermeister-Kandidaten.

Es folgte ein Höhepunkt des Bunten Abends, der Auftritt des TC Rot-Weiß Vettelschoss, Deutsche Meister, Europameister und Weltmeister im Gardetanz. Was die Jungen und Mädchen auf die Bühne zauberten, war atemberaubend.  Bei einigen Figuren hatten die Zuschauer Angst, die Bühne sei nicht hoch genug. Aber alles ging gut und nach mehreren Zugaben durfte die Tanzgruppe wieder von der Bühne. Guido Wilhelmy bedankte sich auch bei Helga Bosbach-Feinhals, der neuen Pächterin des Bürgerhauses, die den Auftritt der Vettelschosser dem MGV ermöglicht hatte.

Hans Glander setzte mit seiner gewohnt gekonnten Büttenrede das Programm fort. „Früher war das anders“ meinte er und bewies das auch mit ganz aktuellen Beispielen.

Beim Frühstücksfernsehen, vorgetragen von Hanni Ziegert, Magdalene Saal und Anne Bialkowski, kam es durch eine Fehlleitung beim Sender „Hupperich“ zu einer Programm-Änderung, die den Akteuren nicht bekannt war und zu urkomischen Verwechslungen führte. Statt Morgengymnastik sollte ein Hähnchen gegrillt werden.

Fünf Sänger kamen noch einmal auf die Bühne und führten vor, wie eine Chorprobe beim MGV in Jillienberg aussehen könnte. Die Sänger Herbert Saal, Eberhard Bialkowski, Richard Winter und Bernd Gierig brachten den Dirigenten Kurt Ziegert mit ihrer Bummelei und ihren Ausreden zur Verzweiflung. Aber nach dem Vortrag seines Lieblingsliedes „Ach, wie ist’s möglich dann“ war er doch wieder bereit, den Dirigentenstab zu übernehmen. Die Sänger legten ein Gelübde ab, den Chorgesang in Jillienberg zu fördern und zu leben. Und dies tun die Sänger ja immerhin schon seit 1875. Am Flügel wurden die Sänger begleitet vom echten Dirigenten Guido Wilhelmy.

Bevor die Ehrengarde der KG gekonnt und umjubelt den Schlusspunkt des Bunten Abends setzte, zeigten die Sängerfrauen Hanni Ziegert, Martha Haase, Anne Bialkowski, Magdalene Saal, Christel Kreßner und Sylvia Clever einen gekonnten Clownstanz. „ Ich möch so gern ne Clown sin, mit ner dicke ruude Nas“. Einstudiert hatte den Tanz mit den Frauen Doris Ziegert.

Der Vorsitzende des MGV bedankte sich bei Guido Wilhelmy für die gelungene Moderation und bot ihm sofort einen langfristigen Vertrag an, aus dem er nur gegen eine gehörige Ablösesumme heraus kommt. Außerdem bedankte Eberhard Bialkowski sich bei den vielen Helferinnen und Helfern, dem Musiker Matano, dem es gelungen war,  in den Pausen zwischen den Vorträgen viele Paare auf die Tanzfläche zu bringen, der guten Bedienung durch die Damen von Helga Bosbach-Feinhals, die es ermöglicht hatten, diesen Bunten Abend so toll und reibungslos durchzuführen. Danach ging es daran, die Preise der großen Tombola abzuholen.

Eberhard Bialkowski

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