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Stadt Siebengebirge

Malteser leisten 900 Stunden "Dienst am Jecken"

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Bad Honnef |Zum Ende der Karnevalssession 2013/2014 ziehen die Bad Honnefer Malteser eine positive Bilanz. “Fast 1.000 Stunden ‘Dienst am Jecken’ – man merkt, dass es eine lange Session war, die jetzt zu Ende geht,” sagt Malteser-Stadtbeauftragter Dr. Andreas Archut über die diesjährige Session, die für die Sanitäter jetzt einen guten Abschluss gefunden hat.

Seit Sessionsbeginn haben die Honnefer Malteser bei 15 Sanitätsdiensten in Bad Honnef und der Region ehrenamtlich etwa 900 Dienststunden verrichtet – deutlich mehr als im Vorjahr. Einen Schwerpunkt stellte der Straßenkarneval dar. Insgesamt wurde rund 50 Mal Erste Hilfe geleistet, zehn Jecke mussten ins Krankenhaus transportiert werden.

Seit Weiberfastnacht waren die ehrenamtlichen Malteser-Helfer brauchtumsbedingt beim Straßenkarneval im Dauereinsatz. In Sankt Augustin versorgten 40 Malteser aus Bad Honnef und Siegburg alkoholisierte und verletzte Teilnehmer der großen Jugendkarnevalsparty auf der Marktplatte. Beim Siebengebirgszug in Bad Honnef bestritten die Malteser am Karnevalssonntag mit 30 Helfern und vier Fahrzeugen gemeinsam mit dem DRK den Sanitätsdienst. In Aegidienberg waren am Veilchendienstag 20 Malteser aktiv. Unterstützung bekamen sie bei allen drei Großeinsätzen von Notarzt André Schmitz.

Wenn die Stimmung steigt, halten die Sanitäter ein wachsames Auge auf die Jecken. Das hat Tradition, ist aber auch notwendig, denn der Sanitätsdienst ist bei großen Veranstaltungen zwingend vorgeschrieben. Mit rund 50 Hilfeleistungen und 10 Krankentransporten hielt sich das Einsatzaufkommen im Rahmen des Vorjahrs und auf vergleichsweise niedrigem Niveau. Bei den Zügen in Bad Honnef blieben die Notfallkoffer dieses Jahr erfreulicherweise geschlossen.

„Der Karneval ist für uns Malteser eine der geschäftigsten Zeiten des Jahres“, sagt Stadtbeauftragter Dr. Andreas Archut. „Am Aschermittwoch brauchen wir genauso Erholung wie die Karnevalsjecken.“ Um fachlich fit für die vielen, zum Teil parallel stattfindenden Dienste zu sein, haben die Malteser zuvor viele Stunden ihrer Freizeit in ihre Aus- und Weiterbildung und die Pflege des Materials investiert. Dr. Archut dankte seinen Mitstreitern und freute sich über den Zuspruch der Bevölkerung: “Von den Karnevalsfans entlang der Zugwege erhalten wir immer wieder spontane Dankesbekundungen. Das freut uns natürlich sehr!”

Malteser

Malteserseinsatz beim Veilchendienstagszug in Aegidienberg

Foto: MHD

 

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Stadt Siebengebirge

Ganz Selhof unterm Weihnachtsbaum

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Bad Honnef-Selhof | Zum dritten Mal traf sich Ganz Selhof unterm Weihnachtsbaum. Die Idee zu dieser Veranstaltung hatte der Jungesellenverein “Einigkeit macht stark”.

Sogar aus dem fernen Berlin kamen diesmal Sälefer angereist, zum Beispiel Michael Gilgen, der 18 Jahre lang Mitglied im Tambourcorps “Frei Weg” war.

Wer gerne Weihnachtslieder singt, der sollte im nächsten Jahr zur Martinskapelle kommen, wenn es wieder heißt: Ganz Selhof unterm Weihnachtsbaum.

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Stadt Siebengebirge

Sozialausschuss berät über Seniorenvertretung für Bad Honnef

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Bad Honnef | Am Dienstag thematisiert der Sozialausschuss die Einrichtung einer Seniorenvertretung in Bad Honnef. Honnef heute sprach zuvor mit Annette Stegger, frühere stellvertretende Bürgermeisterin und heutiges Mitglied im Vorstand der  Bundesinteressenvertretung für alte und pflegebetroffene Menschen e.V. (BIVA).

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Stadt Siebengebirge

Wird kostenpflichtiges Parken an Lohfelder Straße wieder abgeschafft?

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Bad Honnef | Die Kritik an der Parkraumbewirtschaftung in Bad Honnef ist immer noch heftig. Viel Unverständnis rief vor allem wegen der vielen Schwimmbadnutzer auch die Gebührenerhebung auf dem Parkplatz Lohfelder Straße hervor. Die könnte bald der Vergangenheit angehören.

Gestern Abend beschloss eine Mehrheit es Betriebsausschusses von 5:4 Mitgliedern den Antrag von Grünen und FDP, die Bewirtschaftung des Parkplatzes an der Lohfelder Straße aufzugeben.  Dagegen stimmten CDU und BÜRGERBLOCK.

Klaus Wegner (GRÜNE) “Ich hoffe, dass dies ein erster Schritt ist, um auch im Rat die Rücknahme der Bewirtschaftung des Parkplatzes zu erreichen. Die Bewirtschaftung des Parkplatzes schadet dem Eigenbetrieb “Bad Honnefer Bäder”. Insbesondere Dauerkarteninhaber, Familien, Früh- und Spätschwimmer und Besucher aus entfernten Stadtteilen werden durch die Parkgebühr unverhältnismäßig hoch belastet.” Dieses Jahr registrierte das Schwimmbad 15.304 weniger Besucher als 2016, führte das Ergebnis auf die schlechte Wetterlage zurück.

Eine Rückerstattung von Parkgebühren oder eine kostenfreie Parkplatznutzung für Freibadbesucher, wie dies von der Verwaltung vorgeschlagen wurde, wäre nach Wegners Meinung zu aufwendig und ungerecht gegenüber den Minigolfspielern, Tennisclubmitgliedern und anderen Besuchern der Insel.

Für den Fraktionsvorsitzenden der GRÜNEN könne sich das kostenfreie Parken nicht nur positiv auf die wirtschaftliche Entwicklung der Bad Honnefer Bäder auswirken, sondern auch als Maßnahme der Imageförderung auf die Attraktivität der Stadt.

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