Vernetzen

Malteser

Malteser ernennen neue Helfer – Solidarität mit Winzern

Beitrag

| am

Bad Honnef | Der vielfältige Dienst am Nächsten der Bad Honnefer Malteser ruht künftig auf noch mehr Schultern. Im Rahmen ihrer Weihnachtsfeier hat die ehrenamtlich aktive Hilfsorganisation neue Helfer und Funktionsträger ernannt.

Die Feier fand in diesem Jahr im Weingut Pieper in Königswinter statt. Stadtbeauftragter Dr. Andreas Archut sagte: “Wir Malteser lassen damit eine alte Tradition wieder aufleben, und wir zeigen unsere Solidarität mit den Siebengebirgswinzern.” Die Kontakte zu diesen reichen lange zurück: Winzer Bobbi Pieper war in den 80-er Jahren Katastrophenschutz-Helfer und Schirrmeister bei den Honnefer Maltesern.

Archut dankte allen aktiven Maltesern für ihren Einsatz im auslaufenden Jahr. Neben den “Einsatzdiensten”, dem Katastrophenschutz und den Sanitätsdienst, lobte er besonders die Erste-Hilfe-Ausbilder für ihren Einsatz, die wieder über 2.000 Menschen in Erster Hilfe und Lebensrettenden Sofortmaßnahmen ausgebildet haben. Archut sagte: “Als ‘Einzelkämpfer’ ist es für unsere Ausbilder sie besonders wichtig zu wissen, dass auch sie Teil der großen Malteser-Gemeinschaft sind.” Diese wurde an dem Abend im Jesuiterhof in Königswinter wiederum größer, da Andreas Archut eine Reihe neuer Helfer ernennen konnte. Nach erfolgreicher Helfergrundausbildung wurden Gregor Biesenbach, Michael Brämer, Leon Jordan, Wilfried Loose, Lukas Pott, Tamara Raschka und Johannes Sieprath zu Helfern im Malteser Hilfsdienst ernannt.

Auch vier neue Funktionsträger führte Archut in ihre Ämter ein. Er ernannte die Rettungssanitäterin Elsbeth Müller zur Sicherheitsbeauftragten gemäß dem Medizinproduktegesetz (MPG). ALs MPG-Beauftragte ist sie künftig für die ordnungsgemäße Durchführung der Geräteeinweisungen gemäß Medizinproduktegesetz verantwortlich. Wilfried Loose erhielt die Ernennung zum Schirrmeister und ist damit künftig dafür zuständig, den einwandfreien Zustand der Einsatzfahrzeuge zu überwachen. Christian Büsch und Cornelius Dirk wurden zu Zugtruppführern ernannt. Im Einsatzfall leiten sie den Führungstrupp der Malteser-Einsatzeinheit und unterstützen den Zugführer bei seinen Führungsaufgaben. Außerdem sind sie bei Bedarf Stellvertreter des Zugführers.

Neben dem Katastrophenschutz gehört der Sanitätsdienst zu den wesentlichen Aufgaben der Honnefer Malteser. Jedes Jahr stehen Malteser-Sanitäter bei rund 70 Sanitätsdiensten in Bad Honnef und Umgebung mehrere Tausend Stunden für Notfälle bereit. Weil sie sich bei den Sanitätsdiensten durch besonderen Fleiß hervorgetan haben, bedankte sich der Stadtbeauftragte besonders bei Gregor Biesenbach, Lucca Musconi, Hendrik Tafel, Hanna Groß, Florian Knappkötter, Jens Kragelung und Thorsten Sauer. “Ohne Eure Unterstützung hätte ich wohl vielen Veranstaltern absagen müssen”, sagte Archut. (MHD)

 

Weiterlesen
Anzeigen
Einen Kommentar verfassen

Schreiben Sie einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Bad Honnef und Umgebung

300 Stunden Sanitätsdienst: Honnefer Malteser helfen bei der UN-Klimakonferenz in Bonn

Beitrag

| am

Bad Honnef | Zur Rettung des Weltklimas haben auch die Bad Honnefer Malteser in den vergangenen zwei Wochen einen bescheidenen Beitrag geleistet: Sie unterstützten mit fünf Helfern den Sanitätsdienst bei der UN-Klimakonferenz COP 23. Rund ehrenamtlich geleistete 300 Stunden kamen dabei zusammen.

Vor allem Rettungshelfer Lucca Musconi und Rettungssanitäter Malte Daniels investierten viel Freizeit in den Dienst für den Klimaschutz. Zwölf Schichten „schoben“ sie mal in der Konferenzzone („Bula Zone“) rund um das World Conference Center Bonn im ehemaligen Regierungsviertel und mal im flankierenden Präsentationsbereich, der „Bonn Zone“ auf der Blumenwiese in der Rheinaue. Auch die Rettungssanitäterin Tamara Raschka und Sanitätshelfer Paul Ried übernahmen so manche Schicht. Malteser-Stadtbeauftragter Dr. Andreas Archut, der eine Führungsausbildung im Katastrophenschutz hat, war drei Mal Leiter des Medical Centers in der „Bonn Zone“ und koordinierte die Arbeit der dortigen Unfallhilfsstellen und Erstversorgungstrupps.

Rund 25.000 Menschen nahmen an der Konferenz teil. Dabei kam es immer wieder zu kleinen und größeren medizinischen Erfordernissen. Häufig waren es Folgeerscheinungen des rheinischen Herbstklimas, das gerade den Konferenzteilnehmern aus tropischen Gefilden arg zusetzte. Auch Blasen an den vom langen Gehen und Stehen überlasteten Füßen mussten häufig versorgt werden. Nur selten waren Transporte ins Krankenhaus erforderlich.Die besondere Herausforderung war das internationale Umfeld, in dem die Konferenz stattfand – viele Patientenversorgungen fanden auf Englisch statt, manchmal mussten auch die letzten Reste des eingerosteten Schulfranzösischs reaktiviert werden, um ein Anamnesegespräch führen zu können.

Andreas Archut: „Der Dienst bei der COP23 war schon etwas ganz Besonderes. Für unsere Helfer war es nicht nur die Gelegenheit, Großeinsatzerfahrung zu sammeln und organisationsübergreifend mit anderen Hilfsorganisationen und der UN-Polizei zusammenzuarbeiten. Wir haben auch nicht oft die Chance, mit unserem Dienst einen unmittelbaren Beitrag zu einer globalen Herausforderung wie der Bekämpfung des Klimawandels zu leisten.“

Während die fünf Honnefer Helfer in der Rheinaue Einsatz machten, waren auch ihre Kollegen in der Heimatgliederung nicht untätig: Sie besetzen verschiedene Sanitätsdienste zum Karnevalsbeginn und stellten die Einsatzbereitschaft der Honnefer Einsatzeinheit sicher.

Foto: Helfer der Malteser, der JUH, des ASB und des DRK stemmten den Sanitätsdienst gemeinsam. Foto: Dirk Lötschert

Weiterlesen

Bad Honnef und Umgebung

Sankt Martin: Malteser Jugend hält Tradition aufrecht

Beitrag

| am

Foto: Ralf Klodt/MHD

Bad Honnef | Beim Martinszug der Grundschule Am Reichenberg und des katholischen Familienzentrums St. Johannes war die neue Malteser-Jugendgruppe vollzählig angetreten und übernahm die Spitzenposition des christlichen Umzugs. Erwachsene Malteser-Sanitäter übernahmen den Sanitätsdienst bei der Veranstaltung, wobei jedoch das Feuerzeug zum Wiederentzünden vorzeitig erloschener Laternenkerzen eindeutig das wichtigste Hilfsmittel war, das die Sanis an dem Abend mit sich führten.

Der Malteser-Stadtbeauftragte Dr. Andreas Archut kennt die Martinstradition schon, seit er als Jugendlicher zu den Maltesern gekommen ist. Er sagt: “Viele unsere Helfer können sich noch gut erinnern, wie sie bei den Maltesern angefangen haben, und wissen noch genau, wie das war, zum ersten Mal die große Fackel zu tragen. Auch wenn es einigen anfangs ‘uncool’ vorkam, so sind sie doch jetzt stolz, dass die Jugendlichen von heute es ihnen gleichtun.”

Die Malteser Jugend ist die Jugendorganisation des Malteser Hilfsdienstes. Bei ihrer Jugendarbeit stehen gemeinsame Aktivitäten vom Spielen über das Helfen und Beten im Vordergrund. Wo es möglich ist, können die Jugendlichen den erwachsenen Maltesern über die Schulter schauen und bei manchen Diensten auch aktiv mitmachen. Das schweißt zusammen, und nicht wenige junge Menschen bleiben der Hilfsorganisation lange als Aktive erhalten. Daran hätte auch der heilige Martin seine Freude gehabt.

 

Weiterlesen

Bad Honnef und Umgebung

Bad Honnefer Malteser kämpfen um Deutsche Sanitäter-Meisterschaft

Beitrag

| am

Training für den Wettbewerb in Landshut. Foto: MHD

Bad Honnef | Eine 14-köpfige Gruppe der Bad Honnefer Malteser fährt am Wochenende zum Bundeswettbewerb des Malteser Hilfsdienstes nach Landshut, um sich im Wettbewerb der Schulsanitäter mit Gruppen aus ganz Deutschland zu messen. 

Beim 18. Bundeswettbewerb treten ehrenamtliche Einsatzkräfte aus ganz Deutschland gegeneinander an. Neben einem Erwachsenen- und einem Jugendwettbewerb gibt es seit einigen Jahren auch einen Wettbewerb für Schulsanitäter. Für die Gliederung Bad Honnef nehmen Schüler der CJD Jugenddorf Christopherusschule Königswinter und der Konrad-Adenauer-Schule Bad Honnef an dem Leistungsvergleich teil. Die Malteser-Gruppe hat sich durch den Sieg beim Diözesanwettbewerb für die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft qualifiziert und vertritt dort ihren Diözesanverband. Die Honnefer Gruppe startet für die Malteser in der Erzdiözese Köln.

Beim Bundeswettbewerb beweisen Malteser aus dem gesamten Bundesgebiet ihr Können in der Notfallversorgung. Die Einsatzkräfte müssen realistische Szenarien unter höchstem Zeitdruck bewältigen. Das haben die Jugendlichen bei den Maltesern gelernt und in den vergangenen Wochen und Monaten fleißig trainiert. Rettungsassistentin Carina Frings hatte die Wettbewerbsgruppe zusammen mit den Gruppenleiterinnen Janina Gebert und Antonia Fasolack auf den Wettkampf in Landshut vorbereitet.

Von den Teilnehmern wird bei dem Wettbewerb eigenständiges und flexibles Handeln verlangt. Es gehe nicht nur darum, Routine abzurufen, vielmehr müsse in Sekunden entschieden werden, um Unwägbarkeiten, Zufälle und plötzlich auftretenden Ereignisse zu bewältigen. Das Ziel ist ebenso einfach wie herausfordernd: allen Notfall-Betroffenen so umfassend und wirksam wie möglich zu helfen. Im Wettkampf der Schulsanitäter geht es aber nicht nur um die medizinische Versorgung sondern auch um das Wissen Rund um die Malteser und den Zusammenhalt in der Gruppe.

Das Honnefer Team reist mit 14 Personen und einem klaren Ziel zum diesjährigen Wettkampf nach Landshut: „Wir wollen unser Bestes geben und dabei den Spaß stets im Blick behalten“, sagt Janina Gebert, die selbst als Schulsanitäterin zu den Maltesern gekommen ist und hier inzwischen die Jugendgruppe leitet. Bereits im Jahr 2013 begleitete Carina Frings die Schulsanitäter vom CJD Königswinter zum Bundeswettkampf nach Aachen und belegte mit dieser Gruppe den fünften Platz. Ein gutes Abschneiden beim Bundeswettbewerb ist deshalb nicht nur Ehrensache, sondern zeigt auch, dass die Jugendliche ihre Unsicherheiten überwunden haben, wie Trainerin Carina Frings betont: „Wir müssen Aufgaben erfüllen, die absolut realistisch sind und verantwortungsbewusst in einem Team arbeiten. Da muss jeder Handgriff sitzen, schließlich geht es um Menschenleben.“ (A.A.)

Malteser unterstützen Schulsanitätsdienste

Auch in der Schule ist immer wieder fachgerechte Erste Hilfe gefragt: während des Unterrichts, beim Sport, in den Pausen, bei schulischen Veranstaltungen. An vielen Schulen helfen sich die Schüler inzwischen erst mal selbst: Denn hier stehen für den Fall der Fälle Schüler bereit, die sich in einer Arbeitsgemeinschaft Schulsanitätsdienst zusammengeschlossen haben. Die Bad Honnefer Malteser unterstützen die Schulsanitätsdienste im Siebengebirgsraum, indem sie in fachlichen Fragen beraten und die Jugendlichen zu Ersthelfern, Schulsanitätern und Notfallhelfern ausbilden.

 

Weiterlesen

Werbung

wimmeroth_logo

Anzeige-Brunnencafe

brückenhofmuseum

fernsehdoktor

Blog via E-Mail abonnieren

Gib deine E-Mail-Adresse an, um diesen Blog zu abonnieren und Benachrichtigungen über neue Beiträge via E-Mail zu erhalten.
 

Kommentare

Oft angeklickt