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Bad Honnef und Umgebung

Maibäume 2017 legal erwerben – Verkauf am Sonntag

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Bad Honnef/Königswinter | Das Aufstellen von Maibäumen ist fester Bestandteil der rheinischen Tradition. In der Nacht zum 1. Mai wird der Angebeteten eine frische Birke ans Haus gestellt. In diesem Jahr fällt der 1. Mai auf einen Montag. Damit der Baum auch wirklich frisch ist, werden in diesem Jahr die Maibäume am Sonntag, den 30.04. zum Verkauf angeboten. Das teilt das Forstamt Rhein-Sieg-Erft mit.

Nur: woher den Baum nehmen?

Um Konflikte mit dem Gesetz und unnötige Schäden in Vorgärten und Alleen zu vermeiden, bieten der Landesbetrieb Wald und Holz und andere Waldbesitzer verschiedene Möglichkeiten zum legalen Erwerb eines Maibaums. Denn das Fällen einer Birke ohne Zustimmung des Waldbesitzers bzw. Revierförsters ist Sachbeschädigung und Diebstahl.

Die Preise für einen legal erworbenen Maibaum beginnen bei 10,- €, und sind damit wesentlich günstiger als das Bußgeld bei illegalem Abholzen! Zur Vermeidung von Flurschäden und zwecks Unfallverhütung werden die Maibäume an den meisten Verkaufsstellen von Forstwirten eingeschlagen und müssen von den Käufern lediglich aus dem Wald geholt werden – das Mitbringen von Sägen ist also kaum erforderlich. Ausnahmsweise ist es an den meisten Stellen gestattet, mit dem Fahrzeug in den Wald zu fahren, allerdings nur auf den (ausgeschilderten) Rundkursen.

Damit nicht nur der Einschlag sondern auch der meist abenteuerliche Transport der Bäume unfallfrei vonstatten geht, sollten folgende polizeiliche Hinweise beachtet werden:

– die Ladung / Bäume verkehrssicher befestigen und mit dem Fahrzeug samt Ladung die Höhe von 4 m und die Breite von 2,55 m nicht überschreiten;
– die Ladung darf nach vorne überhaupt nicht und nach hinten maximal 3 m über das Fahrzeug hinausragen;
– das äußerste Ende der Ladung muss mit einer roten Fahne gekennzeichnet sein, wenn es mehr als einen Meter überragt; und
– Kennzeichen und Beleuchtung nicht verdecken!

Verkaufsstellen

Königswinter-Ittenbach: Sonntag, 30.04. ab 14:00 Uhr bis 19:00 Uhr
Forstrevier Siebengebirge Treffpunkte: Auf dem Parkplatz „Acherhof“ an der Straße „Zum Stöckerhof“. Beschilderung folgen!
Kein selber schlagen!
Preis: ab 20,- € pro Baum

Königswinter-Bennerscheid: Sonntag, 30.04. ab 14:00 Uhr bis 19:00 Uhr
Forstrevier Siebengebirge Treffpunkt: Bennerscheid-Neuglückstraße
Zum selber schlagen
Preis: je nach Größe ab 10,- € pro Baum

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Den heimischen Wildvögeln helfen

Einladung zum Futterhäuschen-Bau im Vorteil Center – Bauzentrum am 28.10. in Asbach

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Foto: Tierschutz Siebengebirge

Bad Honnef/Königswinter | Aufgrund der erfreulich positiven Resonanz in den letzten Jahren lädt der Tierschutz Siebengebirge Kinder und Jugendliche zum Futterhäuschen-Bau ein.

Gebastelt wird am Samstag, den 28. Oktober im Vorteil Center – Bauzentrum in Asbach. An dem Tag haben alle Kinder und Jugendlichen (gerne auch mit ihren Eltern) in der Zeit von 9-14 Uhr die Möglichkeit, eigenständig oder aber mit Hilfe der ehrenamtlichen Helfer, ein Futterhäuschen für die heimischen Wildvögel zu basteln. Wie schon in den letzten Jahren werden vorgefertigte Bauteile zur Verfügung gestellt, die von der Firma Anton Limbach für diese Aktion gesponsert und zugeschnitten wurden.

Warum brauchen Wildvögel unsere Hilfe?

Die natürlichen Lebensräume der Wildvögel mit Hecken, Bäumen, Wildwuchs, Totholz und Wildwiesen werden immer weniger. Stattdessen findet man saubere, „aufgeräumte“ Einheitsgärten ohne Vielfalt für Tier und Natur. Mit einem Futterhäuschen an der richtigen Stelle im Garten oder auf dem Balkon kann man den heimischen Wildvögeln über die nahrungsarme Herbst- und Winterzeit helfen.

Weitere Informationen zum Tierschutz Siebengebirge gibt es über die Vereins-Hotline 0700/01230845 oder im Internet auf www.tierschutz7gebirge.de und www.facebook.com/TierschutzSiebengebirge

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Bad Honnef und Umgebung

Zu Tisch mit Martin Luther

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Bad Honnef | Auf Initiative von Pfarrerin Britta Beuscher und Pfarrer Uwe Löttgen-Tangermann hatte die evangelische Erlöserkirche in Bad Honnef zu einer Veranstaltung eingeladen, die das Jubiläum der Reformation einmal in einem ganz anderen Licht darstellte. Inhaltlich war es ein Abend, wie er so im Hause Luther durchaus stattgefunden haben könnte.

Luther hatte einen großen Hof, der von seiner Frau Katharina von Bora vorbildlich geführt wurde – wie sonst hätten alle im Haushalt lebenden Studenten und Bediensteten und Gäste aus lokaler Politik und Wirtschaft Wittenbergs regelmäßig Speis und Trank in ausreichender Menge vorfinden können. So kamen schnell 40 bis 50 Personen zusammen.

Die Tafeln im Hause Luther waren berühmt für ihre Qualität; nicht nur die körperliche, auch geistige Nahrung wurde in Form angeregter Disputationen bei Tisch gewährt. Dies nachzustellen war Ansinnen dieses Abends.

Zu Tisch mit Martin Luther | Foto: Ev. Kirchengemeinde Bad Honnef

Gewandet in zeitgenössische Kleider empfingen Katharina von Bora (Britta Beuscher) und Dr. Martinus Luther (Uwe Löttgen-Tangermann) die Gäste bei bester Speis und gutem Trunk zu anregenden Gesprächen. Zu Beginn gab es ein kleines Schauspiel über den Ehealltag bei Luthers; es wurde den Gästen ein auch heute noch alltägliches Bild gezeigt, bei dem der Eine kocht, der Andere auch nach mehrmaligem Rufen immer noch nicht von scheinbar wichtigerer Arbeit zu Tisch folgt – sich aber dann über die kalte Suppe beklagt.

Danach eröffnete eine Lauchcremesuppe die Speisenfolge vom Buffet, das Warin Schneider sowie Brigitte Nerger und Ulrike Wecklein, in bester Manier nach zeitgenössischen Rezepten zubereitet hatten.

Luthers Gäste konnten sich an Bauernbrot, Schmalz, Geflügel, Geselchtem vom Schwein und eingelegten Heringen laben, dazu Bohnen und Rüben, die damals zu jeder Mahlzeit dazu gehörten. Zwischendurch wurden immer wieder kleine Traktate von und Anekdoten über Martin Luther vorgetragen.

Dass Martin Luther ein Mensch war, der neben allem theologischen Bemühen um Erneuerung mit beiden Beinen im Leben stand, wurde nur zu deutlich an einem Zitat über sein Lieblingsgetränk: Wer kein Bier hat, der hat nichts zu trinken.

(Stephan Maaß und Ruth Bläser)

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Zisterzienser in Heisterbach – kfd besucht Siebengebirgsmuseum

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Zisterzienserabtei Heisterbach | Foto: Jürgen Vogel, LVR-LandesMuseum Bonn

Bad Honnef | Die kfd St. Johann Baptist Bad Honnef lädt ein zu einem Besuch im Siebengebirgsmuseum der Stadt Königswinter, Kellerstraße 16. Am Mittwoch, 25.10.2017 treffen sich die Interessenten um 14.30 Uhr an der Endhaltestelle der Straßenbahn in Bad Honnef.

Um 15.30 Uhr beginnt die Führung durch die Ausstellung (Eintritt und Führung 6,00 Euro).

Ganz im Zeichen der Zisterzienser Mönche steht das Jahr 2017 auch bei uns im Siebengebirge. Im Siebengebirgsmuseum werden unter dem Titel “Was war, Was ist, Was bleibt” interessante Einblicke in die Lebenswelt der Mönche von Heisterbach und die Wandlungen des Heisterbaches Tales gewährt. Es wird ein umfassender Überblick zur Geschichte der Zisterzienserabtei Heisterbach und – nach deren Auflösung im Jahr 1803 – dem weiteren Werdegang des Klostergeländes geboten.

kfd-Mitglieder und Gäste sind herzlich eingeladen. Anmeldung bei Ursula Voll, Tel. 02224 – 940597

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