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Leos sammelten für Bad Honnefer Tafel

V.l. Philipp, Miriam, Patrick, Nadine, Jenny, Fabian. Alle "Leos" studieren an der IUBH -School of Business and Management in Bad Honnef
V.l. Philipp, Miriam, Patrick, Nadine, Jenny, Fabian. Alle „Leos“ studieren an der IUBH -School of Business and Management in Bad Honnef

Bad Honnef | Ehrenamtlich Spenden sammeln ist in. Das bewiesen die Leos, die Jugendorganisation des Lions Clubs, am Samstag wieder einmal vor dem Hit-Markt.

„Ein-Teil-Mehr“ heißt ihre erfolgreiche Aktion, die sie nun schon zum wiederholten Mal für die Bad Honnefer Tafel durchführten. Kunden werden gebeten, ein Teil mehr in die Einkaufstasche zu legen und nach dem Kauf der Bad Honnefer Tafel zur Verfügung zu stellen.

Von der Magarine über die Kartoffel bis hin zum Joghurtbecher kamen auch diesmal etliche Artikel zusammen, die später in Körbe sortiert und ins Lager im ehemaligen katholischen Jugendheim gefahren wurden. Für die Miete muss die Bad Honnefer Tafel übrigens den stolzen Preis von 600 Euro Miete monatlich an die katholische Pfarrgemeinde Johann Baptist abführen, laut Pfarrer Bruno Wachten ist das Gebäude „extrem renovierungsbedürftig, ein Abbruchobjekt“. 

80 Kunden werden zurzeit von 25 ehrenamtlichen Mitarbeitern der Bad Honnefer Tafel betreut. Da jeder Kunde Angehörige hat, profitieren von den Spenden bis zu 300 Personen.

Öffnungszeiten sind montags von 14.30 Uhr bis 16 Uhr.

Neben den Bürgerspenden bringen auch regelmäßig Bad Honnefer Lebensmittelhändler Ware zur Tafel, deren Verfallsdatum überschritten ist. Was unter gesundheitlichen Aspekten überhaupt kein Problem darstellt, da die Haltbarkeitsfrist bei manchen Artikeln sogar länger als zwei Jahre überschritten werden kann und trotzdem genießbar ist.

Die ehrenamtlichen Mitarbeiter der Bad Honnefer Tafel. Für Ihre Ausgabestelle, ein Abrissobjekt, müssen sie monatlich 600 Euro an die katholische Pfarrgemeinde zahlen
Die ehrenamtlichen Mitarbeiter der Bad Honnefer Tafel. Für ihre Ausgabestelle hinter St. Johann Baptist, ein Abrissobjekt, müssen sie monatlich 600 Euro an die katholische Pfarrgemeinde zahlen

 

 

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