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“Lasst uns das jetzt tun” – Ausschuss für LaGa-Bewerbung

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Bad Honnef | Ohne Gegenstimme und Enthaltung hat sich der Ausschuss für Stadtentwicklung, Planen und Bauen heute Abend für die LaGa-Bewerbung 2020 der Stadt entschieden. Der Prozess einer nachhaltigen Stadtentwicklung in Bad Honnef solle so eingeleitet und beschleunigt werden und der Süden der Region Köln/Bonn einen weiteren Strukturimpuls erhalten.

Auf Antrag der CDU wurde in einer getrennten Abstimmung ebenfalls beschlossen, dass der Rat je nach Haushaltslage Obergrenzen bei den Ausgaben festlegen kann.

Die Ausschussmitglieder folgten damit der Annahme der Verwaltung, dass die Landesgartenschau einen Prozess in Gang setzt, der letztlich zu einer nachhaltigen Qualitätsverbesserung für Bad Honnef führen wird. Sie geht dabei von einer Erhöhung der Wohnqualität und der Aufwertung Bad Honnefs als Tagungs- und Kongressstadt, von Tourismus, Naherholung und Ökologie aus. Außerdem sieht sie Möglichkeiten struktureller Verbesserungen und der Standortqualität.

Die Bewerbung könne nicht nur zu “Initialzündungen” für Entwicklungsprozesse führen, sondern sie auch beschleunigen. Das Integrierte Städtebauliche Entwicklungskonzept (ISEK) untermauere diese Erwartungen.

Bei einer Besucherzahl von 650.000 und unter Anrechnung aller Zuschüsse und Fördergelder würde der Haushalt bis 2023 mit rund rund 5.7 Millionen EUR Folgekosten belastet. Ohne Steuererhöhungen und Gebührenpassungen sei das nicht zu stemmen, so Katja Kramer-Dißmann vom Bürgerblock.

Allerdings wären in dem Gesamtpaket Leistungen enthalten, die Bad Honnef sonst nicht bekäme, so Hansjörg Tamoj (CDU). Die Stadt sei in ihrer Entwicklung 20 Jahre zurück, konstatierte der Grüne Burkhard Hoffmeister und lobte die Machbarkeitsstudie. Allerdings sollte man mehr die Marke Siebengebirge prägen und auch den bisherigen Slogan “Bad Honnef bewegt sich” hält er für dünn.

Tobias Karsten von der SPD wies darauf hin, dass die LaGa die Stadt auf lange Zeit belaste, während Manfred Rauw (FWG) anregte, auf den Bau der neuen Brücke zu verzichten. Katja Kramer-Dißmann freute sich auf den möglichen Imagegewinn für Bad Honnef und dass dann endlich Baugrundstücke für junge Familien zur Verfügung gestellt werden könnten. Der Grüne Klaus Wegner wünschte sich eine größere Berücksichtigung der vom Land vorgegebenen Ausschreibungskriterien und Sebastian Wolff (CDU) sah allein schon in der Bewerbung einen Mehrwert, auch wenn sie nicht zum Erfolg führen würde. Er empfahl: “Lasst uns das jetzt tun.”

Am Donnerstag entscheidet der Rat.

Weitere Infos folgen.

Kaiser’s bleibt

Auf Anfrage der CDU erklärte Bürgermeister Otto Neuhoff, dass ihm das Unternehmen Kaiser’s-Tengelmann mitgeteilt habe, dass es so lange am jetzigen Standort bleiben wolle, bis ein anderer Vollsortimenter eröffnen würde.

Lesen Sie auch Hunff und Honff: Ein Munkerl für “Chance7M”

 

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1 Kommentar

1 Kommentar

  1. Petra Klein

    12. August 2015 eingestellt am 10:20

    Der Wahnsinn nimmt seinen Lauf!
    Gebührenerhöhungen + Steuererhöhungen + Einzäunung von Insel, Rheinufer & Parkanlagen, Verschandlung der Insel, Streichen kostenloser Parkplätze… Nichts gegen Strukturprojekte – die sind mit Sicherheit nötig. Aber dafür brauchen wir keine Landesgartenschau, die uns Millionen kostet und uns die Insel wegnimmt. https://www.facebook.com/pages/Landesgartenschau-Bad-Honnef-Nein-Danke/1600105510241290?ref=bookmarks

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Bad Honnef und Umgebung

„Schule der Zukunft – Bildung für Nachhaltigkeit“ – Netzwerker trafen sich im Rathaus

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Die Teilnehmenden des Netzwerktreffens „Bad Honnef lernt Nachhaltigkeit“ für die Kampagne „Schule der Zukunft – Bildung für Nachhaltigkeit“  – Sitzend v. l.: Maria-Elisabeth Loevenich (Codealk ICT Consulting), Christoph Weiß (Netzwerkkoordinator NRW der Kampagne), Dirk Krämer (Schule Schloss Hagerhof), Daniela Kniebes (Theodor-Weinz-Grundschule Aegidienberg); stehend v. l.: Johanna Högner (Wirtschaftsförderung der Stadt Bad Honnef), Marcus Killat (Betriebsleiter Abwasserwerk und Bad Honnefer Bäder), Rita Bachmann (Schulleitung Theodor-Weinz-Grundschule Aegidienberg), Daniela Paffhausen (Bad Honnef AG), Stefanie Döpinghaus (St.-Martinus-Grundschule) | Foto: Christine Pfalz

Bad Honnef | Es ging um die „Schule der Zukunft – Bildung für Nachhaltigkeit“. Mitglieder des Netzwerkes „Bad Honnef lernt Nachhaltigkeit“ trafen sich im Rathaus, um sich über die Kampagne auszutauschen. Ziel ist, dass Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) einen hohen Stellenwert in den Schulen erhält.

Kommenden Aktionen und Projektarbeit der Schülerinnen und Schüler wurden im Rathaus besprochen. Die Arbeit für und mit den Kindern wird spannend werden, die Ergebnisse bunt und sehenswert. Am Ende werden die Schülerinnen und Schüler wissen, was es heißt, verantwortungsbewusst und nachhaltig zu handeln.

Im Rathaus ging es um die Netzwerkkriterien, die die Kampagne in Nordrhein-Westfalen vorgibt. Angereist war Christoph Weiß, der Netzwerkkoordinator in Nordrhein-Westfalen, um beratend zur Seite zu stehen.

Das Netzwerk in Bad Honnef wächst, denn die Theodor-Weinz-Grundschule in Aegidienberg hat sich neu angeschlossen, während die Schule Schloss Hagerhof und die Selhofer St.-Martinus-Grundschule schon länger dabei sind. Die Internationale Hochschule hat ebenso ihre Mitarbeit zugesagt. Die Unterstützung der Stadt Bad Honnef durch Wirtschaftsförderung und Betriebsleitung der Eigenbetriebe ist schon seit längerem gewährleistet. Auch die Bad Honnef AG ist seit Jahren Partnerin.

Maria-Elisabeth Loevenich, Koordinatorin in Bad Honnef für Bildung für nachhaltige Entwicklung, fasste zusammen: „Wir haben einen Konsens erarbeitet, wie die Kampagne gestartet werden kann. Die Stadt hatte schon die Auszeichnung der UNESCO erworben gehabt. Jetzt wird es weitergehen, eingebunden in die Landes- und Bundesebene. Dem Ziel, ein gutes lokales Netzwerk aufzubauen, sind wir nähergekommen.“

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Bad Honnef und Umgebung

Straßen.NRW traf Vorkehrungen auf B42 wegen Felssicherung Am Domstein

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Bad Honnef | Heute begann Straßen.NRW mit der Sicherheitsmarkierung zwischen Bad Honnef und Königswinter. Grund ist ein Felsbrocken, der sich aus einer hundert Jahre alten Natursteinmauer unterhalb eines Hauses Am Domstein vor drei Jahren gelöst hatte. Nun müssen Sicherungsmaßnahmen an der Mauer für rund 300.000 EUR durchgeführt werden.

Das Sicherungsgebiet ist nur von der B42 zugänglich. Deshalb muss zwischen Rhöndorf und Königswinter Höhe Am Domstein eine Fahrspur Richtung Bonn bis Ende November abgesperrt werden. Mit 26 Ankern und einem Netz wird der Felsbereich stabilisiert und ein Herabfallen von Felsstücken auf die B42 verhindert.

Teilweise werden die Anker unter das Haus von Walter Gstirner Am Domstein getrieben. Angst hat er deswegen nicht. Sein Haus sei mittlerweile 100 Jahre alt und werde auch diese Prozedur überstehen. Außerdem sei ja danach von einer erhöhten Sicherheit auszugehen.

Aus naturschutzrechtlichen Gründen wie Grünschnittverbot während der Brutzeiten konnte Straßen.NRW nicht bereits in den Sommerferien mit den Arbeiten beginnen.

Warum erst nach drei Jahren reagiert wurde, soll auch etwas mit den Eigentumsrechten zu tun gehabt haben. Zunächst war offensichtlich niemandem bekannt, wem die Mauer gehört. Ebenfalls gibt es keine Eintragungen in zur Verfügung stehenden Plänen.

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Bad Honnef und Umgebung

Stadt will Menzenberger Stadion am Donnerstag fit machen

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Bad Honnef | Seit Wochen wuchert das Unkraut im städtischen Stadion an der Menzenberger Straße. Besonders störend wirkt sich diese Entwicklung zurzeit im Eingangsbereich aus. Für das Image der Stadt und des FV Bad Honnef nicht gerade förderlich.

Bad Honnefer Bürgerinnen und Bürger schämen sich über so wenig Sinn für Ästhetik und können schon gar keine Verbindung zur aufwändig geführten Dachmarkenkampagne mit dem Slogan “Lebensfreude verbürgt” herstellen. Die Fans der HFV-Gegner wundern sich und machen sich bereits über die Verwahrlosung lustig.

“Honnef heute” wollte von der Stadt wissen: “Warum geschieht nichts?”

Heute erklärte die Stadt den Zustand mit “personellen Engpässen”, die zu den Verschiebungen der Pflegearbeiten geführt hätten. Nun seien sie aber beauftragt und “intern, im Arbeitsplan aufgenommen” worden. Am Donnerstag soll das Stadion wieder in einen Top-Zustand gebracht werden.

Die Nutzer der Sportstätte wird es freuen.

Am 8.10.2017 empfängt der HFV den FC Leverkusen zum nächsten Meisterschaftsspiel. Dann können Honnefer hoffentlich wieder ruhigen Gewissens fragen: “Schön hier. Oder?”

 

Beitrag vom 17.9.2017

 

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