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Kunstwerke kommen in der Heimatstube unter den Hammer – Erlös für örtlichen Weinbau

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Bad Honnef-Rhöndorf |  Kaum für die Öffentlichkeit zugänglich, eröffnet der Bürger- und Ortsverein Rhöndorf bereits eine erste Kunstauktionsausstellung. Am Sonntag, 16.03., 15 Uhr, gibt es in der Löwenburgstraße 28 Kunst aus vier Jahrzehnten zu sehen. In den Wochen danach kann jeder Interessent in einem verschlossenen Umschlag sein Gebot abgeben. Mindestgebote sind bei jedem Exponat angegeben. Der Erlös ist für die Aktion “Rettet den Wein” bestimmt und kommt somit dem örtlichen Kulturgut Weinbau zugute.

Immer noch bewege die Weinbaukrise unterm Siegfriedfelsen Ortsansässige sowie Wein- und Wanderfreunde aus nah und fern, so der Vorsitzende des Bürger- und Ortsvereins Rhöndorf, Jörg Erich Haselier. Um den Weinbau in dieser Region zu sichern, habe der Verein im September 2013 gemeinsam mit Partnern aus der Medienbranche (Westmedien, Apropos) die Aktion “Rettet den Wein” unter der Schirmherrschaft von Bürgermeisterin Wally Feiden (Bad Honnef) und Bürgermeister Peter Wirtz (Königswinter) ins Leben gerufen.

Insgesamt 42 Gemälde in Öl und Acryl, Aquarelle, Batiken, Radierungen, Zeichnungen und auch Keramiken von 28 verschiedenen, meist regionalen Künstlern steuert Wolfgang Kehren aus der Sammlung seiner Eltern Ilse und Gerd Kehren bei.

Ilse Kehren (1926–1997) war Mitglied im Vorstand der Gemeinschaft Königswinterer Künstler. Sie gehörte 15 Jahre dem Rat der Stadt Königswinter an und erhielt für ihre Verdienste neben dem Bundesverdienstkreuz auch den Ehrenring der Stadt Königswinter. Ehemann Gerd Kehren (1923-2010) unterstützte die Sammlertätigkeit seiner Frau und war viele Jahre Vorsitzender des Kreises der Heimatfreunde Niederdollendorf. Daneben war auch er ein eingagierter Kommunalpolitiker und war von 1982-1996 Kreistagsabgeordneter und sachkundiger Bürger auf Kreisebene. Seine Kunstsinnigkeit bewies Gerd Kehren als langjähriges Jury-Mitglied beim Kunstpreis des Rhein-Sieg-Kreises. Seit 1970 lebte die Familie Kehren in Königswinter-Oberdollendorf.

Ihr Interesse für zeitgenössische bildende Kunst wurde wesentlich durch eine langjährige Freundschaft mit dem Bonner Galeristen Hermann Wünsche beeinflusst.

Die Verbundenheit mit der heimischen Kunstszene wird auch dadurch deutlich, dass das Grab der Eheleute auf dem Niederdollendorfer Friedhof vom Königswinterer Künstler Heinz-Theo Dietz aus Keramikelementen gestaltet wurde.

“Wir schätzen uns glücklich, dass wir mit diesem Nachlass engagierter Königswinterer für den Weinbau, ein gemeinsames Kulturgut von Rhöndorfern und Königswinterern Gutes tun können”, freut sich Jörg Erich Haselier, Vorsitzender des Bürger- und Ortsvereins Rhöndorf. Der ausgezeichnete Zusammenhalt zwischen den beiden Nachbarorten Rhöndorf und Königswinter sei nicht zuletzt auch auf dem Höhepunkt der Weinbergskrise 2013 von vielen engagierten Menschen tatkräftig und entschlossen bewiesen worden.

Ebenso freut sich der Bürger- und Ortsverein dass darüber hinaus mit Alfred K. M. Kreutzberg ein renommierter Bad Honnefer Künstler ein Kunstwerk beisteuert. Seine Mischtechnik auf Leinwand (70 x 100 cm) aus diesem Jahr beschäftigt sich thematisch mit den Weinbergen unterm Drachenfels (siehe Bild 1, Kreutzberg mit dem gestifteten Bild in seinem Atelier; Bild 2: “Cocktails unter dem Regenbogen”).
Aktuell in Rhöndorf Kunstschaffende, die ebenfalls einen Beitrag leisten, sind Susanne Czwalinna, Vera Bohmann, Jutta Menrath und Andreas Rein, der sich als Künstler auch in der Grundschule seit Jahren einbringt.
“Wir schätzen diese örtlichen Beiträge, die gewiss ihre Liebhaber finden werden”, erklärt Haselier. Kunst und Wein passen einfach gut zusammen.

Die Kunstauktionsausstellung wird an den kommenden Wochen nach der Eröffnung jeweils samstags und sonntags von 13-17 Uhr (erstmals 22./23.3.) geöffnet sein. Bereits die Eröffnung am Sonntag, 16.3., richtet sich an die breite Öffentlichkeit.

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Bad Honnef und Umgebung

„Schule der Zukunft – Bildung für Nachhaltigkeit“ – Netzwerker trafen sich im Rathaus

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Die Teilnehmenden des Netzwerktreffens „Bad Honnef lernt Nachhaltigkeit“ für die Kampagne „Schule der Zukunft – Bildung für Nachhaltigkeit“  – Sitzend v. l.: Maria-Elisabeth Loevenich (Codealk ICT Consulting), Christoph Weiß (Netzwerkkoordinator NRW der Kampagne), Dirk Krämer (Schule Schloss Hagerhof), Daniela Kniebes (Theodor-Weinz-Grundschule Aegidienberg); stehend v. l.: Johanna Högner (Wirtschaftsförderung der Stadt Bad Honnef), Marcus Killat (Betriebsleiter Abwasserwerk und Bad Honnefer Bäder), Rita Bachmann (Schulleitung Theodor-Weinz-Grundschule Aegidienberg), Daniela Paffhausen (Bad Honnef AG), Stefanie Döpinghaus (St.-Martinus-Grundschule) | Foto: Christine Pfalz

Bad Honnef | Es ging um die „Schule der Zukunft – Bildung für Nachhaltigkeit“. Mitglieder des Netzwerkes „Bad Honnef lernt Nachhaltigkeit“ trafen sich im Rathaus, um sich über die Kampagne auszutauschen. Ziel ist, dass Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) einen hohen Stellenwert in den Schulen erhält.

Kommenden Aktionen und Projektarbeit der Schülerinnen und Schüler wurden im Rathaus besprochen. Die Arbeit für und mit den Kindern wird spannend werden, die Ergebnisse bunt und sehenswert. Am Ende werden die Schülerinnen und Schüler wissen, was es heißt, verantwortungsbewusst und nachhaltig zu handeln.

Im Rathaus ging es um die Netzwerkkriterien, die die Kampagne in Nordrhein-Westfalen vorgibt. Angereist war Christoph Weiß, der Netzwerkkoordinator in Nordrhein-Westfalen, um beratend zur Seite zu stehen.

Das Netzwerk in Bad Honnef wächst, denn die Theodor-Weinz-Grundschule in Aegidienberg hat sich neu angeschlossen, während die Schule Schloss Hagerhof und die Selhofer St.-Martinus-Grundschule schon länger dabei sind. Die Internationale Hochschule hat ebenso ihre Mitarbeit zugesagt. Die Unterstützung der Stadt Bad Honnef durch Wirtschaftsförderung und Betriebsleitung der Eigenbetriebe ist schon seit längerem gewährleistet. Auch die Bad Honnef AG ist seit Jahren Partnerin.

Maria-Elisabeth Loevenich, Koordinatorin in Bad Honnef für Bildung für nachhaltige Entwicklung, fasste zusammen: „Wir haben einen Konsens erarbeitet, wie die Kampagne gestartet werden kann. Die Stadt hatte schon die Auszeichnung der UNESCO erworben gehabt. Jetzt wird es weitergehen, eingebunden in die Landes- und Bundesebene. Dem Ziel, ein gutes lokales Netzwerk aufzubauen, sind wir nähergekommen.“

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Bad Honnef und Umgebung

Straßen.NRW traf Vorkehrungen auf B42 wegen Felssicherung Am Domstein

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Bad Honnef | Heute begann Straßen.NRW mit der Sicherheitsmarkierung zwischen Bad Honnef und Königswinter. Grund ist ein Felsbrocken, der sich aus einer hundert Jahre alten Natursteinmauer unterhalb eines Hauses Am Domstein vor drei Jahren gelöst hatte. Nun müssen Sicherungsmaßnahmen an der Mauer für rund 300.000 EUR durchgeführt werden.

Das Sicherungsgebiet ist nur von der B42 zugänglich. Deshalb muss zwischen Rhöndorf und Königswinter Höhe Am Domstein eine Fahrspur Richtung Bonn bis Ende November abgesperrt werden. Mit 26 Ankern und einem Netz wird der Felsbereich stabilisiert und ein Herabfallen von Felsstücken auf die B42 verhindert.

Teilweise werden die Anker unter das Haus von Walter Gstirner Am Domstein getrieben. Angst hat er deswegen nicht. Sein Haus sei mittlerweile 100 Jahre alt und werde auch diese Prozedur überstehen. Außerdem sei ja danach von einer erhöhten Sicherheit auszugehen.

Aus naturschutzrechtlichen Gründen wie Grünschnittverbot während der Brutzeiten konnte Straßen.NRW nicht bereits in den Sommerferien mit den Arbeiten beginnen.

Warum erst nach drei Jahren reagiert wurde, soll auch etwas mit den Eigentumsrechten zu tun gehabt haben. Zunächst war offensichtlich niemandem bekannt, wem die Mauer gehört. Ebenfalls gibt es keine Eintragungen in zur Verfügung stehenden Plänen.

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Bad Honnef und Umgebung

Stadt will Menzenberger Stadion am Donnerstag fit machen

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Bad Honnef | Seit Wochen wuchert das Unkraut im städtischen Stadion an der Menzenberger Straße. Besonders störend wirkt sich diese Entwicklung zurzeit im Eingangsbereich aus. Für das Image der Stadt und des FV Bad Honnef nicht gerade förderlich.

Bad Honnefer Bürgerinnen und Bürger schämen sich über so wenig Sinn für Ästhetik und können schon gar keine Verbindung zur aufwändig geführten Dachmarkenkampagne mit dem Slogan “Lebensfreude verbürgt” herstellen. Die Fans der HFV-Gegner wundern sich und machen sich bereits über die Verwahrlosung lustig.

“Honnef heute” wollte von der Stadt wissen: “Warum geschieht nichts?”

Heute erklärte die Stadt den Zustand mit “personellen Engpässen”, die zu den Verschiebungen der Pflegearbeiten geführt hätten. Nun seien sie aber beauftragt und “intern, im Arbeitsplan aufgenommen” worden. Am Donnerstag soll das Stadion wieder in einen Top-Zustand gebracht werden.

Die Nutzer der Sportstätte wird es freuen.

Am 8.10.2017 empfängt der HFV den FC Leverkusen zum nächsten Meisterschaftsspiel. Dann können Honnefer hoffentlich wieder ruhigen Gewissens fragen: “Schön hier. Oder?”

 

Beitrag vom 17.9.2017

 

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