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Region Bonn/Rhein-Sieg/Neuwied

Kreistag votiert für Übernahme der Trägerschaft des Naturparks Siebengebirge

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Rhein-Sieg-Kreis | Der Rhein-Sieg-Kreis soll die Trägerschaft des Naturparks Siebengebirge übernehmen. Hierfür votierte heute (04.04.2017) der Kreistag. Voraussetzung ist, dass das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen die Trägerschaft des Naturparks Siebengebirge im Laufe des Jahres 2017 auf den Kreis übertragen wird.

„Damit sind die Trägerschaft und die wichtige Arbeit des Naturparks Siebengebirge für die Zukunft sichergestellt. Der Naturpark ist ein Juwel für die Region, das es zu hegen und zu pflegen gilt“, erläutert Landrat Sebastian Schuster.

Gegründet 1958 – als einer der ersten Naturparke – lag die Trägerschaft des Naturparks Siebengebirge beim Verschönerungsverein für das Siebengebirge (VVS). Dieser übernahm die aufwändige Arbeit in großem Maße ehrenamtlich. Die Neuorganisation ermöglicht es – darin sind sich die beteiligten Kommunen Rhein-Sieg-Kreis, Bad Honnef, Königwinter, Sankt Augustin und Bonn einig – den Naturpark Siebengebirge effektiv, kostengünstig und nachhaltig aufzustellen und weiter zu entwickeln.

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Region Bonn/Rhein-Sieg/Neuwied

Gesundheitsamt umzugsbedingt nur eingeschränkt erreichbar

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Rhein-Sieg-Kreis | Das Gesundheitsamt des Rhein-Sieg-Kreises zieht im Rahmen der Brandschutzsanierung des Kreishauses um. Vom 16. Oktober 2017 bis einschließlich 19. Oktober 2017 sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter persönlich und telefonisch nur bedingt erreichbar.

Die Kreisverwaltung bittet die Bürgerinnen und Bürger, dies bereits jetzt bei ihren Planungen zu berücksichtigen.

Ab dem 20. Oktober 2017 steht das Gesundheitsamt den Bürgerinnen und Bürgern dann wieder wie gewohnt zur Verfügung. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Amtes sind dann auf der 3. Etage des Kreishauses zu erreichen.

In dringenden Fällen können sich Bürgerinnen und Bürger an die zentrale Telefonnummer der Kreisverwaltung wenden: 02241 / 13-0. (db)

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Region Bonn/Rhein-Sieg/Neuwied

600 Einsatzkräfte üben den Ernstfall

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Rhein-Sieg-Kreis | Am Samstag, 14. Oktober 2017, findet in der Zeit von 7.00 Uhr bis 16.00 Uhr auf den Stadtgebieten der Städte Hennef, Sankt Augustin, Siegburg und Troisdorf unter der Federführung des Rhein-Sieg-Kreises eine Großübung „Sturzflut 2017“ statt.

Nahezu 600 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Technischen Hilfswerk sowie Wasserrettungszüge der Hilfsorganisationen von DRK und DLRG, werden in Einsatzszenarien an Agger, Sieg und dem Mühlengraben tätig. Die Bundespolizei unterstützt die Maßnahmen zum Teil mit Hubschraubern zum Einrichten einer Luftbrücke für Sandsäcke sowie Deichkontrollflüge.

Ziel dieser groß angelegten Übung ist, die unterschiedlichen Arbeitsschritte und Techniken der einzelnen Organisationen kennenzulernen und aufeinander abzustimmen, damit es im Ernstfall nicht zu Reibungsverlusten führt. (rl)

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A1: Sperrung bei Köln-Merkenich wegen Kampfmittelverdacht

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Köln/Leverkusen | Freitagabend (6.10., 22 Uhr) ist die A1 schrittweise ab dem Autobahnkreuz Leverkusen in Richtung Koblenz gesperrt worden. Seit Samstagmorgen (7.10.) um 4 Uhr ist die Autobahn zwischen dem Autobahnkreuz Leverkusen-West und der Anschlussstelle Köln-Niehl (Fahrtrichtung Koblenz) vollgesperrt.

Der Grund ist ein Kampfmittelverdacht in Höhe von Köln-Merkenich. Der Verdachtspunkt liegt acht Meter unterhalb der Fahrbahn der A1. Die Sperrung der Autobahn dauert mindestens bis Donnerstagmorgen (12.10.). Sollte sich der Verdacht auf eine Weltkriegsbombe bestätigen, muss auch die Gegenrichtung nach Dortmund gesperrt werden. Über den genauen Zeitpunkt der Sperrung sowie die Entschärfung entscheiden der Kampfmittelräumdienst und Ordnungsamt Köln. Damit würde sich auch die gesamte Sperrzeit verlängern.

Den Verkehrsteilnehmern wird empfohlen, das Nadelöhr rund um die Rheinbrücke Leverkusen weiträumig zu umfahren: von Norden kommend ab dem Kreuz Hilden über die A46 auf die andere Rheinseite und weiter über die A57; von Osten kommend im Autobahnkreuz Leverkusen auf die A3 und dann auf die A4 (s. Umleitungsplan).

Zudem soll auf alternative Verkehrsmittel ausgewichen werden. In der Region gibt es mehrere Park-Ride-Parkplätze mit Verbindungen zu den S-Bahn- und KVB-Linien. Und auch das Fahrrad stellt eine Alternative dar: Die Radwege auf der Rheinbrücke bleiben in beiden Richtungen befahrbar, die Fußwege im Übrigen auch. Zudem appellieren die Verantwortlichen an die Arbeitnehmer, nach Möglichkeit flexible Arbeitszeiten zu wählen. Den geringsten Verkehr verzeichnen die Straßen rund um Köln und Leverkusen vor 6 Uhr, nach 10 Uhr und abends ab 19 Uhr.

Wie der ÖPNV mit der Sperrung umgeht, finden die Verkehrsteilnehmer auf den Internetseiten der Kölner Verkehrsbetriebe (www.kvb-koeln.de) und des Verkehrsverbundes Rhein-Sieg (www.vrsinfo.de). Denn auch rund um den Kölner Hauptbahnhof gibt es Streckensperrungen und es fahren nicht zu allen Zeiten die Bahnen (bauinfos.deutschebahn.com/nrw). So wird beispielsweise der RE1 (Aachen-Hamm) umgeleitet. Die Züge dieser Linie, die in Hamm beginnen, werden von Düsseldorf Hbf über Neuss Hbf – Dormagen (zusätzliche Halte) bis Köln-Ehrenfeld umgeleitet.

Daten und Fakten rund um die A1-Sperrung auf einen Blick

Worum geht es?

In Köln-Merkenich wird ein neuer Abwasserkanal unter der A1 hindurch gebaut. Bei den Arbeiten wurde im Baufeld nach Kampfmitteln aus dem zweiten Weltkrieg gesucht, was gesetzlich vorgeschrieben ist. Es gibt einen Verdachtsfall für ein Kampfmittel, das in ca. acht Meter Tiefe genau unter der Fahrbahn der A1 (Fahrtrichtung Koblenz) liegt.

Was wird wann gesperrt und wie lange dauert die Sperrung?

Die A1 wird in Fahrtrichtung Koblenz ab dem Autobahnkreuz Leverkusen-West gesperrt. Dazu wird der Verkehr vor der Schrankenanlage von der A1 auf die A59 abgeleitet. Ab der Anschlussstelle Köln-Niehl kann die A1 wieder genutzt werden.

Zusätzlich wird im Autobahnkreuz Leverkusen die Verbindung von der A3 aus Richtung Oberhausen kommend auf die A1 in Fahrtrichtung Koblenz gesperrt. Um die Umleitungsverkehre steuern zu können, wird nach Absprache mit der Stadt Köln ab Montagmorgen (9.10.) um 5 Uhr auch die Abfahrt Köln-Mülheim (Fahrtrichtung Frankfurt) gesperrt.

In Leverkusen werden keine weiteren Autobahnanschlussstellen gesperrt, um den innerstädtischen Verkehr nicht noch zusätzlich zu behindern. Für Leverkusen wird empfohlen, den Bereich „Rheinallee, Schießbergstraße, Titanstraße und die B 8 in Fahrtrichtung Köln“ während der Sperrzeit zu meiden und großräumig zu umfahren.

Die Sperrungen beginnen am Freitagabend (6.10.) um 22 Uhr. Die Vollsperrung zwischen dem Autobahnkreuz Leverkusen-West und der Anschlussstelle Köln-Niehl tritt am Samstagmorgen (7.10.) um 4 Uhr in Kraft. Voraussichtlich bis Mittwochabend (11.10.) kann die Autobahn in Fahrtrichtung Koblenz nicht genutzt werden. Im besten Fall stehen ab Donnerstagmorgen (12.10.) wieder zwei Fahrstreifen zur Verfügung. Erst im Laufe des folgenden Wochenendes kann die A1 wieder komplett auf drei Streifen in Richtung Koblenz freigegeben werden.

Sollte es sich tatsächlich um eine Weltkriegsbombe handeln, die entschärft werden muss, werden die gesamten Arbeiten voraussichtlich einen Tag länger dauern.

Die Fahrtrichtung Dortmund ist nicht betroffen. Ebenso stehen die Rad- und Fußwege in beide Fahrtrichtungen weiterhin zur Verfügung.

Wird auch in Fahrtrichtung Dortmund gesperrt?

Nein, die Fahrtrichtung Dortmund ist von der Sperrung nicht betroffen.
Falls sich der Verdachtsfall bestätigen sollte, könnte es aber zu einer kurzzeitigen Sperrung der A1 in Fahrtrichtung Dortmund kommen.

Welche Umleitungen gibt es?

Der Fernverkehr aus Norden wird bereits ab dem Autobahnkreuz Hilden über die A46 über den Rhein geleitet und im Weiteren dann über die A57 zur A1 nach Köln.
Ab dem Autobahnkreuz Leverkusen sind Umleitungen über den Kölner Ring (A3 und A4) ausgeschildert. Die Umleitungsstrecken werden bereits im Vorfeld ausgeschildert.
Es wird empfohlen den Großraum Leverkusen/Köln weiträumig zu umfahren. Wer auf das Auto angewiesen ist, soll auf verkehrsärmere Zeiten ausweichen. Dies sind am Morgen die Zeiten vor 6 Uhr und nach 10 Uhr sowie am Nachmittag/Abend die Zeit ab 19 Uhr. Ebenso sollten Sie prüfen, ob ein Umstieg auf ein anderes Verkehrsmittel (Bus, Bahn oder Fahrrad) möglich ist.

Welche Alternativen neben dem Auto habe ich?

ÖPNV: Nutzen Sie einen der zahlreichen Park&Ride-Parkplätze entlang der Bahnstrecken. Unter anderem fahren die S-Bahn-Linien 6 und 11 im 20-Minuten-Takt. In Köln können Sie im Nordosten und Osten auf die Bahnlinien 1, 3, 4, 13 und 18 umsteigen. Trotzdem sollten Sie beachten, dass auch die Verkehrsmittel zu den morgendlichen und abendlichen Stoßzeiten schon an normalen Tagen ausgelastet sind. Auch hier empfiehlt sich eine Nutzung zu den verkehrsärmeren Zeiten (vor 6 Uhr oder nach 10 Uhr bzw. ab 19 Uhr).

Fahrplanauskunft: KVB: www.kvb-koeln.de, VRS: www.vrsinfo.de, Deutsche Bahn: www.bahn.de

Fahrrad: Die Leverkusener Rheinbrücke bleibt in beiden Fahrtrichtungen für den Fahrradverkehr geöffnet.

Was wird gemacht?

Um herauszufinden, was da genau unter der Autobahn liegt, muss mit großen Spezialgeräten ein 4,5 mal 4,5 Meter großes Loch bis in acht Meter Tiefe gegraben werden. Man kann auf der A1 dieses Loch nicht graben, wenn noch Verkehr auf der Strecke ist, weshalb die Sperrung nötig ist.

Warum muss das jetzt gemacht werden?

Unter der Autobahn wird ein neuer Entwässerungskanal gebaut. Die Arbeiten müssen vor der Ende Oktober abgeschlossen sein, da sich dann die Grundwasserpegelstände ändern.
Gibt es eine Evakuierung, wenn es sich um ein Kampfmittel handelt, das entschärft werden muss?
Über mögliche notwendig werdende Evakuierungen für den Zeitpunkt der Entschärfung entscheidet die Stadt Köln, nachdem man die Grabung erledigt und den Verdacht geklärt hat.

 

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