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Kompetenz und Unabhängigkeit des Bürgermeisters nutzt Bürgern, Rat und Verwaltung

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Die Verwaltung einer Stadt als Organisation des öffentlichen Dienstes steht ebenso wie ein Unternehmen der privaten Wirtschaft vor der Herausforderung bei neuen Anforderungen und veränderten regulativen Rahmenbedingungen effektiv, effizient und rechtskonform zu handeln. Die Dienstleistungen einer öffentlichen Verwaltung, für die das Gemeinwohl im Vordergrund stehen sollte, werden ebenso nach Qualitäts- und Effizienzkriterien beurteilt wie in der Privatwirtschaft. Dies zeigen viele Bestrebungen zur weiteren Privatisierung öffentlicher Aufgaben. Umfang und Veränderungsdynamik regulativer Rahmenbedingungen stellen jedoch auch die Privatwirtschaft vor große Herausforderungen. Viele Wirtschaftsunternehmen haben heute eine Compliance Organisation, um die Einhaltung von Gesetzen, Verordnungen, Satzungen, Verträgen, Vorschriften, Richtlinien, usw. optimal zu gewährleisten. Von einem hauptamtlichen Bürgermeister, der über juristische Kompetenz und Erfahrungen im Management öffentlicher und privater Unternehmen verfügt, können daher Bürger, Rat und Verwaltung profitieren.

In NRW werden seit 1999 hauptamtliche Bürgermeister direkt gewählt. Sie sind damit nicht nur Repräsentanten einer Stadt und Vorsitzende des Stadtrats, sondern auch Chefs der Stadtverwaltung, in Bad Honnef von insgesamt ca. 200 Angestellten und Beamten. Für die professionelle Leitung der Verwaltung sind daher neben relevanten persönlichen Eigenschaften wie Integrität, Durchsetzungsfähigkeit und Sympathie (vgl. Studie der Bertelsmann Stiftung) insbesondere fachliche Kompetenzen und Managementerfahrungen von herausragender Bedeutung. Dies betrifft die Optimierung der Aufbau- und Ablauforganisation ebenso wie das Management von Veränderungsprozessen unter Beteiligung aller Beschäftigtengruppen. Wichtig ist aber auch eine bedarfsgerechte Personalentwicklung, die von der Wertschätzung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Verwaltung ausgeht und ihnen individuelle Entwicklungsoptionen bietet. Erfahrungen aus Verhandlungen mit Behörden auf kommunaler Ebene, Landes- und Bundesebene, mit Gewerkschaften und Betriebsräten sowie mit Kunden und Lieferanten, aber auch in der ehrenamtlichen Vereinsleitung sind von großem Nutzen für die Leitung von Gremien, die Moderation von Prozessen und die Interessenvertretung der Stadt im Außenraum, z. B. gegenüber dem Kreis, der Bezirksregierung und der Landesregierung. Erfahrungen im Projektmanagement sind auch für die Realisierung kommunaler Projekte und die Akquisition von Fördermittel aus Programmen des Landes, des Bundes und der EU von Vorteil.

Mit Otto Neuhoff kandidiert ein echter Bad Honnefer als Bürgermeister, der als Jurist über die genannten Kompetenzen und Erfahrungen aus langjähriger Tätigkeit im Management öffentlicher und privater Unternehmen verfügt, der mit seiner Familie in Bad Honnef verwurzelt ist und hier seit vielen Jahre ehrenamtlicher Vorsitzender eines Sportvereins ist. Von seiner Professionalität können die Verwaltung, der Rat und die Bürger profitieren, wenn sich in der Verwaltung und im Rat eine Kultur etabliert, die den konstruktiven Dialog fördert und vorhandene Potentiale nutzt, um eine hohe Dienstleistungsqualität zu gewährleisten, die Realisierung von Projekten zu ermöglichen, Entscheidungsprozesse transparent zu machen und bei allem das Gemeinwohl in den Vordergrund stellt.

Als parteiloser Bürgermeisterkandidat erfüllt Otto Neuhoff die Anforderungen viele Bürgerinnen und Bürger, die sich einen kompetenten, unabhängigen und sympathischen Bürgermeister wünschen. Dies zeigt auch der Trend zu hauptamtlichen Bürgermeistern ohne Parteizugehörigkeit, bundesweit sind es bereits über 40 % (vgl. www.KommunalForum.de). Als unabhängiger Bürgermeister wäre Otto Neuhoff an keine Parteiräson gebunden, könnte eher parteiübergreifende Kooperationen ermöglichen, Verständigung erreichen und sich primär den Bad Honnefer Bürgerinnen und Bürgern verpflichtet fühlen. Als parteiloser Bürgermeister müsste er auch keine parteipolitischen Barrieren überwinden, um Zugang und Gehör zu Mandatsträgern der unterschiedlichen Parteien auf Kreis-, Bezirks-, Landes- und Bundesebene zu gewinnen.

Klaus Wegner
Mitglied der Fraktion Liste Bündnis 90 Die Grünen im Stadtrat von Bad Honnef

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Keine ausgewogene Berichterstattung

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Betr.: Planungsausschuss

Ihr heutiger Beitrag belegt, dass Ihnen an einer ausgewogenen Berichterstattung und damit Information der Bad Honnefer Bürger nicht gelegen ist. Vielmehr geht es Ihnen darum eine bestimmte Sichtweise, die offensichtlich auch die Ihre ist, in den Mittelpunkt Ihrer Berichterstattung zu stellen. Warum erwähnen Sie beim Thema Hockeyplatz explizit die Anträge und Argumente der SPD und der Grünen, ohne auf die Argumente der Mehrheit des Ausschusses einzugehen? Warum erwähnen Sie nicht, dass es ein Antrag der CDU Fraktion war, der zum Thema Pfarrheim Neubau eine einstimmige Mehrheit fand, nachdem die SPD diesen Punkt noch nicht einmal beraten wollte. Ihre Berichterstattung informiert den Bürger nicht vollständig und damit auch nicht zutreffend. Vielleicht ist das aber gerade gewollt.

Mit freundlichen Grüßen

Hansjörg Tamoj
Baupolitischer Sprecher der CDU Fraktion im Rat

 

Anm. der Redaktion:

 

Sehr geehrter Herr Tamoj,

vielen Dank für Ihre Anmerkungen.

Honnef heute ist bemüht, Informationen so schnell wie möglich zu veröffentlichen. Die digitale Technik bietet dafür die Möglichkeiten. Natürlich hat dieses Verfahren auch Nachteile: Nicht alle Informationen können im Erstbericht angeboten werden und eine tiefgehende Analyse ist in der Regeln auch nicht sofort möglich.

Im Gegensatz zum Antrag der SPD und Grünen zum Hockeyplatz lag der Presse der Antrag der CDU zum Pfarrheim gestern Abend nicht vor. Ich denke trotzdem, dass die relevanten Ergebnisse zu diesen Tagesordnungspunkten geliefert wurden.

Der Antrag der SPD und Grünen wurde in dem “Honnef heute”-Beitrag zudem herausgehoben, weil er im Gegensatz zur mehrheitlich vertretenen aktuellen Stadtentwicklungspolitik neue Aspekte in den Vordergrund stellt, die ich für bedeutungsvoll halte. Insofern haben Sie recht, wenn Sie vermuten, dass es mir um eine bestimmte Sichtweise geht.

Wenn Sie mir Ihren Antrag zur Bauplanung Pfarrheim zusenden, werde ich ihn gerne veröffentlichen.

Mit freundlichen Grüßen
Rainer Hombücher

 

 

 

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Treppenwitz

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“Zukunft Stadtgrün”

Bad Honnef bewirbt sich um Fördermittel für das Programm “Zukunft Stadtgrün”, bezogen auf die Insel Grafenwerth. Da reibt sich der Bürger doch irritiert die Augen: “Zukunft Stadtgrün” ja, aber die “Gegenwart Stadtgrün” in Gestalt des nördlichen Stadtgartens soll großflächiger Bebauung zum Opfer fallen. Ein Treppenwitz der Stadtgeschichte!

Elke Schiffers

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Leserbrief: Statt Stadtgartenbebauung lieber autofreie Öko-Siedlung in Selhof-Süd

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Als ich im September 2001 nach Bad Honnef zog, hatte ich zwei Wochen nach meinem Umzug die Gelegenheit, mich auf dem „Markt der Möglichkeiten“ im Rathaussaal über das Vereinsangebot in meiner neuen Heimat zu informieren. Als frisch gebackener Rentner wollte ich eigentlich nur das Angebot checken. Doch Dr. Krumbholz und Herr Städter haben mir eine Mitgliedschaft im Kur-und Verkehrsverein so schmackhaft gemacht, dass ich dem KVV spontan beigetreten bin.

Im Frühjahr 2002 fand im Kursaal die erste Sivita(l) statt. Da sollte der neue Baumführer erscheinen, auf den ich sehr gespannt war. Leider war die Broschüre nicht so prickelnd und für unsere Gäste sehr gewöhnungsbedürftig. Am zweiten Tag der Sivita(l) trafen auch schon die ersten Beschwerden über diesen umständlichen Gästeführer ein. So kam ich auf die Idee, eine Baumführung anzubieten. Diese fand dann gleich an Ostern statt. Dieser ersten Baumführung sollten noch zahlreiche andere folgen.

Während einer Vorstandssitzung des KVV erwähnte Herr Städter eher beiläufig, „wir müssen aufpassen, dass unsere Parks nicht bebaut werden“. „Auf diese Schnapsidee wird doch wohl niemand kommen“, war meine Antwort. Leider lag ich damals völlig daneben.

Hier sind 10 Beispiele:

01. Park am „Klösterchen“ zwischen Hauptstrasse 124-126 und „In den Hecken“ in Selhof.
02. Kloster „Haus Nazareth“, Ecke Frankenweg/Wilhelmstrasse.
03. St. Anno-Park, heutige IUBH, Linzer Str./Mühlheiner Str.
04. Park am Hölterhoff-Stift, Physikalisches Institut der Uni Bonn, Ecke Hauptstr./Messbeuel,
05. Ehemalige Landvolkshochschule – Haus Elisabeth.
06. Park am deutsch-französischen Jugendwerk, Rhöndorfer Str./Löwenburgstr.
07. Park am Kloster “Zum Hl. Geist”, Wilhelmstr. Heute „Wolke sieben“ Seniorenwohnungen,
08. Container und Anbauten am Uhlhof.
09. Park am Marienhof, Villa Schaffhausen, Brieberichs Weg.
10. Und nicht zuletzt Schulhof und Park an der Realschule St. Josef, Königin Sophie-Str.

Nun soll auch der „nördliche Teil des „Stadtgartens“ an der Alexander von Humboldt Str. bebaut werden. Alexander v. Humboldt würde sich im Grabe umdrehen. Statt der wenigen Häuser die dort möglich sind gibt es größere Lösungen: Z.B. ein Baulücken-Programm oder die seit Jahrzehnten versprochene Bebauung von Selhof-Süd. Hier könnte ich mir eine autofreie Öko-Siedlung vorstellen, die es zur Bad Honnefer Dachmarke schaffen würde.

Rudi Kühlem

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