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Kleinkunst

Königswinterer Kunsttage: “Heimatabend” und “Verwählt?” im hautnah-Kleinkunstkeller

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Bad Honnef | Zwei Große der deutschen Poetry Slam-Szene beziehungsweise des politischen Kabaretts treten am Wochenende im Rahmen der Königswinterer Kunststage im hautnah-Kleinkunstkeller im Zeughaus der Löstige Geselle auf. Am Freitag gastiert Florian Kalff mit seinem Stück “Heimatabend – Geschichten zwischen Vor- und Siebengebirge mit Dosenbier” im Keller und am Samstag stellt Gregor Pallast dort sein Programm “Verwählt?” vor.

Florian Kalff nimmt den Zuschauer mit auf einen wilden Ritt durch Bonn und sein Umland der 70er und 80er Jahre, stellt seine Heimat aus einer ganz anderen Perspektive dar. Nach der dritten Hansa-Dose ist für ihn klar: „Ich will kein internationales, ich will ein provinzielles Bonn!“ – Kalffs Geschichten handeln von lokalen Persönlichkeiten und Geschehnissen, die er mit Sarkasmus aber auch Wehmut vorträgt.

Der Abend ist eine Gemeinschaftsveranstaltung des hautnah-Kleinkunstkellers und des Vereins Literatur im Siebengebirge (LiS).

Mit Gregor Pallast tritt am Samstag einer der spannendsten deutschen politischen Kabarettisten auf. In seinem zweiten Solo-Programm “Verwählt?” seziert der 38-Jährige mit chirurgischer Präzision eine Bundesrepublik, die zunehmend als Kapitalgesellschaft erscheint, in der ein Politiker dann gut ist, wenn er trotz vieler Worte nichts sagt und sich kategorisch dem Eindruck erwehren kann, kompetent zu sein. “Demokratie im Endstadium” nennt der Prix-Pantheon-Finalist 2016 diese und andere Entwicklungen und legt in der Tradition Volker Pispers den Finger in eine offensichtlich nicht zu unterschätzende Wunde. – Pallast ist übrigens auch Lehrer für Sozialkunde- und Biologie am Siebengebirgsgymnasium in Bad Honnef.

Mit diesen beiden Veranstaltungen verabschiedet sich der Kleinkunstkeller in die Sommerpause. Die zweite Hälfte der Jahressaison beginnt am 9. September 2017, 20 Uhr, mit der Singer/Songwriterin KIRBANU – ATMOSPHERIC POP DREAMS.

hautnah-Kleinkunstkeller
(im Zeughaus der Löstige Geselle)
Bergstr. 21
53604 Bad Honnef

Beide Veranstaltungen beginnen um 20 Uhr
Eintritt Abendkasse: 15 EUR, erm. 12 EUR
(Kartenbestellung online über Bonnticket, Vorverkauf Brunnencafé, Bad Honnef, Hauptstr./Ecke Kirchstr.)

Fotos: Florian W. Mueller (Kalff), Künstler (Pallast)

 

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Kleinkunst

Sonntag wieder Jazz im “magischen” Park

Blues-, Jazz-, Country- und Rock mit WOLLMANN & BRAUNER

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Bad Honnef | Mal wieder die Seele baumeln lassen. Am nächsten Sonntag, 6.8.2017, 12.00 Uhr, jazzen WOLLMANN & BRAUNER in einmaliger Umgebung der Burgruine im “magischen” Park Reitersdorf.

Ihr Repertoire besteht aus Blues-, Jazz-, Country- und Rocksongs verschiedener musikalischer Epochen, umgesetzt wird es mit Kontrabass, Akustikgitarre und Stimme.

Die Reitersdorfer Parkfreunde veranstalten damit vorerst den vorletzten Jazzfrühschoppen in diesem Jahr. Für gekühlte Getränke ist gesorgt. Der finanzielle Überschuss fließt abzüglich der Kosten wie zum Beispiel GEMA-Gebühren immer komplett in die Erhaltung und Verschönerung des Parks. So werden in diesem Jahr alle Einnahmen dafür verwendet, die Burgruine wieder instand zu setzen. Weitere Infos unter www.reitersdorf.de.

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Bad Honnef

Ausstellung im Kunstraum: “nicht spalten lassen EUROPA”

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Bad Honnef | Der Bad Honnefer Künstler Dr. Ulrich Cremer hat auf der Basis eigener Fotografien Plakatentwürfe zum Thema „Europa“ erstellt, die er im Kunstraum vom 6. bis zum 13. August präsentiert. Zu der Vernissage am 6. August (Sonntag) um 11.00 Uhr lädt der Verein zur Förderung von Kunst & Kultur in Bad Honnef alle Interessierten herzlich ein. Der Eintritt ist frei.

Vereinsvorsitzende Cornelia Nasner: „Als Dr. Ulrich Cremer uns die Ausstellung angeboten hat, haben wir spontan und sehr gerne zugesagt. Die Plakate sind eine wirklich tolle Form, für Europa Flagge zu zeigen.“

Der Künstler selbst versteht die Ausstellung als „Werbung für das Friedensprojekt Europa“. Cremer: „Die Wahlerfolge der Europagegner, das weltweite Wiedererstarken des Nationalismus und zunehmende Fremdenfeindlichkeit sind erschreckend und führen bei mir zu einer künstlerischen Reaktion in Form von Plakatentwürfen. Manchmal muss man etwas sagen.

Die Europäische Union ist alles andere als perfekt, aber als ein vor dem Hintergrund des Weltkriegsgeschehens mit 55 Millionen Toten entstandenes Friedensprojekt ist die EU auch weiterhin unverzichtbar. Vor ihren jeweiligen Außengrenzen gab und gibt es diesen Frieden nicht, wie die unfassbaren Grausamkeiten des Bürgerkriegs in Bosnien und Herzegowina 1992 bis 95 oder die Situation in der Ukraine belegen.

Die Bilder des Schreckens erreichen uns dabei in nie zuvor da gewesener Unmittelbarkeit und Deutlichkeit – und trotzdem scheint die Bedeutung der EU als Friedensprojekt kaum in Bewusstsein ihrer Bewohner verankert zu sein.“ (C.N.)

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Bad Honnef

Künstlerführung zum Abschluss der Ausstellung von Marion Moritz

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Bad Honnef | Der Verein zur Förderung von Kunst & Kultur in Bad Honnef lädt herzlich ein zu einer Künstlerführung zum Abschluss der laufenden Ausstellung von Marion Moritz mit dem Titel „Dunkles Wasser – Vom Klang und Rhythmus der Zeit“, die derzeit im Kunstraum in Bad Honnef (Rathausplatz 3) präsentiert wird.

Marion Moritz wird am 30. Juli 2017 (Sonntag) um 17.00 Uhr durch die Ausstellung führen und ihre Werke erläutern. Alle Interessierten sind dazu herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.

„Was machen die Dinge, wenn sie sich unserer Wahrnehmung entziehen?“ Diese Frage zieht sich wie ein roter Faden durch das Werk der Rottweiler Künstlerin Marion Moritz. Auch ihr Langzeitprojekt „Dunkles Wasser“ beschäftigt sich mit dieser Frage. Vorzugsweise in der Nacht ist Marion Moritz für ihre Projekte unterwegs. Das schwache Restlicht rund um die Vollmondnächte im Jahreslauf sorgt regelmäßig für Unruhe im Atelier in Rottweil. In diesen Nächten sucht die Künstlerin Orte an Flüssen und Bächen im süddeutschen Raum und im nahen Ausland auf, die sie bereits lange zuvor ausgesucht hat – häufig weit ab, mitten in der Natur.

Oft bringt sie nur wenige Aufnahmen mit aus diesen Nächten. Hochkonzentriert bringt sie ihre Lichtbilder auf den Punkt. Nichts wird nachbearbeitet oder beschnitten. Marion Moritz arbeitet mit der Kamera trotz modernster Technik, wie sie es seit Jahrzehnten gewohnt ist: Reduktion und Fokussierung, das Auslösen als letzter finaler Schritt des langen inneren Prozesses zum Bild. Dies ist das Wesen ihrer Fotografie. (C.N.)

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