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Stadt Siebengebirge

Jugendhilfeausschuss – Punkt 9 führte um 6 fast zum Eklat

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Bad Honnef  | Dicke Luft in Raum 001 des Rathauses. Der Punkt 9 der Tagesordnung des Jugendhilfeausschusses brachte so einige in Verlegenheit: Verwaltung, Politik und Hansjörg Tamoj. Weil die Verwaltung das Thema “Gemeinsame Satzung Kindertagesbetreuung” nicht als ordentlichen Beratungspunkt deklariert hatte, verweigerte der Rechtsanwalt seine Zustimmung zur Tagesordnung. In der letzten Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses wurde bekannt, dass die Satzung wegen mangelhafter Kompatibilität der Gleichbehandlung von Kita, Tagespflege und OGS nicht umgesetzt werden kann (honnefshopping.de berichtete).

Tamoj könne nicht verstehen, warum erst in der nächsten Ratssitzung die vorhandenen Beschlüsse zur Satzung aufgehoben werden sollen und der Ausschuss als Fachgremium weder ausreichend informiert worden sei noch für den Rat keine neue Vorlage erarbeiten dürfe. Die Bedeutung des Vorgangs sei für ihn so gravierend, dass er als ordentlicher Beratungspunkt auf die Tagesordnung gehöre. Er stelle sich ernsthaft die Frage, ob es hier etwas zu verbergen gäbe und kündigte eine Prüfung bei der Kommunalaufsicht an.

Kurz vor einem Eklat stand die Sitzung, nachdem SPD-Frau Lucia Olbrück Tamojs Mutmaßungen als ungeheuerlich bezeichnete, sie würden die Integrität des Ausschusses in Frage stellen. Bürgermeisterin Wally Feiden “fühlte sich wie bei einer Anhörung”, während Sitzungsleiterin Dr. Gabriele Clooth-Hoffmeister keine Dringlichkeit sah, die Tagesordnung zu verändern.

Aber es gab auch bei anderen Sitzungsteilnehmern Unverständnis über die Vorgehensweise. Dagmar Ludzay (CDU) wollte unter anderem wissen, welche Beschlüsse unklar seien, seit wann die Probleme bekannt seien und warum der Ausschuss nicht informiert worden sei.

Dr. Beate Schaaf (Beratendes Mitglied) zeigte Missfallen darüber, dass man im Fachausschuss nicht beraten könne sondern erst auf die Ratsbeschlüsse warten müsse und Andreas Roschlau (fraktionslos) vermittelte den Sitzungsteilnehmern die Auswirkungen des Dilemmas. “Was soll der Stadtjugendring als einer der Träger der OGS den Eltern sagen?” Einerseits würden sie sich über ein weiteres Jahr mit niedrigeren Beiträgen freuen, andererseits seien die neuen OGS-Satzungsbeschlüsse bereits kommuniziert. Die Eltern seien orientierungslos.

Bürgermeisterin Wally Feiden bedauerte die Umstände, hält aber die Aufhebung der Satzungsbeschlüsse durch den Rat für unabdingbar. “So lange es die gibt, muss die Verwaltung an der Umsetzung arbeiten.”

Das dies keinen Sinn mache, äußerte Jugendamtsleiterin Helga Martini schon in der Hauptausschusssitzung. Frühzeitig habe sie gemerkt, dass wegen des Gleichbehandlungsprinzips die Aufstellung einer Satzung mit den Vorgaben der Politik nicht möglich sei. An einem Wochenende habe sie dann zu Hause den Entschluss gefasst: “Es geht nicht.”

Zu guter Letzt verständigten sich die Ausschussmitglieder auf eine gemeinsame Sondersitzung mit dem Bildungsausschuss vor der Ratssitzung am 12.12.2013. Ob Bürgermeisterin Wally Feiden daran teilnimmt ist fraglich. Sie habe bis dahin keinen Termin mehr frei.

 

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Stadt Siebengebirge

2797 Unterschriften von Gegnern einer möglichen Stadtgartenbebauung

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Bad Honnef | Immer wieder macht die Stadt neue Grünflächen aus, die zugunsten von Wohnraum versiegelt werden sollen. Aktuell ist der nicht angelegte Bereich des Stadtgartens ein großes Thema. In unmittelbarer Nähe zur B 42 kann sich die Stadt vorstellen, Häuser mit mietpreisgünstigen Wohnungen zu errichten.

Die Bürgerinitiative “Rettet den Stadtgarten” hat etwas dagegen und überreichte heute Bürgermeister Otto Neuhoff 2797 Unterschriften von Bürgerinnen und Bürgern, die mit dieser Planung nicht einverstanden sind. Außerdem bekam Neuhoff die Ergebnisse einer Meinungsumfrage zur Bebauung und zur Stadtentwicklung zugestellt, “mit interessanten Vorschlägen”, wie Initiativensprecher Heinz Jacobs sagte.

Schon einmal setzte sich eine Bürgerinitiative für den Erhalt einer Grünfläche in Bad Honnef ein. Vor 29 Jahren reichten 1000 Unterschriften, um die Bebauung des Reitersdorfer Parks zu verhindern.

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Bad Honnef und Umgebung

Am 4. Oktober ist Welttierschutztag – Infostand vor “Fressnapf”

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Igel Ulli | Foto: Tierschutz Siebengebirge

Bad Honnef/Königswinter | Es geschieht fast täglich, dass die ehrenamtlichen Helfer des Tierschutz Siebengebirge ausrücken, um einem Tier in Not zu helfen.

Den Welttierschutztag möchte der Verein nutzen, allen interessierten Bürgern die Fakten rund um die Aktivitäten im örtlichen Tierschutz näher zu bringen. Die Tierschützer des Tierschutz Siebengebirge sind am Samstag, 30. September 2017, von 9 bis ca. 14 Uhr an ihrem Infostand vor dem Fressnapf in Bad Honnef gegenüber des HIT-Marktes anzutreffen.

Vor Ort ist ein Austausch mit den Tierfreunden möglich, eine Vielzahl an Tipps und Ratschlägen rund um das Thema „Tier und Tierschutz“ können eingeholt werden. Die ehrenamtlichen Helfer geben an diesem Tag auch gerne Hinweise, wie man selbst aktiv einen Beitrag zum Tierschutz leisten kann, so z.B. durch den Kauf von Bio-Eiern, durch eine Überwinterungshilfe für Igel oder durch Aufklärung über Pelz-, Daunen- und Thunfischprodukte.

Die Standbesucher dürfen sich wieder auf eine bunte Auswahl an selbstgebackenen Kuchen, frischen Waffeln und Kaffee freuen. Alle Verkäufe kommen zu 100% den Schützlingen des Vereins zugute. Ein Besuch am Stand lohnt sich immer – auch für die Vierbeiner.

Auch ein Besuch der Vereins-Internetseite lohnt sich immer, denn dort erfahren Tierschutz-interessierte Menschen, was im Verein aktuell passiert, welche Tiere ein Zuhause suchen, welche wichtigen Termine anstehen, wo Hilfe dringend nötig ist: www.tierschutz7gebirge.de und www.facebook.com/TierschutzSiebengebirge oder über die Hotline 0700 / 01230845. (AF)

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Stadt Siebengebirge

Les Poules à Colin im Feuerschlösschen

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Bad Honnef-Rommersdorf | Freitag, 8.9.2017, findet das 2. Konzert nach der Sommerpause im Feuerschlösschen mit der Gruppe Les Poules a Colin aus Quebec statt.

Die fünf MusikerInnen von Les Poules à Colin – Sarah Marchand, Béatrix Méthé, Éléonore Pitre, Marie Savoie-Levac und Colin Savoie-Levac – sind mit der traditionellen Musik aus Québec aufgewachsen. Bereits ihre Eltern spielten diesen zurzeit sehr erfolgreichen Musikstil aus dem französischsprachigen Teil Kanadas. Die dynamische und kreative Band bringt diese Tradition ganz selbstverständlich mit moderneren Musikformen zusammen. Gelernt haben Les Poules à Colin aus erster Hand von den großen alten MusikerInnen aus Launaudière, der musikalisch reichsten Gegend Québecs.

 

Weiter geht die Konzertreihe am Donnerstag, 21. September 2017, 20 Uhr, mit Kris Drever & Iain Carr – Schottland. Kris Drever gilt als einer der talentiertesten Songwriter, Sänger und Gitarristen, die es in Schottland zur Zeit gibt – nicht umsonst wurde er im Dezember 2016 mit dem Titel „Instrumentalist of the Year” bei den Scots Trad Music Awards ausgezeichnet. Der aus Orkney stammende Multi-Instrumentalist verbindet in seiner Musik eingängiges Gitarrenspiel mit berührenden und ehrlichen Texten, die nicht nur Fans, sondern auch Musikerkollegen wie Tim O’Brien, Bela Fleck, Sarah Jarosz und Eddie Reader begeistern. – Mit dem Gitarristen und Sänger Ian Carr bildet er eines der beeindruckendsten Folkduos Westeuropas.

 

 

Kurz Programm 2. Halbjahr 2017

Donnerstag 31. August Lüül & Band – Deutschland
20 Uhr Folk, Pop, Ballade und Balkanrock (17 Hippies)

Freitag 8. September Les Poules à Colin – Quebec
20 Uhr „Le nouveau visage de musique folk-trad québécoise“

Donnerstag 21. September Kris Drever & Iain Carr – Schottland
20 Uhr The scottish instrumentalist of the year

Freitag 13. Oktober Pete Morton – England
20 Uhr Charismatischer Singer / Songwriter

Freitag 3. November Tony McManus – Schottland
20 Uhr Keltische Musik auf der Gitarre

Sonntag 12. November Sveriges Vänner – Leipzig
12 Uhr mittags!!!! Skandinavische Tanzmusik

Donnerstag 30. November Broom Bezzums (England) & Eileen Healy (Irland)
20 Uhr Keltische Weihnachtsmusik

Freitag 8. Dezember Uusikuu – Finnland
20 Uhr Eine Reise in die Historie der finnischen Populärmusik

An jedem 2. Freitag im Monat ab 19 Uhr: „Verstaubte Instrumente – Musikersession“ (nur für Musiker, ohne Publikum).

Wenn nicht anders notiert, finden alle Veranstaltungen statt im Feuerschlösschen in Bad Honnef, Rommersdorfer Str. 78 (auf dem Gelände des Siebengebirgs-gymnasiums).
Eintritt 15,- €, ermäßigt 11,- €. Kinder bis zum 14. Lebensjahr haben freien Eintritt. Abendkasse + 2,50 Euro
Vorverkauf bei Guthy’s Depot, Bahnhofstr. 8 und Stadt-Info, Rathausplatz 2-4 Telefonische Vorbestellung: 02224 75011 oder 0176 63654368

Mensing.FiF@web.de / mike.kamp@gmx.de

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