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Jetzt gibt es Hoffnung: Stadt hat den Umbau geplant

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Dreckinsel

Bad Honnef | Im Hauptberuf Betriebswirt und IT-Fachmann, seit über drei Jahrzehnten Herausgeber der Zeitschrift “Folker” und Organisator der tollen Konzerte im Feuerschlösschen – Mike Kamp könnte glücklich sein. Ist er aber nicht. Denn seit Jahren muss er sich mit totem Getier, Hundekot und Schülermüll vor seinem Haus rumplagen.

Eingebrockt hat ihm diesen Ekel die Stadt Bad Honnef. Die legte auf der Rommersdorfer Straße vor dem Haus Nr. 65a eine grüne Halbinsel an – zum Schutz der Schülerinnen und Schüler des Siebengebirgsgymnasiums. Nur: Mittlerweile ist ein solcher Schutz gar nicht mehr notwendig. Die Straße ist seit Jahren Einbahnstraße, es besteht Tempo-30-Pflicht und einen Zebrastreifen gibt es auch. Warum also die grüne Insel?

Am 4.1.2013 schrieb Mike Kamp einen Brief an Bürgermeisterin Wally Feiden und machte sie auf das Problem aufmerksam. Nur fünf Tage später kam ihre Antwort und signalisierte, sie wolle die Sache prüfen. “Seitdem ist Stille”, so der Betriebswirt.

Nicht aber vor seinem Haus. Dort wird weiterhin das grüne Kleinklo von Hunden frequentiert, Schüler finden die Papierkörbe nicht, decken lieber die Sicherheitsinsel mit Abfall ein und fahren dann regelgerecht und abenteuerlich gegen den Verkehr durch die Einbahnstraße.

Was ursprünglich die Schüler schützen sollte, ist heute nicht nur ein Schandfleck in Rommersdorf, sondern stellt nun für andere eine Riesengefahr dar: Eltern, die mit Kinderwagen über die Rommersdorfer Straße spazieren, müssen den Bürgersteig in Höhe des Hause Nr. 65a verlassen – der Abstand zwischen Hauswand und Insel ist so gering, dass dort kein Kinderwagen durchpasst – natürlich auch kein Rolli oder Nutzer mit Rollatoren.

Jetzt scheint Rettung in Sicht. Auf Nachfrage von Honnef heute schickte die Verwaltung die Information, dass das Anliegen der Bürgerinnen und Bürger der Stadt bekannt sei. Der Ort der Schande “wurde bereist und der Umbau wird geplant”.

Mike Kamp und andere Rommersdorfer wirds freuen. Karl-Heinz Dißmann vom BÜRGERBLOCK auch. Der wollte schon mit seinen Saubermännern- und frauen anrücken und die Dreckinsel von ihrem Unrat befreien. Dißmann: “Man muss Vorbild sein.”

Kann er sich jetzt sparen. Wenn die Stadt schon in der Planungsphase ist, geht alles ruck zuck.

Müll und Kot ärgern die Anlieger in der Rommersdorfer Straße

Mike Kamp kämpft für Sauberkeit und Hygiene vor seinem Haus

Honnef heute fragte den Leiter des Siebengbirgsgymnasiums, Joachim Nowak:

Honnef heute: Schülerinnnen und Schüler ihres Gymnasiums sollen regelmäßig die grüne Verkehrshalbinsel in der Rommersdorfer Straße verunreinigen. Gibt’s bei Ihnen zu wenig Abfallkörbe?

Joachim Nowak: Die Zahl der Abfalleimer ist sicherlich ausreichend, zumal neue Behälter zusätzlich installiert wurden, bspw. auch am Ausgang der Schule.

Honnef heute: Der BÜRGERBLOCK will mit Besen und Harke anrücken und die Insel säubern. Ist das pädagogisch klug?

Joachim Nowak: Diese Frage ist pädagogisch für mich nicht zu beantworten.

Honnef heute: Wollen Sie das Problem mit der Schülervertretung besprechen? Wenn ja: Trauen Sie ihr zu, die Nachbarn wieder glücklich zu machen?

Joachim Nowak: Ordnung und Sauberkeit auf dem Schulgelände ist eines unserer  – realistischen – Ziele. Die Verschmutzung öffentlicher Räume ist aber auch ein ständiges Thema in den Gesprächen mit der SV – und wird es bleiben. Hier sind unsere Möglichkeiten allerdings begrenzt, die Verursacher zur Rechenschaft ziehen zu können – wie bei allen zu beklagenden Verunreinigungen öffentlicher Plätze.

 

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Bad Honnef und Umgebung

„Schule der Zukunft – Bildung für Nachhaltigkeit“ – Netzwerker trafen sich im Rathaus

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Die Teilnehmenden des Netzwerktreffens „Bad Honnef lernt Nachhaltigkeit“ für die Kampagne „Schule der Zukunft – Bildung für Nachhaltigkeit“  – Sitzend v. l.: Maria-Elisabeth Loevenich (Codealk ICT Consulting), Christoph Weiß (Netzwerkkoordinator NRW der Kampagne), Dirk Krämer (Schule Schloss Hagerhof), Daniela Kniebes (Theodor-Weinz-Grundschule Aegidienberg); stehend v. l.: Johanna Högner (Wirtschaftsförderung der Stadt Bad Honnef), Marcus Killat (Betriebsleiter Abwasserwerk und Bad Honnefer Bäder), Rita Bachmann (Schulleitung Theodor-Weinz-Grundschule Aegidienberg), Daniela Paffhausen (Bad Honnef AG), Stefanie Döpinghaus (St.-Martinus-Grundschule) | Foto: Christine Pfalz

Bad Honnef | Es ging um die „Schule der Zukunft – Bildung für Nachhaltigkeit“. Mitglieder des Netzwerkes „Bad Honnef lernt Nachhaltigkeit“ trafen sich im Rathaus, um sich über die Kampagne auszutauschen. Ziel ist, dass Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) einen hohen Stellenwert in den Schulen erhält.

Kommenden Aktionen und Projektarbeit der Schülerinnen und Schüler wurden im Rathaus besprochen. Die Arbeit für und mit den Kindern wird spannend werden, die Ergebnisse bunt und sehenswert. Am Ende werden die Schülerinnen und Schüler wissen, was es heißt, verantwortungsbewusst und nachhaltig zu handeln.

Im Rathaus ging es um die Netzwerkkriterien, die die Kampagne in Nordrhein-Westfalen vorgibt. Angereist war Christoph Weiß, der Netzwerkkoordinator in Nordrhein-Westfalen, um beratend zur Seite zu stehen.

Das Netzwerk in Bad Honnef wächst, denn die Theodor-Weinz-Grundschule in Aegidienberg hat sich neu angeschlossen, während die Schule Schloss Hagerhof und die Selhofer St.-Martinus-Grundschule schon länger dabei sind. Die Internationale Hochschule hat ebenso ihre Mitarbeit zugesagt. Die Unterstützung der Stadt Bad Honnef durch Wirtschaftsförderung und Betriebsleitung der Eigenbetriebe ist schon seit längerem gewährleistet. Auch die Bad Honnef AG ist seit Jahren Partnerin.

Maria-Elisabeth Loevenich, Koordinatorin in Bad Honnef für Bildung für nachhaltige Entwicklung, fasste zusammen: „Wir haben einen Konsens erarbeitet, wie die Kampagne gestartet werden kann. Die Stadt hatte schon die Auszeichnung der UNESCO erworben gehabt. Jetzt wird es weitergehen, eingebunden in die Landes- und Bundesebene. Dem Ziel, ein gutes lokales Netzwerk aufzubauen, sind wir nähergekommen.“

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Bad Honnef und Umgebung

Straßen.NRW traf Vorkehrungen auf B42 wegen Felssicherung Am Domstein

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Bad Honnef | Heute begann Straßen.NRW mit der Sicherheitsmarkierung zwischen Bad Honnef und Königswinter. Grund ist ein Felsbrocken, der sich aus einer hundert Jahre alten Natursteinmauer unterhalb eines Hauses Am Domstein vor drei Jahren gelöst hatte. Nun müssen Sicherungsmaßnahmen an der Mauer für rund 300.000 EUR durchgeführt werden.

Das Sicherungsgebiet ist nur von der B42 zugänglich. Deshalb muss zwischen Rhöndorf und Königswinter Höhe Am Domstein eine Fahrspur Richtung Bonn bis Ende November abgesperrt werden. Mit 26 Ankern und einem Netz wird der Felsbereich stabilisiert und ein Herabfallen von Felsstücken auf die B42 verhindert.

Teilweise werden die Anker unter das Haus von Walter Gstirner Am Domstein getrieben. Angst hat er deswegen nicht. Sein Haus sei mittlerweile 100 Jahre alt und werde auch diese Prozedur überstehen. Außerdem sei ja danach von einer erhöhten Sicherheit auszugehen.

Aus naturschutzrechtlichen Gründen wie Grünschnittverbot während der Brutzeiten konnte Straßen.NRW nicht bereits in den Sommerferien mit den Arbeiten beginnen.

Warum erst nach drei Jahren reagiert wurde, soll auch etwas mit den Eigentumsrechten zu tun gehabt haben. Zunächst war offensichtlich niemandem bekannt, wem die Mauer gehört. Ebenfalls gibt es keine Eintragungen in zur Verfügung stehenden Plänen.

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Bad Honnef und Umgebung

Stadt will Menzenberger Stadion am Donnerstag fit machen

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Bad Honnef | Seit Wochen wuchert das Unkraut im städtischen Stadion an der Menzenberger Straße. Besonders störend wirkt sich diese Entwicklung zurzeit im Eingangsbereich aus. Für das Image der Stadt und des FV Bad Honnef nicht gerade förderlich.

Bad Honnefer Bürgerinnen und Bürger schämen sich über so wenig Sinn für Ästhetik und können schon gar keine Verbindung zur aufwändig geführten Dachmarkenkampagne mit dem Slogan “Lebensfreude verbürgt” herstellen. Die Fans der HFV-Gegner wundern sich und machen sich bereits über die Verwahrlosung lustig.

“Honnef heute” wollte von der Stadt wissen: “Warum geschieht nichts?”

Heute erklärte die Stadt den Zustand mit “personellen Engpässen”, die zu den Verschiebungen der Pflegearbeiten geführt hätten. Nun seien sie aber beauftragt und “intern, im Arbeitsplan aufgenommen” worden. Am Donnerstag soll das Stadion wieder in einen Top-Zustand gebracht werden.

Die Nutzer der Sportstätte wird es freuen.

Am 8.10.2017 empfängt der HFV den FC Leverkusen zum nächsten Meisterschaftsspiel. Dann können Honnefer hoffentlich wieder ruhigen Gewissens fragen: “Schön hier. Oder?”

 

Beitrag vom 17.9.2017

 

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