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Bündnis für Familie

Internationaler Kindertag: Stadtelternrat und Bündnis für Familie feierten

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Foto: Mitglieder des Stadtelternrates und einige ihrer Kinder. 2.R.v.l. Vorsitzende Renate Künzel, dahinter Pressesprecher Steffen Klinzmann, 2. Vorsitzende Dorothea Römer, Protokollführerin Petra Neunkirchen, Protokollführerin Corinne Kremling, Yvonne Nohr. Kinder v.l. Taina, Janne und Linus

 

Bad Honnef | Bunt war’s, fröhlich ging es zu – trotz “Bleib-bloß-zu-Hause-Wetter”. Kinder, Eltern, Stadtelternrat und das Bündnis für Familie ließen es sich nicht nehmen, den Internationalen Kindertag auf dem Gelände des Hit-Marktes gebührend zu feiern.

Spiel, Spaß und Überraschungen waren angekündigt, Musik, Luftballons, Clowns versprochen. Und noch vieles andere mehr. Jede Stunde wurden Bilder ausgezeichnet, die die Kinder gemalt haben. Und für Erwachsene gab es neben Nussecken eine Lehrstunde dazu: “Meinen Namen schreibt man ohne ‘h’, mach das nur ja richtig”, so Taina, Tochter von Pressesprecher Steffen Klinzmann.

Das Bündnis für Familie erhob aktuelle Daten zur “Kinderbetreuung nach Maß”: Wie sehen Eltern die Situation in der Kita und der Schule? Zum Beispiel fragte die Vorsitzende Dr. Beate Schaaf, ob Eltern den Kitaplatz haben, den sie brauchen oder ob sie längere Betreuungszeiten wünschen. Überraschend: Bis 13 Uhr zeigten sich die meisten Mütter und Väter zufrieden mit dem Platzangebot in den Bad Honnefer Tagesstätten, dafür hätten sie gerne in Kita und OGS eine durchgehende Ferienbetreuung und Betreuunsangebote für den Notfall.

Beate Schaaf: “Die Ergebnisse sind natürlich nicht repräsentativ.” Wer aussagekräftige Zahlen lesen möchte, findet sie hier.

Dr. Beate Schaaf befragte Eltern zur Betreuungssituation in Kitas und Schule

Dr. Beate Schaaf befragte Eltern zur Betreuungssituation in Kitas und Schule

Für jeden sichtbar: Umfrageergebnisse und Diagramm

Für jeden sichtbar: Umfrageergebnisse und Diagramm

 

 

 

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Bad Honnef

Familienministerium nominiert Bad Honnef für Engagementspreis – Jetzt müssen die Bürger abstimmen

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Bad Honnef | Die vorbildliche Zusammenarbeit von Ehrenamt und Stadtverwaltung  bei der Betreuung von Flüchtlingen in Bad Honnef wurde jetzt vom Familienministerium NRW gewürdigt. Am Montag, 5.12.2016, startet das Publikumsvoting für den Engagementpreis 2016. 12 Projekte hat das nordrhein-westfälische Familienministerium nominiert und Bad Honnef ist dabei.

Ganz unterschiedliche Gruppen, Organisationen und Einzelinitiativen engagieren sich seit 2015 gemeinsam mit dem Fachdienst Soziales der Stadt Bad Honnef für eine gute Willkommens- und jetzt zunehmend Integrationskultur. In jeden der Bereiche Begegnung, Beratung, Sprachvermittlung, Spendenverwaltung und –verteilung und Beschäftigungsangebote bringen sich neben den Kirchengemeinden, Caritas, AWO, Frauenzentrum und Rettungsdiensten vor allem sehr viele Einzelpersonen mit ganz individuellen Angeboten ein. Sie sind als Paten, Sprachvermittler und Helfer in den Cafés International, der Starthilfe, der Nähstube und der Fahrradwerkstatt besonders wichtige Ansprechpartner für die Flüchtlinge.

Unterstützt werden sie durch die Organisation mit regelmäßigen Treffen zum Austausch, durch Fortbildungsangebote und die Möglichkeit der individuellen Beratung bei Problemen. Ein Lenkungsgremium aus Mitarbeitern des Fachdiensts Soziales und der verschiedenen ehrenamtlichen Bereiche sorgt für die Kommunikation und Vernetzung der einzelnen Initiativen untereinander.

Für das „Bad Honnefer Modell“ haben sich im vergangenen Jahr bereits mehrere Flüchtlingsinitiativen aus anderen Kommunen interessiert. Die 1. Vorsitzende des “Bündnis für Familie”, Dr. Beate Schaaf: “Ganz sicher ist es der Grund dafür, dass es hier für Bürger und Geflüchtete deutlich weniger Konflikte und Probleme im Miteinander gibt als anderswo.”

Abgestimmt werden kann bis zum 15. Januar 2017 auf der Website des Familienministeriums.

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Bad Honnef

Dabei sein – mehr Teilhabe für Kinder aus armutsgefährdeten Familien in Bad Honnef

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In Bad Honnef wurde das Thema Kinderarmut erstmals während der Nationalen Woche gegen Armut und soziale Ausgrenzung im Juni 2010 in einer breiten Öffentlichkeit diskutiert. Das Bündnis für Familie organisierte dafür eine Podiumsdiskussion mit der damaligen BM Wally Feiden, der ARGE und Vertretern der lokalen Wohlfahrtsverbände Diakonie, Caritas und AWO. Als Konsequenz aus dieser Diskussion hat das Bündnis für Familie das Projekt „Dabei sein“, eine Unterstützung für Kinder aus armutsgefährdeten Familien in Bad Honnef, ins Leben gerufen.

Armutsgefährdung bedeutet auch, dass Kinder aus diesen Familien seltener an kulturellen und sportlichen oder Freizeitaktivitäten ihrer Altersgruppe teilnehmen können. So können sie schlechter von den Vorteilen solcher Förderung und dem damit verbundenen sozialen Lernen in Gruppen profitieren und haben so schlechtere Chancen für ihre persönliche Entwicklung. Etwa jedes 10. Kind in Bad Honnef lebt in einer Familie, die Transferleistungen des Staates bezieht, besonders viele alleinerziehende Eltern sind davon betroffen. Da in Bad Honnef aber auch viele gut situierte Familien wohnen, ist die Schere zwischen Arm und Reich hier weiter geöffnet als anderswo.

Das Bündnis für Familie möchte hier helfend unterstützen und auf der Basis bürgerlicher Solidargemeinschaft unbürokratische Unterstützung anbieten. Über einen persönlichen Fürsprecher („Paten“) aus der Jugendhilfe, einem Wohlfahrtsverband oder aus der Schule können Kinder aus einkommensschwachen Familien gefördert werden, indem unter dem Stichwort „Dabei sein“ zweckgebundene Spenden von Institutionen und Privatpersonen vom Bündnis für Familie direkt an die Institution weitergeleitet werden, die die gewünschte Maßnahme anbietet. Die Förderung gilt zunächst für sechs (bis maximal zwölf) Monate, bei erfolgreicher bzw. regelmäßiger Teilnahme des Kindes am Angebot kann sie nach den vorhandenen Mitteln verlängert werden, meist wird ein zumutbarer Eigenbetrag geleistet. Eine Familie kann sich nicht ohne Fürsprecher für eine Förderung anmelden, weil wir ihre finanzielle Lage nicht kennen und nicht überprüfen können.

Abgrenzung zu Leistungen aus dem staatlichen Bildungs- und Teilhabegesetz (BuT)

Seit 2011 erhalten Sozialleistungsempfänger (ALG II, Wohngeld, Kinderzuschlag) bis zu 120 Euro/Jahr aus dem Bildungs- und Teilhabepaket der Bundesregierung für Mitgliedschaften in Sportvereinen und Musikschulen, außerdem Zuschüsse zu Klassenfahrten oder außerschulischer Förderung, wenn das Klassenziel sonst nicht erreicht werden kann. Sehr häufig wird neben der aufwendigen Bürokratie bei der Beantragung damit nur ein Teil der Kosten gedeckt, die Ausstattung (Sport) oder die Leihgebühr für ein Musikinstrument können zum Beispiel nicht berücksichtigt werden. Bei den Familien, die über uns gefördert werden, wird natürlich primär der Leistungsanspruch nach dem BuT geprüft, wir unterstützen bei den verbleibenden Kosten. Vor allem können wir aber auch Förderungen für Kinder von Geringverdienern ermöglichen, die keine Sozialleistungen beziehen und damit auch keinen Zugang zum BuT haben, obwohl die Familien finanziell oft ähnlich schlecht gestellt sind.

Schulische Defizite entstehen häufig dadurch, dass Kinder zuhause aus familiären Gründen nicht gefördert werden können. Besonders häufig gilt das in Familien mit Migrationshintergrund durch sprachliche Defizite und schlechte Schulbildung der Eltern im Herkunftsland. Nachhilfe-Extra als Bündnispartner bietet deswegen vergünstigte Nachhilfeblocks an, die ebenfalls durch Spenden übernommen werden können. Hier muss ein Fachlehrer das Kind für eine Förderung empfehlen. Die positive Rückmeldung der Schule am Ende eines Zeitblocks entscheidet über die Notwendigkeit einer fortgesetzten Förderung. Auch das gilt natürlich nur für Förderungen, die nicht von Leistungen aus dem Bildungs- und Teilhabegesetz abgedeckt sind.

Unser Projekt hat große Vorteile zum BuT: Die Förderung läuft über eine persönliche Beziehung zu einem Fürsprecher/Paten, der die Familie kennt und den Bedarf beurteilen kann. Dem Bündnis gegenüber müssen die Familie deswegen nicht namentlich auftreten. Durch diese Anonymität (auf Wunsch) gibt es auch keine Probleme mit dem Datenschutz. Die Familien müssen sich nicht zusätzlich stigmatisiert fühlen, es entstehen keine Verwaltungskosten, der Bürokratieaufwand ist gering, der Erfolg wird evaluiert.

So kommt die Hilfe da an, wo sie gebraucht wird. Mit einem Click auf den Link Formular an dieser Stelle kommen Sie als Mitarbeiter der Jugendhilfe, der Wohlfahrtsverbände oder der Schulen direkt auf die Seite, auf der Sie eine solche Förderung beantragen können. Wenn Sie Rückfragen haben, können Sie uns die unter info(at)familie-badhonnef.de stellen.

Spenden unter dem Stichwort „Dabei sein“ erbitten wir auf unser Konto bei der

Stadtsparkasse Bad Honnef
IBAN: DE46 3805 1290 0120 0404 56

Selbstverständlich können alle Spenden steuerlich geltend gemacht werden. Spendenbescheinigungen werden auf Wunsch ausgestellt, bis 200 Euro genügt der Bankbeleg.

Dr. Beate Schaaf

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Bad Honnef

Zeittauschbörse – Nächstes Treffen im September

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Bad Honnef | Die ZEIT-TAUSCHBÖRSE BAD HONNEF lädt alle Mitglieder und Interessierte zum nächsten Treffen am Donnerstag, 8. September 2016, 18.30 Uhr, ins „Alte Rathaus/Standesamt“ am Bad Honnefer Marktplatz ein.

Neben dem Bericht der Aktivitäten in den letzten Wochen werden weitere Pläne für dieses Jahr besprochen. Für Interessierte ist dies eine gute Gelegenheit, mehr über die ZEIT-TAUSCHBÖRSE zu erfahren und Fragen zu stellen.

Wanderung Zeittauschbörse

Wanderung nach Königswinter

Im Juli hatten alle Mitglieder die Gelegenheit, sich bei einer gemütlichen Wanderung nach Königswinter besser kennen zu lernen. Obwohl der Termin in der Woche lag, nahmen 13 Mitglieder an der Wanderung teil. Sie hatten viel Spaß und führten gute Gespräche.

Für Interessierte steht das Orga-Team gerne zur Verfügung: Telefonisch unter 02224.980912 oder 0170.2404431 und per Mail unter zeittausch@familie-bad-honnef.de

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