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Stadt Siebengebirge

Im letzten Heim-Saisonspiel 2:2 gegen Endenich

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Bad Honnef | Am Ende stand es 2:2 im letzten Saison-Heimspiel des FV Bad Honnef gegen den FV Endenich – vor handverlesenem Publikum. Die einstige 1A-Fußballstadt vor der Kulisse des Siebengebirges schwächelt, jedenfalls was das Zuschauerinteresse angeht. Und das ist schade.

Zum Spiel muss man nicht viel schreiben. Für den HFV ging es nur noch ums Prestige, Endenich benötigte dringend einen Punkt, um nicht noch in Abstiegsgefahr zu geraten. Das merkte man der teuren Biene-Maja-Truppe nicht wirklich an.

Damit es trotzdem gelang, halfen die Grünen ein bisschen mit, spielten lässig, unachtsam, planlos. Und: “Warum immer so kompliziert?” schäumte Trainer Timo Morano am Spielfeldrand. Sein zukünftiger Co-Trainer Carsten Klohe wusste: “Innerlich regt der sich total auf.” Er muss es wissen, immerhin kennen sich die beiden seit 15 Jahren, haben zusammen beim Bonner SC im Jugendbereich gearbeitet und Morano war es auch, der den aktuellen Jugend-A-Erfolgstrainer nach Bad Honnef geholt hat.

Noch einmal zum Spiel: Endenich führte durch Tore in der 5. und 15. Minute bereits mit 2:0, bevor Energiebündel Stefan Bung den Anschlusstreffer erzielte (30.). Zweite Halbzeit, neues Glück. Ein weiteres Tor fiel in der 72. Minute durch Luigi Falsone. Da war er nach seiner Einwechslung noch nicht einmal 15 Minuten im Spiel. Geholfen hat ihm der Endenicher Torwart, der sich partout weigerte, den Ball festzuhalten. Super-Falsone? Ja, wenn er die drei weiteren Chancen auch verwandelt hätte, die ihm geschenkt wurden.

So blieb Lothar Paulsen nichts anderes übrig als die Ruhe zu bewahren. “Wie geht es, Herr Präsident?” “Alles gut, außer Fußball”. “Steht die Mannschaft für die neue Saison?” “Neun gehen, acht kommen”. “Sechs gehen, sieben kommen”, sagt der Trainer, darunter sei ein zweiter Torwart. Und von anderer kompetenter Stelle erfährt sportfruende.de, dass es drei neue Hochkaräter aus dem Kölner Raum und dem Rhein-Sieg-Kreis geben könnte. Auf jeden Fall soll die Mannschaft auf allen Positionen verstärkt werden. Vorausgesetzt, es klappt alles.

Ja, vorausgesetzt, es klappt alles, steigt der HFV im nächsten Jahr auf. Daran wird jetzt schon gearbeitet. Neu-Co-Trainer Klohe macht die Zukunft spannend: “Der Timo und ich, wir sind dieselben Typen: immer 100 Prozent.”

Gegen Endenich hätten heute 70 gereicht.

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Ganz Selhof unterm Weihnachtsbaum

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Bad Honnef-Selhof | Zum dritten Mal traf sich Ganz Selhof unterm Weihnachtsbaum. Die Idee zu dieser Veranstaltung hatte der Jungesellenverein “Einigkeit macht stark”.

Sogar aus dem fernen Berlin kamen diesmal Sälefer angereist, zum Beispiel Michael Gilgen, der 18 Jahre lang Mitglied im Tambourcorps “Frei Weg” war.

Wer gerne Weihnachtslieder singt, der sollte im nächsten Jahr zur Martinskapelle kommen, wenn es wieder heißt: Ganz Selhof unterm Weihnachtsbaum.

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Sozialausschuss berät über Seniorenvertretung für Bad Honnef

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Bad Honnef | Am Dienstag thematisiert der Sozialausschuss die Einrichtung einer Seniorenvertretung in Bad Honnef. Honnef heute sprach zuvor mit Annette Stegger, frühere stellvertretende Bürgermeisterin und heutiges Mitglied im Vorstand der  Bundesinteressenvertretung für alte und pflegebetroffene Menschen e.V. (BIVA).

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Wird kostenpflichtiges Parken an Lohfelder Straße wieder abgeschafft?

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Bad Honnef | Die Kritik an der Parkraumbewirtschaftung in Bad Honnef ist immer noch heftig. Viel Unverständnis rief vor allem wegen der vielen Schwimmbadnutzer auch die Gebührenerhebung auf dem Parkplatz Lohfelder Straße hervor. Die könnte bald der Vergangenheit angehören.

Gestern Abend beschloss eine Mehrheit es Betriebsausschusses von 5:4 Mitgliedern den Antrag von Grünen und FDP, die Bewirtschaftung des Parkplatzes an der Lohfelder Straße aufzugeben.  Dagegen stimmten CDU und BÜRGERBLOCK.

Klaus Wegner (GRÜNE) “Ich hoffe, dass dies ein erster Schritt ist, um auch im Rat die Rücknahme der Bewirtschaftung des Parkplatzes zu erreichen. Die Bewirtschaftung des Parkplatzes schadet dem Eigenbetrieb “Bad Honnefer Bäder”. Insbesondere Dauerkarteninhaber, Familien, Früh- und Spätschwimmer und Besucher aus entfernten Stadtteilen werden durch die Parkgebühr unverhältnismäßig hoch belastet.” Dieses Jahr registrierte das Schwimmbad 15.304 weniger Besucher als 2016, führte das Ergebnis auf die schlechte Wetterlage zurück.

Eine Rückerstattung von Parkgebühren oder eine kostenfreie Parkplatznutzung für Freibadbesucher, wie dies von der Verwaltung vorgeschlagen wurde, wäre nach Wegners Meinung zu aufwendig und ungerecht gegenüber den Minigolfspielern, Tennisclubmitgliedern und anderen Besuchern der Insel.

Für den Fraktionsvorsitzenden der GRÜNEN könne sich das kostenfreie Parken nicht nur positiv auf die wirtschaftliche Entwicklung der Bad Honnefer Bäder auswirken, sondern auch als Maßnahme der Imageförderung auf die Attraktivität der Stadt.

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