Grüne wollen Park+Ride-Fläche nahe der Autobahn

Park+Ride

Platz für viele hundert Pendler-Fahrzeuge im Gewerbegebiet Rottbitze an der Autobahn

Bad Honnef-Aegidienberg | Der Bad Honnefer Ortsteil Aegidienberg (auch schon mal “Flotter Berg” genannt) mausert sich immer mehr: Höchste Zuwachsraten bei den jungen Familien, enormes privates Bauaufkommen,  größte Gewerbegebietsflächen, leckerste Restaurants, mit Preisen überhäufte Hotels und Einkaufs-Centren, in wenigen Jahren vielleicht auch noch Eldorado für Hallensportler. 

Bezirksausschussmitglied der Grünen, Bernd Schwontzen

Bezirksausschussmitglied der Grünen, Bernd Schwontzen

Nur mit der Verkehrsregelung klappt es noch nicht so richtig. Da gibt es gefährliche Landstraßen, abenteuerliche Haltestellen für Schulbusse und ein Parkproblem für auswärtig Bedienstete. Die wissen nicht, wo sie ihre Autos tagsüber parken sollen.

Bezirksausschussmitglied der Grünen, Burkhardt Hoffmeister

Bezirksausschussmitglied der Grünen, Burkhardt Hoffmeister

Das wollen die Grünen ändern. Im Industriegebiet Rottbitze, nahe der Autobahn, haben sie ein Grundstück ausgemacht, das sich als Park+Ride-Gelände für süd- und ostorientierte Arbeitnehmer hervorragend eignet. Es ist nicht nur groß genug, sondern liegt in Blickweite zum Windhagener Park+Ride-Platz. Mit ein bisschen Phantasie ließen sich so interkommunal zusätzlich Ressourcen nutzen.

Bernd Schwontzen, Bezirksausschussmitglied der Grünen: “Einen idealeren Platz sehe ich nicht, auch aus Umweltperspektiven.” Kollege Burkhardt Hoffmeister macht einen weiteren großen Vorteil aus: “Unter der Fläche liegt eine Gasleitung, die eine Bebauung nicht erlaubt. Von daher wäre ein P+R-Gelände an dieser Stelle ein wirklicher Gewinn”.

Die Autofahrer würde es freuen, sie müssten nicht ständig wild parken – was auch die davon betroffenen Anwohner freuen dürfte.

In Sichtweite: P+R-Platz an der A3 in Windhagen

In Sichtweite: P+R-Platz an der A3 in Windhagen

 

 

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