GIZ: Feiden fordert belastbare Vergleichszahlen

 

Bad Honnef | Nachdem das letzte Gespräch Ende Mai mit Vorstandsmitgliedern der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) bezüglich der Verlegungspläne der Akademie für internationale Entwicklung (AIZ) ebenso enttäuschend verlief, wie die bisherigen Verhandlungen und der Schriftwechsel, hat sich Bürgermeisterin Wally Feiden mit einem Schreiben direkt an alle Aufsichtsratsmitglieder gewandt.

Der Brief wurde adressiert an den Aufsichtsratsvorsitzenden, Staatssekretär Hans Jürgen Beerfeltz, im Bundesministerium für Internationale Zusammenarbeit. Die Kopie wurde nicht nur an die Aufsichtsratsmitglieder der GIZ sondern in einem breiten Verteiler auch Bundestags- und Landtagsabgeordneten, der zuständigen Landesministerin Angelica Schwall-Düren, der Regierungspräsidentin Gisela Walsken sowie an Landrat Frithjof Kühn und Verbandsbürgermeister Karsten Fehr versandt. Mit den Empfängern steht die Bürgermeisterin teils bereits in einem langjährigen Kontakt, um den Standort der AIZ in Bad Honnef zu retten.

In dem Schreiben bestreitet Feiden, gestützt vor allem auf Aussagen der Bezirksregierung, dass durch eine neue Hochwasserlinie eine teure neue Planung für den Erweiterungsbau notwendig werde. Sowohl planungsrechtlich als auch denkmalschutzrechtlich sei die bisher vorgelegte Bauplanung ohne Abstriche genehmigungsfähig. Auf dieser Basis müsse dem Aufsichtsrat eine vergleichende Kostenrechnung, in der alle Positionen zu berücksichtigen wären, vorgelegt werden, damit eine weitreichende Entscheidung verantwortungsvoll getroffen werden könne.

Darüber hinaus wurde den Aufsichtsratsmitgliedern ein Vorgängerschreiben an den Vorstand der GIZ zur Verfügung gestellt, das zwischenzeitlich allerdings mit der definitiven Absicht zur Verlegung der AIZ nach Bonn-Röttgen beantwortet wurde.

Schreiben GIZ
Schreiben an Staatssekretär Beerfeltz

 

 

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