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Bad Honnef und Umgebung

Gesucht: Fotos von Johanna (Hanna), Lina und Carl Schiemann

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Bad Honnef | Für den Festband der Universitätsmedizin zum Jubiläum „600 Jahre Universität Rostock“ im Jahr 2019 recherchierten Gisela Böck und Tim Peppel auch in Bad Honnef. Das Autorenteam suchte nach Frauen, die um das Jahr 1900 in Rostock im Fach Medizin promoviert und damit zu den Pionierinnen gehörten, die ein solches Studium absolviert hatten. Gefragt wurde nach Hanna Schiemann, die erst die siebte Frau gewesen war, die an der Universität Rostock den „Dr. med.“ erlangt hatte. Sie und ihre Geschwister hatten ihre letzten Lebensjahre in Honnef verbracht.

Die Mitarbeitenden des Archivs der Stadt Bad Honnef möchten unterstützen und suchen für das Archiv und gleichzeitig für die Universität in Rostock Fotografien von Johanna (Hanna), Lina und Carl Schiemann, ihrem Haus oder ihrer Praxis, damals in der Luisenstraße 17. Die Geschwister haben von 1942 bis etwa 1960 in Honnef gelebt. Angebotene Fotos oder auch Dokumente werden eingescannt und selbstverständlich zurückgegeben. Gibt es noch ein Erinnerungsstück, das fotografiert werden könnte?

Die Lebensgeschichte der drei Geschwister ist geprägt durch die politischen Wirren des 20. Jahrhunderts: Hanna Schiemann war von 1915 bis 1917 an der Universität Rostock immatrikuliert. Ihre Schwester Lina promovierte 1908 in Würzburg, Hanna 1918 in Rostock.

Lina arbeitete als Ärztin am Berliner Krankenhaus am Urban und war dort die erste Frau, die eingestellt wurde. Später ließ sie sich in Köln als Gynäkologin nieder. Im Zweiten Weltkrieg wurde ihre Wohnung ausgebombt und so kam sie 1942 nach Honnef in das eigentlich als Sommerhäuschen gedachte Haus in der Luisenstraße. Das Haus gibt es nicht mehr.

Hanna wirkte in Königsberg als Allgemeinärztin. Ihr Bruder Carl war als „Dr. jur.“ Landgerichtsdirektor in Königsberg bis er, wahrscheinlich aufgrund seiner ablehnenden Haltung gegenüber den Nationalsozialisten, 1933 in den Ruhestand versetzt wurde. 1944 mussten Hanna und Carl ihre Heimat verlassen und zogen zu ihrer großen Schwester nach Honnef.

In der Luisenstraße richteten die Schwestern eine Praxis ein. Sie kümmerten sich sehr um ihren Bruder, führten ihm den Haushalt. So berichtet jedenfalls Zeitzeuge Dr. Franz Georg Weckbecker, der sich noch gut an die Geschwister erinnern kann. Da er Arzt ist, waren die Schwestern damals seine Kolleginnen.

1951 verstarb Carl und 1958 zeigte Hanna den Tod ihrer Schwester Lina an. 1960 suchte Hanna per Annonce nach einer Hausgehilfin. Wann und wo sie gestorben ist, konnte nicht herausgefunden werden.

Gisela Böck (Institut für Chemie der Universität Rostock) und Tim Peppel (Leibniz-Insitut für Katalyse e. V., Rostock) schreiben: „Heute ist es kaum mehr vorstellbar, dass für Frauen die Universitäten, die seit dem 14. Jahrhundert im deutschsprachigen Raum entstanden waren, bis zum Beginn des 20. Jahrhundert hinein für eine reguläre Immatrikulation verschlossen blieben.“

Wer Informationen zur Familie Schiemann weitergeben möchte, meldet sich bitte beim Archiv der Stadt Bad Honnef: Christine Pfalz (Telefon 02224/184-121, christine.pfalz@bad-honnef.de) oder Georg Lehmacher (Telefon 02224/184-177, georg.lehmacher@bad-honnef.de), Rathausplatz 1, 53604 Bad Honnef.

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Bad Honnef und Umgebung

Ski und Rodel (zeitweise) möglich

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Bad Honnef | Heute legte der Winter einmal richtig los. Auf das gesamte Bad Honnefer Stadtgebiet hatte sich eine dichte Schneedecke gelegt. Am späteren Nachmittag war die weiße Pracht im Tal teilweise schon wieder verschwunden. Immerhin hieß es für einige Stunden Ski und Rodel möglich.

Erfreulich: Schwere Unfälle blieben aus. Bis zum Abend verzeichnete nach Informationen der Pressestelle die Bad Honnefer Feuerwehr keinen einzigen Einsatz.

Für die nächste Zeit hat es sich wohl erst einmal ausgeschneit. Die nächsten Tage sollen eher Regen bringen.

 

 

 

 

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Bad Honnef und Umgebung

Schon wieder ein Weihnachtsmann beim “Pitter”

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Die Seilbahn zum Drachenfels haben Profittlichs nicht geschafft, dafür für jede Menge Weihnachtsüberraschungen gesorgt. Abgesehen vom legendären Stollen, der gerade jetzt wieder in der ganzen Welt verteilt wird, macht das Rhöndorfer Traditionscafé immer wieder mit Nettigkeiten auf sich aufmerksam. So auch gestern.

Frau K. will nach der Physio kurz noch ein paar Kekse einkaufen, als sie von einem Herrn angesprochen wird: “Darf ich Ihnen einen Stollen schenken?” Frau K., wahrlich keine Skeptikerin, guckte ungläubig, bis der Herr ihr berichtete: “Ich komme gerade aus dem Krankenhaus und bin so froh, dass ich wieder gesund bin. Nun möchte ich auch andere Menschen glücklich machen.”

Natürlich nahm die Dame das Geschenk an und war eine Zeit lang danach immer noch baff: “Dass es so etwas heute noch gibt …?”

Sogar Inge Bott, mit ihren über 90 Jahren wohl eine der erfahrensten Bäckereiverkäuferinnen Deutschlands, zeigte sich erstaunt. Das hätte selbst sie noch nicht erlebt.

Nachdem der Nikolaus bereits am Sonntag die vielen Kinder froh machte, klingelte also gestern im Café Profittlich der Weihnachtsmann ein zweites Mal. Das Christkind kann kommen.

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Bad Honnef und Umgebung

Straßenausbau Linzer Straße – 3. Bauabschnitt beginnt Montag

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Bad Honnef | Am Montag, 11.12.2017, wird mit den Straßenausbauarbeiten des 3. Bauabschnitts der Linzer Straße begonnen. In der ersten Arbeitsphase erfolgt der bergseitige Bau des Kanals im Bereich zwischen Floßweg und Kardinal-Frings-Straße.

Die Verkehrsführung wird geändert: Die Fahrspur der Linzer Straße in Richtung Innenstadt zwischen Floßweg und Karlstraße wird ab der Einmündung Feilweg über Selhof umgeleitet. Zweispurig bleibt der Verkehr zwischen Karlstraße und Menzenberger Straße und weiter in Richtung Innenstadt. Für den LKW /Schwerlastverkehr ist eine großräumige Umleitung ausgeschildert. Ortskundige werden gebeten, den Bereich der Baustelle zu umfahren.

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