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Kommunalpolitik

Gesamtschule: Interkommunale Elternarbeit funktioniert

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V.l. Bernd Kolb, Renate Künzel, Halit Döndürmez

V.l. Bernd Kolb, Renate Künzel, Halit Döndürmez

Siebengebirge | Die Diskussion über eine gemeinsame Lösung in der Frage über ein abgestimmtes Schulangebot zwischen den Kommunen Königswinter und Bad Honnef ist wieder in Gang gekommen. Die Elternvertretungen von Königswinter und Bad Honnef waren sich bereits im Vorfeld darüber einig, alle Kinder aus Königswinter und Bad Honnef auf diesem Wege „mitzunehmen“.

„Das diese Diskussion jetzt wieder unter einem derartigen Zeitdruck stattfindet, bedauern wir“, so Renate Künzel, Vorsitzende des Stadtelternrates der Stadt Bad Honnef. „Dennoch sehen wir Licht am Horizont und appellieren an alle Politiker, diesen gemeinsamen Weg nun nicht mehr zu verlassen.“

Gemeinsame Lösung liegt Eltern am Herzen

Einig sind sich die Elternvertretungen darüber, die Gesamtschule in Oberpleis an den Start zu bringen. „Ohne die Gründung der Gesamtschule in Oberpleis ist auch eine Dependance in Bad Honnef nicht möglich“, so Bernd Kolb, Vorsitzender der Stadtschulpflegschaft Königswinter. „Wir haben in den zahlreichen Gesprächen mit Frau Künzel immer wieder betont, dass uns eine gemeinsame Lösung am Herzen liegt, haben aber auf die lange Zeit unklaren Entscheidungen über die Errichtung einer Gesamtschule für Königswinter hingewiesen“.

Da die Genehmigung der Gesamtschule für Königswinter von der Bezirksregierung bereits vorliegt, gelte es nunmehr in einem ersten Schritt durch die geforderten 100 Anmeldungen die Schulgründung perfekt zu machen. Renate Künzel: „Es muss auch ein Anliegen der Mehrheitsfraktionen in Bad Honnef sein, die Gesamtschule in Königswinter zu realisieren und am Zustandekommen der 100 Anmeldungen mitzuwirken, um überhaupt die Errichtung einer Dependance in Bad Honnef zu ermöglichen. Dazu ist eine Beschulungsvereinbarung ein zielführendes Mittel.“

Appell: „Beschließen Sie eine Beschulungsvereinbarung!“

Beide Elternvertretungen stimmen darin überein, dass eine Dependance in Bad Honnef noch zu dem Schuljahr 2013/2014 wünschenswert ist. „Wir müssen der Konrad-Adenauer-Schule in Bad Honnef auch aus Sicht von Königswinter eine Zukunftsperspektive geben und dies so schnell wie möglich“, so Halit Döndürmez, stellvertretender Stadtschulpflegschaftsvorsitzender Königswinter und Sprecher im Ausschuss für Schule, Kultur und Städtepartnerschaft.

Noch könnten die Politiker alle Eltern mitnehmen, so er Elterbeirat. Deshalb richten Elternbeirat der Stadt Bad Honnef und Stadtschulpflegschaft Königswinter den dringenden Appell an die politischen Gremien in Bad Honnef und Königswinter: „Beschließen sie in der Bad Honnefer Ausschusssitzung am 28.01.2013 eine Beschulungsvereinbarung mit Königswinter und stimmen sie in Königswinter in der Ratssitzung am 04.02.2013 einer Beschulungsvereinbarung mit Bad Honnef zu.“ Weiter:  „Schaffen sie die Voraussetzung, um noch zum Schuljahr 2013/2014 eine Dependance in Bad Honnef zu realisieren. Wenn dies zeitlich nicht mehr möglich, dann auf jeden Fall für das Schuljahr 2014/2015.“

Zukunftsorientierte kommunale Schullandschaft noch möglich

Die Vorteile für die Kinder und deren Eltern in beiden Kommunen liegen für beide Elternvertretungen klar auf der Hand: Zum einen wird dem Elternwillen nach einer Gesamtschule in beiden Kommunen Rechnung getragen, zum anderen könnten aufgrund der Trennung beider Kommunen in eine Berg- und einen Talbereich Kinder den jeweils kürzeren und hinsichtlich der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel günstigeren Schulweg wählen.

Für die Kinder aus beiden Kommunen habe eine gemeinsame Lösung nur Vorteile, betonen die Eltern. Gemeinsam könnte die Siebengebirgsregion und vor allem die Kinder, die hier leben, von einer gemeinsamen Gesamtschule profitieren. „Die Chance, mit der Gesamtschule als einem Baustein eine zukunftsorientierte kommunale Schullandschaft zu formen, ist jetzt noch gegeben“, sagt Halit Döndürmez. „Die Eltern der jetzigen 4.Klässler wie auch alle anderen Eltern, die in den folgenden Jahren eine Entscheidung über den Besuch einer weiterführenden Schule für ihre Kinder treffen müssen, werden es Ihnen danken“.

 

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Bad Honnef und Umgebung

Ulla Studthoff ersetzt Barbara Dunkel in SPD-Ratsfraktion

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Ulla Studthoff (2.v.l.), mit Guido Leiwig, Björn Kükenthal, Nicole Werner, Annette Stegger und Julian Schimkowski auf dem Spielplatz am O-Bach

Bad Honnef | Als neues Mitglied der SPD-Fraktion zieht Ulla Studthoff in den Stadtrat ein. Sie folgt auf Barbara Dunkel, die aus privaten Gründen nach Bayern verzogen ist.

„Ich freue mich über die Gelegenheit, jetzt auch im Rat der Stadt aktiv sein zu können“ sagt Ulla Studthoff. Seit 2014 ist sie Mitglied im Kreistag und arbeitet dort in drei Ausschüssen mit. Sie ist im Vorstand des SPD-Ortsvereins aktiv und unterrichtet ehrenamtlich seit mehr als zwei Jahren Geflüchtete. Das alles sorgt für wenig Langeweile im Alltag. So kannte sie es im Berufsleben als Geschäftsführerin von zwei Gesellschaften der beruflichen Bildung und so kann es für sie, wie sie versichert, ruhig weitergehen.

 

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FDP

Standing Ovation bei der Jubiläumsrevue der Poppelsdorfer Schloss-Madämchen und Schloss-Junker

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Foto: Helmut Müller

Bonn | Grandioses Tanztheater erlebte ein begeistertes Publikum im Brückenforum Beuel bei der Premiere der Jubiläumsrevue „Ach Marie, wovon dräums du…“ der Poppelsdorfer Schloss-Madämchen und Schloss-Junker. Es gab viel zu sehen, zu bestaunen und kölsche Lieder zum Mitsingen. Die Geschichte zog jeden sofort in den Bann! Man hatte das Gefühl mittendrin zu sein.

Die Geschichte: Als die ersten Menschen an den Rhein kommen, merken sie schnell, dass es hier am Schönsten ist. Die „Neuankömmlinge“ siedeln sich an und entwickeln ihre eigene kölsche Sproch. Die unbeschwerte, quirlige Marie aus Poppelsdorf (gespielt und getanzt von Marion Schurz) ist eine echte Rheinländerin mit römischen Vorfahren und hat eine ausgeprägte Liebe zum „Vatter Rhing“ (gespielt von Reiner Fritz), dem die rheinische Lebensart auch sehr gefällt.

Das Leben am Rhein ist turbulent. Ständig wirft Marie ihre Ideen über Bord und arrangiert sich mit dem mächtigen Fluss zwischen Traum und Wirklichkeit. Manchmal nimmt die übermütige Marie die Dinge zu sehr auf die leichte Schulter und aus dem gütigen Vatter Rhing wird ein brodelnder Strom, der beinah sein Flussbett verlässt. Nur mit Mühe und Not können Marie und ihre Freunde Schlimmes verhindern.

Marie sieht sich in der Welt um und merkt, dass sie ihren geliebten Rhein niemals verlassen möchte und „dräumt“ von ihrem Leben bei Vatter Rhing.

Gespielt und getanzt wurde Marie‘s „Draum“ von 30 Schloss-Madämchen und Schloss-Junkern, die mit atemberaubendem Tempo über die Bühne wirbelten. Aus dem Nichts kamen u.a. Flugzeuge und Rheinschiffe, die alle von der Truppe selber hergestellt und bemalt wurden, auf die Bühne. Auch der Kostümwechsel, der teilweise auf der Bühne stattfand, war so schnell und unauffällig, dass mancher Zuschauer sich verwundert die Augen rieb.

Die Stimmungswechsel innerhalb des Stückes wurden durch die Lichttechnik besonders in Szene gesetzt. Da blitzte es vom Himmel, als der Vatter Rhing vor lauter Wut sein Flussbett verlassen wollte.

Auch hinter der Bühne waren etliche Helfer im Einsatz, die es geschafft haben, aus dieser Fülle von Requisiten und Kostümen, immer im richtigen Moment das richtige Kostüm und die richtige Requisite anzureichen.

Diese herausragende Produktion verdanken die Madämchen und Junker ihrer Trainerin und Gründerin Marion Schurz, die für die Inszenierung, für die Choreografie der Tänze, für die Handlung und die Texte verantwortlich ist.

Nach dieser großartigen Vorstellung gab es Standing Ovation für die Poppelsdorfer Schloss-Madämchen und Schloss-Junker, die es geschafft haben, ihr Publikum restlos zu begeistern.

Da Begeisterung und Nachfragen nicht verstummten, hat sich die Gruppe für eine baldige Wiederholung dieses Events entschieden.

Die nächste Revue findet am 16.03.2018 um 20:00 Uhr im Brückenforum Bonn-Beuel statt.

Eintrittskarten gibt es ab sofort unter karten@schloss-madaemchen.de oder 0177 8211 613.

Weitere Info’s unter www.schloss-madaemchen.de. (P.N.)

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Bad Honnef und Umgebung

„FDP trifft Handwerk“

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Bad Honnef | Zu einer Dialogveranstaltung „FDP trifft Handwerk“ am Montag, 24. April, 17 Uhr, lädt die FDP in das Restaurant „Haus im Turm“, Drachenfelsstr. 4-7 ein. Ralph Bombis, Sprecher für Mittelstand und Handwerk der FDP-Landtagsfraktion, wird die Ergebnisse einer von der FDP initiierten Enquête-Kommission zur Zukunft von Handwerk und Mittelstand präsentieren.

Eingeladen sind außerdem zahlreiche Handwerker aus Bad Honnef und Königswinter.

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