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Stadt Siebengebirge

Gerüchte um Sporthalle Aegidienberg: Soll jetzt im Tal gebaut werden?

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Bad Honnef | Wieder Gerüchte um die geplante Sporthalle in Aegidienberg. honnefshopping.de liegen Informationen vor, dass angeblich eine finanzstarke Bad Honnefer Interessensgemeinschaft eine neue Sporthalle im Bad Honnefer Tal und nicht in Aegidienberg durchsetzen will. 

Das wäre nicht nur ein Affront gegen Joseph Bellinghausen, der 500 000 EUR für eine Sporthalle in Aegidienberg gestiftet hat, sondern auch gegen Bürgermeisterin Wally Feiden, die das Projekt als “ihr Kind” bezeichnet.

Auf Nachfrage sagte Bürgermeisterin Wally Feiden gegenüber honnefshopping.de, dass ihr von solchen Plänen nichts bekannt sei. Ein Standort im Tal sei nicht Gegenstand der Stiftung: “Joseph Bellinghausen hat mir für die Stadt Bad Honnef diese Stiftung gemacht, um mein persönliches jahrzehntelanges Engagement  für eine angemessene Sportinfrastruktur im Stadtteil Aegidienberg einer Realisierung näher zu bringen. Die Standortbindung ist vertraglich erfolgt”, so Feiden.

Trotz der persönlichen Verbundenheit mit dem Projekt “Neue Turnhalle Aegidienberg” und den bislang noch spekulativen entgegengesetzten Interessen anderer Personen oder Organisationen wäre ein Scheitern für sie kein Grund für einen vorzeitigen Rücktritt. In einer Sonderversammlung des Sportverbandes Bad Honnef (svb) hätten sich sämtliche Sportvereine nicht nur für den Bau der Halle in Aegidienberg ausgesprochen, sondern sie hätten auch ihre Bereitschaft für ein  finanzielles Engagement geäußert.

Feiden: “Wenn eine politische Mehrheit gegen diese Solidaritätsbekundung der Sportler mit Aegidienberg etwas anderes beschließen sollte, so kann ich darin keinen Zusammenhang mit meinem Amt erkennen.”

Pikant: Heute Abend trifft sich der Steuerungsausschuss in St. Katharinen, um sich ein dort umgesetztes Sporthallenprojekt anzugucken.

 

 

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0 Comments

  1. Welter Helga

    24. März 2014 eingestellt am 16:03

    Einfach lächerlich,die Politik kommt nicht zu Potte, immer gegen das was die andere Partei sagt.
    So hätten wir in Aegidienberg bis heute kein Bürgerhaus.
    – NIT SCHWAADE – DOON – lautete unsere Devise.
    Aber die Honnefer Politiker wollen keine Halle in Aegidienberg.
    In dieser Richtung bewundere ich Frau Feiden und kann verstehen das sie die Lust verliert.
    Ich habe sie schon länger verloren.
    Helga Welter ( 25 Jahre im Bürgerblock )

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Ganz Selhof unterm Weihnachtsbaum

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Bad Honnef-Selhof | Zum dritten Mal traf sich Ganz Selhof unterm Weihnachtsbaum. Die Idee zu dieser Veranstaltung hatte der Jungesellenverein “Einigkeit macht stark”.

Sogar aus dem fernen Berlin kamen diesmal Sälefer angereist, zum Beispiel Michael Gilgen, der 18 Jahre lang Mitglied im Tambourcorps “Frei Weg” war.

Wer gerne Weihnachtslieder singt, der sollte im nächsten Jahr zur Martinskapelle kommen, wenn es wieder heißt: Ganz Selhof unterm Weihnachtsbaum.

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Sozialausschuss berät über Seniorenvertretung für Bad Honnef

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Bad Honnef | Am Dienstag thematisiert der Sozialausschuss die Einrichtung einer Seniorenvertretung in Bad Honnef. Honnef heute sprach zuvor mit Annette Stegger, frühere stellvertretende Bürgermeisterin und heutiges Mitglied im Vorstand der  Bundesinteressenvertretung für alte und pflegebetroffene Menschen e.V. (BIVA).

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Wird kostenpflichtiges Parken an Lohfelder Straße wieder abgeschafft?

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Bad Honnef | Die Kritik an der Parkraumbewirtschaftung in Bad Honnef ist immer noch heftig. Viel Unverständnis rief vor allem wegen der vielen Schwimmbadnutzer auch die Gebührenerhebung auf dem Parkplatz Lohfelder Straße hervor. Die könnte bald der Vergangenheit angehören.

Gestern Abend beschloss eine Mehrheit es Betriebsausschusses von 5:4 Mitgliedern den Antrag von Grünen und FDP, die Bewirtschaftung des Parkplatzes an der Lohfelder Straße aufzugeben.  Dagegen stimmten CDU und BÜRGERBLOCK.

Klaus Wegner (GRÜNE) “Ich hoffe, dass dies ein erster Schritt ist, um auch im Rat die Rücknahme der Bewirtschaftung des Parkplatzes zu erreichen. Die Bewirtschaftung des Parkplatzes schadet dem Eigenbetrieb “Bad Honnefer Bäder”. Insbesondere Dauerkarteninhaber, Familien, Früh- und Spätschwimmer und Besucher aus entfernten Stadtteilen werden durch die Parkgebühr unverhältnismäßig hoch belastet.” Dieses Jahr registrierte das Schwimmbad 15.304 weniger Besucher als 2016, führte das Ergebnis auf die schlechte Wetterlage zurück.

Eine Rückerstattung von Parkgebühren oder eine kostenfreie Parkplatznutzung für Freibadbesucher, wie dies von der Verwaltung vorgeschlagen wurde, wäre nach Wegners Meinung zu aufwendig und ungerecht gegenüber den Minigolfspielern, Tennisclubmitgliedern und anderen Besuchern der Insel.

Für den Fraktionsvorsitzenden der GRÜNEN könne sich das kostenfreie Parken nicht nur positiv auf die wirtschaftliche Entwicklung der Bad Honnefer Bäder auswirken, sondern auch als Maßnahme der Imageförderung auf die Attraktivität der Stadt.

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