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Stolperfallen auf den Gehwegen – Stadt haftet

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Bad Honnef |  Clemens-Adams-Straße, Menzenberger Straße, Rheingoldweg – auf vielen Gehwegen wackeln seit langem die Betonplatten. Somit ist die Stadt selbst vom Minimum einer barrierefreien Stadt weit entfernt – und vielleicht bald ärmer. Denn bei einem Unfall kann sie haftbar sein.

Seit Anfang des Jahres hat sich durch die Wetterlage die Situation noch einmal verschärft. Immer öfter werden aus dem Stadtgebiet Bad Honnefs beschädigte Verkehrsflächen gemeldet. An vielen Stellen sind auf den Gehwegen schon während der vergangenen Winter Stolperfallen entstanden, die nicht rechtzeitig behoben wurden. Die Stadtverwaltung hat jetzt begonnen, Absperrungen aufzustellen, um auf die Hindernisse und Gefahrenstellen aufmerksam zu machen.

Zeit- und Kostenaufwand für die Reparaturmaßnahmen sind noch nicht kalkulierbar, da das wechselnde Wetter mit den Temperaturunterschieden anhält. Die Schadensregulierung der bisher gesichteten Schäden wird nicht von heute auf morgen erfolgen können. Die Stadtverwaltung bittet die Bürgerinnen und Bürger um besondere Vorsicht, bis die Sanierung nach der Frostperiode nach und nach erfolgen kann.

Ob es reicht, um Vorsicht zu bitten, ist fraglich. So entschied das OLG Hamburg, dass Städte, in den Menschen auf einem Gehweg über eine drei Zentimeter hochstehende Platte stolpern und sich dabei verletzen, haften  (Az.: 14 U 195/04). Der Grenzwert läge bei zwei Zentimetern.

Der Bundesgerichtshof sprach einer Senioren, die auf dem Gehweg an einem zwei Zentimeter tiefen Loch hängenblieb, Schadensersatz wegen schuldhafter Amtspflichtverletzung (§ 839 Abs. 1 Satz 1 BGB i.V.m. Art. 34 Satz 1 GG) zu.

Eile scheint in jedem Fall geboten.

 

 

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Fahrradwerkstatt am Spitzenbach sucht wieder gut erhaltene Räder

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Bad Honnef | Helmut und Ludwig Pütz eröffneten 2015 die erste Fahrradwerkstatt für Flüchtlinge und Bedürftige Am Spitzenbach 23 in Bad Honnef. Als letztes Jahr weniger Flüchtlinge in die Stadt kamen, sank der Bedarf an gebrauchten Rädern und Reparaturleistungen. Die Gebrüder Pütz zogen sich zurück.

Seit dem 23. Januar 2018 ist die Werkstatt wieder geöffnet und wird nun von Helgi aufm Kampe und Reinhard Brix geführt.

Honnef heute war am ersten Tag dabei.

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Gartenhütte stand in Flammen

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Foto: Freiwillige Feuerwehr Königswinter

Königswinter | Wegen einer brennenden Gartenhütte am Fuße des Drachenfels in Königswinter-Altstadt rückte am Dienstagnachmittag die Freiwillige Feuerwehr Königswinter aus. Bei Eintreffen der ersten Kräfte stand die rund 20 Quadratmeter große Hütte auf einem verwilderten Gartengrundstück in Flammen. Da ein Übergreifen auf weitere Parzellen drohte, musste Unterstützung aus Niederdollendorf und Oberdollendorf angefordert werden.

Zum Schutz vor dem Rauch gingen die Wehrleute unter Atemschutz vor. Auf Grund des verwilderten Zustands der Parzelle war das Brandobjekt für die Einsatzkräfte nur unter schwierigen Bedingungen zugängig, so dass sich die Löscharbeiten aufwändig gestalteten.

Insgesamt waren 30 Kräfte der Einheiten Altstadt, Niederdollendorf, Oberdollendorf unter Leitung von Hauptbrandmeister Wolfgang Schumacher im Einsatz.

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Unbekannte wüteten in Weinbergen

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Foto: Peter Kummerhoff

Königswinter-Oberdollendorf | Hohen Sachschaden richteten Unbekannte in den Oberdollendorfer Weinbergen an. Sie beschädigten nicht nur die Schutzhütte „Rheinblick“ sondern auch zahlreiche Reben. Nun sucht die Polizei Zeugen.

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