Königswinter

„Feuerwehreis 112“ von Bruno am „Tag der Feuerwehr“

Königswinter | Bürgerinnen und Bürger, aber auch Mitglieder anderer Wehren kennen den Termin: Jedes Jahr Ende August findet eine besondere Veranstaltung, der Tag der Feuerwehr des Löschzugs Altstadt auf dem Königswinterer Marktplatz statt. Was die Frauen und Männer der Einheit in monatelangen Vorbereitungen geplant hatten, wurde nun am vergangenen Samstag präsentiert.

Trotz hochsommerlicher Temperaturen konnte die Feuerwehr viele Interessierte begrüßen. Sie wurden mit einem vielfältigen Programm belohnt. Um 11 Uhr erfolgte der Startschuss mit einem Ständchen des eigenen Spielmannszuges. 15 Fahrzeuge und zwei Boote, vom Oldtimer bis zur hochmodernen Drehleiter, waren über den Platz verteilt positioniert und konnten besichtigt werden. Besonderen Wert legte die Feuerwehr darauf, dass jeder Fahrzeugen und Geräten ganz nah kommen und auch einmal selbst „Feuerwehrmann“ spielen konnte.

Auf Aktionsflächen war über den ganzen Tag etwas los. So gab es Geschicklichkeitsübungen mit Rettungsschere und Spreizer oder man konnte einmal selbst die schwere Einsatzkleidung anprobieren. Bei Übungen der Jugendgruppe, der Aktiven bei einer Brandbekämpfung oder der Hilfe nach einem Verkehrsunfall sahen die Besucher, was bei Übungen gelernt wurde und bei einem Einsatz an Material benötigt wird.

Bei einer Modenschau wurde die Vielfalt der Bekleidung von der historischen Uniform bis zum Chemievollschutzanzug gezeigt. Der Löschzug wurde bei seiner Präsentation von weiteren Akteuren unterstützt. So beteiligte sich die DLRG mit einem Stand, an dem Kinderschminken oder Basteleien angeboten wurden. Der städtische Rettungsdienst warb für Maßnahmen, die Laien im Bereich der Ersten Hilfe einleiten können, um so die Zeit bis zum Eintreffen der Profis zu überbrücken. Zur Geschichte der ältesten Feuerwehreinheit der Stadt Königswinter konnte man vieles beim Studium der ausgestellten Chronik erfahren. Auch das Eiscafe Bruno beteiligte sich an dem Tag und bot das „Feuerwehreis 112“ an. Die Besichtigungen und Beobachtungen machten hungrig und durstig – zum Glück gab es eine Cafeteria und einen Grillstand.

Der Löschzug zog am Ende der Veranstaltung ein sehr positives Fazit. Vielen Interessierten konnte man die Arbeit einer rein ehrenamtlich organisierten Feuerwehr näher bringen. Die Hoffnung besteht, dass sich über diesen Weg früher oder später auch weitere Mitglieder für die Jugendgruppe oder die aktive Wehr gewinnen lassen.

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