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FDP will Qualität der integrativen Kita erhalten

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Wolkenburg

V.l.: Horst Mirbach (sachkundiger Bürger und FDP-Stadtratskandidat), Marcel Hafke MdL, kinder- und jugendpolitischer Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Alexandra Weiß, Leiterin des Montessori-Kinderhauses Wolkenburg, Nicole Westig, FDP-Kreistagskandidatin, Rainer Quink, Vorsitzender der FDP-Stadtratsfraktion, Steffen Scheerer, sachkundiger Bürger und FDP-Stadtratskandidat, mit Sohn Johannes.

Bad Honnef | „Die Wolkenburg hat noch immer eine Lösung gefunden!“ Es ist schon eine gehörige Portion Optimismus, mit der Alexandra Weiß, die Leiterin des integrativen Montessori-Kinderhauses „Wolkenburg“ in Bad Honnef den bevorstehenden Veränderungen für ihre Einrichtung entgegen tritt. Denn ab dem Kindergartenjahr 2014/15 hat der Landschaftsverband Rheinland die Finanzierung der Therapiekräfte in Kindertagesstätten wie der Wolkenburg eingestellt. Künftig soll die Therapie nur noch auf Rezept von der Krankenkasse finanziert werden. 

Grund genug für Marcel Hafke, den kinder- und jugendpolitischen Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, sich die Situation in der Kita vor Ort einmal anzusehen und mit Alexandra Weiß über ihre Arbeit und deren künftige Finanzierung zu sprechen. Hafke folgte einer Einladung der FDP Bad Honnef. Der Fraktionsvorsitzende Rainer Quink und Kreistagskandidatin Nicole Westig hatten das Thema aufgegriffen und besuchten gemeinsam mit Hafke das Kinderhaus Wolkenburg.

Die Liberalen erhielten interessante Einblicke in die Arbeit von Weiß und ihrem Team, das aus Erzieherinnen und fest angestellten Therapeutinnen sowie aktuell auch drei Bundesfreiwilligendienstlerinnen besteht. Diese betreuen insgesamt 45 Kinder in drei Gruppen, darunter neben geistig oder körperlich beeinträchtigten Kindern auch solche mit Sprachauffälligkeiten oder sozial emotional auffällige Kinder. „Gerade die Sprachtherapie wird demnächst ziemlich auf den Kopf gestellt“, erläutert die Kinderhaus-Leiterin. Aktuell könne die Sprachtherapeutin ihre Therapie-Einheit nach den individuellen Bedürfnissen der Kinder ausrichten und sich auch quasi nebenbei um Sprachauffälligkeiten bei den Regelkindern kümmern. Das sei ein großer Gewinn für alle. Wenn künftig die Einheiten nach einem starr vorgegebenen Plan erfüllt werden müssten, werde dies nicht mehr möglich sein, bedauert Weiß.

 

Die Möglichkeit zur Flexibilität bei der Arbeit führt dann auch die Wunschliste an, die Weiß dem FDP-Politiker Hafke mit auf den Weg gab. Die Pro-Kopf-Kindpauschale sollte so ausgerichtet werden, dass ihre Einrichtung den aktuellen Standard beibehalten könne. Das bedeute auf jeden Fall auch künftig mindestens eine fest angestellte Sprachkraft. Schmerzlich träfe ihr Einrichtung auch der Wegfall der Erzieherinnen im Anerkennungsjahr, die mit 20 000 Euro im Jahr schlicht nicht mehr zu finanzieren seien. „Dabei finden diese Anerkennungspraktikanten bei uns ein Super-Lernfeld vor“, unterstrich Weiß und stieß damit auf Verständnis bei den Liberalen. Quink und Westig: „Es kann nicht sein, dass gut funktionierende integrative Einrichtungen wie die Wolkenburg beeinträchtigt werden. Die neuen Strukturen für eine qualitative Inklusion müssen langsam und mit Augenmaß geschaffen werden. Die Kommunen können dies auch nicht allein stemmen. Hier muss die Konnexität gewahrt bleiben und das Land seine finanzielle Verantwortung übernehmen.“
Hafke versprach, sich umgehend an den Landschaftsverband Rheinland zu wenden, um für eine ausreichend lange Übergangsfrist bei der Finanzierungsumstellung sowie für flexible Rahmenbedingungen zu sorgen.

 

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Standing Ovation bei der Jubiläumsrevue der Poppelsdorfer Schloss-Madämchen und Schloss-Junker

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Foto: Helmut Müller

Bonn | Grandioses Tanztheater erlebte ein begeistertes Publikum im Brückenforum Beuel bei der Premiere der Jubiläumsrevue „Ach Marie, wovon dräums du…“ der Poppelsdorfer Schloss-Madämchen und Schloss-Junker. Es gab viel zu sehen, zu bestaunen und kölsche Lieder zum Mitsingen. Die Geschichte zog jeden sofort in den Bann! Man hatte das Gefühl mittendrin zu sein.

Die Geschichte: Als die ersten Menschen an den Rhein kommen, merken sie schnell, dass es hier am Schönsten ist. Die „Neuankömmlinge“ siedeln sich an und entwickeln ihre eigene kölsche Sproch. Die unbeschwerte, quirlige Marie aus Poppelsdorf (gespielt und getanzt von Marion Schurz) ist eine echte Rheinländerin mit römischen Vorfahren und hat eine ausgeprägte Liebe zum „Vatter Rhing“ (gespielt von Reiner Fritz), dem die rheinische Lebensart auch sehr gefällt.

Das Leben am Rhein ist turbulent. Ständig wirft Marie ihre Ideen über Bord und arrangiert sich mit dem mächtigen Fluss zwischen Traum und Wirklichkeit. Manchmal nimmt die übermütige Marie die Dinge zu sehr auf die leichte Schulter und aus dem gütigen Vatter Rhing wird ein brodelnder Strom, der beinah sein Flussbett verlässt. Nur mit Mühe und Not können Marie und ihre Freunde Schlimmes verhindern.

Marie sieht sich in der Welt um und merkt, dass sie ihren geliebten Rhein niemals verlassen möchte und „dräumt“ von ihrem Leben bei Vatter Rhing.

Gespielt und getanzt wurde Marie‘s „Draum“ von 30 Schloss-Madämchen und Schloss-Junkern, die mit atemberaubendem Tempo über die Bühne wirbelten. Aus dem Nichts kamen u.a. Flugzeuge und Rheinschiffe, die alle von der Truppe selber hergestellt und bemalt wurden, auf die Bühne. Auch der Kostümwechsel, der teilweise auf der Bühne stattfand, war so schnell und unauffällig, dass mancher Zuschauer sich verwundert die Augen rieb.

Die Stimmungswechsel innerhalb des Stückes wurden durch die Lichttechnik besonders in Szene gesetzt. Da blitzte es vom Himmel, als der Vatter Rhing vor lauter Wut sein Flussbett verlassen wollte.

Auch hinter der Bühne waren etliche Helfer im Einsatz, die es geschafft haben, aus dieser Fülle von Requisiten und Kostümen, immer im richtigen Moment das richtige Kostüm und die richtige Requisite anzureichen.

Diese herausragende Produktion verdanken die Madämchen und Junker ihrer Trainerin und Gründerin Marion Schurz, die für die Inszenierung, für die Choreografie der Tänze, für die Handlung und die Texte verantwortlich ist.

Nach dieser großartigen Vorstellung gab es Standing Ovation für die Poppelsdorfer Schloss-Madämchen und Schloss-Junker, die es geschafft haben, ihr Publikum restlos zu begeistern.

Da Begeisterung und Nachfragen nicht verstummten, hat sich die Gruppe für eine baldige Wiederholung dieses Events entschieden.

Die nächste Revue findet am 16.03.2018 um 20:00 Uhr im Brückenforum Bonn-Beuel statt.

Eintrittskarten gibt es ab sofort unter karten@schloss-madaemchen.de oder 0177 8211 613.

Weitere Info’s unter www.schloss-madaemchen.de. (P.N.)

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Bad Honnef und Umgebung

„FDP trifft Handwerk“

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Bad Honnef | Zu einer Dialogveranstaltung „FDP trifft Handwerk“ am Montag, 24. April, 17 Uhr, lädt die FDP in das Restaurant „Haus im Turm“, Drachenfelsstr. 4-7 ein. Ralph Bombis, Sprecher für Mittelstand und Handwerk der FDP-Landtagsfraktion, wird die Ergebnisse einer von der FDP initiierten Enquête-Kommission zur Zukunft von Handwerk und Mittelstand präsentieren.

Eingeladen sind außerdem zahlreiche Handwerker aus Bad Honnef und Königswinter.

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Bad Honnef und Umgebung

Nicole Westig für Bundestagswahl aussichtsreich platziert

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Bad Honnef | Die Honneferin Nicole Westig, Spitzenkandidaten der FDP Rhein-Sieg, ist auf der Landeswahlversammlung der FDP NRW in der Stadthalle Neuss auf einen aussichtsreichen Listenplatz gewählt worden. Der Landesvorstand um Christian Lindner hat den 400 Delegierten aus ganz NRW einstimmig vorgeschlagen, Westig auf Platz 13 der Landesliste zur Bundestagswahl zu wählen.

Die 49-jährige Westig ist hauptberuflich im Fundraising der Diakonie Michaelshoven tätig und auch in der FDP-Kreistagsfraktion für Sozialpolitik zuständig. In ihrer Vorstellungsrede betonte sie, dass sie sich für eine Politik einsetzen will, die Menschen in allen Lebenslagen möglichst viel Eigenständigkeit und Selbstverantwortung ermöglicht. Westigs Credo: “Hilfe der Gesellschaft und des Staats soll die Menschen nicht entmündigen, sondern dabei helfen, wieder auf die eigenen Füße zu kommen.” Die Delegierten honorierten den couragierten Auftritt der Rhein-Sieg-Spitzenkandidatin mit 94 Prozent Zustimmung – eines der besten Ergebnisse des Tages.

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