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FDP wieder hoch auf dem gelben Wagen

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V.l.: Gast Otto Neuhoff, Nicole Westig, Rainer Quink, Hartmut Schneider, Martina Ihrig, Carl Sonnenschein, Claudia Kreuder

Bad Honnef |Mit neuem Selbstbewusstsein ins Wahl-Vierteljahr. Die FDP, im Bund vier Jahre ein bisschen grün hinter den Ohren, macht’s in Bad Honnef jetzt auf Gelb-Grün. Und legte heute Abend schon einmal ihre Wahlliste für die Kommunalwahl am 26.5.2014 vor.

Wenig Überraschendes. Bei der gut vorbereiteten Wahlversammlung im “Alten Standesamt” bekamen alle gesetzten Kandidaten ihren Listenplatz. Bürgermeisteraspirant Otto Neuhoff war ebenfalls anwesend. Sein Scherz: “Ist ja wie im Sozialismus”.

Otto Neuhoff

Verfolgte die FDP-Wahlen mit Aufmerksamkeit: Bürgermeisterkandidat Otto Neuhoff

Davon sind die Liberalen weit entfernt. Was sie genau ins Wahlprogramm schreiben werden, wird noch verhandelt. Rainer Quink, Fraktionsvorsitzender und gewählter Spitzenkandidat:”Ab sofort sind wir im Wahlkampfmodus. Jetzt beginnen wir mit der inhaltlichen Gestaltung des Konzeptes.” Sicher sein soll, dass die FDP ein Programm aufstellen wird, das Bad Honnef nach vorne bringt. Damit das gelingt, sollen die Bürger beteiligt werden. Zwei öffentliche Diskussionstermine wird es geben und: “Wir rufen die Bad Honnefer auf, uns ihre Vorschläge zu schicken.”

Nach oben ist viel möglich

Für die Zukunft wünscht sich Quink eine Zusammensetzung im Rat, die passt. Eine Verhinderungskonstellation wie mit der Allianz auf der einen und der Bürgermeisterin auf der anderen Seite dürfe es nicht noch einmal geben. “Wir haben viel für Bad Honnef getan und im Mai eine gute Chance, unsere Kandidaten durchzubringen”, so Quink. Nach oben sei viel möglich, trotzdem “lassen wir uns nicht an Zahlen messen”.

Für die Kreistagsabgeordnete Nicole Westig heißt es für die Gelben, nach dem Bundeswahldebakel wiederzukommen. Sie erkenne deutlich den Trend, dass die FDP wieder Akzeptanz findet. Allein die vielen Parteieintritte und die Bürger, die sich in letzter Zeit für ein Engagement in der liberalen Partei entschieden hätten, mache sie stolz.

Wie Rechtsanwältin Britta Gerwing, die vor neun Jahren nach Bad Honnef zog und auch Mitglied im Stadtelternrat ist, oder Rechtsanwalt Sven Tolsdorff  und Unternehmerin Birgit Eschbach, die sich beide nach einigen Jahren der Abstinenz wieder in der Bad Honnefer Politik zurückgemeldet haben. Alle drei erhielten prompt einen Listenplatz.

Kreative Lösungen sind gefragt

Aufbruchstimmung auch bei Otto Neuhoff. Natürlich müsse die Stadt gut haushalten, aber mit Sparen alleine käme man nicht weiter, kreative Lösungen seien gefragt. So sei eine vernünftige Straßenführung in der City hilfreich, mache aber für die wirtschaftliche Entwicklung vielleicht 20 Prozent aus.

Andererseits sähe man beispielsweise, welchen Zulauf die Feste und Märkte hätten. Diese Erkenntnis müsse zwingend konzeptionell in ein Wirtschaftsförderungskonzept eingebracht werden, um die Innenstadt zukunftssicher zu machen. Es sei unfassbar, dass Honnef zwar einen Wirtschaftsförderer (gehabt) hätte, aber kein Konzept.

Partei-Vorsitzender und Versammlungsleiter Carl Sonnenschein zufrieden mit den Ergebnissen

Die FDP-Kandidaten, die in 16 Bad Honnefer Wahlbezirken an der Zukunft der Stadt mitarbeiten wollen:

Birgit Eschbach – 010 Rhöndorf-Nord
Rainer Quink – 020 Rhöndorf-Süd
Horst Mirbach – 030 Honnef-Nord
Ernst Specht – 040 Rommersdorf-Bondorf
Sven Tolsdorff – 050 Honnef-Ost
Martina Ihrig – 060 Selhof-Nord
Alfred Kreutzberg – 070 Honnef-Mitte
Hartmut Schneider – 080 Honnef-West/Lohfeld
Andrea Schneider – 090 Honnef-Süd
Britta Gerwing – 100 Selhof-West/Bedorf
Nicole Westing – 110 Selhof-Mitte
Steffen Scheerer – 120 Selhof-Süd
Krista Ulmen – 130 Hövel-Brüngsberg
Carl Sonnenschein – 140 Aegidienberg-Mitte
Claudia Kreuder – 150 Himberg-Rottbitze
Eberhard Bialkowski – 160 Orscheid-Wülscheid

Listenplätze 1-5:

Rainer Quink
Carl Sonnenschein
Martina Ihrig
Hartmut Schneider
Claudia Kreuder

 

 

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Standing Ovation bei der Jubiläumsrevue der Poppelsdorfer Schloss-Madämchen und Schloss-Junker

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Foto: Helmut Müller

Bonn | Grandioses Tanztheater erlebte ein begeistertes Publikum im Brückenforum Beuel bei der Premiere der Jubiläumsrevue „Ach Marie, wovon dräums du…“ der Poppelsdorfer Schloss-Madämchen und Schloss-Junker. Es gab viel zu sehen, zu bestaunen und kölsche Lieder zum Mitsingen. Die Geschichte zog jeden sofort in den Bann! Man hatte das Gefühl mittendrin zu sein.

Die Geschichte: Als die ersten Menschen an den Rhein kommen, merken sie schnell, dass es hier am Schönsten ist. Die „Neuankömmlinge“ siedeln sich an und entwickeln ihre eigene kölsche Sproch. Die unbeschwerte, quirlige Marie aus Poppelsdorf (gespielt und getanzt von Marion Schurz) ist eine echte Rheinländerin mit römischen Vorfahren und hat eine ausgeprägte Liebe zum „Vatter Rhing“ (gespielt von Reiner Fritz), dem die rheinische Lebensart auch sehr gefällt.

Das Leben am Rhein ist turbulent. Ständig wirft Marie ihre Ideen über Bord und arrangiert sich mit dem mächtigen Fluss zwischen Traum und Wirklichkeit. Manchmal nimmt die übermütige Marie die Dinge zu sehr auf die leichte Schulter und aus dem gütigen Vatter Rhing wird ein brodelnder Strom, der beinah sein Flussbett verlässt. Nur mit Mühe und Not können Marie und ihre Freunde Schlimmes verhindern.

Marie sieht sich in der Welt um und merkt, dass sie ihren geliebten Rhein niemals verlassen möchte und „dräumt“ von ihrem Leben bei Vatter Rhing.

Gespielt und getanzt wurde Marie‘s „Draum“ von 30 Schloss-Madämchen und Schloss-Junkern, die mit atemberaubendem Tempo über die Bühne wirbelten. Aus dem Nichts kamen u.a. Flugzeuge und Rheinschiffe, die alle von der Truppe selber hergestellt und bemalt wurden, auf die Bühne. Auch der Kostümwechsel, der teilweise auf der Bühne stattfand, war so schnell und unauffällig, dass mancher Zuschauer sich verwundert die Augen rieb.

Die Stimmungswechsel innerhalb des Stückes wurden durch die Lichttechnik besonders in Szene gesetzt. Da blitzte es vom Himmel, als der Vatter Rhing vor lauter Wut sein Flussbett verlassen wollte.

Auch hinter der Bühne waren etliche Helfer im Einsatz, die es geschafft haben, aus dieser Fülle von Requisiten und Kostümen, immer im richtigen Moment das richtige Kostüm und die richtige Requisite anzureichen.

Diese herausragende Produktion verdanken die Madämchen und Junker ihrer Trainerin und Gründerin Marion Schurz, die für die Inszenierung, für die Choreografie der Tänze, für die Handlung und die Texte verantwortlich ist.

Nach dieser großartigen Vorstellung gab es Standing Ovation für die Poppelsdorfer Schloss-Madämchen und Schloss-Junker, die es geschafft haben, ihr Publikum restlos zu begeistern.

Da Begeisterung und Nachfragen nicht verstummten, hat sich die Gruppe für eine baldige Wiederholung dieses Events entschieden.

Die nächste Revue findet am 16.03.2018 um 20:00 Uhr im Brückenforum Bonn-Beuel statt.

Eintrittskarten gibt es ab sofort unter karten@schloss-madaemchen.de oder 0177 8211 613.

Weitere Info’s unter www.schloss-madaemchen.de. (P.N.)

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Bad Honnef und Umgebung

„FDP trifft Handwerk“

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Bad Honnef | Zu einer Dialogveranstaltung „FDP trifft Handwerk“ am Montag, 24. April, 17 Uhr, lädt die FDP in das Restaurant „Haus im Turm“, Drachenfelsstr. 4-7 ein. Ralph Bombis, Sprecher für Mittelstand und Handwerk der FDP-Landtagsfraktion, wird die Ergebnisse einer von der FDP initiierten Enquête-Kommission zur Zukunft von Handwerk und Mittelstand präsentieren.

Eingeladen sind außerdem zahlreiche Handwerker aus Bad Honnef und Königswinter.

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Bad Honnef und Umgebung

Nicole Westig für Bundestagswahl aussichtsreich platziert

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Bad Honnef | Die Honneferin Nicole Westig, Spitzenkandidaten der FDP Rhein-Sieg, ist auf der Landeswahlversammlung der FDP NRW in der Stadthalle Neuss auf einen aussichtsreichen Listenplatz gewählt worden. Der Landesvorstand um Christian Lindner hat den 400 Delegierten aus ganz NRW einstimmig vorgeschlagen, Westig auf Platz 13 der Landesliste zur Bundestagswahl zu wählen.

Die 49-jährige Westig ist hauptberuflich im Fundraising der Diakonie Michaelshoven tätig und auch in der FDP-Kreistagsfraktion für Sozialpolitik zuständig. In ihrer Vorstellungsrede betonte sie, dass sie sich für eine Politik einsetzen will, die Menschen in allen Lebenslagen möglichst viel Eigenständigkeit und Selbstverantwortung ermöglicht. Westigs Credo: “Hilfe der Gesellschaft und des Staats soll die Menschen nicht entmündigen, sondern dabei helfen, wieder auf die eigenen Füße zu kommen.” Die Delegierten honorierten den couragierten Auftritt der Rhein-Sieg-Spitzenkandidatin mit 94 Prozent Zustimmung – eines der besten Ergebnisse des Tages.

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