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FDP haut auf SPD

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Fraktionsvorsitzender Rainer Quink mit seiner Stellvertreterin, Martina Ihrig

Fraktionsvorsitzender Rainer Quink mit seiner Stellvertreterin, Martina Ihrig

Bad Honnef | Nach der Kritik der Bad Honnefer Sozialdemokraten an dem Abstimmungsverhalten der Allianz im Rat schlägt die FDP nun zurück. Ihr Fraktionsvorsitzender Rainer Quink fordert die Genossen auf, bei den Fakten zu bleiben.

In der Konsolidierungsrunde der Fraktionen zum Nachtragshaushalt 2013 hätte die SPD keinen einzigen Vorschlag gemacht. Lediglich eine Umbuchung in Höhe von 5.000 EUR sei ihr eingefallen. Dafür sei sie gerne bereit gewesen Steuern und Gebühren zu erhöhen. Auch vor weiteren Einschränkungen bei der Geschwisterkinderermäßigung in der OGS seien die Sozialdemokraten nicht zurückgeschreckt.

Quink: “Das Verhalten der SPD nenne ich einen Offenbarungseid erster Klasse.”

Der liberale Fraktionsvorsitzende begründete die Ablehnung einer Erhöhung der Gewerbesteuer mit der Situation der Einzelhändler. Für viele von ihnen sei es schwer, überhaupt ordentliche Gewinne zu erwirtschaften. Gewerbetreibende mit mittleren Einkommen zahlten im Verhältnis zu gleichverdienenden Angestellten und Beamten heute schon deutlich mehr Steuern. Hinzu käme noch das Existenzrisiko.

Auch den Stopp der freiwilligen Leistungen bei der Wirtschaftsförderung findet Quink nach wie vor eine richtige Entscheidung. Die städtische Wirtschaftsförderung sei ein Flickenteppich unkoordinierter Einzelmaßnahmen. Selbst die Verwaltung sei nicht in der Lage gewesen, einen Nutzen nachzuweisen. Da sei es eine logische Konsequenz gewesen, “hier zunächst die Bremse zu ziehen um Haushaltsmittel nicht sinnlos zu verschwenden”, so der FDP-Mann.

Eine zukünftige Einnahmequelle sieht er im Ausbau des Gewerbegebietes Dachsberg, der Entwicklung des Areals “Parkplatz Luisenstraße” und der Brachflächen am Saynschen Hof. Hier ginge es aber nicht voran, das sei ein schwerer Mangel und schlecht für die Stadt.

Rainer Quink geht nach wie vor davon aus, dass der Haushalt bis 2017 saniert werden kann. Dazu müsse man Einsparmöglichkeiten bei den Verwaltungskosten umsetzen. Hier sei überhaupt noch nichts geschehen, die Liberalen würden aber den Druck aufrechterhalten.

Quink: “Schließlich geht es bei den Ausgaben um das Geld der Bürger, dafür haben wir Politiker uns zu rechtfertigen.”

 

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Feriennaherholung begann mit Fritten und Würstchen

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Bad Honnef | 1989 fand sie zum ersten Mal statt: die Feriennaherholung des Stadtjugendrings. Kamen im ersten Jahr 35 Kinder, sind es heute fast 200 im Alter bis 13 Jahren. Sie alle treffen sich in den letzten zwei Ferienwochen und nehmen an einem tollen Ferienprogramm teil.

Am letzten Montag war es wieder soweit. Traditionell begann die Feriennaherholung 2017 mit einem Mittagessen auf dem Marktplatz, das von den Gaststätten Altes Rathaus und Ayuntamiento gesponsert wird.

Bis zum 25. August wird den Kindern ein spannendes Programm geboten. Workshops und Spielenachmittage wurden vorbereitet oder auch Tagestouren in den Kölner Zoo sowie zum Trampolino nach Andernach.

An der Organisation beteiligt ist auch die Evangelische Kirchengemeinde.

Damit alles reibungslos über die Bühne geht, hat der Stadtjugendring rund 50 ehrenamtliche Betreuerinnen und Betreuer engagiert.

Für Jugendleiter Andreas Roschlau, der jahrelang die Veranstaltung begleitete, ist es diesmal die letzte Feriennaherholung. Er geht beruflich nach Koblenz und arbeitet dort zukünftig bei der Landeskirche. Wohnen bleibt er aber in Bad Honnef.

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100 neue Unterschriften für Bürgerinitative „Rettet den Stadtgarten“

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Bad Honnef | Trotz Ferienflaute und mitunter regnerischer Einlagen erwies sich die Unterschriftenkampagne in der Bad Honnefer Fußgängerzone als sehr erfolgreich. Einhundert-plus neue Unterschriften sind wiederum ein Zeichen dafür, dass sich viele Mitbürger/innen gegen eine geplante Bebauung des nördlichen Teils des Stadtgartens aussprechen.

Im Mittelpunkt der Aktion am vergangenen Samstag standen ohne Zweifel die brandneuen Cartoons, welche Themen rund um die Stadtgarten-Diskussion aufgreifen und sehr treffend ins Bild setzen. „Die Cartoons sind stark!“, so ein Bad Honnefer Jungunternehmer, der diese gerne in seinem Laden auslegen möchte. „Neue Bebauung entlang der B42? Hat man im Rathaus schon mal etwas von ökologischer und gesundheitlicher Verantwortung gehört? Daher: Coole Cartoons…“ ein weiteres Zitat eines jungen Standbesuchers.

Der Dank der Bürgerinitiative richtet sich insbesondere an eine Sponsorin, die die finanziellen Mittel bereitstellte, um die Cartoonreihe entwerfen zu lassen.

Wer mehr über die Bürgerinitiative, deren Ziele und Ideen erfahren möchte, ist herzlich eingeladen, an den kommenden drei Samstagen (26.8., 02.09. und 09.09.) den Infostand in der Bad Honnefer Fußgängerzone zu besuchen. Informationen und einen Blick auf die Cartoons gibt es unter www.bad-honnef-stadtgarten.org.

Bürgerinitiative „Rettet den Stadtgarten“
Ansprechpartner: Heinz Jacobs

info@bad-honnef-stadtgarten.org
www.bad-honnef-stadtgarten.org

 

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Bad Honnef

Flüchtlinge und Helfer feierten Erinnerungsfest im Garten der Adventgemeinde

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Sommerfest Café International im Garten der Adventgemeinde
Sommerfest Café International im Garten der Adventgemeinde

Erinnerungsfest im Garten der Adventgemeinde | Foto: Adventgemeinde

Bad Honnef | Im April 2015 wurde für die Flüchtlinge im Gemeindehaus der Adventisten das Café International (CI) eingerichtet. Sechs Monate später zog das Café ins Evangelische Gemeindehaus, bevor es dann im August 2016 in der OASE in Selhof ein festes Zuhause bekam. Am Mittwoch trafen sich fast 100 Helferinnen, Helfer und Flüchtlinge zu einem Erinnerungsfest im Garten der Adventgemeinde An St. Göddert. 

Es war der Wunsch einiger Flüchtlinge und Helfer, noch einmal an alter Stätte zusammen zu kommen, so Gemeindemitglied Ludwig Pütz.

Pfarrer Uwe Löttgen-Tangermann hatte den großen Gasgrill mitgebracht, um die fachgerechte Zubereitung von Rindswürstchen und Hähnchenschenkel kümmerten sich dann die Flüchtlinge. Ebenfalls standen viele leckere Salate, verschiedene Brotsorten, syrisches Essen und Kuchen zum Verzehr bereit. „Wie in alten Zeiten“, kommentierten einige Besucher. “Und so war es auch”, bestätigte Pütz den Eindruck. “Man fühlte sich sehr an die Anfangszeit erinnert”. Für die Kinder führte Dorothee Vreden ein Puppenspiel auf.

Einen auffallenden Unterschied gegenüber den Treffen in der Anfangszeit machte Ludwig Pütz aus: “Man konnte sich heute mit allen Flüchtlingen in Deutsch gut verständigen und musste nicht mehr die Google-Übersetzung bemühen.”

Das nächste Treffen des “CI” findet wieder in der OASE statt.

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