Familiengerechte Karriere – Lebensformen müssen begleitet werden

Bad Honnef | Bereits zum dritten Mal fand gestern im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Business +/- Ethics“ ein Dialog im Katholisch-Sozialen Institut (KSI) Bad Honnef statt. Thema war: „Kinder und Karriere- Chancengerechtigkeit im Spagat zwischen Familie und Beruf?“.

Die Veranstaltung konnte mit hochkarätigen Vertretern aus Wirtschaft und Gesellschaft überzeugen. Moderiert von Dr. Ralph Bergold, Direktor des KSI, diskutierten Melanie Vogel, Initiatorin der Kongressmesse women&work und Prof. Dr. Jörg Althammer von der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt über die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Nach einer ausgiebigen Diskussionsrunde, schloss Prof. Dr. Althammer seine Argumentation mit den Worten: „ Einen „one-size-fits-all-Ansatz“ gibt es nicht! Es ist deutlich zu erkennen, dass gerade die Vielfalt der Familienformen – vor allem aber Lebensformen, gesellschaftlich begleitet werden muss.“ Melanie Vogel hingegen wies darauf hin, dass Familienpolitik Frauen und Männer gleichermaßen betrifft.

Dass in der Gesellschaft ein starkes Bedürfnis herrscht, sich über ein so aktuelles Thema aus zu tauschen, bewies die anschließende Gesprächsrunde. Zahlreiche Fragen der jüngeren Generation regten zu ausgiebigen Gesprächen an. Die Veranstaltung wurde live vom Domradio übertragen und so konnten Interessierte und Studenten des IUBH Campus in Bad Reichenhall aktiv an der Diskussionsrunde teilnehmen und Fragen oder Meinungen zum Thema äußern.

Die nächste Veranstaltung im Rahmen der „Business +/- Ethics“ Reihe wird im November 2013 an der IUBH School of Business and Management stattfinden. Rund um das Thema „Medien“ wird erneut eine Plattform für hochwertige Gespräche geschaffen, die zum Austausch anregen sollen. (EL)

Foto: v.l.n.r. Prof. Dr. Kurt Jeschke, Prof. Dr. Jörg Althammer, Melanie Vogel, Dr. Ralph Bergold

 

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