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Familie Salim Yeslim boxt

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Foto: Vorne v.l. “Nelly”, Abdulfatah Benni und Mutter Jasmin Salim Yeslim, hinten v.l. Benjamin Salim Yeslim, Walter Löbach, Abdulhakim “Sunny” Salim Yeslim.

Bad Honnef-Selhof | Es gibt Geschichten, die schreibt man gerne öfter. Wie die über die Box-Abteilung des ATV Bad Honnef-Selhof. Allwöchentlich treffen sich über 30 Enthusiasten aus zig Ländern zum Sport, geführt vom Ehepaar Anke und Herbert Müller, Box-Fans aus Selhof, und Trainer Waldemar Zibart.

Trotz minimaler Trainingsmöglichkeiten in der traditionsreichen aber viel zu kleinen ATV-Halle am Kapellchen in Selhof hat die Box-Abteilung mittlerweile mehrfache Landes- und Mittelrheinmeister hervorgebracht – bei den Männern wie bei den Frauen: Jagoda Penava, Liridon Klinaku, Boran Özer, Benjamin Salim Yeslim, Hasan Kotaman, Valdrin Berisha, Ali Kölemek, Abdulhakim Sanny Salim Yeslim, Idris Kotaman, Mirlind Hasaj, Simon Selzer sind die Leistungsträger, zählen zu den Stars und Sternchen am Bad Honnefer Sport-Himmel.

ATV Bad Honnef-Selhof steht aber nicht nur für Breiten- und Leistungssport, der über 700 Mitglieder zählende Verein ist auch ständig um Integration bemüht. Führungskräfte wie die Müllers und Trainer Zibart kümmern sich um die Einbindung von Menschen verschiedenster Nationalitäten oder die Vermittlung von Arbeitsplätzen. Sogar Politikerinnen wie die Landtagsabgeordnete Andrea Milz haben sich schon vor Ort über die gesellschaftspolitisch bedeutende Leistung des ATV  informiert.

Jüngstes Beispiel, bei dem einem das Herz aufgeht: Die Familie Salim Yeslim. Ihre Wurzeln liegen in Somalia und Indien, ihr jetziger Wohnort ist Oberdollendorf. Abdulhakim Sanny und Benjamin boxen schon seit zwei Jahren erfolgreich in Selhof. Nun sind auch Mutter Jasmin, Schwester Neelem (“Nelly”) und der jüngste Spross Abdulfatah Benni in den Verein eingetreten und nehmen aktiv am Box-Training teil. “Natürlich boxen wir nicht im Ring”, sagt Mutter Jasmin, aber sie machen alle Übungseinheiten mit und halten sich so fit.

Arbeitgeber Walter Löbach mit "Azubi" Benjamin Salim Yeslim

Arbeitgeber Walter Löbach mit “Azubi” Benjamin Salim Yeslim

Weiteres Highlight: Walter Löbach, Inhaber des Bürofachgeschäfts Reetz in der Bad Honnefer Hauptstraße, hat Benjamin Salim Yeslim in seinem Geschäft einen Arbeitsplatz verschafft. “Er macht bei uns erst eine zweijährige Verkäuferlehre und soll dann nach einem weiteren Jahr den Abschluss als Einzelhandelskaufmann erwerben”, sagt Löbach, der ebenfalls Mitglied im Vorstand des Centrum e.V. ist. Mit Benjamins Leistungen ist Walter Löbach sehr zufrieden, deshalb versucht er auch immer, seinem Lehrling die Teilnahme an den Trainings zu ermöglichen.

Übrigens sucht der ATV zurzeit einen Ausbildungsplatz für seinen Bundesliga-Boxer Liridon Klinaku.

Eine Frage an die KollegInnen der wichtigsten Tagespresse in der Region sei erlaubt: Wie viele Titel müssen die ATV-Boxerinnen und -Boxer eigentlich noch gewinnen, bis ihr mal über sie berichtet?

In zwei Wochen gäbe es wieder eine Möglichkeit. Dann stehen die Mittelrheinmeisterschaften an.

Box-Training in der ATV-Sporthalle in Selhof

Box-Training in der ATV-Sporthalle in Selhof

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Bad Honnef und Umgebung

„Schule der Zukunft – Bildung für Nachhaltigkeit“ – Netzwerker trafen sich im Rathaus

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Die Teilnehmenden des Netzwerktreffens „Bad Honnef lernt Nachhaltigkeit“ für die Kampagne „Schule der Zukunft – Bildung für Nachhaltigkeit“  – Sitzend v. l.: Maria-Elisabeth Loevenich (Codealk ICT Consulting), Christoph Weiß (Netzwerkkoordinator NRW der Kampagne), Dirk Krämer (Schule Schloss Hagerhof), Daniela Kniebes (Theodor-Weinz-Grundschule Aegidienberg); stehend v. l.: Johanna Högner (Wirtschaftsförderung der Stadt Bad Honnef), Marcus Killat (Betriebsleiter Abwasserwerk und Bad Honnefer Bäder), Rita Bachmann (Schulleitung Theodor-Weinz-Grundschule Aegidienberg), Daniela Paffhausen (Bad Honnef AG), Stefanie Döpinghaus (St.-Martinus-Grundschule) | Foto: Christine Pfalz

Bad Honnef | Es ging um die „Schule der Zukunft – Bildung für Nachhaltigkeit“. Mitglieder des Netzwerkes „Bad Honnef lernt Nachhaltigkeit“ trafen sich im Rathaus, um sich über die Kampagne auszutauschen. Ziel ist, dass Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) einen hohen Stellenwert in den Schulen erhält.

Kommenden Aktionen und Projektarbeit der Schülerinnen und Schüler wurden im Rathaus besprochen. Die Arbeit für und mit den Kindern wird spannend werden, die Ergebnisse bunt und sehenswert. Am Ende werden die Schülerinnen und Schüler wissen, was es heißt, verantwortungsbewusst und nachhaltig zu handeln.

Im Rathaus ging es um die Netzwerkkriterien, die die Kampagne in Nordrhein-Westfalen vorgibt. Angereist war Christoph Weiß, der Netzwerkkoordinator in Nordrhein-Westfalen, um beratend zur Seite zu stehen.

Das Netzwerk in Bad Honnef wächst, denn die Theodor-Weinz-Grundschule in Aegidienberg hat sich neu angeschlossen, während die Schule Schloss Hagerhof und die Selhofer St.-Martinus-Grundschule schon länger dabei sind. Die Internationale Hochschule hat ebenso ihre Mitarbeit zugesagt. Die Unterstützung der Stadt Bad Honnef durch Wirtschaftsförderung und Betriebsleitung der Eigenbetriebe ist schon seit längerem gewährleistet. Auch die Bad Honnef AG ist seit Jahren Partnerin.

Maria-Elisabeth Loevenich, Koordinatorin in Bad Honnef für Bildung für nachhaltige Entwicklung, fasste zusammen: „Wir haben einen Konsens erarbeitet, wie die Kampagne gestartet werden kann. Die Stadt hatte schon die Auszeichnung der UNESCO erworben gehabt. Jetzt wird es weitergehen, eingebunden in die Landes- und Bundesebene. Dem Ziel, ein gutes lokales Netzwerk aufzubauen, sind wir nähergekommen.“

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Bad Honnef und Umgebung

Straßen.NRW traf Vorkehrungen auf B42 wegen Felssicherung Am Domstein

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Bad Honnef | Heute begann Straßen.NRW mit der Sicherheitsmarkierung zwischen Bad Honnef und Königswinter. Grund ist ein Felsbrocken, der sich aus einer hundert Jahre alten Natursteinmauer unterhalb eines Hauses Am Domstein vor drei Jahren gelöst hatte. Nun müssen Sicherungsmaßnahmen an der Mauer für rund 300.000 EUR durchgeführt werden.

Das Sicherungsgebiet ist nur von der B42 zugänglich. Deshalb muss zwischen Rhöndorf und Königswinter Höhe Am Domstein eine Fahrspur Richtung Bonn bis Ende November abgesperrt werden. Mit 26 Ankern und einem Netz wird der Felsbereich stabilisiert und ein Herabfallen von Felsstücken auf die B42 verhindert.

Teilweise werden die Anker unter das Haus von Walter Gstirner Am Domstein getrieben. Angst hat er deswegen nicht. Sein Haus sei mittlerweile 100 Jahre alt und werde auch diese Prozedur überstehen. Außerdem sei ja danach von einer erhöhten Sicherheit auszugehen.

Aus naturschutzrechtlichen Gründen wie Grünschnittverbot während der Brutzeiten konnte Straßen.NRW nicht bereits in den Sommerferien mit den Arbeiten beginnen.

Warum erst nach drei Jahren reagiert wurde, soll auch etwas mit den Eigentumsrechten zu tun gehabt haben. Zunächst war offensichtlich niemandem bekannt, wem die Mauer gehört. Ebenfalls gibt es keine Eintragungen in zur Verfügung stehenden Plänen.

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Bad Honnef und Umgebung

Stadt will Menzenberger Stadion am Donnerstag fit machen

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Bad Honnef | Seit Wochen wuchert das Unkraut im städtischen Stadion an der Menzenberger Straße. Besonders störend wirkt sich diese Entwicklung zurzeit im Eingangsbereich aus. Für das Image der Stadt und des FV Bad Honnef nicht gerade förderlich.

Bad Honnefer Bürgerinnen und Bürger schämen sich über so wenig Sinn für Ästhetik und können schon gar keine Verbindung zur aufwändig geführten Dachmarkenkampagne mit dem Slogan “Lebensfreude verbürgt” herstellen. Die Fans der HFV-Gegner wundern sich und machen sich bereits über die Verwahrlosung lustig.

“Honnef heute” wollte von der Stadt wissen: “Warum geschieht nichts?”

Heute erklärte die Stadt den Zustand mit “personellen Engpässen”, die zu den Verschiebungen der Pflegearbeiten geführt hätten. Nun seien sie aber beauftragt und “intern, im Arbeitsplan aufgenommen” worden. Am Donnerstag soll das Stadion wieder in einen Top-Zustand gebracht werden.

Die Nutzer der Sportstätte wird es freuen.

Am 8.10.2017 empfängt der HFV den FC Leverkusen zum nächsten Meisterschaftsspiel. Dann können Honnefer hoffentlich wieder ruhigen Gewissens fragen: “Schön hier. Oder?”

 

Beitrag vom 17.9.2017

 

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