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Ex-CDU-Bürgermeister unterstützt Guido Leiwig

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Werner OsterbrinkBad Honnef | Nun also doch – das erste prominente CDU-Mitglied bekennt sich zur Wahl von Guido Leiwig.

In einem Leserbrief, der heute an die Presse verschickt wurde, schreibt Bad Honnefs Ex-Bürgermeister Werner Osterbrink: “Zur Überwindung des Stillstandes und um die – im Vergleich mit anderen Städten – guten Voraussetzungen und Chancen unserer Stadt zum Tragen zu bringen”, bekäme Gudio Leiwig bei der Stichwahl seine  “und die Stimmen vieler meiner Freunde”.

Die Wahlkampfkoalition von Bürgerblock, FDP, FWG und Grünen in Bad Honnef habe bewusst gegen den von einer breiten Mehrheit der CDU Mitglieder nominierten CDU-Bürgermeisterkandidaten Wahlkampf betrieben und einige der Protagonisten seien dabei nicht zimperlich gewesen.

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0 Comments

  1. Hartmut Schneider

    10. Juni 2014 eingestellt am 15:24

    Das ist ein origineller Ruf aus der Schmollecke: In den letzten beiden Ratsperioden, ganze 10 Jahre, hat es ja erkennbar “hervorragend geklappt” mit einer SPD Bürgermeisterin und der Mehrheit im Rat von CDU, Bündnis 90/Die Grünen und der FDP.

    Rund 2/3 der wesentlichen Beschlüsse wurden ohne Einigung mit der SPD getroffen. Zahlreiche Entscheidungen der Ratsmehrheit wurden mit dem Hinweis auf fehlendes Personal oder sonstige Kapazitäten seitens der SPD geführten Verwaltung schlichtweg nicht umgesetzt.

    Die Ergebnisse dieser Politik sind ein auf Kante genähter Haushalt, mangelhafte langfristige Investitionsplanung (Schulen, Sportstätten, Infrastruktur), Entscheidungen die seit Jahren im luftleeren Raum dümpeln (Sporthalle Aegidienberg) wie eine Personalplanung, die dazu führt, dass z. B. Tagesmüller nicht vertragsgemäß bezahlt werden können.

    Der Wähler hat bei der Bürgermeisterwahl andere Kriterien angelegt hat als eine Parteien-Mitgliedschaft. Entscheidend bleibt die Kompetenz der Kandidaten sowie die Fähigkeit, gemeinsam ALLEN Gremien Wege zu finden, Bad Honnef wieder nach vorn zu bringen.

  2. Hardy Kniebes

    10. Juni 2014 eingestellt am 17:09

    Das Verhalten oder die Wahlempfehlung des Herrn Osterbrink ist der “personifizierte Beweis” für den inhaltsleeren Niedergang der CDU im einstigen Adenauer-Wahlgebiet. Wie man nach den letzten 10 Jahren von seiten der CDU noch einen SPD-Kandidaten in Bad Honnef unterstützen kann, ist mir komplett schleierhaft, aber vielleicht hat man ja auch viel zu verschleiern!? Was weiss der Otto-Normalbürger schon, was man nicht alles nicht-öffentlich verhandeln kann?! Dies kann nicht im Sinne der Bürger sein und das es für Bad Honnef nicht gut war, müsste sich jedem erschließen, der nicht einigermaßen blind oder taub gegenüber erkennbaren Realitäten der letzten Jahre ist. Albert Einstein hat Wahnsinn mal so definiert: “Wahnsinn ist, immer das Gleiche zu tun und dabei ein anderes Ergebnis zu erwarten (sinngemäßes Zitat)”. Also wäre Bad Honnef des Wahnsinns, wenn es so weiter macht wie bisher, oder? Bad Honnef braucht keinen “Parteisoldaten”, der alte Seilschaften und Strukturen weiterlaufen läßt (“Es war, ist und wird alles gut”), sondern eine UNABHÄNGIGE und KOMPETENTE Chance für einen Neuanfang. Es gibt viele Städte und Wahlen, die das eindrucksvoll beweisen, siehe Mohnheim in NRW.

  3. Rainer Hombücher

    10. Juni 2014 eingestellt am 17:25

    In der Tat, Monheim, das wäre es in Bad Honnef gewesen. Nur: Peto in Monheim ist die junge Alternative, hat rein gar nichts mit dem hiesigen Wahlbündnis zu tun. Und inhaltlich sind die auf einem ganz anderen Trip. So soll Monheim die Hauptstadt der Kinder werden. Das sind zum Beispiel Visionen, die begeistern. Wer hat die hier schon? Interessant, warum der Bad Honnefer Jugend die politische Selbstbestimmung so egal ist. http://peto.de/wahl2014/wahl.php

    • Hartmut Witte

      11. Juni 2014 eingestellt am 13:37

      … das mit “Otto Normalverbraucher” reizt zu Assoziationen zu “Otto N

  4. Daniel Amberge

    11. Juni 2014 eingestellt am 17:35

    Ich bin auch der Meinung, daß das Denken in Parteiblöcken ein Ende haben sollte…es dient nicht dem Wohl unserer Stadt und alleine dieses sollte bei allem im Vordergrudn stehen.Diesem Gemeinwohl sind alle neu gewählten Ratsmitglieder sowie auch der neue Bürgermeister verpflichtet. Vielleicht gelingt es ihnen ja ein neues Denken einzuführen, in dem Sachpolitik vor Parteipolitik stehen kann. Insofern finde ich es schon aussergewöhnlich, wenn ein Altbürgermeister sich derart zugunsten alter vorhandenen Strukturen, die die Stadt nicht weite rgebracht hat in den letzten Jahren, ausspricht. Da ist der CDU-Vorstand in seinem Entschluß für die Stichwahl keinerlei Empfehlung für einen der beiden Kandidaten auszusprechen in meinen Augen ein gutes Stück weiser.

    Mit freundlichen Grüßen

    Daniel Amberge

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Endlich: Nächste Woche ist Sessionseröffnung im Kurhaus

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Sessionseröffnung 2015

Bad Honnef | Endlich geht es los: Am Samstag. 18.11.2017, starten alle Honnefer Jecken offiziell in die Session 2017/2018. Das Festkomitee Bad Honnefer Karneval hat ein buntes Programm unter Mitwirkung aller Bad Honnefer Karnevalsvereine zusammengestellt.

Um 19.30 Uhr macht der Bad Honnefer Nachwuchs den Anfang. Sieben Kindertanzgarden mit rund 120 Tänzerinnen und Tänzer aus allen Stadtteilen werden gemeinsam die Kurhausbühne erobern und ihre neuesten Tänze präsentieren. Neben dem frisch proklamierten Aegidienberger Prinzenpaar wird auch das gekürte Siebengebirgsdreigestirn der KG Halt Pol im Kurhaus erwartet.

Traditionell dient die Sessionseröffnung als feierlicher Rahmen, um verdiente Bad Honnefer Jecken auszuzeichnen. So werden auch dieses Jahr wieder Ehrungen erfolgen. Natürlich rockt auch das Stadtsoldatencorps Bad Honnef das Kurhaus.

Neben der Tanzgarde Ziepches Jecke wird die Garde der Großen Selhofer KG ihre neuesten Sessionstänze präsentieren. Ebenso haben die Old Stars ihren Auftritt fest zugesagt.

Als besonderer Höhepunkt bläst gegen 22.00 Uhr Bruce Kapusta in seine “jecke” Trompete.

Durch das Programm führt der Präsident der Großen Selhofer KG, Stefan Meyer. Der Eintritt ist wie jedes Jahr kostenfrei.

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Stadt Siebengebirge

Bürgermeister ehrte “Stadtradeln”-Sieger – 2.119 kg CO2-Emissionen eingespart

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(v.l.) Herr Fuß (1. Platz), Bürgermeister Otto Neuhoff, Herr Merke (2. Platz), Citymanagerin Miriam Brackelsberg | Foto: Klaus Linnig

Bad Honnef | Knapp 60 Radlerinnen und Radler haben dieses Jahr bei der erstmals auch in Bad Honnef laufenden Aktion “Stadtradeln” mitgemacht. Dabei wurden rund 14.925 km gestrampelt und 2.119 kg CO2-Emissionen eingespart. Damit hat Bad Honnef unter den teilnehmenden Kommunen im Rhein-Sieg-Kreis den vierten Platz (von 8) belegt.

Bei einem persönlichen Treffen gratulierten Bürgermeister Otto Neuhoff und Citymanagerin Miriam Brackelsberg den zwei erstplatzierten Radlern, die zwischen dem 27.08. und 16.09.2017 mit 864 und 831 km die längsten Strecken zurückgelegt hatten. Herr Fuß und Herr Merke nahmen im Rathaus als Preise für den 1. und 2. Platz Gutscheine für Bad Honnefer Fahrradgeschäfte entgegen. Der Drittplatzierte, Herr Bechtloff, wird aufgrund eines Urlaubs separat geehrt werden.

Bad Honnef hatte als Kommune nur eine ausreichende Bewertung (4,1) erhalten – verbunden mit einigen positiv herausstechenden Aspekten, die das Radeln in Bad Honnef aber dennoch attraktiv machen. So wurde die Vielzahl von Einbahnstraßen gelobt, die man als Radler auch gegen die Fahrtrichtung des Autoverkehrs nutzen kann. Auch sind die Ziele in der Innenstadt grundsätzlich gut erreichbar.

Neuhoff: “Der Zustand einiger Straßen, die auch vom Radverkehr genutzt werden, ist aus meiner Sicht ein Ärgernis. Da hier immer die Sicherheit eine große Rolle spielt, werden wir beispielsweise bei den betroffenen Landesstraßen mit Strassen.NRW klären müssen, wie hier Abhilfe geschaffen werden kann. Darüber hinaus fließen aber auch zahlreiche Anregungen und Notwendigkeiten wie mehr Radständer und eine Luftstation in der Innenstadt, sowie bessere Verkehrsführung und ein Ausbau des Radwegenetzes in das Stadtentwicklungskonzept ein.”

Beginnend mit der Ausarbeitung eines Radverkehrskonzeptes in der ersten Phase der Umsetzung (2018 bis 2020) sollen unter dem Leitziel “Weiterentwicklung und Qualifizierung des Verkehrsangebote im Umweltverbund Fußgänger/Radfahrer/ÖPNV” dann ab 2020 verschiedene Maßnahmen realisiert werden. In den kommenden Monaten ist zunächst geplant, sich in einer verwaltungsinternen Projektgruppe mit den vorzeitig umsetzbaren Maßnahmen zu beschäftigen. Hierbei ist auch die Einbindung des Verkehrsausschusses geplant.

 

Aus dem InHk:

Leitziel 12: Weiterentwicklung und Qualifizierung der Verkehrsangebote im Umweltverbund Fußgänger/ Radfahrer/ ÖPNV

–       Radabstelllplätze Bahnhof Rhöndorf (bis 2020)

–       Erstellung eines Radverkehrskonzeptes (bis 2020)

–       Ausbau Rheinradweg Rhöndorf/Rheinuferpark/Lohfeld/Fähre (ab 2020)

–       Ausbau Infrastruktur (Parkplätze, Ladeinfrastruktur etc. (ab 2020)

–       Anbindung Rhein-Stadt durch Brücke (ab 2020)

–       Ausbau/Umbau Saynscher Hof mit qual. Radstreifen (ab 2020)

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Stadt Siebengebirge

2797 Unterschriften von Gegnern einer möglichen Stadtgartenbebauung

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Bad Honnef | Immer wieder macht die Stadt neue Grünflächen aus, die zugunsten von Wohnraum versiegelt werden sollen. Aktuell ist der nicht angelegte Bereich des Stadtgartens ein großes Thema. In unmittelbarer Nähe zur B 42 kann sich die Stadt vorstellen, Häuser mit mietpreisgünstigen Wohnungen zu errichten.

Die Bürgerinitiative “Rettet den Stadtgarten” hat etwas dagegen und überreichte heute Bürgermeister Otto Neuhoff 2797 Unterschriften von Bürgerinnen und Bürgern, die mit dieser Planung nicht einverstanden sind. Außerdem bekam Neuhoff die Ergebnisse einer Meinungsumfrage zur Bebauung und zur Stadtentwicklung zugestellt, “mit interessanten Vorschlägen”, wie Initiativensprecher Heinz Jacobs sagte.

Schon einmal setzte sich eine Bürgerinitiative für den Erhalt einer Grünfläche in Bad Honnef ein. Vor 29 Jahren reichten 1000 Unterschriften, um die Bebauung des Reitersdorfer Parks zu verhindern.

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