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Region Siebengebirge

Energiewende im Rhein-Sieg-Kreis nimmt mit Masterplan Fahrt auf

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Rhein-Sieg-Kreis | 2011 betrugen die CO²-Emissionen im Rhein-Sieg-Kreis pro Einwohner jährlich im Durchschnitt 9,2 Tonnen. Bis zum Jahr 2020 soll der CO²-Ausstoß (bezogen auf das Jahr 1990) um 25 Prozent, und bis 2050 um 80 Prozent gesenkt werden!

Auf dieses Ziel verpflichteten sich Kreistag und Kreisverwaltung mit ihren Beschlüssen vom 27. Juni 2011 und vom 15.11.2013 für die Erstellung des „Masterplan Energiewende Rhein-Sieg“.

Bei der Entwicklung des „Masterplan Energiewende Rhein-Sieg“ durch die Agenturen „Stadt, Land, Fluss“ und „Infrastruktur & Umwelt“ waren Viele beteiligt: unter anderem Akteure der Kommunalverwaltungen, der Energieversorgungsunternehmen, der kreiseigenen Gesellschaften, der Industrie- und Handelskammer, der Handwerkskammer zu Köln und der Energieagentur.NRW.

„Nur mit einer breiten Einbindung der maßgeblichen Akteure von Beginn an, lässt sich die Akzeptanz und eine kontinuierliche fruchtbare Zusammenarbeit gewährleisten, die letztlich entscheidend für den Erfolg ist“, ist sich Rainer Kötterheinrich, Leiter des Amtes für Umwelt- und Naturschutz des Rhein-Sieg-Kreises sicher.

Jetzt liegt der „Masterplan Energiewende Rhein-Sieg“ vor; als integriertes Klimaschutzkonzept für den Rhein-Sieg-Kreis wurde er vom Kreistag am 04.04.2017 verabschiedet.

Was heißt das konkret? „Ausbau der erneuerbaren Energien, Energieeinsparung und Verbesserung der Energieeffizienz, klimafreundliche Mobilität sowie Öffentlichkeitsarbeit, Know-How-Transfer und Marketing, wurden als die wichtigsten Handlungsfelder erkannt.

„An der Umsetzung der im Masterplan vorgeschlagenen Projekte werden wir gemeinsam mit Allen am Masterplan Beteiligten und mit den Bürgerinnen und Bürgern arbeiten“, erläutert Christoph Schwarz, Umweltdezernent des Rhein-Sieg-Kreises.

Bioenergie, Sonnenenergie und Windenergie sollen, wo möglich, ausgebaut werden. Die Produktion und Nutzung erneuerbarer Energien soll bei der Neuentwicklung von Wohn- und Gewerbegebieten, aber auch bei bereits bestehenden Gewerbe,- Industrie,- Wohn,- und Verwaltungsbauten gefördert werden. Dem Rhein-Sieg-Kreis kommt dabei die Aufgabe der Initiierung, der Koordinierung, der Beratung und des Informationsaustausches zu.

Energieeinsparung und Energieeffizienz sind Handlungsfelder, auf denen der Rhein-Sieg-Kreis aufgrund seiner Bevölkerungszahl, seinem hohen Anteil an Einfamilienhäusern, seiner Bebauungsdichte und seiner florierenden Gewerbelandschaft mit seinen klein- und mittelständischen Betrieben punkten kann. Die Einrichtung einer kommunalen Energieberatungsagentur, die Bürgerinnen und Bürgern, Gewerbetreibenden und den kommunalen Verwaltungen gangbare Wege zu einem effizienten und klimafreundlichen Gebäudeumbau und Gebäudemanagement aufzeigt, ist ein zentrales Projekt des Masterplans.

Klimafreundliche Mobilität ist die Herausforderung der Zukunft. Der Rhein-Sieg-Kreis arbeitet mit seinen Kommunen bereits an der Umsetzung eines Radwegekonzeptes. Mittelfristig sollen, so der Masterplan, die Verkehrsgesellschaften RSVG und RVK mit CO²-armen Fahrzeugen ausgebaut werden. Der Elektromobilität auf der Grundlage „Grünen Stroms“ einen weiteren merklichen Schub zu geben, wird ein entscheidender Schritt in eine CO²-arme Zukunft sein.

Insgesamt 34 Einzelmaßnahmen listet der „Masterplan“ auf; 22 sollen in der 1. Phase bis 2022, 12 in der 2. Phase bis 2030 beziehungsweise bis 2050 umgesetzt werden. Die einzelnen Maßnahmen werden freilich jeweils zuvor in den Fachgremien des Kreistags beraten.

„Mit dem „Masterplan Energiewende Rhein-Sieg“ bleibt sich der Rhein-Sieg-Kreis treu, den Klimaschutz nachhaltig umzusetzen und die Lebensqualität der Menschen in unserem schönen Landkreis zu bewahren“, sagt Christoph Schwarz.

Der vollständige, 190 Seiten umfassende „Masterplan Energiewende Rhein-Sieg“ ist im Internet einsehbar und herunterzuladen: www.rhein-sieg-kreis.de, Rubriken Bürgerservice, Kreistag, Bürgerinfoportal, Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Klimaschutz vom 25.01.2017, anklicken. Weitere Informationen zum Klimaschutz im Rhein-Sieg-Kreis bietet das Klimaschutzportal auf der Homepage des Kreises. (hei)

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Region Bonn/Rhein-Sieg/Neuwied

E-Bike: Jetzt anmelden zur kostenlosen Tour nach Bonn

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Laga

Laga-Kommission 2015: Mit dem E-Bike durch Bad Honnef

Rhein-Sieg-Kreis | Am Samstag, 23. September, lädt die Initiative „Starthilfe Elektromobilität“ (eSTART) zu einer geführten Pedelec-Sternfahrt nach Bonn ein. Auch Landrat Sebastian Schuster wird mit von der Partie sein, denn er wird am Zielpunkt, dem Bonner Münsterplatz, um 15.00 Uhr gemeinsam mit Oberbürgermeister Ashok Sridharan die Besucherinnen und Besucher des Aktionstags „Elektromobilität live“ begrüßen und eine öffentliche Pressekonferenz geben. Auf dem Münsterplatz informieren Ausstellerinnen und Aussteller zu den Themen Elektrofahrrad, Elektroroller und Elektroauto. Zudem wird ein Fachmann die Ladesäulentechnik für E-Autos erläutern. Auf interessierte Kinder warten ein Parcours mit Mini-E-Autos sowie verschiedene Experimentier-Stationen.

Auch wer kein eigenes Elektrofahrrad besitzt, kann mitfahren, denn für die Aktion steht kostenlos eine begrenzte Anzahl an Pedelecs zum Ausprobieren zur Verfügung.

Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer erhält ein Aktions-T-Shirt, das er anschließend behalten darf. Treffpunkt für die Tour ab Siegburg ist um 11.00 Uhr vor dem Haupteingang des Kreishauses, Kaiser-Wilhelm-Platz 1. Anmeldung und weitere Informationen unter www.estartlive.de oder bei Michaela Steinert per E-Mail: michaela.steinert@rhein-sieg-kreis.de oder telefonisch 02241-132757.

Hinweise:

Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Personen begrenzt! Anmeldeschluss ist der 18. September.
In Troisdorf (12.00 Uhr, Stadtwerke Troisdorf, Poststr. 105) sowie in Bonn (11.00 Uhr, Münsterplatz) starten ebenfalls geführte Pedelec-Touren.

Hinweise zur Route:

Die Strecke führt anschließend entlang der Sieg und des Rheins bis nach Niederdollendorf. Nach der Überfahrt mit der Autofähre (für die Teilnehmer kostenlos) geht es von Bad Godesberg zum Münsterplatz (insgesamt ca. 30 km). Mit der Ankunft auf dem Bonner Münsterplatz rechnen die Organisatoren gegen 14:30 Uhr.
Wie die Hinfahrt, so wird auch die Rücktour nach Siegburg begleitet. Die Abfahrt erfolgt nach Absprache mit den Teilnehmern zwischen 15:00 Uhr und 15:30 Uhr. Der Rückweg führt vom Bonner Brassertufer zur Nordbrücke und wieder entlang der Sieg (16km). Die Ankunft in Siegburg ist zwischen 16:30 und 17 Uhr geplant.

eSTART: Seit 2012 arbeiten der Rhein-Sieg-Kreis, die Stadt Bonn sowie mittlerweile sechs Energieversorger aus der Region in der Initiative „Starthilfe Elektromobilität“ zusammen, um die verschiedenen Aspekte von Elektromobilität in der Öffentlichkeit zu präsentieren. Der Aktionstag findet 2017 zum 6. Mal statt.

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Königswinter

Umbauarbeiten auf dem Petersberg sind in voller Fahrt

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Königswinter | Bei einem Besuch auf dem Petersberg konnte sich der CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Norbert Röttgen davon überzeugen, dass die laufenden Baumaßnahmen in voller Fahrt sind. Mit Investitionsmitteln des Bundes in Höhe von 35 Millionen (!) Euro wird das Gästehaus auf dem Petersberg derzeit saniert.

„Unser Ziel war es immer, an diesem symbolträchtigen Ort der Bonner Republik Geschichte und Zukunft miteinander zu verbinden“, so Norbert Röttgen. „Ich bin überzeugt davon, dass dies mit dem Umbau gelingt: Der Petersberg wird auch für künftige Generationen zugänglich und erlebbar bleiben – und das Gästehaus wird als 5-Sterne-Hotel auf den modernsten Stand gebracht. Dies wäre ohne die Investitionsentscheidung des Bundes, der damit seine Verantwortung für den Petersberg zum Ausdruck gebracht hat, nicht möglich gewesen. Dafür bin ich sehr dankbar.“
Die Fertigstellung ist für Sommer 2018 geplant.

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Region Bonn/Rhein-Sieg/Neuwied

Illegaler Tiertransport – Lösung im Sinne des Tierschutzes gefunden

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Rhein-Sieg-Kreis | Für die am Donnerstag, 27. Juli 2017, durch das Veterinäramt des Rhein-Sieg-Kreises beschlagnahmten ca. 3.200 Hamster und ca. 220 Sittiche gibt es endgültig eine glückliche Wendung. Dem Kreisveterinäramt ist es gelungen, den Eigentümer zur Übergabe der Tiere zu bewegen.

Nun kann sich das Tierheim um die weitere Vermittlung kümmern. „Wir haben diese Lösung im Sinne des Tierschutzes angestrebt und sind sehr froh, dass alle Beteiligten sich damit einverstanden erklärt haben“, so Dr. Hanns von den Driesch, Leiter des Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamtes des Rhein-Sieg-Kreises.

Ursprünglich war ein Rücktransport der Tiere nach Belgien geplant. Durch die große Welle privater Hilfsbereitschaft konnte jetzt jedoch diese unbürokratische Lösung im Sinne des Tierschutzes realisiert werden.

Unabhängig davon erfolgt jedoch die Meldung an die zuständigen belgischen Behörden, die den umfassenden Bericht des Kreisveterinäramtes bereits erwarten, um rechtliche Schritte einleiten zu können. (ar)

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