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Drei mögliche Bürgermeister beim ATV

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Bad Honnef | Also doch: feige sind sie, unsere Bürgermeisterkandidaten. Beim Besuch des Boxtrainings der Boxabteilung des ATV Bad Honnef-Selhof in der Selhofer Sporthalle weigerten sie sich, Boxhandschuhe anzuziehen. Dabei ging es nur um ein Foto. Aufeinander losprügeln war sowieso nicht geplant. 

Klasse, dass sie gekommen sind. Sinn und Zweck der Einladung des ATV Bad Honnef-Selhof und sportfruende.de: Die Werbetrommel für die Bürgermeisterwahl am 25.5.2014 rühren und die tolle Arbeit des ATV kennenlernen. Beides ist voll gelungen.

Neben den Bürgermeisterkandidaten und den Offiziellen des ATV erschienen gleich auch die Spitzen anderer Organisationen, Vereine und Parteien. Karl Heinz Hertel (Vorsitzender des Sportverbandes Bad Honnef, svb), war da, Marie-José Püllen und Hermann-Josef Hinsenkamp vom TV Eiche hatten sich den Termin fest in ihren Kalender eingetragen, Klaus Wegener von den Grünen und die Sportausschussvorsitzende Petra Kansy (CDU) ließen sich blicken.

hambuch

ATV-Vorsitzender Uli Hambuch

Von der SPD staunten Rats-Urgestein Werner Sünnen und das Aegidienberger Bezirksauschussmitglied Klaus Katzenberger nicht schlecht über die Leistungen der Boxerinnen und Boxer und des Trainergespanns. Coach Herbert Müller kam sogar trotz Grippe, seine Frau Anke Müller moderierte, ATV-Chef Uli Hambuch diskutierte intensiv über die Hallengebühren, eine neue Sporthalle und einen Trainingsraum für die Boxer. In der ATV-Halle ist es nämlich nicht möglich, einen Boxring aufzustellen.

Auch gesichtet: Jaco und Marvin Beydemüller, die mit dem Rotkläppchen. Steht ein neuer Rocky (Seven) Mountains an?

Geplant war zwar die Beteiligung an einer Trainingseinheit, dazu kam es allerdings nicht. Zu viele Fragen. Dressmäßig gab es auch Irritationen. Während Guido Leiwig (SPD) korrekt im Trainingsanzug mit Deutschland-Sticker erschien, wusste man bei Otto Neuhof (frei) nicht so recht, ob er nun ein paar Runden machen will oder nicht. Sebastian Wolff stellte von vornherein klar, dass er seine Fitness nicht zeigen wird: “Bin krank.” Eines haben alle Kandidaten gemein: Große Begeisterung für den Sport.

Während Guido Leiwig früher Handball als Leistungssport betrieb und auch heute noch regelmäßig zur Löwenburg joggt, ist Otto Neuhoff nicht nur Vorsitzender der Tischtennisfreunde Bad Honnef sondern auch seit mehr als 20 Jahren Hobbyfußballer auf der Grafenwerther Insel (jeden Sonntag 13 Uhr. Mitspieler sind herzlich willkommen). Sebastian Wolff war früher Kampfrichter, ist heute regelmäßig Gast bei den Heimspielen der Dragons, “und wenn ich Zeit habe, fahre ich auch zu Auswärtsspielen”.

Dass Politik und Sport näher zusammenrücken müssen, wurde in den letzten Monaten klar. Mehr vom grünen Tisch aus wurde über die Zukunft der Hallenlandschaft in Bad Honnef diskutiert. Ein Vorwurf, der immer wieder aus dem Kreis des Sports zu hören ist: “Viel Ahnung haben die über den Bad Honnefer Sport nicht.”

Dabei sprechen die Lokal-Repräsentanten immer wieder gerne von der “Sportstadt Bad Honnef”. Die baut sich dann eher jeder für sich alleine – gerade, wie er sie braucht. Jüngtes Beispiel “Sporthalle Aegidienberg”. Da scherte zuletzt der Rhöndorfer Turnverein aus der Solidargemeinschaft des svb aus, sieht keinen Nutzen für Gesamt-Bad Honnef im Bau einer Sporthalle in Aegidienberg.

Damit die Vision “Sportstadt Bad Honnef” Wirklichkeit wird, muss die Politik nach dem 25. Mai Vieles verändern, vor allem erkennen, dass Sport auch etwas mit Leistung zu tun hat, wichtig für die Bürger-Gesundheit ist und das soziale Bewusstsein stärkt.

Der ATV hat einen Anfang gemacht. Der Dialog sollte fortgesetzt werden.

Übrigens: Gerlinde Neuhoff und Claudia Leiwig zogen dann stellvertretend für ihre Männer couragiert die Boxhandschuhe an. Alls wie im wahren Leben.

Spitzen aus Sport und Politik waren zu Gast in der ATV-Sporthalle

Spitzen aus Sport und Politik waren zu Gast in der ATV-Sporthalle

 

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Bad Honnef und Umgebung

„Schule der Zukunft – Bildung für Nachhaltigkeit“ – Netzwerker trafen sich im Rathaus

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Die Teilnehmenden des Netzwerktreffens „Bad Honnef lernt Nachhaltigkeit“ für die Kampagne „Schule der Zukunft – Bildung für Nachhaltigkeit“  – Sitzend v. l.: Maria-Elisabeth Loevenich (Codealk ICT Consulting), Christoph Weiß (Netzwerkkoordinator NRW der Kampagne), Dirk Krämer (Schule Schloss Hagerhof), Daniela Kniebes (Theodor-Weinz-Grundschule Aegidienberg); stehend v. l.: Johanna Högner (Wirtschaftsförderung der Stadt Bad Honnef), Marcus Killat (Betriebsleiter Abwasserwerk und Bad Honnefer Bäder), Rita Bachmann (Schulleitung Theodor-Weinz-Grundschule Aegidienberg), Daniela Paffhausen (Bad Honnef AG), Stefanie Döpinghaus (St.-Martinus-Grundschule) | Foto: Christine Pfalz

Bad Honnef | Es ging um die „Schule der Zukunft – Bildung für Nachhaltigkeit“. Mitglieder des Netzwerkes „Bad Honnef lernt Nachhaltigkeit“ trafen sich im Rathaus, um sich über die Kampagne auszutauschen. Ziel ist, dass Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) einen hohen Stellenwert in den Schulen erhält.

Kommenden Aktionen und Projektarbeit der Schülerinnen und Schüler wurden im Rathaus besprochen. Die Arbeit für und mit den Kindern wird spannend werden, die Ergebnisse bunt und sehenswert. Am Ende werden die Schülerinnen und Schüler wissen, was es heißt, verantwortungsbewusst und nachhaltig zu handeln.

Im Rathaus ging es um die Netzwerkkriterien, die die Kampagne in Nordrhein-Westfalen vorgibt. Angereist war Christoph Weiß, der Netzwerkkoordinator in Nordrhein-Westfalen, um beratend zur Seite zu stehen.

Das Netzwerk in Bad Honnef wächst, denn die Theodor-Weinz-Grundschule in Aegidienberg hat sich neu angeschlossen, während die Schule Schloss Hagerhof und die Selhofer St.-Martinus-Grundschule schon länger dabei sind. Die Internationale Hochschule hat ebenso ihre Mitarbeit zugesagt. Die Unterstützung der Stadt Bad Honnef durch Wirtschaftsförderung und Betriebsleitung der Eigenbetriebe ist schon seit längerem gewährleistet. Auch die Bad Honnef AG ist seit Jahren Partnerin.

Maria-Elisabeth Loevenich, Koordinatorin in Bad Honnef für Bildung für nachhaltige Entwicklung, fasste zusammen: „Wir haben einen Konsens erarbeitet, wie die Kampagne gestartet werden kann. Die Stadt hatte schon die Auszeichnung der UNESCO erworben gehabt. Jetzt wird es weitergehen, eingebunden in die Landes- und Bundesebene. Dem Ziel, ein gutes lokales Netzwerk aufzubauen, sind wir nähergekommen.“

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Bad Honnef und Umgebung

Straßen.NRW traf Vorkehrungen auf B42 wegen Felssicherung Am Domstein

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Bad Honnef | Heute begann Straßen.NRW mit der Sicherheitsmarkierung zwischen Bad Honnef und Königswinter. Grund ist ein Felsbrocken, der sich aus einer hundert Jahre alten Natursteinmauer unterhalb eines Hauses Am Domstein vor drei Jahren gelöst hatte. Nun müssen Sicherungsmaßnahmen an der Mauer für rund 300.000 EUR durchgeführt werden.

Das Sicherungsgebiet ist nur von der B42 zugänglich. Deshalb muss zwischen Rhöndorf und Königswinter Höhe Am Domstein eine Fahrspur Richtung Bonn bis Ende November abgesperrt werden. Mit 26 Ankern und einem Netz wird der Felsbereich stabilisiert und ein Herabfallen von Felsstücken auf die B42 verhindert.

Teilweise werden die Anker unter das Haus von Walter Gstirner Am Domstein getrieben. Angst hat er deswegen nicht. Sein Haus sei mittlerweile 100 Jahre alt und werde auch diese Prozedur überstehen. Außerdem sei ja danach von einer erhöhten Sicherheit auszugehen.

Aus naturschutzrechtlichen Gründen wie Grünschnittverbot während der Brutzeiten konnte Straßen.NRW nicht bereits in den Sommerferien mit den Arbeiten beginnen.

Warum erst nach drei Jahren reagiert wurde, soll auch etwas mit den Eigentumsrechten zu tun gehabt haben. Zunächst war offensichtlich niemandem bekannt, wem die Mauer gehört. Ebenfalls gibt es keine Eintragungen in zur Verfügung stehenden Plänen.

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Bad Honnef und Umgebung

Stadt will Menzenberger Stadion am Donnerstag fit machen

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Bad Honnef | Seit Wochen wuchert das Unkraut im städtischen Stadion an der Menzenberger Straße. Besonders störend wirkt sich diese Entwicklung zurzeit im Eingangsbereich aus. Für das Image der Stadt und des FV Bad Honnef nicht gerade förderlich.

Bad Honnefer Bürgerinnen und Bürger schämen sich über so wenig Sinn für Ästhetik und können schon gar keine Verbindung zur aufwändig geführten Dachmarkenkampagne mit dem Slogan “Lebensfreude verbürgt” herstellen. Die Fans der HFV-Gegner wundern sich und machen sich bereits über die Verwahrlosung lustig.

“Honnef heute” wollte von der Stadt wissen: “Warum geschieht nichts?”

Heute erklärte die Stadt den Zustand mit “personellen Engpässen”, die zu den Verschiebungen der Pflegearbeiten geführt hätten. Nun seien sie aber beauftragt und “intern, im Arbeitsplan aufgenommen” worden. Am Donnerstag soll das Stadion wieder in einen Top-Zustand gebracht werden.

Die Nutzer der Sportstätte wird es freuen.

Am 8.10.2017 empfängt der HFV den FC Leverkusen zum nächsten Meisterschaftsspiel. Dann können Honnefer hoffentlich wieder ruhigen Gewissens fragen: “Schön hier. Oder?”

 

Beitrag vom 17.9.2017

 

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