„Dîner en blanc“ – wat für 'n Joy

Plötzlich tanzen Menschen

Bad Honnef | Peter Hurrelmann hatte wieder seinen roten Gesichtsteint aufgelegt. Diesmal eine Lage mehr. „Dîner en blanc“ im Reitersdorfer Park lief an. Werden auch möglichst viele kommen?

Für 500 Gäste war Bestuhlung vorhanden. Die Gebrüder Wattenbach hatten am Nachmittag noch an der Technik geschraubt und auch der Wetterbericht kündigte keinen Taifun an.

Dunkle Wolken, zarteste Tropfen. Noch eine Lage Rot. Die ersten Weißen kamen trotzdem, pünktlich um sieben. Und es wurden mehr und mehr. Mr. Meine Stadt.de, Manfred Stegger, wollte über 400 gezählt haben. Frau Annette: “Rechnen kann er eigentlich.” Über Facebook meldeten sich zahlreiche “Auswärtige” an. Sogar aus Frankfurt kam ein Dîner-Fan.

Wahrscheinlich waren es fast 500. Wie auch immer – die Stimmung hätte besser nicht sein können. Es klappte mit der weißen Kleidung, mit dem Essen, mit den Getränken. Die waren wichtig: “Damit müssen wir das Fest refinanzieren”, sagte Ideengeberin Annette Stegger. Auch die Reparatur einer Bank. Ausgerechnet die gespendete Stadtrechte-Bank wurde in der Nacht zuvor von Vandalen aus der Verankerung gerissen. Das kostet den Freundeskreis Reitersdorfer Park weiteres Geld.

22 Uhr, die Sonne grüßt. Die Sonne? Und ‘n Joy. Der Wunderchor packt seine Stimmen aus. Da kullern Tränen der Begeisterung, Park Reitersdorf ist aus dem Häuschen – und tanzt. Schmitz, Leiwig, Ihrig … und auch die Seniorenbeauftragte der Stadt verliert die amtlich verordnete Zurückhaltung. Frau Schwarz swingt.

Dass das so super klappt, mit der Stimmung, der Technik, der Emotion … Für Chorleiter Johannes Weiß ist das einfach nur geil. Dafür entschuldigt er sich. Und bittet ums Voting bei Chormeister 2013. Der General-Anzeiger habe darüber berichtet. Mensch Weiß, in Bad Honnef gibt es Web-Portale, auf denen kann direkt für ‘n Joy gevotet werden. Hier spielt die Musik, nicht in der Zeitung. Also: Das Leben ist schön und es kann auch praktisch sein.

Ein paar Kinder müssen langsam ins Bett. Auch große. Für die nächsten Tage gibt es viel Gesprächsstoff und noch keine Antwort. Frage: Wird’s ein nächstes „Dîner en blanc“ geben?

Einer weiß es. Hurrelmann. Bedeutet? Wieder ne Lage Teint. Man sieht nix mehr, zu dunkel. Also auf Facebook vorbeischauen. Da war schon einer: “Ich finde es extrem bemerkenswert, was aus einer Privatinitiative geschaffen wurde. Chapeau. Dieses Beispiel sollte Schule machen unter Berücksichtigung des praktizierenden Gastro-Gewerbes.” Heißt: Honnefs Wirte sollen mal in die Hufe kommen?

An Steggers, Hurrelmanns und Co.: Herzlichen Glückwunsch.

Herr Weiß weiß jetzt, wie er die meisten Stimmen bekommt und Herr Hurrelmann
plant Großes – verrät sein Teint

Echter Knaller: Ralf Schaaf und Guido Leiwig versorgten die Bürger gemeinsam mit Aperitif

Familie SPD mit Max, ohne Moritz

Fotografiert möglicherweise SPD-Bürgermeisterkandidaten: Jörg Heinzelmann

Wie gesagt: Später ist Frau Schwarz weit weg von der Verwaltung. Hier ganz nah bei ihrem Mann.

Sorgen auf unterschiedliche Weise für Wohlbefinden – oder versuchen es: FDP-Frontfrau Martina Ihrig, Allgemeinmediziner Dr. Peter Ihrig

Ehepaar Höhmann. Er wurde gewarnt: Setz die Mütze richtig auf

Hier entscheidet die Frau, wenn es um Fotos geht: Astrid und Hartmut Kreyer

“Auf mich kommts hier nicht an”. Nun ja, Frau Holzem-Heyer, wenn man die Welt aber ganzheitlich betrachtet …

Robert Tempest organisierte mit und trank noch lange nicht jeden Wein

Francis Mary meets den Rechner: Manfred Stegger

Das mit dem Küssen muss noch mal wiederholt werden: Andrea Köhler und Hartmut Witte …

Guck dir Andrea und Hartmut an

… oder?

TV-Eiche-Pressesprecherin Mechthild Berger (l.) begrüßt das 2799. Mitglied: Annette Stegger

Mit Freude Menschen zum Weinen bringen …

Die können das auch

Die natürlich auch

Mehr Eltern braucht die Stadt: Petra Neunkirchen, Mitglied im Stadtelternrat

Stefan Wattenbach, Trainer bei TV Vital und Mitinhaber von pd-sounds-light mit Freundin (oder bald Verlobter? Oder schon Verlobter? Irgendwas hat Bruder Alexander ausgeplaudert) Alexandra beim Soundcheck

Vor 19 Uhr …

… nach 19 Uhr

Jetzt gäbe es noch das. Jammerschade, aber geschütztes Persönlichkeitsrecht

 

Sehen Sie auch hier: Bad Honnef, Stadt der Lösungen

 

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Kommentare

  • Hartmut Witte 25. Juni 2013 um 17:33

    Es war wirklich ein ganz tolles Fest, eine frohe, gelöste Stimmung – dann noch mit n’Joy so ein richtiger Höhepunkt! Dem folgte leider gleich der Tiefpunkt: In der Nacht wurde der Kühlanhänger aufgebrochen! Schaden für den Ausleiher HIT: die sicher sehr kostspielige Reparatur. Schaden für den Freundeskreis Park Reitersdorf: Getränke im Wert von ca. 500 Euro – das wäre in etwa der Überschuss gewesen für’s Spendenkonto zum Erhalt des Parkes … Hoffentlich können der / die Täter gefasst werden – die Chancen stehen nicht schlecht, es gab Finger- und Blutspuren, auch eine DNA konnte genommen werden. Das Diebesgut wurde übrigens mit einer Schubkarre abtransportiert, die müßte doch zu finden sein – oder?

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  • Florette Hill 16. Juni 2014 um 9:37

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