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"Diese Truppe ist einfach Klasse"

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Bad Honnef | Uwe Westhoven liebt es sportlich. Mit Skilaufen, Motorradfahren, Tennis hält sich der 55-Jährige fit. Gemeinsam mit Matthias Hupperich führt er das Bauunternehmen Hupperich und Westhoven. Seit zwei Wochen ist Westhoven Chef des DRK-Ortsverbandes Bad Honnef.

Westhoven ist verheiratet, hat zwei Kinder im Alter von 23 und 25 Jahren. Der ältere arbeitet mittlerweile als Straßenbau-Meister in der Firma des Vaters, der andere studiert.

badhonnef-life.de sprach mit ihm über seinen neuen “Job”, seine Ziele als Vorstandsvorsitzender und die Bedeutung des Ehrenamtes.

 

badhonnef-life.de: Wie sind Sie zum DRK gekommen?

Uwe Westhoven: Mein Vater war Vorsitzender des Ortsverbandes. Irgendwann sagte er, ich solle doch mal mitkommen.

Und dann war gleich klar, Sie werden Vorstandsvorsitzender?

Natürlich nicht. Ich habe viel Zeit vor Ort verbracht, einen Ersthelferkurs absolviert. Es hatte mich sehr begeistert, was die Ehrenamtlichen und professionellen Helfer alles leisteten, wie viel Zeit sie für die Hilfe am Nächsten aufbrachten. Als mir dann die Frage gestellt wurde, ob ich den Vorsitz übernehmen wolle, musste ich nicht lange überlegen.

Weil es um die Nachfolge Ihres Vaters ging?

Weil das hier ganz tolle Leute sind und mir die Bad Honnefer Rotkreuzler und Rotzkreuzlerinnen ans Herz gewachsen sind. Diese Truppe ist einfach Klasse, mit ihr und ihrer Arbeit kann ich mich voll identifizieren. Insofern habe ich die Nachfolge meines Vaters gerne und aus Überzeugung angetreten.

Welche Bedeutung hat das Rote Kreuz als Hilfsorganisation?

Wir leisten unterschiedslos Hilfe für Menschen in unserer Region, allein nach dem Maß ihrer Not.  Die Leitlinien sehen vor, dass wir uns im Zeichen der Menschlichkeit für das Leben, die Gesundheit, das Wohlergehen, den Schutz, das friedliche Zusammenleben und die Würde aller Menschen einsetzen.

DRKler mit Leib und Seele

Und diese Ansprüche können Sie als gemeinnütziger Verein finanzieren?

Geld ist das eine. Menschen, Menschlichkeit, Begeisterung das Wichtigere.

Sie denken auch an die vielen freiwilligen Helfer?

Das Ehrenamt ist bei uns eine tragende Säule. Die Leute, die bei uns tätig sind, sind alle mit Leib und Seele dabei. Sie sind wie ein eigener Verein, ein Freundeskreis. Mit einem Unterschied: Sie nutzen nicht nur das Angebot, das gesellige Beisammensein, sondern helfen anderen Menschen. Für mich ist das ‘Ehrenamt in Reinkultur’.

Haben sie genügend ehrenamtliche Helfer?

Freiwillige Helfer kann man nie genug haben. Zu uns kommen sie nicht nur wegen der Aufgaben und des menschlichen Zusammenhalts, sondern auch wegen unseres Know-hows. Wir haben sehr gut ausgebildete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und eine erstklassige technische Ausstattung.

Und das haben andere Hilfsorganisationen nicht?

Wir sind gut aufgestellt, ich mache mir keine Sorgen.

Überhaupt keine Sorgen?

Die Bürokratie macht mir Sorgen. Wie überall, hat auch bei uns der Verwaltungsaufwand drastisch zugenommen. Maximal 30 Prozent steht ein Mitarbeiter des Rettungsdienstes, der für die Verwaltung zuständig ist, nur noch für seine eigentliche Berufung zur Verfügung: Hilfe zu leisten.

Bürokratie erschwert die Arbeit

Können Sie ein Beispiel nennen?

Ein Auftrag geht ein, er muss von einer Software analysiert werden. Dann werden die Kosten ermittelt, ein ca. 40-seitiger Vertrag erstellt und die Personalplanung vorgenommen. Früher reichte dafür ein einziger blauer Zettel.

Und wie sieht es mit Einsätzen bei Sportveranstaltungen aus?

Bei einem Judoturnier, das zum Beispiel vier Stunden dauert, sind wir allein dreieinhalb Stunden mit bürokratischen Tätigkeiten beschäftigt.

Und trotzdem führen Sie bei bestimmten Vereinen Einsätze kostenlos durch?

Würden wir das nicht machen, könnte manch ein Verein seinen Sport nicht mehr ausüben.

Nun sind wir doch wieder beim Geld gelandet. Wie finanzieren Sie also Ihre gemeinnützigen Aufgaben?

Unsere Arbeiten führen wir teils unentgeltlich durch, für andere, wie den Krankentransport und die Unfallhilfe, schreiben wir natürlich Rechnungen, das sind unsere Haupteinnahmequellen. Außerdem erhalten wir Spenden.

Auf wirtschaftlichen Erfolg angewiesen

Sagen Sie etwas zur Verwaltungs- und Umsatzgröße?

Betriebswirtschaftlich haben wir etwa das Volumen eines mittelständischen Unternehmens.

Unternehmen leben in Zyklen und müssen expandieren. Gibt es Pläne, Strategien?

Wir haben gerade die Einsatzzeit auf 24 Stunden erhöht. Deswegen haben wir zwei neue hauptamtliche Mitarbeiter eingestellt. Weiter werden wir daran arbeiten, das Führungsteam auf eine breitere Basis zu stellen.

Und sonst?

Wir müssen sehen, wie sich die Situation in Königswinter entwickelt. Vielleicht wird die Zusammenarbeit enger.

Das hört sich nach Gewinnstreben an?

Als gemeinnütziger Träger arbeiten wir nicht gewinnorientiert. Dennoch sind wir auf wirtschaftlichen Erfolg angewiesen, um den Helfergedanken umsetzen, den laufenden Betrieb finanzieren und Investitionen tätigen zu können. Auch die Qualität, die heute jeder Bürger und jede Aufsichtsbehörde verlangt, kostet Geld. Ehrenamtler bekommen ebenfalls Aufwandsentschädigungen.

Welche Erwartungen haben Sie an die Stadt?

Sie soll uns als Vermieterin weiter ein guter Partner sein. Außerdem wünschen wir uns projektbezogene Unterstützung, zum Beispiel wenn es um offizielle Genehmigung geht. Ansonsten kooperieren wir mit städtischen Einrichtungen wie der Freiwilligen Feuerwehr. Zuletzt bekam sie von uns einen Defibrillator zur Verfügung gestellt. Das können wir natürlich nur, weil wir unternehmerisch ausgerichtete Strukturen haben mit dem Ziel, die Anforderungen der Kunden und Patienten unter wirtschaftlich wettbewerbsfähigen Bedingungen zu erfüllen.

Bester Servicedienstleister

Welche Garantien haben Kunden und Patienten, dass sie nicht nur einen fairen Preis bezahlen sondern auch optimal versorgt werden?

Qualität wird durch die hohe Motivation unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, ihrer fachlichen Qualifizierung und ihrer Menschlichkeit gewährleistet. Darüber hinaus haben wir ein Qualitätsmanagement, das Abläufe festlegt, die zum Erfolg der Einsätze führen. Gerne erinnere ich daran, dass das DRK im vergangenen Jahr als bester Servicedienstleister im Bereich der Wohlfahrtspflege gewürdigt wurde. Das kommt nicht von ungefähr.

Bei Ihrer Antrittsrede haben Sie gesagt, die bisher geleistete Arbeit sei auf hohem Niveau, aber es ginge noch mehr. Haben Sie darüber schon mit Ihrem Team gesprochen?

Nun, wir müssen weder das Ei des Columbus neu erfinden, noch ein Millionenunternehmen werden, aber wir dürfen niemals unsere Wettbewerbsfähigkeit in Frage stellen. Das Rad zurückdrehen ist nicht mein Interesse. Und es ist nicht davon auszugehen, dass die Anforderungen, die an uns in der Zukunft gestellt werden, weniger werden.

Können Sie sich noch an Ihre erste Amtshandlung als Vorstandsvorsitzender erinnern?

Ich habe die Versammlungsführung übernommen und die Urkunde für meinen Vater unterzeichnet, die er als Ehrenvorsitzender erhalten hat.

Sind Sie sich eigentlich sicher, dass er sich nicht weiterhin einmischen wird?

Das hat er vor 30 Jahren, als er das Geschäft übergab, nicht getan und er wird es auch jetzt nicht tun. Allerdings habe ich überhaupt nichts dagegen, wenn wir mit seiner Erfahrung unsere Arbeit verbessern können.

 

Siegfried Westhoven übergibt nach 15 Jahren Vorstandsvorsitz den "Staffelstab" an seinen Sohn Uwe

Siegfried Westhoven übergibt nach 15 Jahren Vorstandsvorsitz den “Staffelstab” an seinen Sohn Uwe

 

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Bad Honnef

FDP will wissen, wie Gutenbergarchiv wieder nach Bad Honnef geholt werden kann

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Bad Honnef | Das wohl umfangreichste Bad Honnefer Heimatarchiv, das einst in der Hauptstraße 40 beheimatet war, ist seit kurzem in einer Garage in Rheinbreitbach untergebracht. Die gehört der Vorsitzenden des Gutenberghaus e.V.,  Renate Mahnke. Die Historikerin musste nach dem Verkauf des Hauses mit ihrem wertvollen geschichtlichen Archiv ausziehen, weil der Verein die geforderte Miete der neuen Eigentümer nicht bezahlen konnte.

Eigene Bemühungen des Vereins, eine neue Unterkunft zu finden, schlugen meist aus Platz- bzw. Kostengründen fehl. Die Stadt dachte zuletzt an eine Beheimatung in der Konrad Adenauerschule, vergab die Räume dann aber an die Volkshochschule.

Nun hat sich die FDP-Fraktion des Themas angenommen und den Punkt auf die Tagesordnung der nächsten Ratssitzung am 24.8.2017, 18 Uhr, Ratssaal, gesetzt. Die Sammlung des Vereins “bewahre Zeugnisse einer reichen Vergangenheit Bad Honnefs”. Sie sei “eine Fundgrube historischer Überlieferung, auf die interessierte Bürger und insbesondere auch junge Menschen, Zugriff haben müssen”.

Die FDP will wissen: “Was kann die Stadt Bad Honnef tun, damit die Sammlung des Vereins Haus Gutenberg in einen geeigneten Lagerort nach Bad Honnef rückgeführt und das Archiv ordnungsgemäß gelagert werden kann?”

Für einen Teil der Sammlung stellte auch der Heimatverein Rheinbreitbach Platz zur Verfügung.

 

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Fußball

“Die Jungs sind hungrig”

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Oben v.l. Gaspard Fehlinger, Marco Poetes, Kevin Leisch, Benjamin Krayer, Gürsel Boztas, Patrick Quednau, Malik Azahaf; mittlere Reihe v.L. Uwe Krüger (Betreuer), Frank Breidenbend (Geschäftsführer), Florent Muja, Patrick Dicke, Dominik Tiemeyer, Stephan Göckler und Martin Brinsa (Vorstand), Carsten Klohe (Trainer); vorne v.l. Marc Skoda, Michel Schülgen, Marcel Gehrlein, Malte Bayer, Nico Pfennig, Mike Juchem, Thorsten Hanisch

Oben v.l. Gaspard Fehlinger, Marco Poetes, Kevin Leisch, Benjamin Krayer, Gürsel Boztas, Patrick Quednau, Malik Azahaf; mittlere Reihe v.L. Uwe Krüger (Betreuer), Frank Breidenbend (Geschäftsführer), Florent Muja, Patrick Dicke, Dominik Tiemeyer, Stephan Göckler und Martin Brinsa (Vorstand), Carsten Klohe (Trainer); vorne v.l. Marc Skoda, Michel Schülgen, Marcel Gehrlein, Malte Bayer, Nico Pfennig, Mike Juchem, Thorsten Hanisch

Bad Honnef | Wer beim FV Bad Honnef spielt, spielt mit grün-weißem Blut. Lothar Paulsen, Ex-Präsident des HFV, machte an seinem letzten Arbeitstag noch einmal deutlich, was einen Fußballer ausmacht, der seine Heimat an der Schmelztalstraße gefunden hat.

25 Spieler stark ist der Kader der Landesligamannschaft, 16 neue Akteure muss Trainer Carsten Klohe integrieren, darunter vier aus der Jugend des JFV Siebengebirge.

Beim ersten echten Härtetest, dem Pokalspiel gegen Siegburg, hatten die Honnefer das Nachsehen. 0:4 ging die Partie auf eigenem Platz verloren. Mittlerweile hat die Mannschaft zusammengefunden, zeigte gute Leistungen. Klohe: “Heute würden wir deutlich selbstbewusster gegen Siegburg auflaufen.”

Dennoch werden vermutlich in der neuen Saison die Bäume nicht in den Himmel wachsen. Vorstandsmitglied Martin Brinsa: “Wir starten mit Demut in der Landesliga.” Das Ziel ist ein sicherer Tabellenplatz. Erst müsse sich die Mannschaft sportlich und der Verein finanziell konsolidieren. “In zwei bis drei Jahren gucken wir dann einmal weiter”, so Brinsa. Allerdings: Sollte dieses Jahr eine Sensation gelingen, würden sich die Verantwortlichen auch nicht gegen den Erfolg stellen.

Carsten Klohe gibt die Marschrichtung vor: Gesetzt sei kein Spieler. Der Wettbewerb kann beginnen. Zunächst allerdings ohne Benny Krayer und Malte Bayer. Beide fallen verletzungsbedingt noch eine Weile aus.

Dafür ist Thorsten Hanisch dabei. Der 40-jährige Routinier, der vom FV Endenich kam, soll die vielen jungen Spieler stützen. Eigentlich wollte er seine Karriere bereits an den Nagel hängen. Nun wird er sie voraussichtlich beim HFV beenden.

Wie das der langjährige Mannschaftskapitän Tobit Hogrebe getan hat. Hogrebe hat eine Arbeitsstelle in Hamburg gefunden. Seinen Job als Spielführer übernahm nun endgültig Kevin Leisch.

Am 20. August fährt der HFV zu einem weiteren Testspiel nach Bergheim und tritt dort gegen BC Viktoria Glesch/Paffendorf an. Eine Woche später, am 28.8.2017, beginnt dann die Meisterschaft. Erster Gegner der Grün-Weißen ist SC Bor. Lindenthal-Hohenlind. Die Begegnung wird um 15.30 Uhr in Hohenlind angepfiffen.

 

 

 

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Otto Neuhoff: “Dann stürmt und schneit es”

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Bad Honnef | Turbulente Zeiten: Die Diskussionen über die Einführung einer Dachmarke in Bad Honnef reißen nicht ab. Die einen finden sie zu teuer, andere fragen nach dem Sinn. Manche können sich mit den bisherigen Präsentationen überhaupt nicht anfreunden, wiederum andere fühlen sich bei Entscheidungen übergangen.

Honnef heute hat einige kritische Argumente gesammelt und entsprechende Fragen schriftlich an Bürgermeister Otto Neuhoff geschickt. Hier sind seine Antworten:

Honnef heute: Herr Neuhoff, Sie werten den Beginn der Dachmarkenkampagne als Erfolg. Was hat ihnen bisher besonders gut gefallen?
Otto Neuhoff: Die positive Resonanz der Presse plus mehr als 6.000 einzelne Besucher mit 25.000 Aufrufen auf der Webseite, eine lebhafte öffentliche Diskussion plus die Unterstützung der Repräsentanten von Einzelhandel und Wirtschaft.

Honnef heute: Der Märchenteaser wurde von bislang knapp 4000 Usern* gesehen, aber noch nicht einmal von einem Prozent bewertet. Und die meisten fanden ihn offensichtlich nicht gelungen. Halten Sie ihn immer noch für einen guten Einstieg in die Kampagne?
Otto Neuhoff: Woher wissen Sie, dass die Mehrheit der User ihn nicht gelungen fand? Leider ist er fälschlicherweise als Imagefilm bezeichnet worden. Die große Resonanz des Märchenfilms zeigt uns jedenfalls, dass wir den richtigen Nerv getroffen haben. Wir wissen nicht, wie die Reaktionen der Mehrheit sind. Die hohe Zahl an Aufrufen spricht eher für eine gute Akzeptanz. Im Zusammenspiel mit den anderen Maßnahmen emotionalisiert der Film sehr gut. Auch das ist eine Aufgabe der Dachmarke: den Bürgern mit einer positiven Grundhaltung mehr Gewicht zu verleihen.

Honnef heute: Es hat viel Kritik, vor allem auf Facebook gegeben. Würden Sie schon von einem sogenannten Shitstorm sprechen?
Otto Neuhoff: Nein, würde ich nicht. Es hat auch eine zahlenmäßig höhere Untersützung gegeben. Wenn ich mir den Spaß machen würde, einmal alle Personen zu zählen, die in Facebook-Gruppen Kritik üben, so würde ich auf eine Zahl unter 50 kommen. Das ist wohl eher eine Brise.

Honnef heute: Sie haben in Bad Honnef einiges angestoßen. Schmerzt es Sie, wenn sie von Facebook-Usern in einem Diskussionsbeitrag aufgefordert werden abzutreten?
Otto Neuhoff: Nein, Facebook ist bekanntermaßen ein schwieriges Medium. Es lädt dazu ein, sich in unangemessener Weise abzureagieren. Damit muss ich leben. Ich finde, dass Dialog so unnötig erschwert wird. Und dennoch: Ich zitiere Sascha Besgen, Administrator der Gruppe „Du kommst aus Bad Honnef, wenn“ aus Facebook gestern: „Bad Honnef hat 24.000 Einwohner, ein Kern von ca. 40 Leuten äußert sich negativ. Ebenso viele liken die positiven Meinungen ohne sich groß zu äußern. Ohne diese Aktion hätte es kein Geld gegeben, das man für Schlaglöcher hätte verwenden können. Durch diese Gruppe sind viele erst auf die Aktion aufmerksam geworden und entdecken jetzt die Lokalpolitik – Also ist doch alles im Fluss. Bad Honnef lebt!“ Darum geht´s …
Meine Erfahrung zeigt: je mehr die Bürger sich interessieren und über die aktuelle Lage in Bad Honnef wissen, desto besser verstehen sie unsere Bemühungen.

Honnef heute: Viele Bürgerinnen und Bürger haben offensichtlich ein Problem damit, dass sie nicht in irgendeiner Form in die Entscheidung über Logo und Claim einbezogen wurden, wobei der Erfolg der Dachmarke doch von ihrer Zustimmung und ihrem Mitwirken abhängt. Welchen Grund gibt es für die Zurückhaltung?
Otto Neuhoff: Das habe ich Ihnen auf dem Pressegespräch vor zwei Wochen bereits erklärt.

Honnef heute: Bei der Auswahl der bisher beteiligten Unternehmen haben Sie – wie bei einer solchen Kampagne eigentlich üblich – auf einen Wettbewerb verzichtet. Warum?
Otto Neuhoff: Wir haben den üblichen Weg beschritten und die Vergabe der Kampagne ausgeschrieben.

Honnef heute:Ist es richtig, dass die Kampagne unter einem gewissen Zeitdruck stand und wenn ja warum?
Otto Neuhoff: Projekte stehen regelmäßig unter Zeit- und Ressourcendruck. Unser Ziel ist es, rechtzeitig zur Umsetzung des geförderten Online-Projekts mit dem Arbeitstitel „Bad Honnef hat´s“ über die neue Dachmarke zu verfügen. Die Haushaltslage der Stadt Bad Honnef zeigt uns im übrigen die Dringlichkeit auf, dass wir etwas tun müssen. Das ist der zeitliche Druck unter dem wir stehen.

Honnef heute: Sind die bislang eingesetzten Finanzmittel Steuergelder Bad Honnefer Bürger oder Fördergelder des Landes?
Otto Neuhoff: Wie im Pressegespräch letzte Woche erläutert, haben wir die Dachmarken-Kampagne aus einem Teil des Stadtmarketing-Budgets finanziert, das insgesamt knapp 0,2 % des Haushaltsbudgets beträgt.

Honnef heute: Was meinen Sie wie lange es dauert, bis sich diese und die folgenden Investitionen in das Stadtmarketing für die Stadt und die Bürger auszahlen?
Otto Neuhoff: Ich wünschte mir, ich könnte zaubern oder hätte eine Glaskugel. Beides ist mir nicht vergönnt. Deshalb kann ich nur sagen, wir werden stetige Verbesserungen erzielen. Es handelt sich hierbei nicht um Wochen und Monate, sondern um Jahre, in denen wir weiter kämpfen müssen.

Honnef heute: Wenn Sie die Kampagne noch einmal starten könnten: Würden Sie irgendetwas anders machen?
Otto Neuhoff: Nein, grundsätzlich nicht, die Kampagne funktioniert!

Honnef heute: Mit wie vielen Besuchern rechnen Sie beim Bürgerwappenfest am 27. August 2017 auf der Insel?
Otto Neuhoff: Ich rechne mit gutem Besuch!

Honnef heute: Was ist, wenn die Stimmung gegen die Kampagne ausfällt?
Otto Neuhoff: Es geht doch nicht um die Kampagne, die ist am 27. August gelaufen. Im Folgenden geht es nach innen darum, dass noch mehr Bad Honnefer sich für Ihre Stadt entscheiden, sich entschließen einen aktiven Part in der Gemeinschaft zu spielen. Mein Credo: Gemeinde hat etwas mit Gemeinschaft zu tun, sonst funktioniert kein Gemeinwesen. Glücklicherweise wissen das viele und handeln auch danach. Nach außen geht es darum, Bad Honnef bekannt zu machen, mit all seinen Vorzügen und mittels der Marke.

Honnef heute: Und was ist, wenn es an dem Tag stürmt oder schneit?
Otto Neuhoff: Dann stürmt und schneit es.

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