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Deutsche Handwerkskunst: Volkstümliche Holzkunst aus dem Erzgebirge

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Das größte zusammenhängende Gebiet der deutschen Volkskunst ist mit Abstand das Erzgebirge. Neben vielen regionalen Bräuchen und traditionellem Liedgut gehört natürlich auch die kunstvolle Verarbeitung von Holz zur besonderen Volkskunst im Erzgebirge. Doch wie entstand die Erzgebirgische Holzkunst überhaupt und wie kam es dazu, dass sie sich so stark verbreiten konnte?

Holz spielte für das Erzgebirge immer eine wichtige Rolle

Das Erzgebirge ist ein sehr waldreiches Gebiet und liefert somit einen enorm wichtigen Rohstoff für uns Menschen: Holz. Es wurde einst zum Bauen von Fachwerkhäusern verwendet oder für die Herstellung von Möbeln und Werkzeugen. Holzhandwerker fanden erstmals im 15. Jahrhundert urkundliche Erwähnung.

Zudem wurde in vergangenen Zeiten im Erzgebirge Metallerz abgebaut und das verwendete Grubenholz war ein wichtiger Bestandteil für die Absicherung der Bergwerksstollen. Nachdem der Bergbau allerdings komplett zum Erliegen kam, mussten neue Einnahmequellen gefunden werden und so wandten sich die Menschen wieder vermehrt dem Holz zu. Viele neue Produktionszweige wurden entwickelt, wie das Schnitzen und Drechseln von Holz, Laubsägearbeiten und das Reifendrehen. Seit Mitte des 17. Jahrhunderts entstanden so besonders Gebrauchsgegenstände für den täglichen Bedarf wie Teller, Schalen und Holzlöffel.

Die Entstehung der volkstümlichen Holzkunst

Die ersten Holzspielzeuge wurden höchst wahrscheinlich aus Holzresten und Abfällen hergestellt. Neben der Herstellung der alltäglichen Gegenstände gewann allerdings im Laufe der Zeit zunehmend die figürliche Darstellung aus Holz an Bedeutung und so stammten vermehrt die verschiedensten Dekoelemente ( besonders für Weihnachten ) aus dem Erzgebirge. Die aus Reifen gedrehten Figuren und Kinder, die einst als Kinderspielzeug gedacht waren, wurden schon bald auch zum schmücken der weihnachtlichen Dekoration verwendet. Durch die weitere Entwicklung entstanden schließlich die bekannten Pyramiden, Schwibbögen, Nussknacker und Räuchermännchen.

Seit jeher finden sich in den Motiven der Holzkünstler der tief verwurzelte Glaube der Christen wieder, ebenso wie das Leben des einfachen Menschen. Besonders Engel und Begmänner sind beliebte Motive der Erzbirgischen Holzkunst. Doch nach und nach halten auch mystische Figuren aus dem Böhmischen wie Rübezahl und modernere Interpretationen bei den Holzkunstwerken Einzug.

Die bekanntesten Figuren der Erzgebirgischen Holzkunst

Zahlreiche Figuren und Kunstgegenstände aus dem Erzgebirge sorgen heute besonders in der Advents- und Weihnachtszeit weltweit für eine unverwechselbar festliche Atmosphäre. Zu den bekanntesten gehören der Nussknacker, das Räuchermännchen und die beliebten Pyramiden mit den ruhigen Drehbewegungen. Natürlich dürfen auch die Schwibbögen, deren Herstellung ein höchst kunsthandwerkliches Können voraussetzen, nicht fehlen. Zahlreiche kunstvoll gearbeitete Dekoelemente wie Holzsterne, Christbaumschmuck in großer Auswahl und Spieldosen gehören ebenfalls zur bekannten und beliebten Erzgebirgischen Holzkunst.

Erzgebirgische Holzkunst erleben

Die Kultur der deutschen Holzkunst gibt es heute in schönen Museen und Ausstellungen zu bestaunen. Das Freilicht- und Spielzeugmuseum in Seiffen mit Schauwerkstatt gibt mit den nachgebauten Werkstätten und Häusern einen tollen Einblick in das damalige Leben der Menschen im Erzgebirge. Auch eine umfangreiche Sammlung von Figuren und Spielzeugen gibt es im Museum zu betrachten. Viele Aktionstage im Jahr und Sonderausstellungen runden das tolle Angebot ab, welches sich ganz dem wichtigen Rohstoff Holz widmet.

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FrauenRat NRW fordert Anerkennung ehrenamtlicher Arbeit

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Düsseldorf | Vom 8. bis 17. September 2017 findet die 13. Woche des bürgerschaftlichen Engagements statt. Aus diesem Anlass fordert der FrauenRat NRW eine stärkere politische Anerkennung und eine wirksamere finanzielle Förderung der ehrenamtlichen Arbeit in Frauenverbänden sowie in ihren überregionalen Zusammenschlüssen. Der FrauenRat NRW unterstreicht nachdrücklich die politische Dimension des Ehrenamtes.

In Deutschland engagieren sich inzwischen rund 31 Millionen Bürger*innen ehrenamtlich und freiwillig. „Vielfach erleben wir, dass der Focus der Politik vor allem auf einem Einsatz ehrenamtlich engagierter Bürger*innen bei sozialen Unterstützungen liegt, zum Beispiel für caritative Leistungen im Pflege- und Palliativbereich. Gerade auf diesem Gebiet übernehmen Frauen immer öfter Gemeinwohlaufgaben und Pflichten, für die eigentlich die öffentliche Hand zuständig wäre.“ betont Patricia Aden, Vorsitzende des FrauenRat NRW.

Dabei hat das Engagement für das Gemeinwohl viele Gesichter. So leistet beispielsweise die ehrenamtliche Arbeit in Verbänden und Vereinen einen wertvollen Beitrag zur politischen Bildung und zur Unterstützung der Interessen von Bürgerinnen und Bürgern. Verbände fördern die politische Diskussionskultur und die Meinungsbildung. Sie machen es möglich, dass ehrenamtliche Aktivitäten in zivilgesellschaftlicher und politischer Teilhabe münden können. Für Frauenverbände erwarten wir in diesem Bereich eine stärkere finanzielle Förderung.

  • Politische Förderung und Wertschätzung kann deutlich werden in:
    Förderung von Frauen in Leitungsfunktionen und in Bereichen, die mit einer hohen gesellschaftlichen Wertschätzung oder einer deutlich wahrnehmbaren öffentlichen Präsenz verbunden sind.
  • Deutlich stärkere Berücksichtigung ehrenamtlich erworbener fachlicher und sozialer Kompetenzen im beruflichen Werdegang. In diesem Zusammenhang weist der FrauenRat NRW nachdrücklich auf den „Ehrenamtsnachweis“ hin, der Kompetenzen bescheinigt, die durch Bürgerschaftliches Engagement erworben werden.
  • Ausweitung der Dienstbefreiung für ehrenamtliche Tätigkeiten, wie es bereits bei Einsätzen der Freiwilligen Feuerwehr oder des THW üblich ist.

FrauenRat NRW e.V. Landesvereinigung der Frauenverbände und Frauengruppen gemischter Verbände
– eingetragener Verein und als gemeinnützig und förderungswürdig anerkannt –
Bankverbindung: IBAN DE30 3755 1440 0111 0057 32 BIC: WELADEDLLEV

Vorsitzende: Dr. Patricia Aden
Geschäftsstelle
Graf-Adolf-Str. 76
40210 Düsseldorf
Tel.: 0211-17933457
Fax: 0211-17933467
info@frauenrat-nrw.de
www.frauenrat-nrw.de

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Nachhaltigkeit wirkt sich positiv auf den Unternehmenserfolg aus

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Nachhaltigkeit bedeutet per Definition wesentlich mehr als umweltbewusstes Handeln. Eine nachhaltige Unternehmensführung bringt Ökologie, Ökonomie, gesellschaftliche und soziale Verantwortung mit größtmöglichem Erfolg in Einklang. Da diese Vorgehensweise jedoch langfristiges Denken und Planen voraussetzt, wirkt sich eine nachhaltige Unternehmensführung erfolgreich auf die Zukunftstauglichkeit eines Unternehmens aus.

Die vier wichtigsten Merkmale nachhaltiger Unternehmen

Didier Cossin, Professor für Finance and Governance an der Schweizer Business School IMD, beschäftigte sich wissenschaftlich mit dem Begriff der Nachhaltigkeit und der Auswirkung auf Unternehmen. Dabei kam er zu interessanten Ergebnissen. So setzt Nachhaltigkeit in der Ökologie per se ein soziales Gewissen und die Verantwortung für die Gesellschaft voraus. Denn sind diese beiden Kriterien nicht gegeben, gibt es für Unternehmen keinen Anlass, entsprechend zu agieren. Das Resultat einer nachhaltigen Unternehmensführung sind vier typische Merkmale. Wobei die Abgrenzung, ob sich diese Merkmale aus dem verantwortungsvollen Umgang mit der natürlichen, sozialen und gesellschaftlichen Umwelt ergeben, oder sie die Voraussetzung dafür bilden, nicht für jedes Kriterium eindeutig ist.

– Höhere Produktivität respektive Profitabilität
– Führungsmentalität vereint konservative Werte und Freude an der Innovation
– Budget für Forschung und Entwicklung beträgt das Fünffache
– Langfristigkeit drückt sich in der Sprache aus

Vor allem für das Merkmal “Sprache” erzielte Cossin erstaunliche Erkenntnisse. Für seine Untersuchung wählte er nach einem speziellen Verfahren unterschiedlichste Firmen aus und betrachtete 1,5 Millionen Worte, die in diesen Unternehmen genutzt wurden. Das Ergebnis war mehr als aussagekräftig. Denn während eher kurzfristig denkende Unternehmen bevorzugt Begriffe wie “schnell”, “dringend”, “täglich” oder “wöchentlich” in ihrer Kommunikation nutzen, verwenden nachhaltige Unternehmen Worte wie “Jahre”, “Dekade”, “Reife” oder “Zukunft”.

Nachhaltigkeit hat viele Gesichter

Ein nachhaltig geführtes Unternehmen zeigt seine Verantwortung nicht nur durch investitionsintensive Großprojekte im ökologischen oder sozialen Bereich. Vor allem kleine Gesten gegenüber den Mitarbeitern zählen genauso in diesen Themenbereich. So findet die Etablierung von Kaffeeküchen mit kostenlosen Heißgetränken bei Mitarbeitern großen Anklang. Ganz unabhängig davon, ob diese mit Filtermaschinen oder Kaffeevollautomaten, wie beispielhaft hier dargestellt, ausgestattet sind. Es handelt sich dabei einfach um eine wertschätzende Geste einer starken Führungspersönlichkeit. Denn Mitarbeiter, die sich wertgeschätzt fühlen, sind motivierter, engagierter und leisten einen wichtigen Beitrag zur Produktivität oder Profitabilität eines Betriebs.

Der Zusammenhang zwischen starken Führungspersönlichkeiten mit starken Werten und der Profitabilität der nachhaltigen Unternehmen gilt als erwiesen. Und genau diese oft eher konservativen Werte sind es, die einen solchen CEO dazu veranlassen, langfristig zu denken, sich über das Unternehmen hinaus sozial zu engagieren und Verantwortung für die Gesellschaft zu zeigen.

Soziale und gesellschaftliche Verantwortung basiert auf einem achtsamen Umgang mit der ökologischen Umwelt. Dies wiederum erfordert eine langfristige Planung und kontinuierliche Innovationsfreude in Form von Entwicklung und Forschung. So schließt sich der Kreis.

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Worauf es beim Business-Look ankommt

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In vielen Jobs ist ein stilsicheres und seriöses Auftreten Pflicht. Business-Look wird im Allgemeinen in Büros, Führungspositionen etc verwendet. Der Business-Look selbst ist mehr ein Oberbegriff, der in viele Unterkategorien unterteilt werden kann. Falls man sich im Vorfeld einen ersten Eindruck über den Kleidungsstil einer Firma machen möchte, kann man sich die Internetpräsenz anschauen- dort sind oft Bilder in Arbeitssituationen abgebildet.

Der Anlass zählt

Business-Atrire: dieser Dresscode ist vor allem in der oberen Chef/Manageretage zu finden und verlangt von den Männern stets  elagante schwarze oder blaue Anzüge, Krawatten oder ein einfarbiges Hemd und geschlossene Schuhe. Für die Frauen gilt: Kostüm oder Hosenanzug mit schlichter, einfarbigen Bluse, dazu geschlossene Pumps. Wird ein Rock getragen, gehört die Feinstrumpfhose unbedingt dazu. Ebenso schlicht sollten Make Up und Schmuck ausfallen, sind die Haare länger als über die Schulter, werden sie zusammengebunden.

Beim Business Casual Look gilt auch hier für Männer: Anzug, jedoch kann hier die Krawatte weggelassen werden, Frauen können statt Kostüm oder Hosenanzug zu einem Kleid mit breiten Trägern und natürlich wenig Ausschnitt zurückgreifen, aber auch eine Bundfaltenhose mit einer schicken Bluse ist hier in Ordnung.

Smart Casual: dies gilt insbesondere in jungen Unternehmen, oder auch Start-Up Unternehmen: so kann eine dunkle Jeans, mit einem langärmligen Hemd und geschlossenen, edlen Schuhen ein perfektes Outfits für Männer sein, Frauen können ebenfalls eine dunkle Jeans tragen, dazu eine schicke Bluse oder einen eleganten Pullover. Auch eine Stoffhose in Kombination mit einem einfachen Shirt oder Bluse ist hier vollkommen in Ordnung.

Besonders in kreativen Bereichen und in Jobs, die keinen Kundenkontakt vorgesehen ist, ist der Casual Look oft präsent: dies bedeutet zwar so etwas wie Freizeitkleidung, allerdings sollte man hier bedenken, dass man zur Arbeit geht. Ein gepflegtes Outfit, welches nicht zu kurz oder durchsichtig geschnitten ist, sowie keine kaputten Jeans oder ausgetretene Turnschuhe, sind Pflicht. Beim Männern gilt im Prinzip das Gleiche, hier jedoch werden kurze Hosen und Sandalen nicht gerne gesehen, ebenso wie schmuddlige Jeans oder Schuhwerk.

Die häufigsten Fehler

Es gibt einige Fehler, die sowohl Männer, als auch Frauen machen und damit leider ins Fettnäpfchen treten:

– unsaubere, schlecht sitzende oder zerknitterte Kleidung
– Bei Männern: offene Schuhe oder Sandalen und kurze Hosen.
– Bei Frauen: zu kurze (mini) oder zu weite (maxi) Röcke. Gerade in den oben beschriebenen Business-Looks sollte darauf geachtet werden. Der Rock endet üblicherweise eine Handbreit über dem Knie, eine Feinstrumpfhose gehört ebenfalls zum Outfit
– Zu große Ausschnitt: auch dies ist ein Fauxpas im Büro und lässt die Trägerin mitunter unseriös wirken.
– Kurzärmelige Hemden beim Männern: auch bei sommerlichen Temperaturen ist dieses Hemd keine gute Wahl, dann lieber einen dünneren Stoff wählen

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