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Dass Tagespflegepersonen kein Geld bekommen haben, ist zu korrigieren

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Bad Honnef | Die Diskussion über nicht gezahlten Lohn an Tagesmütter in Bad Honnef hält an. CDU und Bürgerblock haben für die nächste Sitzung des Jugendhilfeausschusses Anfragen angekündigt. Heute nimmt Bürgermeisterin Wally Feiden zu dem Problem Stellung.  

“Natürlich bedauert die Verwaltung, dass durch den Weggang eines Mitarbeiters im Jugendamt erneut eine Lücke entstanden ist, die sich sachlich und personell nicht ohne Verzögerung schließen ließ. Bekanntlich sind freigewordene Stellen durch die Auflagen im Haushaltssicherungskonzept mit einer Wiederbesetzungssperre belegt. Für einige Monate wurden daher durch Umorganisation die Aufgaben von anderen Mitarbeitern übernommen. Dass Tagespflegeeltern ‘seit Monaten’ oder ‘seit einem halben Jahr’ auf ihr Geld warten, kann ich also nicht bestätigen. Nachweislich erfolgten die Zahlungen bis zum Jahresbeginn komplett, von ganz wenigen Ausnahmen abgesehen. Betroffen von der eingeschränkten Auszahlung aufgrund des Personalengpasses ist zudem nur ein Teil der Tagespflegepersonen. Neuabschlüsse bzw. Veränderungen im bisherigen Vertrag mit den Eltern konnten noch nicht berechnet und entschieden werden. Der Eindruck, der auch durch die politischen Anfragen genährt wurde, dass flächendeckend den Tagespflegepersonen gar keine Gelder ausgezahlt wurden, ist definitiv falsch und von daher zurückzuweisen.

Ab Januar musste ich die provisorische Lösung, die auf Doppelbelastung von Beschäftigten beruhte, beenden. Das wurde offen und vorher mit den betroffenen Tagespflegepersonen kommuniziert. Natürlich ist es für diesen Personenkreis bitter, auf einen Teil ihres Einkommens nun schon im zweiten Monat verzichten zu müssen. Das bedaure ich, aber es ließ sich im Interesse von anderen Aufgaben im Jugendamt, die nicht länger unerledigt bleiben durften, leider nicht mehr vermeiden. Das forderte auch die Fürsorge für die Beschäftigten.

Hintergrund der misslichen Situation ist neben der dünnen Personaldecke die Wiederbesetzungssperre, die uns das Haushaltssicherungskonzept auferlegt. Der Nachweis, dass im Jugendamt die Stelle unverzichtbar ist und dass die Aufgaben dauerhaft auch nicht anderweitig wahr genommen werden können, war zu erbringen. Zwischenzeitlich wurde selbstverständlich an einer Lösung gearbeitet. Sie wurde in einer Hausbewerbung gefunden. Nun galt es jedoch, die im abgebenden Bereich entstandene Lücke verträglich zu schließen. Das Alles hat Zeit gekostet, ist aber jetzt abgeschlossen. Die Stelle für die Tagespflege wird zum 01. März wieder besetzt sein. Nach einer Einarbeitungszeit werden den Tagespflegepersonen dann auch die ihnen zustehenden Gelder ausgezahlt. Die Eltern werden die Beitrags- und Bewilligungsbescheide, die für die neuen bzw. Änderungsfälle bisher nicht erledigt werden konnten, ebenfalls erhalten.

Ich bedaure ausdrücklich, dass einige Tagespflegeeltern vorübergehend nicht die volle Auszahlung der ihnen für die erbrachte Leistung zustehenden Gelder erhielten. Der öffentlich entstandene Eindruck, dass alle Tagespflegepersonen gar kein Geld von der Stadt bekommen hätten, ist jedoch ebenso deutlich zu korrigieren wie der Vorwurf, die Betroffenen seien nicht informiert worden. Von den Fraktionen im Rat, die die gegen die Verwaltung erhobenen Vorwürfe ungeprüft übernommen haben, hätte ich mir die Kontaktaufnahme gewünscht. Mit mehr Information wären sie dann der gemeinsamen Verantwortung von Rat und Verwaltung eher gerecht geworden.

Wir brauchen die Tagespflegeeltern zur Sicherstellung ausreichender Betreuungsplätze und schätzen ihre Arbeit. Daher bin ich an einer schnellen Beendigung der gegenwärtigen unbefriedigenden Situation äußerst interessiert.”

 

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0 Comments

  1. Udo Platzke

    6. Februar 2014 eingestellt am 20:58

    Vielleicht sollte Frau Feiden mal mehrere Monate ohne ihr Gehalt auskommen, mal gucken was dann in die Wege geleitet würde!Es ist,wie immer in Bad Honnef,nur traurig, was in dieser Stadtverwaltung abläuft!

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Bad Honnef und Umgebung

„Schule der Zukunft – Bildung für Nachhaltigkeit“ – Netzwerker trafen sich im Rathaus

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Die Teilnehmenden des Netzwerktreffens „Bad Honnef lernt Nachhaltigkeit“ für die Kampagne „Schule der Zukunft – Bildung für Nachhaltigkeit“  – Sitzend v. l.: Maria-Elisabeth Loevenich (Codealk ICT Consulting), Christoph Weiß (Netzwerkkoordinator NRW der Kampagne), Dirk Krämer (Schule Schloss Hagerhof), Daniela Kniebes (Theodor-Weinz-Grundschule Aegidienberg); stehend v. l.: Johanna Högner (Wirtschaftsförderung der Stadt Bad Honnef), Marcus Killat (Betriebsleiter Abwasserwerk und Bad Honnefer Bäder), Rita Bachmann (Schulleitung Theodor-Weinz-Grundschule Aegidienberg), Daniela Paffhausen (Bad Honnef AG), Stefanie Döpinghaus (St.-Martinus-Grundschule) | Foto: Christine Pfalz

Bad Honnef | Es ging um die „Schule der Zukunft – Bildung für Nachhaltigkeit“. Mitglieder des Netzwerkes „Bad Honnef lernt Nachhaltigkeit“ trafen sich im Rathaus, um sich über die Kampagne auszutauschen. Ziel ist, dass Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) einen hohen Stellenwert in den Schulen erhält.

Kommenden Aktionen und Projektarbeit der Schülerinnen und Schüler wurden im Rathaus besprochen. Die Arbeit für und mit den Kindern wird spannend werden, die Ergebnisse bunt und sehenswert. Am Ende werden die Schülerinnen und Schüler wissen, was es heißt, verantwortungsbewusst und nachhaltig zu handeln.

Im Rathaus ging es um die Netzwerkkriterien, die die Kampagne in Nordrhein-Westfalen vorgibt. Angereist war Christoph Weiß, der Netzwerkkoordinator in Nordrhein-Westfalen, um beratend zur Seite zu stehen.

Das Netzwerk in Bad Honnef wächst, denn die Theodor-Weinz-Grundschule in Aegidienberg hat sich neu angeschlossen, während die Schule Schloss Hagerhof und die Selhofer St.-Martinus-Grundschule schon länger dabei sind. Die Internationale Hochschule hat ebenso ihre Mitarbeit zugesagt. Die Unterstützung der Stadt Bad Honnef durch Wirtschaftsförderung und Betriebsleitung der Eigenbetriebe ist schon seit längerem gewährleistet. Auch die Bad Honnef AG ist seit Jahren Partnerin.

Maria-Elisabeth Loevenich, Koordinatorin in Bad Honnef für Bildung für nachhaltige Entwicklung, fasste zusammen: „Wir haben einen Konsens erarbeitet, wie die Kampagne gestartet werden kann. Die Stadt hatte schon die Auszeichnung der UNESCO erworben gehabt. Jetzt wird es weitergehen, eingebunden in die Landes- und Bundesebene. Dem Ziel, ein gutes lokales Netzwerk aufzubauen, sind wir nähergekommen.“

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Bad Honnef und Umgebung

Straßen.NRW traf Vorkehrungen auf B42 wegen Felssicherung Am Domstein

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Bad Honnef | Heute begann Straßen.NRW mit der Sicherheitsmarkierung zwischen Bad Honnef und Königswinter. Grund ist ein Felsbrocken, der sich aus einer hundert Jahre alten Natursteinmauer unterhalb eines Hauses Am Domstein vor drei Jahren gelöst hatte. Nun müssen Sicherungsmaßnahmen an der Mauer für rund 300.000 EUR durchgeführt werden.

Das Sicherungsgebiet ist nur von der B42 zugänglich. Deshalb muss zwischen Rhöndorf und Königswinter Höhe Am Domstein eine Fahrspur Richtung Bonn bis Ende November abgesperrt werden. Mit 26 Ankern und einem Netz wird der Felsbereich stabilisiert und ein Herabfallen von Felsstücken auf die B42 verhindert.

Teilweise werden die Anker unter das Haus von Walter Gstirner Am Domstein getrieben. Angst hat er deswegen nicht. Sein Haus sei mittlerweile 100 Jahre alt und werde auch diese Prozedur überstehen. Außerdem sei ja danach von einer erhöhten Sicherheit auszugehen.

Aus naturschutzrechtlichen Gründen wie Grünschnittverbot während der Brutzeiten konnte Straßen.NRW nicht bereits in den Sommerferien mit den Arbeiten beginnen.

Warum erst nach drei Jahren reagiert wurde, soll auch etwas mit den Eigentumsrechten zu tun gehabt haben. Zunächst war offensichtlich niemandem bekannt, wem die Mauer gehört. Ebenfalls gibt es keine Eintragungen in zur Verfügung stehenden Plänen.

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Bad Honnef und Umgebung

Stadt will Menzenberger Stadion am Donnerstag fit machen

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Bad Honnef | Seit Wochen wuchert das Unkraut im städtischen Stadion an der Menzenberger Straße. Besonders störend wirkt sich diese Entwicklung zurzeit im Eingangsbereich aus. Für das Image der Stadt und des FV Bad Honnef nicht gerade förderlich.

Bad Honnefer Bürgerinnen und Bürger schämen sich über so wenig Sinn für Ästhetik und können schon gar keine Verbindung zur aufwändig geführten Dachmarkenkampagne mit dem Slogan “Lebensfreude verbürgt” herstellen. Die Fans der HFV-Gegner wundern sich und machen sich bereits über die Verwahrlosung lustig.

“Honnef heute” wollte von der Stadt wissen: “Warum geschieht nichts?”

Heute erklärte die Stadt den Zustand mit “personellen Engpässen”, die zu den Verschiebungen der Pflegearbeiten geführt hätten. Nun seien sie aber beauftragt und “intern, im Arbeitsplan aufgenommen” worden. Am Donnerstag soll das Stadion wieder in einen Top-Zustand gebracht werden.

Die Nutzer der Sportstätte wird es freuen.

Am 8.10.2017 empfängt der HFV den FC Leverkusen zum nächsten Meisterschaftsspiel. Dann können Honnefer hoffentlich wieder ruhigen Gewissens fragen: “Schön hier. Oder?”

 

Beitrag vom 17.9.2017

 

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