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Das Weindrama am Drachenfels – Winzer suchen schon seit Jahren nach Lösungen

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Junior-Chef Felix Pieper mit dem Schreiben an den Petitionsausschuss. "Wir sind alle fassungslos".

Junior-Chef Felix Pieper mit dem Schreiben an den Petitionsausschuss. “Wir sind alle fassungslos”.

Bad Honnef | Für die derzeitige Situation im Weinanbaugebiet unterhalb des Siegfriedfelsens am Drachenfels hat Felix Pieper, Junior-Chef von Weingut Pieper, überhaupt kein Verständnis.

Abgesehen von dem unmöglichen Zeitpunkt des Besuchs der Beamtin und des Beamten der Bezirksregierung am Freitag versteht er nicht, dass weder der VVS als Eigentümer des Siegfriedfelsens noch die Stadt Bad Honnef als Zuständige für die Verkehrssicherheit etwas unternommen haben. “Schon vor drei Jahren haben wir mit Vertretern des VVS, des Kreises und der Stadt zusammengesessen und über das Sicherheitsproblem gesprochen – vergebens”, so Felix Pieper verbittert.

Keine Erklärung hat er auch dafür, warum die Winzer erst aus der Presse vom Gutachten des Geologischen Dienstes NRW erfahren haben. “Warum sind wir nicht über die Ergebnisse informiert worden?  Schließlich sind wir doch existenziell betroffen.”

Nachgelegt hat heute der Bürger- und Ortsverein Rhöndorf. Bereits am 24.5.2013 überreichte der Vorstand der Präsidentin des Landtags NRW eine Petition mit dem Ziel, die Weinbergswege wieder zu öffnen. Jetzt gelte: “Wir wollen kein Betretungsverbot für die Arbeiter im Weinberg und eine Öffnung der Weinberge.”

In dem Geo-Gutachten stünde lediglich, dass auch in Zukunft Steine und Felsbrocken vom Drachenfels rollen könnten. Dieser Vorgang liefe schon seit 800000 Jahren ab und er trüge den namen Erosion. Vorsitzender Haselier: “Ohne eine qualifizierte Klärung der Risikofolge kann ein so weitreichender Eingriff eigentlich nicht verfügt werden. Sollte sich wieder Erwarten doch herausstellen, dass eine reale Gefahr für die Menschen besteht, dann muss immer noch die Verhältnismäßigkeit geklärt werden.” Außerdem müsse die Bedeutung des Weinbaus im Siebengebirge dazu führen, dass sich das Land tatkräftig und mit öffentlichen Mittel engagiere.

Stadt und VVS haben sich bis jetzt noch nicht bei den betroffenen Winzern gemeldet, Anfragen von honnefshopping.de wurden noch nicht beantwortet.

Für den zuständigen Forstdirektor Bernd Schwontzen steht fest, dass der Steinschlag eine Gefährdung für die Menschen darstellt. Er brachte das BGH-Urteil zur Verkehrssicherungspflicht im Wald ins Spiel, nachdem eine Haftung des Waldbesitzers wegen Verletzung der Verkehrssicherungspflicht nicht grundsätzlich für waldtypische Gefahren besteht.

Die Winzer haben jetzt einen Rechtsbeistand engagiert. Gehen die Trauben kaputt, weil sie zum Beispiel nicht mehr gegen Pilzbefall geschützt werden können, besteht unter Umständen ein Anspruch auf Schadensersatz.

Felix Pieper: “Der Pilzbefall hat bereits begonnen und wird bei der vorausgesagten schwül-warmen Witterung fortschreiten. In zwei Wochen kann dann alles zerstört sein.” Sechsstellig sei die Zahl der Umsatzgröße in EUR. Sechsstellig sind auch die errechneten Kosten für eine Sicherung des Siegfriedfelsens.

Am Ende müssen die Steuerzahler gar für beide Summen aufkommen.

Der Pilzbefall ist schon heftig im Gange. Können die Reeben nicht geschützt werden, ist in zwei Wochen alles aus.

Der Pilzbefall ist schon heftig im Gange. Können die Reeben nicht geschützt werden, ist in zwei Wochen alles aus.

Auch die Lokalzeit interviewte heute die Weingut-Inhaber Karl-Heinz Broel und Adolf Wilhelm Pieper

Auch die Lokalzeit interviewte heute die Weingut-Inhaber Karl-Heinz Broel und Adolf Wilhelm Pieper

 

 

 

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Bad Honnef und Umgebung

„Schule der Zukunft – Bildung für Nachhaltigkeit“ – Netzwerker trafen sich im Rathaus

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Die Teilnehmenden des Netzwerktreffens „Bad Honnef lernt Nachhaltigkeit“ für die Kampagne „Schule der Zukunft – Bildung für Nachhaltigkeit“  – Sitzend v. l.: Maria-Elisabeth Loevenich (Codealk ICT Consulting), Christoph Weiß (Netzwerkkoordinator NRW der Kampagne), Dirk Krämer (Schule Schloss Hagerhof), Daniela Kniebes (Theodor-Weinz-Grundschule Aegidienberg); stehend v. l.: Johanna Högner (Wirtschaftsförderung der Stadt Bad Honnef), Marcus Killat (Betriebsleiter Abwasserwerk und Bad Honnefer Bäder), Rita Bachmann (Schulleitung Theodor-Weinz-Grundschule Aegidienberg), Daniela Paffhausen (Bad Honnef AG), Stefanie Döpinghaus (St.-Martinus-Grundschule) | Foto: Christine Pfalz

Bad Honnef | Es ging um die „Schule der Zukunft – Bildung für Nachhaltigkeit“. Mitglieder des Netzwerkes „Bad Honnef lernt Nachhaltigkeit“ trafen sich im Rathaus, um sich über die Kampagne auszutauschen. Ziel ist, dass Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) einen hohen Stellenwert in den Schulen erhält.

Kommenden Aktionen und Projektarbeit der Schülerinnen und Schüler wurden im Rathaus besprochen. Die Arbeit für und mit den Kindern wird spannend werden, die Ergebnisse bunt und sehenswert. Am Ende werden die Schülerinnen und Schüler wissen, was es heißt, verantwortungsbewusst und nachhaltig zu handeln.

Im Rathaus ging es um die Netzwerkkriterien, die die Kampagne in Nordrhein-Westfalen vorgibt. Angereist war Christoph Weiß, der Netzwerkkoordinator in Nordrhein-Westfalen, um beratend zur Seite zu stehen.

Das Netzwerk in Bad Honnef wächst, denn die Theodor-Weinz-Grundschule in Aegidienberg hat sich neu angeschlossen, während die Schule Schloss Hagerhof und die Selhofer St.-Martinus-Grundschule schon länger dabei sind. Die Internationale Hochschule hat ebenso ihre Mitarbeit zugesagt. Die Unterstützung der Stadt Bad Honnef durch Wirtschaftsförderung und Betriebsleitung der Eigenbetriebe ist schon seit längerem gewährleistet. Auch die Bad Honnef AG ist seit Jahren Partnerin.

Maria-Elisabeth Loevenich, Koordinatorin in Bad Honnef für Bildung für nachhaltige Entwicklung, fasste zusammen: „Wir haben einen Konsens erarbeitet, wie die Kampagne gestartet werden kann. Die Stadt hatte schon die Auszeichnung der UNESCO erworben gehabt. Jetzt wird es weitergehen, eingebunden in die Landes- und Bundesebene. Dem Ziel, ein gutes lokales Netzwerk aufzubauen, sind wir nähergekommen.“

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Bad Honnef und Umgebung

Straßen.NRW traf Vorkehrungen auf B42 wegen Felssicherung Am Domstein

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Bad Honnef | Heute begann Straßen.NRW mit der Sicherheitsmarkierung zwischen Bad Honnef und Königswinter. Grund ist ein Felsbrocken, der sich aus einer hundert Jahre alten Natursteinmauer unterhalb eines Hauses Am Domstein vor drei Jahren gelöst hatte. Nun müssen Sicherungsmaßnahmen an der Mauer für rund 300.000 EUR durchgeführt werden.

Das Sicherungsgebiet ist nur von der B42 zugänglich. Deshalb muss zwischen Rhöndorf und Königswinter Höhe Am Domstein eine Fahrspur Richtung Bonn bis Ende November abgesperrt werden. Mit 26 Ankern und einem Netz wird der Felsbereich stabilisiert und ein Herabfallen von Felsstücken auf die B42 verhindert.

Teilweise werden die Anker unter das Haus von Walter Gstirner Am Domstein getrieben. Angst hat er deswegen nicht. Sein Haus sei mittlerweile 100 Jahre alt und werde auch diese Prozedur überstehen. Außerdem sei ja danach von einer erhöhten Sicherheit auszugehen.

Aus naturschutzrechtlichen Gründen wie Grünschnittverbot während der Brutzeiten konnte Straßen.NRW nicht bereits in den Sommerferien mit den Arbeiten beginnen.

Warum erst nach drei Jahren reagiert wurde, soll auch etwas mit den Eigentumsrechten zu tun gehabt haben. Zunächst war offensichtlich niemandem bekannt, wem die Mauer gehört. Ebenfalls gibt es keine Eintragungen in zur Verfügung stehenden Plänen.

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Bad Honnef und Umgebung

Stadt will Menzenberger Stadion am Donnerstag fit machen

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Bad Honnef | Seit Wochen wuchert das Unkraut im städtischen Stadion an der Menzenberger Straße. Besonders störend wirkt sich diese Entwicklung zurzeit im Eingangsbereich aus. Für das Image der Stadt und des FV Bad Honnef nicht gerade förderlich.

Bad Honnefer Bürgerinnen und Bürger schämen sich über so wenig Sinn für Ästhetik und können schon gar keine Verbindung zur aufwändig geführten Dachmarkenkampagne mit dem Slogan “Lebensfreude verbürgt” herstellen. Die Fans der HFV-Gegner wundern sich und machen sich bereits über die Verwahrlosung lustig.

“Honnef heute” wollte von der Stadt wissen: “Warum geschieht nichts?”

Heute erklärte die Stadt den Zustand mit “personellen Engpässen”, die zu den Verschiebungen der Pflegearbeiten geführt hätten. Nun seien sie aber beauftragt und “intern, im Arbeitsplan aufgenommen” worden. Am Donnerstag soll das Stadion wieder in einen Top-Zustand gebracht werden.

Die Nutzer der Sportstätte wird es freuen.

Am 8.10.2017 empfängt der HFV den FC Leverkusen zum nächsten Meisterschaftsspiel. Dann können Honnefer hoffentlich wieder ruhigen Gewissens fragen: “Schön hier. Oder?”

 

Beitrag vom 17.9.2017

 

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