„CDU für Gesamtschule in Trägerschaft des Erzbistums Köln“

Bad Honnef | Die CDU hat sich entschieden. Sie will eine Gesamtschule in Trägerschaft des Erzbistums Köln.  

„Wir haben in der CDU-Fraktion einstimmig dafür votiert, im Schuljahr 2016/2017 eine neue Gesamtschule in Trägerschaft des Erzbistums Köln am Standort der bisherigen Realschule zu unterstützen. Das Erzbistum hat im Sinne der Schülerinnen und Schüler sowie der Stadt Bad Honnef ein gutes Angebot vorgelegt“, erklärten CDU-Fraktionschef Sebastian Wolff und seine Vertreterin Petra Kansy, die gleichzeitig Vorsitzende des städtischen Bildungsausschusses ist.

Die CDU-Fraktion sieht zahlreiche Vorteile durch die Planungen des Erzbistums. „Wir bekommen eine neue Schule in bester Innenstadtlage, die barrierefrei nach den heutigen Standards gebaut wird. Es ist eine private Investition von 22 Millionen in den Bildungsstandort Bad Honnef. Davon träumen viele andere Kommunen“, erläuterte Sebastian Wolff.

Petra Kansy erklärt, dass für die CDU überdies das pädagogische Konzept und der Zugang für alle Kinder zur neuen Schule ein wichtiger Faktor ist. „Das Erzbistum wird an diesem Schulstandort eine eigene Oberstufe einrichten, was für uns ein wichtiger Aspekt bei der Bewertung des pädagogischen Angebotes ist. Zudem hat der Träger deutlich gemacht, dass die sonst übliche Konfessionsbindung bei einem Zug vollständig entfällt. Bei den übrigen Zügen soll die bisherige Quote beibehalten werden. Im Ergebnis kann somit die Hälfte der Schulplätze unabhängig von der Religionszugehörigkeit besetzt werden.“

Dies sieht auch Arif Kablan, Mitglied des Rates und des Bildungsausschusses, positiv. „Wir brauchen den Zugang für alle Kinder aus Bad Honnef. Das christliche Profil der Schule mit verpflichtendem Religionsunterricht bis zur Oberstufe ist ein gutes Angebot, das auch gut von Kindern mit anderen religiösen Überzeugungen genutzt werden kann. Dies hilft dabei, die Unterschiede zwischen der eigenen und der christlichen Religion kennenzulernen und trägt damit letztendlich auch zu einer besseren Integration und Toleranz gegenüber Andersgläubigen bei.“

 

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