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Bürgermeisterkandidat Neuhoff saß auf dem Trockenen

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Kein Tropfen kommt aus der Römer-Quelle. Otto Neuhoff (l.) und Burkhard Hoffmeister saßen auf dem Trockenen

Bad Honnef | Schon als Kind erfrischte sich Bürgermeisterkandidat Otto Neuhoff nach dem Sport an der Römer-Quelle in Rommersdorf – und wurde nie krank. Seit vergangenem Jahr zapft er am Ziepchens-Platz. Die Römer-Quelle wurde von den neuen Eigentümern der Villa Schaaffhausen einfach abgestellt. Begründung: Es habe einen Krankheitsfall gegeben und der mit einer elektrischen Pumpe betriebene Brunnen würde Kosten verursachen. 

Auf seiner Tour durch Bad Honnef besuchte Neuhoff gestern die Stadtteile Bondorf und Rommersdorf und machte auch einen Schlenker zur Villa Schaaffhausen. Dort traf er auf die Investoren, die bislang mit ihren Plänen auf wenig Gegenliebe bei den Rommersdorfern stießen. Natürlich könnte auch das ein Grund sein, warum derzeit kein Wasser aus der Römer-Quelle fließt.

Abfinden wollen sich die “Einheimischen” mit dem trinkwasserlosen Zustand allerdings nicht. Am Sonntag ist ein Meeting geplant, dann soll das weitere Vorgehen besprochen werden.

Das einzige Wasser, auf das die Rommersdorfer Bürger verzichten können, ist das Hochwasser des Möschbachs. Als im Juni 2013 der Himmel seine Schleusen mächtig öffnete, war im historischen Ortskern Land unter. Die Meinungen über die Ursache gehen auseinander. Während Fachleute davon sprechen, ein Rohr, durch das der Möschbach teilweise fließt, sei Schuld an der Unwetterkatastrophe, ist für August Heinen klar, dass die Reinhaltung des Bachverlaufs für Überschwemmungen verantwortlich ist.

Der Möschbach müsse regelmäßig von sperrigen Gegenständen gereinigt werden. Früher sei das kein Problem gewesen. Heute stünden nicht mehr so viele freiwillige Hände zur Verfügung. “Wir suchen dringend Leute, die mithelfen”, sagte Heinen zu Neuhoff.

Der will sich kümmern. Sollte er Bürgermeister werden, wäre er sogar von Amts wegen dazu verpflichtet.

August Heinen, der auch im VVS aktiv ist, erklärt Otto Neuhoff und Kollegen den Möschbach

August Heinen, der auch im VVS aktiv ist, erklärt Otto Neuhoff und Kollegen den Möschbach

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0 Comments

  1. Markus Merz

    19. März 2014 eingestellt am 10:06

    Anstatt die Villa zu besuchen, an deren Zustand die Politik eh nichts ändern kann, sollten die Politiker bzw. die, die es werden wollen, sich um das das ehemalige Altenheim kümmern. Dort vergeht mittlerweile keine Woche, wo nicht ein Polizeieinsatz ist. Mittlerweile hat es dort öfters gebrannt, alles ist vollgeschmiert, Fenster und Türen sind rausgerissen, dort werden Drogen gehandelt und konsumiert. Da kümmert sich keiner drum! Ist vielleicht nicht werbewirksam genug. Ein OB Kanditat wohnt keine 50 Meter von diesem Schandfleck entfernt!

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Bad Honnef und Umgebung

„Schule der Zukunft – Bildung für Nachhaltigkeit“ – Netzwerker trafen sich im Rathaus

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Die Teilnehmenden des Netzwerktreffens „Bad Honnef lernt Nachhaltigkeit“ für die Kampagne „Schule der Zukunft – Bildung für Nachhaltigkeit“  – Sitzend v. l.: Maria-Elisabeth Loevenich (Codealk ICT Consulting), Christoph Weiß (Netzwerkkoordinator NRW der Kampagne), Dirk Krämer (Schule Schloss Hagerhof), Daniela Kniebes (Theodor-Weinz-Grundschule Aegidienberg); stehend v. l.: Johanna Högner (Wirtschaftsförderung der Stadt Bad Honnef), Marcus Killat (Betriebsleiter Abwasserwerk und Bad Honnefer Bäder), Rita Bachmann (Schulleitung Theodor-Weinz-Grundschule Aegidienberg), Daniela Paffhausen (Bad Honnef AG), Stefanie Döpinghaus (St.-Martinus-Grundschule) | Foto: Christine Pfalz

Bad Honnef | Es ging um die „Schule der Zukunft – Bildung für Nachhaltigkeit“. Mitglieder des Netzwerkes „Bad Honnef lernt Nachhaltigkeit“ trafen sich im Rathaus, um sich über die Kampagne auszutauschen. Ziel ist, dass Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) einen hohen Stellenwert in den Schulen erhält.

Kommenden Aktionen und Projektarbeit der Schülerinnen und Schüler wurden im Rathaus besprochen. Die Arbeit für und mit den Kindern wird spannend werden, die Ergebnisse bunt und sehenswert. Am Ende werden die Schülerinnen und Schüler wissen, was es heißt, verantwortungsbewusst und nachhaltig zu handeln.

Im Rathaus ging es um die Netzwerkkriterien, die die Kampagne in Nordrhein-Westfalen vorgibt. Angereist war Christoph Weiß, der Netzwerkkoordinator in Nordrhein-Westfalen, um beratend zur Seite zu stehen.

Das Netzwerk in Bad Honnef wächst, denn die Theodor-Weinz-Grundschule in Aegidienberg hat sich neu angeschlossen, während die Schule Schloss Hagerhof und die Selhofer St.-Martinus-Grundschule schon länger dabei sind. Die Internationale Hochschule hat ebenso ihre Mitarbeit zugesagt. Die Unterstützung der Stadt Bad Honnef durch Wirtschaftsförderung und Betriebsleitung der Eigenbetriebe ist schon seit längerem gewährleistet. Auch die Bad Honnef AG ist seit Jahren Partnerin.

Maria-Elisabeth Loevenich, Koordinatorin in Bad Honnef für Bildung für nachhaltige Entwicklung, fasste zusammen: „Wir haben einen Konsens erarbeitet, wie die Kampagne gestartet werden kann. Die Stadt hatte schon die Auszeichnung der UNESCO erworben gehabt. Jetzt wird es weitergehen, eingebunden in die Landes- und Bundesebene. Dem Ziel, ein gutes lokales Netzwerk aufzubauen, sind wir nähergekommen.“

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Bad Honnef und Umgebung

Straßen.NRW traf Vorkehrungen auf B42 wegen Felssicherung Am Domstein

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Bad Honnef | Heute begann Straßen.NRW mit der Sicherheitsmarkierung zwischen Bad Honnef und Königswinter. Grund ist ein Felsbrocken, der sich aus einer hundert Jahre alten Natursteinmauer unterhalb eines Hauses Am Domstein vor drei Jahren gelöst hatte. Nun müssen Sicherungsmaßnahmen an der Mauer für rund 300.000 EUR durchgeführt werden.

Das Sicherungsgebiet ist nur von der B42 zugänglich. Deshalb muss zwischen Rhöndorf und Königswinter Höhe Am Domstein eine Fahrspur Richtung Bonn bis Ende November abgesperrt werden. Mit 26 Ankern und einem Netz wird der Felsbereich stabilisiert und ein Herabfallen von Felsstücken auf die B42 verhindert.

Teilweise werden die Anker unter das Haus von Walter Gstirner Am Domstein getrieben. Angst hat er deswegen nicht. Sein Haus sei mittlerweile 100 Jahre alt und werde auch diese Prozedur überstehen. Außerdem sei ja danach von einer erhöhten Sicherheit auszugehen.

Aus naturschutzrechtlichen Gründen wie Grünschnittverbot während der Brutzeiten konnte Straßen.NRW nicht bereits in den Sommerferien mit den Arbeiten beginnen.

Warum erst nach drei Jahren reagiert wurde, soll auch etwas mit den Eigentumsrechten zu tun gehabt haben. Zunächst war offensichtlich niemandem bekannt, wem die Mauer gehört. Ebenfalls gibt es keine Eintragungen in zur Verfügung stehenden Plänen.

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Bad Honnef und Umgebung

Stadt will Menzenberger Stadion am Donnerstag fit machen

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Bad Honnef | Seit Wochen wuchert das Unkraut im städtischen Stadion an der Menzenberger Straße. Besonders störend wirkt sich diese Entwicklung zurzeit im Eingangsbereich aus. Für das Image der Stadt und des FV Bad Honnef nicht gerade förderlich.

Bad Honnefer Bürgerinnen und Bürger schämen sich über so wenig Sinn für Ästhetik und können schon gar keine Verbindung zur aufwändig geführten Dachmarkenkampagne mit dem Slogan “Lebensfreude verbürgt” herstellen. Die Fans der HFV-Gegner wundern sich und machen sich bereits über die Verwahrlosung lustig.

“Honnef heute” wollte von der Stadt wissen: “Warum geschieht nichts?”

Heute erklärte die Stadt den Zustand mit “personellen Engpässen”, die zu den Verschiebungen der Pflegearbeiten geführt hätten. Nun seien sie aber beauftragt und “intern, im Arbeitsplan aufgenommen” worden. Am Donnerstag soll das Stadion wieder in einen Top-Zustand gebracht werden.

Die Nutzer der Sportstätte wird es freuen.

Am 8.10.2017 empfängt der HFV den FC Leverkusen zum nächsten Meisterschaftsspiel. Dann können Honnefer hoffentlich wieder ruhigen Gewissens fragen: “Schön hier. Oder?”

 

Beitrag vom 17.9.2017

 

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