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Kommunalpolitik

Bürgermeisterin: Bin sicher, dass wir städtische Mittel zuschießen müssen

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Bad Honnef | In zehn Monaten haben Eltern einen Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz in einer Kindertagesstätte oder bei einer Tagesmutter für ihre Ein- und Zweijährigen. 27.000 Plätze müssen in Nordrhein-Westfalen noch geschaffen werden. Heute Abend tagt der Stadtelternrat. Der möchte sicherlich auch gerne eine Antwort auf die Frage: Frau Bürgermeisterin! Wie ist die Situation in Bad Honnef?

honnefshopping.de: Wie viele Plätze muss Bad Honnef zusätzlich zur Verfügung stellen?

Bürgermeisterin Wally Feiden: Bis zum 1. August 2013 sollen zusätzlich 80 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren in Kindertageseinrichtungen und etwa 20 Plätze in der Kindertagespflege zur Verfügung gestellt werden.

Welche Kosten kommen auf die Stadt zu?

Im Jugendhilfeausschuss wurde ein Fehlbetrag von 1,2 Millionen EUR auf Grund vorliegender Anträge der verschiedenen Träger und der inzwischen geänderten Förderbedingungen durch das Land diskutiert und die Bereitstellung durch die Stadt gefordert. Land und Bund haben die Misere der Kommunen anerkannt und sich erneut zu höheren Fördermitteln durchgerungen. Wie groß das Stück von diesem Kuchen für Bad Honnef ausfallen wird, können wir zurzeit nicht sagen. Ich bin sicher, dass wir auf alle Fälle städtische Mittel zuschießen müssen.

Ist dieses Geld vorhanden bzw. wie kann die Summe bereitgestellt werden?

Ich sehe mich in der Pflicht, den Rechtsanspruch zu erfüllen. In unserem Doppelhaushalt 2012/13 sind für das kommende Jahr in Aufwand und Ertrag die notwendigen Mittel ausgewiesen. Wenn nun die Fördermittel doch geringer ausfallen, werden wir die fehlenden Mittel in einem Nachtrag bereitstellen – allerdings durch Inanspruchnahme von Krediten, so dass andere Maßnahmen zu kürzen sind.

Werden alle interessierten Eltern 2013 einen Platz für ihre Kinder bekommen?

“Hauptsache Familie – Bündnis für Bad Honnef” hat dankenswerterweise eine Bedarfsabfrage initiiert. Auch wenn nicht mit einem kompletten Rücklauf gerechnet werden darf, so erhoffe ich mir doch eine aussagekräftige Bedarfsprognose. Zum Jahreswechsel wird das Anmeldeverfahren für das Kindergartenjahr abgeschlossen sein. Erst dann werden wir wissen, wie viele Plätze tatsächlich benötigt werden.

23.10.2012

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Bad Honnef und Umgebung

Ulla Studthoff ersetzt Barbara Dunkel in SPD-Ratsfraktion

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Ulla Studthoff (2.v.l.), mit Guido Leiwig, Björn Kükenthal, Nicole Werner, Annette Stegger und Julian Schimkowski auf dem Spielplatz am O-Bach

Bad Honnef | Als neues Mitglied der SPD-Fraktion zieht Ulla Studthoff in den Stadtrat ein. Sie folgt auf Barbara Dunkel, die aus privaten Gründen nach Bayern verzogen ist.

„Ich freue mich über die Gelegenheit, jetzt auch im Rat der Stadt aktiv sein zu können“ sagt Ulla Studthoff. Seit 2014 ist sie Mitglied im Kreistag und arbeitet dort in drei Ausschüssen mit. Sie ist im Vorstand des SPD-Ortsvereins aktiv und unterrichtet ehrenamtlich seit mehr als zwei Jahren Geflüchtete. Das alles sorgt für wenig Langeweile im Alltag. So kannte sie es im Berufsleben als Geschäftsführerin von zwei Gesellschaften der beruflichen Bildung und so kann es für sie, wie sie versichert, ruhig weitergehen.

 

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FDP

Standing Ovation bei der Jubiläumsrevue der Poppelsdorfer Schloss-Madämchen und Schloss-Junker

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Foto: Helmut Müller

Bonn | Grandioses Tanztheater erlebte ein begeistertes Publikum im Brückenforum Beuel bei der Premiere der Jubiläumsrevue „Ach Marie, wovon dräums du…“ der Poppelsdorfer Schloss-Madämchen und Schloss-Junker. Es gab viel zu sehen, zu bestaunen und kölsche Lieder zum Mitsingen. Die Geschichte zog jeden sofort in den Bann! Man hatte das Gefühl mittendrin zu sein.

Die Geschichte: Als die ersten Menschen an den Rhein kommen, merken sie schnell, dass es hier am Schönsten ist. Die „Neuankömmlinge“ siedeln sich an und entwickeln ihre eigene kölsche Sproch. Die unbeschwerte, quirlige Marie aus Poppelsdorf (gespielt und getanzt von Marion Schurz) ist eine echte Rheinländerin mit römischen Vorfahren und hat eine ausgeprägte Liebe zum „Vatter Rhing“ (gespielt von Reiner Fritz), dem die rheinische Lebensart auch sehr gefällt.

Das Leben am Rhein ist turbulent. Ständig wirft Marie ihre Ideen über Bord und arrangiert sich mit dem mächtigen Fluss zwischen Traum und Wirklichkeit. Manchmal nimmt die übermütige Marie die Dinge zu sehr auf die leichte Schulter und aus dem gütigen Vatter Rhing wird ein brodelnder Strom, der beinah sein Flussbett verlässt. Nur mit Mühe und Not können Marie und ihre Freunde Schlimmes verhindern.

Marie sieht sich in der Welt um und merkt, dass sie ihren geliebten Rhein niemals verlassen möchte und „dräumt“ von ihrem Leben bei Vatter Rhing.

Gespielt und getanzt wurde Marie‘s „Draum“ von 30 Schloss-Madämchen und Schloss-Junkern, die mit atemberaubendem Tempo über die Bühne wirbelten. Aus dem Nichts kamen u.a. Flugzeuge und Rheinschiffe, die alle von der Truppe selber hergestellt und bemalt wurden, auf die Bühne. Auch der Kostümwechsel, der teilweise auf der Bühne stattfand, war so schnell und unauffällig, dass mancher Zuschauer sich verwundert die Augen rieb.

Die Stimmungswechsel innerhalb des Stückes wurden durch die Lichttechnik besonders in Szene gesetzt. Da blitzte es vom Himmel, als der Vatter Rhing vor lauter Wut sein Flussbett verlassen wollte.

Auch hinter der Bühne waren etliche Helfer im Einsatz, die es geschafft haben, aus dieser Fülle von Requisiten und Kostümen, immer im richtigen Moment das richtige Kostüm und die richtige Requisite anzureichen.

Diese herausragende Produktion verdanken die Madämchen und Junker ihrer Trainerin und Gründerin Marion Schurz, die für die Inszenierung, für die Choreografie der Tänze, für die Handlung und die Texte verantwortlich ist.

Nach dieser großartigen Vorstellung gab es Standing Ovation für die Poppelsdorfer Schloss-Madämchen und Schloss-Junker, die es geschafft haben, ihr Publikum restlos zu begeistern.

Da Begeisterung und Nachfragen nicht verstummten, hat sich die Gruppe für eine baldige Wiederholung dieses Events entschieden.

Die nächste Revue findet am 16.03.2018 um 20:00 Uhr im Brückenforum Bonn-Beuel statt.

Eintrittskarten gibt es ab sofort unter karten@schloss-madaemchen.de oder 0177 8211 613.

Weitere Info’s unter www.schloss-madaemchen.de. (P.N.)

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Bad Honnef und Umgebung

„FDP trifft Handwerk“

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Bad Honnef | Zu einer Dialogveranstaltung „FDP trifft Handwerk“ am Montag, 24. April, 17 Uhr, lädt die FDP in das Restaurant „Haus im Turm“, Drachenfelsstr. 4-7 ein. Ralph Bombis, Sprecher für Mittelstand und Handwerk der FDP-Landtagsfraktion, wird die Ergebnisse einer von der FDP initiierten Enquête-Kommission zur Zukunft von Handwerk und Mittelstand präsentieren.

Eingeladen sind außerdem zahlreiche Handwerker aus Bad Honnef und Königswinter.

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