Vernetzen

Stadt Siebengebirge

Bürgermeister-Porträt zurück in die Heimatstadt

Beitrag

| am

Eheleute Anne und Helmut LangHeinrich übergeben ein Ölporträt des ehemaligen Bürgermeisters Theodor Waechter (1858-1907) an Bürgermeisterin Wally Feiden (links)

Eheleute Anne und Helmut LangHeinrich übergeben ein Ölporträt des ehemaligen Bürgermeisters Theodor Waechter (1858-1907) an Bürgermeisterin Wally Feiden (links)

Bad Honnef | In der Amtszeit 1889 bis 1907 von Bürgermeister Theodor Waechter kündigte sich für die Stadt Honnef am Rhein eine Zeit des Aufschwungs an, was bis heute nachwirkt. Waechter war nach Clemens Adams und Aloys Schumacher der dritte Bürgermeister seit der Ernennung Honnefs zur Stadt.

Er und Stadthonoratioren begrüßten am Honnefer Bahnhof die Königin Sophie von Schweden und Norwegen, die hier zur Kur weilte, und Bürgermeister und Bürgerschaft besuchten ihre Empfänge. Jetzt kehrte das Porträt Theodor Waechters ins neue Rathaus zurück. Die Eheleute Anne und Helmut LangHeinrich schenkten das Gemälde der Stadt und Bürgermeisterin Wally Feiden bedankte sich sehr für das großartige Dokument der Stadtgeschichte.

Die kürzlich verstorbene Mutter von Helmut LangHeinrich hatte das Bild in Ehren gehalten und sogar mit ins Seniorenheim genommen, damit sie es jeden Tag betrachten konnte. Für sie war es ein Stück Familiengeschichte, denn Theodor Waechter war ihr Großvater. Das Ehepaar LangHeinrich übergaben zusammen mit dem Bild noch ein Extra-Blatt der “Honnefer Volkszeitung” vom 27. Dezember (1888) zur Wahl des “Regierungs-Civil-Supernumerar Waechter in Cöln” zum Bürgermeister von Honnef. Außerdem schenkten sie der Stadt Bad Honnef ein Straßenschild mit der Aufschrift Theodor-Waechter-Straße, ein in Sütterlin geschriebenen Brief an die Tochter des ehemaligen Bürgermeisters mit dem Namen Clara Waechter, mit dem “Tante Cilla” ihr zum Namenstag gratulierte, und den Kommunionbrief von Clara. Geheiratet hatte Clara Waechter übrigens in die Familie Werber und der Schenker Helmut LangHeinrich erinnert sich, dass er in seiner Jugendzeit die Bad Honnefer Verwandten im Gutenberghaus besucht hatte.

Theodor Waechter (1858-1907) wurde, nachdem die Stadtverordnetenversammlung ihn gewählt hatte, am 11.01.1889 in sein Amt eingeführt. Er forcierte den Bau des ersten stadteigenen Rathauses am Markt, das am 30.06.1895 eingeweiht wurde. Mit der Erbohrung der “Drachenfelsquelle” 1897 beginnt die Entwicklung Honnefs als Heilbad. Waechter veranlasst den Ankauf der Villa Haarhaus mit ihrem Garten, um Kurpark und Kurhaus zu gestalten. Denn der Fremdenverkehr sollte ausgebaut werden. Wasserwerk und Gaswerk arbeiteten mit Gewinn. Den Bau eines Forsthauses regte Waechter an. Er setzte sich für die Verschönerung von Straßen und Wegen ein. Die Integration der Gläubigen der evangelischen Gemeinde war ihm wichtig. Ein Trauerzug führte durch die Stadt als er 1907 noch während seiner Amtszeit verstarb, denn viele Bürgerinnen und Bürger zollten ihm und seinem Wirken Respekt.

 

Weiterlesen
Anzeigen
Einen Kommentar verfassen

Schreiben Sie einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Stadt Siebengebirge

Ganz Selhof unterm Weihnachtsbaum

Beitrag

| am

Bad Honnef-Selhof | Zum dritten Mal traf sich Ganz Selhof unterm Weihnachtsbaum. Die Idee zu dieser Veranstaltung hatte der Jungesellenverein “Einigkeit macht stark”.

Sogar aus dem fernen Berlin kamen diesmal Sälefer angereist, zum Beispiel Michael Gilgen, der 18 Jahre lang Mitglied im Tambourcorps “Frei Weg” war.

Wer gerne Weihnachtslieder singt, der sollte im nächsten Jahr zur Martinskapelle kommen, wenn es wieder heißt: Ganz Selhof unterm Weihnachtsbaum.

Weiterlesen

Stadt Siebengebirge

Sozialausschuss berät über Seniorenvertretung für Bad Honnef

Beitrag

| am

Bad Honnef | Am Dienstag thematisiert der Sozialausschuss die Einrichtung einer Seniorenvertretung in Bad Honnef. Honnef heute sprach zuvor mit Annette Stegger, frühere stellvertretende Bürgermeisterin und heutiges Mitglied im Vorstand der  Bundesinteressenvertretung für alte und pflegebetroffene Menschen e.V. (BIVA).

Weiterlesen

Stadt Siebengebirge

Wird kostenpflichtiges Parken an Lohfelder Straße wieder abgeschafft?

Beitrag

| am

Bad Honnef | Die Kritik an der Parkraumbewirtschaftung in Bad Honnef ist immer noch heftig. Viel Unverständnis rief vor allem wegen der vielen Schwimmbadnutzer auch die Gebührenerhebung auf dem Parkplatz Lohfelder Straße hervor. Die könnte bald der Vergangenheit angehören.

Gestern Abend beschloss eine Mehrheit es Betriebsausschusses von 5:4 Mitgliedern den Antrag von Grünen und FDP, die Bewirtschaftung des Parkplatzes an der Lohfelder Straße aufzugeben.  Dagegen stimmten CDU und BÜRGERBLOCK.

Klaus Wegner (GRÜNE) “Ich hoffe, dass dies ein erster Schritt ist, um auch im Rat die Rücknahme der Bewirtschaftung des Parkplatzes zu erreichen. Die Bewirtschaftung des Parkplatzes schadet dem Eigenbetrieb “Bad Honnefer Bäder”. Insbesondere Dauerkarteninhaber, Familien, Früh- und Spätschwimmer und Besucher aus entfernten Stadtteilen werden durch die Parkgebühr unverhältnismäßig hoch belastet.” Dieses Jahr registrierte das Schwimmbad 15.304 weniger Besucher als 2016, führte das Ergebnis auf die schlechte Wetterlage zurück.

Eine Rückerstattung von Parkgebühren oder eine kostenfreie Parkplatznutzung für Freibadbesucher, wie dies von der Verwaltung vorgeschlagen wurde, wäre nach Wegners Meinung zu aufwendig und ungerecht gegenüber den Minigolfspielern, Tennisclubmitgliedern und anderen Besuchern der Insel.

Für den Fraktionsvorsitzenden der GRÜNEN könne sich das kostenfreie Parken nicht nur positiv auf die wirtschaftliche Entwicklung der Bad Honnefer Bäder auswirken, sondern auch als Maßnahme der Imageförderung auf die Attraktivität der Stadt.

Weiterlesen

Werbung

wimmeroth_logo

Anzeige-Brunnencafe

brückenhofmuseum

fernsehdoktor

Blog via E-Mail abonnieren

Gib deine E-Mail-Adresse an, um diesen Blog zu abonnieren und Benachrichtigungen über neue Beiträge via E-Mail zu erhalten.
 

Kommentare

Oft angeklickt