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Brückensanierung: Aktuellen Sachstand zur Verkehrsinformation und – lenkung

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Bad Honnef/Bonn – Einen Überblick über den aktuellen Sachstand der konzeptionell – strategischen Arbeiten zur Darstellung der Verkehrsentwicklung und zur optimalen Verkehrsinformation sowie -lenkung im Rahmen der anstehenden Brückensanierungen in und um Bonn herum gab Dieter Siegberg, Leiter des Straßenverkehrsamtes, im Planungs- und Verkehrsausschuss des Rhein-Sieg-Kreises. Betroffen von den Sanierungsarbeiten sind die Brücken der BAB 562 (Südbrücke Bonn) und der BAB 565 (Nordbrücke und Tausendfüßler).

„Gemeinsam mit der Stadt Bonn entwickeln wir zurzeit, auf Grundlage der uns bekannten und verfügbaren Daten und Voraussetzungen, Strategien, wie eine Verkehrsentlastung hergestellt und realistisch umgesetzt werden kann. Dies geschieht in Abstimmung mit den beiden Arbeitsgruppen der Bezirksregierung“, stellte Dieter Siegberg dar.

Von Seiten des Straßenverkehrsamtes des Rhein-Sieg-Kreises, in Zusammenarbeit mit dem Kreisplanungsamt, finden mit den betroffenen Städten und Gemeinden, rechts- und linksrheinisch, Verkehrserhebungen statt. Gleichzeitig wird überlegt, wie der Verkehr auf dem bestehenden Straßennetz bestmöglich geleitet sowie Verkehrsbehinderungen und Staus vermieden werden können.

Im Rhein-Sieg-Kreis, wie auch in Bonn, wird mit den größeren Arbeitgebern gesprochen mit dem Ziel, das Verkehrsaufkommen zu steuern und bei den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern das Bewusstsein für das eigene Verkehrsverhalten zu schärfen.

„Wir werden über flexible Arbeitszeiten reden wie ebenso über Fahrgemeinschaften, die zum Beispiel über eine Internetplattform zustande kommen können“, so Siegberg.
Zwei weitere wichtige Bausteine der vorausschauenden Planung, die bislang noch fehlen, sind zum einen die von NRW durchzuführende Verkehrssimulation sowie die Einschätzung des zu erwartenden Verkehrs vom Landesbetrieb Straßen NRW.

„Gemeinsam mit der Stadt Bonn werden wir uns noch einmal mit einem Schreiben an Verkehrsminister Michael Groschek wenden mit der Bitte, die von uns gewünschte Verkehrssimulation durchführen zu lassen, um tragfähige Erkenntnisse zu erlangen, wie sich die Baustelle der Nordbrücke, für 2015 bis 2019 zu erwarten, und daran anschließend die Generalsanierung des Tausendfüßlers, auf den Verkehr in der Region auswirken. Das ist eine wichtige Grundlage für die Gespräche über Maßnahmen der Verkehrsentlastung mit den betroffenen Kommunen“, unterstrich Dieter Siegberg die Wichtigkeit der Verkehrssimulation.

„Ebenso haben wir die Fachleute des Landesbetriebs Straßen NRW um eine Einschätzung zum Verkehrsaufkommen, zur Verkehrslenkung und insgesamt zur erwartenden Verkehrssituation angesichts der anstehenden Brückensanierung gebeten“, so Dieter Siegberg weiter.

„Staus auf der Nordbrücke sind auch für den Rettungsdienst ein großes Problem, denn jährlich befahren rund 20.000 Alarmtransporte aus dem rechtsrheinischen Rhein-Sieg-Kreis die Nordbrücke, um Bonner Kliniken und Krankenhäuser anzufahren. Erhebliche Zeitverzögerungen wirken sich insgesamt negativ auf den Rettungsdienst aus, deshalb ist der Rhein-Sieg-Kreis sehr stark daran interessiert festzustellen, wie sich die Bauarbeiten auf der Nordbrücke auf die Flüssigkeit des Verkehrs auswirken und ob das Befahren einer Rettungsspur möglich ist“, legte Dieter Siegberg die Dringlichkeit beider Maßnahmen dar.

Eine App im Internet mit aktuellen Informationen zu Bauarbeiten, Straßensperrungen, Staus, Umleitungen, optimalen Autorouten, Bus- und Bahnlinienzeiten soll, so informierte Dieter Siegberg, auf einem noch einzurichtenden online – Infoportal des Landes „Verkehr.NRW“ griffbereit eingerichtet werden. Der Start sei, zum jetzigen Stand, voraussichtlich für Herbst 2013 geplant.

Die Erhebungen und Maßnahmen werden mit den Arbeitsgruppen Köln / Leverkusen und Bonn / Rhein-Sieg-Kreis der Bezirksregierung abgestimmt. Hier werden die Informationen gesammelt, wie sich die Brückensanierungen, beabsichtige Baustellen, Straßensanierungen, Arbeiten am Versorgungsnetz, wie Kanal und Leitungen, auf den Verkehr auf dem nachgeordneten Straßennetz auswirken.

Der Planungs- und Verkehrsausschuss des Rhein-Sieg-Kreises hatte am 31.1.2013 die Kreisverwaltung mit der Erarbeitung abgestimmter umfassender Verkehrsentlastungs und -lenkungsmaßnahmen betraut.

Schon jetzt besteht die Möglichkeit sich im Internet über www.mobil-im-rheinland.de über die aktuelle Verkehrslage, Autorouten, Parkplätze, den ÖPNV und alternative Mobilitätsangebote zu informieren. (hei)

 

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Ganz Selhof unterm Weihnachtsbaum

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Bad Honnef-Selhof | Zum dritten Mal traf sich Ganz Selhof unterm Weihnachtsbaum. Die Idee zu dieser Veranstaltung hatte der Jungesellenverein “Einigkeit macht stark”.

Sogar aus dem fernen Berlin kamen diesmal Sälefer angereist, zum Beispiel Michael Gilgen, der 18 Jahre lang Mitglied im Tambourcorps “Frei Weg” war.

Wer gerne Weihnachtslieder singt, der sollte im nächsten Jahr zur Martinskapelle kommen, wenn es wieder heißt: Ganz Selhof unterm Weihnachtsbaum.

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Sozialausschuss berät über Seniorenvertretung für Bad Honnef

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Bad Honnef | Am Dienstag thematisiert der Sozialausschuss die Einrichtung einer Seniorenvertretung in Bad Honnef. Honnef heute sprach zuvor mit Annette Stegger, frühere stellvertretende Bürgermeisterin und heutiges Mitglied im Vorstand der  Bundesinteressenvertretung für alte und pflegebetroffene Menschen e.V. (BIVA).

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Wird kostenpflichtiges Parken an Lohfelder Straße wieder abgeschafft?

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Bad Honnef | Die Kritik an der Parkraumbewirtschaftung in Bad Honnef ist immer noch heftig. Viel Unverständnis rief vor allem wegen der vielen Schwimmbadnutzer auch die Gebührenerhebung auf dem Parkplatz Lohfelder Straße hervor. Die könnte bald der Vergangenheit angehören.

Gestern Abend beschloss eine Mehrheit es Betriebsausschusses von 5:4 Mitgliedern den Antrag von Grünen und FDP, die Bewirtschaftung des Parkplatzes an der Lohfelder Straße aufzugeben.  Dagegen stimmten CDU und BÜRGERBLOCK.

Klaus Wegner (GRÜNE) “Ich hoffe, dass dies ein erster Schritt ist, um auch im Rat die Rücknahme der Bewirtschaftung des Parkplatzes zu erreichen. Die Bewirtschaftung des Parkplatzes schadet dem Eigenbetrieb “Bad Honnefer Bäder”. Insbesondere Dauerkarteninhaber, Familien, Früh- und Spätschwimmer und Besucher aus entfernten Stadtteilen werden durch die Parkgebühr unverhältnismäßig hoch belastet.” Dieses Jahr registrierte das Schwimmbad 15.304 weniger Besucher als 2016, führte das Ergebnis auf die schlechte Wetterlage zurück.

Eine Rückerstattung von Parkgebühren oder eine kostenfreie Parkplatznutzung für Freibadbesucher, wie dies von der Verwaltung vorgeschlagen wurde, wäre nach Wegners Meinung zu aufwendig und ungerecht gegenüber den Minigolfspielern, Tennisclubmitgliedern und anderen Besuchern der Insel.

Für den Fraktionsvorsitzenden der GRÜNEN könne sich das kostenfreie Parken nicht nur positiv auf die wirtschaftliche Entwicklung der Bad Honnefer Bäder auswirken, sondern auch als Maßnahme der Imageförderung auf die Attraktivität der Stadt.

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