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BHAG: "Wir glauben an die positive Kraft ehrenamtlicher Organisationen"

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Lucas Birnhäupl

Lucas Birnhäupl

Bad Honnef | Vereine sind eine Säule gesellschaftlichen Zusammenlebens. Würde es nicht die vielen ehrenamtlichen Helfer geben, die in Vereinen organisieren, gestalten und verwalten, müsste der Staat diese Aufgaben übernehmen oder die Funktionen mit anderen Angeboten kompensieren.

Von der Bedeutung der Vereine weiß auch die Bad Honnef AG als kommunaler Energieversorger. Mit großem Engagement unterstützt sie die Vereinsarbeit, entwickelt zum Beispiel kreative Wettbewerbe und stellt Preisgelder zur Verfügung. Mit diesem Geld können Vereine dann wichtige Projekte finanzieren, die sonst nicht umsetzbar gewesen wären.

In einem Gespräch erklärt Lucas Birnhäupl, Leiter Marketing und Kommunikation der Bad Honnef AG, die Bedeutung des aktuellen Wettbewerbs “Verein(t) gewinnt”. Mit einem Video können Vereine insgesamt 20.000 EUR gewinnen, allein für den Sieger sind 10.000 EUR vorgesehen.

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Was bedeutet der Wettbewerb „Verein(t) gewinnt“ für die BHAG?

Lucas Birnhäupl: Als lokaler und kommunaler Versorger möchten wir mit „Verein(t) gewinnt“ die Arbeit und das soziale Engagement von Menschen in Vereinen unterstützen. Vereine werden gebraucht, um den Zusammenhalt einer Gesellschaft zu stärken und zu prägen. Genau wie die BHAG, die die Versorgungssicherheit in der Region sicherstellt und Haushalte und Gewerbe mit Energie versorgt. Wir sehen definitiv eine Verbindung.

Wie wichtig schätzen Sie die Vereinsarbeit für die Region um Bad Honnef ein?

Lucas Birnhäupl: Wir glauben an die positive Kraft von ehrenamtlichen Organisationen: Sie bringen Ideen, Konzepte und Initiativen in den öffentlichen Raum ein und sind somit die Energielieferanten für Entwicklungen in unserer Gesellschaft und Region in der wir leben.

Profitiert die regionale Gemeinschaft von Vereinsarbeit?

Lucas Birnhäupl: Vereine sind als zentrales Element einer Gemeinschaft anzusehen – also: Ja! Wir möchten im Zuge des Wettbewerbes gezielt die Bedeutung des bürgerlichen Engagements im Rahmen der Vereinstätigkeit darstellen und unterstützen und das auch über die Stadtgrenzen von Bad Honnef hinaus.

Wie kam es 2012 zum Entschluss von „Verein(t) gewinnt“?

Lucas Birnhäupl: Wir haben nach einer Möglichkeit gesucht, Vereinsarbeit und gesell-schaftliches Engagement aktiv zu unterstützen. Das passt gut zu unserem Unternehmen, da wir uns als lokaler und kommunaler Versorger auch täglich für die Bedürfnisse unserer Mitmenschen einsetzen. Wichtig war uns dabei eine Möglichkeit zu finden, allen Vereinen, ob groß, klein, bekannt oder unbekannt, die Chance zu geben, bei unserem Wettbewerb mitzumachen, eine Förderung zu gewinnen und sich durch unsere Plattform einem breiten Publikum präsentieren zu können. Ganz besonders möchten wir hervorheben, dass wir uns mit „Verein(t) gewinnt“ hierbei nicht nur an Sportvereine richten, sondern vielmehr an sämtliche gemeinnützigen Vereine, egal ob in sozialer, kultureller, sportlicher, politischer oder ge-sellschaftlicher Ausrichtung.

Wie war die Resonanz im letzten Jahr?

Lucas Birnhäupl: Sehr, sehr gut. Darum wiederholen wir dieses Jahr „Verein(t) gewinnt“ auch wieder. Es wäre zu schade, den Wettbewerb nach dem Erfolg von 2012 ein-fach sterben zu lassen. So bekommen auch Vereine, die letztes Jahr zu kurz gekommen sind, eine zweite Chance und können sich neu präsentieren.

Erwarten Sie noch mehr Anmeldungen als im letzten Jahr?

Lucas Birnhäupl: Hoffentlich. Wir freuen uns auf viele Einsendungen. Sehr wichtig für die Vereine ist es aber auch, sich so früh wie möglich mit Ihren Videos für „Verein(t) gewinnt“ anzumelden. Denn je länger ein Video zur Abstimmung frei steht, desto mehr Stimmen können gesammelt werden. Also nicht lang zögern, gegen Ende des Wettbewerbs wird es eng. Wer zuerst kommt, malt zuerst! (PPR)

 

 

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Bad Honnef und Umgebung

„Schule der Zukunft – Bildung für Nachhaltigkeit“ – Netzwerker trafen sich im Rathaus

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Die Teilnehmenden des Netzwerktreffens „Bad Honnef lernt Nachhaltigkeit“ für die Kampagne „Schule der Zukunft – Bildung für Nachhaltigkeit“  – Sitzend v. l.: Maria-Elisabeth Loevenich (Codealk ICT Consulting), Christoph Weiß (Netzwerkkoordinator NRW der Kampagne), Dirk Krämer (Schule Schloss Hagerhof), Daniela Kniebes (Theodor-Weinz-Grundschule Aegidienberg); stehend v. l.: Johanna Högner (Wirtschaftsförderung der Stadt Bad Honnef), Marcus Killat (Betriebsleiter Abwasserwerk und Bad Honnefer Bäder), Rita Bachmann (Schulleitung Theodor-Weinz-Grundschule Aegidienberg), Daniela Paffhausen (Bad Honnef AG), Stefanie Döpinghaus (St.-Martinus-Grundschule) | Foto: Christine Pfalz

Bad Honnef | Es ging um die „Schule der Zukunft – Bildung für Nachhaltigkeit“. Mitglieder des Netzwerkes „Bad Honnef lernt Nachhaltigkeit“ trafen sich im Rathaus, um sich über die Kampagne auszutauschen. Ziel ist, dass Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) einen hohen Stellenwert in den Schulen erhält.

Kommenden Aktionen und Projektarbeit der Schülerinnen und Schüler wurden im Rathaus besprochen. Die Arbeit für und mit den Kindern wird spannend werden, die Ergebnisse bunt und sehenswert. Am Ende werden die Schülerinnen und Schüler wissen, was es heißt, verantwortungsbewusst und nachhaltig zu handeln.

Im Rathaus ging es um die Netzwerkkriterien, die die Kampagne in Nordrhein-Westfalen vorgibt. Angereist war Christoph Weiß, der Netzwerkkoordinator in Nordrhein-Westfalen, um beratend zur Seite zu stehen.

Das Netzwerk in Bad Honnef wächst, denn die Theodor-Weinz-Grundschule in Aegidienberg hat sich neu angeschlossen, während die Schule Schloss Hagerhof und die Selhofer St.-Martinus-Grundschule schon länger dabei sind. Die Internationale Hochschule hat ebenso ihre Mitarbeit zugesagt. Die Unterstützung der Stadt Bad Honnef durch Wirtschaftsförderung und Betriebsleitung der Eigenbetriebe ist schon seit längerem gewährleistet. Auch die Bad Honnef AG ist seit Jahren Partnerin.

Maria-Elisabeth Loevenich, Koordinatorin in Bad Honnef für Bildung für nachhaltige Entwicklung, fasste zusammen: „Wir haben einen Konsens erarbeitet, wie die Kampagne gestartet werden kann. Die Stadt hatte schon die Auszeichnung der UNESCO erworben gehabt. Jetzt wird es weitergehen, eingebunden in die Landes- und Bundesebene. Dem Ziel, ein gutes lokales Netzwerk aufzubauen, sind wir nähergekommen.“

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Bad Honnef und Umgebung

Straßen.NRW traf Vorkehrungen auf B42 wegen Felssicherung Am Domstein

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Bad Honnef | Heute begann Straßen.NRW mit der Sicherheitsmarkierung zwischen Bad Honnef und Königswinter. Grund ist ein Felsbrocken, der sich aus einer hundert Jahre alten Natursteinmauer unterhalb eines Hauses Am Domstein vor drei Jahren gelöst hatte. Nun müssen Sicherungsmaßnahmen an der Mauer für rund 300.000 EUR durchgeführt werden.

Das Sicherungsgebiet ist nur von der B42 zugänglich. Deshalb muss zwischen Rhöndorf und Königswinter Höhe Am Domstein eine Fahrspur Richtung Bonn bis Ende November abgesperrt werden. Mit 26 Ankern und einem Netz wird der Felsbereich stabilisiert und ein Herabfallen von Felsstücken auf die B42 verhindert.

Teilweise werden die Anker unter das Haus von Walter Gstirner Am Domstein getrieben. Angst hat er deswegen nicht. Sein Haus sei mittlerweile 100 Jahre alt und werde auch diese Prozedur überstehen. Außerdem sei ja danach von einer erhöhten Sicherheit auszugehen.

Aus naturschutzrechtlichen Gründen wie Grünschnittverbot während der Brutzeiten konnte Straßen.NRW nicht bereits in den Sommerferien mit den Arbeiten beginnen.

Warum erst nach drei Jahren reagiert wurde, soll auch etwas mit den Eigentumsrechten zu tun gehabt haben. Zunächst war offensichtlich niemandem bekannt, wem die Mauer gehört. Ebenfalls gibt es keine Eintragungen in zur Verfügung stehenden Plänen.

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Bad Honnef und Umgebung

Stadt will Menzenberger Stadion am Donnerstag fit machen

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Bad Honnef | Seit Wochen wuchert das Unkraut im städtischen Stadion an der Menzenberger Straße. Besonders störend wirkt sich diese Entwicklung zurzeit im Eingangsbereich aus. Für das Image der Stadt und des FV Bad Honnef nicht gerade förderlich.

Bad Honnefer Bürgerinnen und Bürger schämen sich über so wenig Sinn für Ästhetik und können schon gar keine Verbindung zur aufwändig geführten Dachmarkenkampagne mit dem Slogan “Lebensfreude verbürgt” herstellen. Die Fans der HFV-Gegner wundern sich und machen sich bereits über die Verwahrlosung lustig.

“Honnef heute” wollte von der Stadt wissen: “Warum geschieht nichts?”

Heute erklärte die Stadt den Zustand mit “personellen Engpässen”, die zu den Verschiebungen der Pflegearbeiten geführt hätten. Nun seien sie aber beauftragt und “intern, im Arbeitsplan aufgenommen” worden. Am Donnerstag soll das Stadion wieder in einen Top-Zustand gebracht werden.

Die Nutzer der Sportstätte wird es freuen.

Am 8.10.2017 empfängt der HFV den FC Leverkusen zum nächsten Meisterschaftsspiel. Dann können Honnefer hoffentlich wieder ruhigen Gewissens fragen: “Schön hier. Oder?”

 

Beitrag vom 17.9.2017

 

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