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Stadt Siebengebirge

Bezirksregierung verwirrt: "Letztlich bleiben Weinberge geschlossen"

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Bad Honnef | Das Privisorium ist eingerichtet, die umfassende Sicherung der Weinberge soll erfolgen. Heute verschickte die Bezirksregierung eine Pressemeldung und teilt mit, das letztlich die Weinberge geschlossen blieben.

Die Bezirksregierung habe zeitlich und räumlich begrenzt bestimmte Arbeiten in den Weinbergen am Siegfriedfelsen zugelassenen. Nachdem dafür große Sandsäcke in einem Wall aufgebaut wurden, habe die Winzerfamilie jetzt auch die weiteren organisatorischen Maßnahmen ergriffen. “Dieses Provisorium ist für den Arbeitsschutz aber keine Dauerlösung. Die Wanderwege sind weiterhin geschlossen”, teilt die Bezirksregierung weiter mit.

Dr. Joachim Schwab, Leiter der Abteilung für Umwelt und Arbeitsschutz bei der Bezirksregierung Köln betont: “Diese Übergangslösung ist kein adäquater Ersatz für den geplanten Schutzzaun. Wenn alle Flächen wieder freigegeben und die Wanderwege geöffnet werden sollen, reicht ein solches Provisorium nicht aus.”

So sei etwa die arbeitsintensive Traubenernte weiterhin ausgeschlossen, weil hier die Arbeiterinnen und Arbeiter lange in den Weinbergen arbeiteten und damit der von den Gutachtern festgestellten Steinschlaggefahren ausgesetzt wären. Für den steilsten Teil des Weinbergs bleibe das Arbeitsverbot bestehen. Die provisorischen Maßnahmen müssten auch fortwährend vor möglichen Wetterereignissen, wie etwa lange Frostperioden oder Dauerregen, hinterfragt werden. So sei es möglich, dass auch weiterhin Arbeiten in den Weinbergen nicht ausgeführt werden können.

Neben der Traubenernte im Herbst fielen noch viele andere Arbeiten wie zum Beispiel die Bodenbearbeitung mit Mulcher und Kreiselegge, so die Bezirksregierung. Auf diese Arbeiten könne nicht länger als ein Jahr verzichtet werden. Insofern eigneten sich die getroffenen, provisorischen Maßnahmen per se nicht zur Sicherstellung sämtlicher Arbeiten, die mit der Bewirtschaftung eines Weinbergs einhergehen.

Hinzu käme, dass es sich bei den provisorischen Maßnahmen im Wesentlichen um organisatorische Maßnahmen handele. Dies könne aus Sicht des Arbeitsschutzes allenfalls als vorübergehende Notlösung akzeptiert werden. Dazu erklärte Dr. Joachim Schwab: “In der Anfangsphase sind nach unseren Erfahrungen die Arbeitnehmer noch sensibel für die Gefahren. Mit der Zeit lassen das Gespür für die Gefahr und die notwendige Aufmerksamkeit nach. Deshalb gilt im Arbeitsschutz auch der Grundsatz, dass technischen Maßnahmen immer der Vorzug zu geben ist. Wir haben den arbeitsschutzrechtliche Ermessensspielraum im Sinne der Winzer ausgeschöpft.”

Letztlich blieben die Weinbergwege geschlossen. Die vorübergehenden Maßnahmen schützten nicht die Wanderer. Gerade die Nutzung der Weinberge als Wanderwege sei aber von großem öffentlichem Interesse. Wenn also keine Dauerlösung gefunden werden könne, würde dies in der Konsequenz bedeuten, “dass der Weinanbau nicht dauerhaft betrieben werden kann und die Weinbergwege dauerhaft geschlossen bleiben müssten”.

Jörg Haselier, Vorsitzender dees Bürger- und Ortsvereins Rhöndorf, der auch Träger der Aktion “Rettet den Wein” ist, sieht in der Pressemeldung eine “nüchterne Beschreibung des Status Quo”. Die Frage, ob diese Pressemeldung sein musste, sei aus seiner Sicht nicht zu kommentieren.

 

 

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Stadt Siebengebirge

Endlich: Nächste Woche ist Sessionseröffnung im Kurhaus

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Sessionseröffnung 2015

Bad Honnef | Endlich geht es los: Am Samstag. 18.11.2017, starten alle Honnefer Jecken offiziell in die Session 2017/2018. Das Festkomitee Bad Honnefer Karneval hat ein buntes Programm unter Mitwirkung aller Bad Honnefer Karnevalsvereine zusammengestellt.

Um 19.30 Uhr macht der Bad Honnefer Nachwuchs den Anfang. Sieben Kindertanzgarden mit rund 120 Tänzerinnen und Tänzer aus allen Stadtteilen werden gemeinsam die Kurhausbühne erobern und ihre neuesten Tänze präsentieren. Neben dem frisch proklamierten Aegidienberger Prinzenpaar wird auch das gekürte Siebengebirgsdreigestirn der KG Halt Pol im Kurhaus erwartet.

Traditionell dient die Sessionseröffnung als feierlicher Rahmen, um verdiente Bad Honnefer Jecken auszuzeichnen. So werden auch dieses Jahr wieder Ehrungen erfolgen. Natürlich rockt auch das Stadtsoldatencorps Bad Honnef das Kurhaus.

Neben der Tanzgarde Ziepches Jecke wird die Garde der Großen Selhofer KG ihre neuesten Sessionstänze präsentieren. Ebenso haben die Old Stars ihren Auftritt fest zugesagt.

Als besonderer Höhepunkt bläst gegen 22.00 Uhr Bruce Kapusta in seine “jecke” Trompete.

Durch das Programm führt der Präsident der Großen Selhofer KG, Stefan Meyer. Der Eintritt ist wie jedes Jahr kostenfrei.

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Stadt Siebengebirge

Bürgermeister ehrte “Stadtradeln”-Sieger – 2.119 kg CO2-Emissionen eingespart

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(v.l.) Herr Fuß (1. Platz), Bürgermeister Otto Neuhoff, Herr Merke (2. Platz), Citymanagerin Miriam Brackelsberg | Foto: Klaus Linnig

Bad Honnef | Knapp 60 Radlerinnen und Radler haben dieses Jahr bei der erstmals auch in Bad Honnef laufenden Aktion “Stadtradeln” mitgemacht. Dabei wurden rund 14.925 km gestrampelt und 2.119 kg CO2-Emissionen eingespart. Damit hat Bad Honnef unter den teilnehmenden Kommunen im Rhein-Sieg-Kreis den vierten Platz (von 8) belegt.

Bei einem persönlichen Treffen gratulierten Bürgermeister Otto Neuhoff und Citymanagerin Miriam Brackelsberg den zwei erstplatzierten Radlern, die zwischen dem 27.08. und 16.09.2017 mit 864 und 831 km die längsten Strecken zurückgelegt hatten. Herr Fuß und Herr Merke nahmen im Rathaus als Preise für den 1. und 2. Platz Gutscheine für Bad Honnefer Fahrradgeschäfte entgegen. Der Drittplatzierte, Herr Bechtloff, wird aufgrund eines Urlaubs separat geehrt werden.

Bad Honnef hatte als Kommune nur eine ausreichende Bewertung (4,1) erhalten – verbunden mit einigen positiv herausstechenden Aspekten, die das Radeln in Bad Honnef aber dennoch attraktiv machen. So wurde die Vielzahl von Einbahnstraßen gelobt, die man als Radler auch gegen die Fahrtrichtung des Autoverkehrs nutzen kann. Auch sind die Ziele in der Innenstadt grundsätzlich gut erreichbar.

Neuhoff: “Der Zustand einiger Straßen, die auch vom Radverkehr genutzt werden, ist aus meiner Sicht ein Ärgernis. Da hier immer die Sicherheit eine große Rolle spielt, werden wir beispielsweise bei den betroffenen Landesstraßen mit Strassen.NRW klären müssen, wie hier Abhilfe geschaffen werden kann. Darüber hinaus fließen aber auch zahlreiche Anregungen und Notwendigkeiten wie mehr Radständer und eine Luftstation in der Innenstadt, sowie bessere Verkehrsführung und ein Ausbau des Radwegenetzes in das Stadtentwicklungskonzept ein.”

Beginnend mit der Ausarbeitung eines Radverkehrskonzeptes in der ersten Phase der Umsetzung (2018 bis 2020) sollen unter dem Leitziel “Weiterentwicklung und Qualifizierung des Verkehrsangebote im Umweltverbund Fußgänger/Radfahrer/ÖPNV” dann ab 2020 verschiedene Maßnahmen realisiert werden. In den kommenden Monaten ist zunächst geplant, sich in einer verwaltungsinternen Projektgruppe mit den vorzeitig umsetzbaren Maßnahmen zu beschäftigen. Hierbei ist auch die Einbindung des Verkehrsausschusses geplant.

 

Aus dem InHk:

Leitziel 12: Weiterentwicklung und Qualifizierung der Verkehrsangebote im Umweltverbund Fußgänger/ Radfahrer/ ÖPNV

–       Radabstelllplätze Bahnhof Rhöndorf (bis 2020)

–       Erstellung eines Radverkehrskonzeptes (bis 2020)

–       Ausbau Rheinradweg Rhöndorf/Rheinuferpark/Lohfeld/Fähre (ab 2020)

–       Ausbau Infrastruktur (Parkplätze, Ladeinfrastruktur etc. (ab 2020)

–       Anbindung Rhein-Stadt durch Brücke (ab 2020)

–       Ausbau/Umbau Saynscher Hof mit qual. Radstreifen (ab 2020)

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Stadt Siebengebirge

2797 Unterschriften von Gegnern einer möglichen Stadtgartenbebauung

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Bad Honnef | Immer wieder macht die Stadt neue Grünflächen aus, die zugunsten von Wohnraum versiegelt werden sollen. Aktuell ist der nicht angelegte Bereich des Stadtgartens ein großes Thema. In unmittelbarer Nähe zur B 42 kann sich die Stadt vorstellen, Häuser mit mietpreisgünstigen Wohnungen zu errichten.

Die Bürgerinitiative “Rettet den Stadtgarten” hat etwas dagegen und überreichte heute Bürgermeister Otto Neuhoff 2797 Unterschriften von Bürgerinnen und Bürgern, die mit dieser Planung nicht einverstanden sind. Außerdem bekam Neuhoff die Ergebnisse einer Meinungsumfrage zur Bebauung und zur Stadtentwicklung zugestellt, “mit interessanten Vorschlägen”, wie Initiativensprecher Heinz Jacobs sagte.

Schon einmal setzte sich eine Bürgerinitiative für den Erhalt einer Grünfläche in Bad Honnef ein. Vor 29 Jahren reichten 1000 Unterschriften, um die Bebauung des Reitersdorfer Parks zu verhindern.

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