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Stadt Siebengebirge

Berufsunfähigkeitsversicherungen mit vereinfachten Gesundheitsfragen – Aktuelle Aktionen der Versicherer:

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Neben der Haftpflichtversicherung ist die Berufsunfähigkeitsversicherung die wichtigste Versicherung in unseren Breiten. Leider ist sie aber für viele schwer zu bekommen, denn die Gesundheitsfragen stellen oft eine hohe und häufig auch eine unüberwindbare Hürde da.

Im vergangenen Jahr gab es bei zahlreichen Versicherern Sonderaktionen mit vereinfachten Gesundheitsfragen bei der Berufsunfähigkeitsversicherung und viele unserer Kunden haben diese Chance bereits genutzt. Auch zum Beginn  des Jahres 2014 gibt es zwei Versicherer die noch eine entsprechende Sonderaktion anbieten, die Basler Versicherung (bis zum 30.06.2014) und der Volkswohl Bund (bis zum 31.03.2014).

Bei beiden Versicherern kann man jeweils eine garantierte Rente von bis zu 500 €  pro Monat absichern, insgesamt also maximal 1000 €. Das Angebot der Basler richtet sich aber nur an Kunden die bereits einen BU Vertrag haben, d.h. entweder man hat einen Altvertrag bei dem die Rente nicht ausreicht und erhöht mit der Basler oder man nutzt erst das Angebot des Volkswohl Bund und kann nach diesem Abschluss bei der Basler um weitere 500 € erhöhen.

Wichtige Anmerkung:

Für viele wird die hier zu erzielende Gesamtrente von 1000 € nicht voll ausreichen, aber man muss bei diesen Aktionen berücksichtigen, dass sie sich an Kunden wenden die ansonsten keine Absicherung bekommen würden und dass sich zumindest die Rente der Basler um 3 % pro Jahr erhöhen lässt. 

Das ist deutlich besser als die Alternative – nämlich ganz ohne Schutz da zu stehen.

Da ich jetzt schon die Stimmen derer höre, die auf die Grundsicherungen hinweisen, die ja gar nicht so viel niedriger liegen und das sich eine Absicherung von bis zu 1000 € daher kaum lohnen würde, hier ein paar Argumente warum dieser Rat m.E. haarsträubend ist:

■           Keiner weiß in welcher Höhe es in einigen Jahren noch Grundsicherungen geben wird. Wenn sich zu viele darauf verlassen, muss der „Kuchen“ in immer kleinere Stücke geschnitten werden und es bleibt weniger für den Einzelnen. Wollen sie sich in der Zukunft auf die Möglichkeit einer ausreichenden Grundsicherung verlassen, für wie wahrscheinlich halten sie es, dass diese in 10 oder 20 Jahren ausreichend hoch ist?

■           Kennen sie die Voraussetzungen für die Grundsicherungen, z.B. das sie ihren Lebensunterhalt nicht aus eigenem Vermögen bestreiten können, dieses also zuerst verbrauchen müssen (Sparbücher, Rentenversicherungen, Immobilien, Aktien, etc. – bis auf einen Minimumanteil) bevor sie die Grundsicherungen erhalten, das dem erwerbsfähigen Leistungsberechtigtem jede Arbeit zumutbar ist (insofern sie körperlich und geistig dazu in der Lage sind), das Ihre Wohnungsmiete und Größe angemessen sein muss oder Eigentum zuerst mal verkauft werden muss weil es zu groß ist, usw..

Selbst wenn also mehr besser wäre, nutzen Sie die Gelegenheit sich selbstbestimmt abzusichern, denn sonst kommt zu der Situation “berufsunfähig sein und wenig Geld zur Verfügung haben” ggf. auch noch die Fremdbestimmung durch Sozialbehörden.

Hier jetzt noch eine kurze Zusammenfassung der beiden Angebote:

Volkswohl Bund:

■           maximales Eintrittsalter: 45 Jahre

■           maximal 500 € garantierte Berufsunfähigkeitsrente pro Monat absicherbar

■           keine Berufsklasse 3 absicherbar, z.B. Gerüstbauer

■           keine Beitragsdynamik, keine Nachversicherungsgarantie

■           optional kann eine Pflegerente von bis zu 2500 € eingeschlossen werden

Die Risikofragen beim Volkswohl Bund lauten:

  1. Wurde bei Ihnen bis heute eine HIV Infektion (positiver AIDS-Test), eine Krebserkrankung, ein Herzinfarkt, ein Schlaganfall, eine psychische Störung oder ein Bandscheibenvorfall festgestellt?
  2. Sind Sie zur Zeit in einer medizinischen Behandlung, einer laufenden Therapie, nehmen Sie Drogen oder täglich Medikamente, ist eine Operation geplant oder waren Sie in den letzten 2 Jahren:

■           krankheitsbedingt arbeitsunfähig für einen Zeitraum länger als 2 Wochen

■           anerkannt erwerbsgemindert (MdE/GdS) oder schwerbehindert (GdB)?

  1.  Wurden Anträge auf Lebens-, Berufsunfähigkeits- oder Pflegeversicherung nur zu erschwerten Bedingungen angenommen (z.B. mit Klausel oder Zuschlag), zurückgestellt oder abgelehnt?

 Basler:

■           bestehende Berufsunfähigkeitsversicherung ist Voraussetzung

■           Eintrittsalter zwischen 23 und 50 Jahren

■           maximal 500 € garantierte Rente (mit Bonusrente bis zu 665 €) pro Monat

■           keine Einschränkungen bei den versicherbaren Berufen

■           Beitragsdynamik von bis zu 3 % möglich, Nachversicherungsgarantien sind ausgeschlossen

Die Risikofragen bei der Basler lauten:

  1. Sind Sie in der Freizeit besonderen Gefahren ausgesetzt (z.B. Tauchen, Kampfsport, Bergsport, Sportfliegen, Drachen-, Gleitschirmfliegen, Ultraleichtflug, Fallschirmspringen, Motorsport, aktives Fahren von motorisierten Zweirädern ab 125 ccm, Quads oder Trikes (auch Saisonfahrer), Teilnahme an Wettfahrten, Extremsport)?
  2. Erhalten oder erhielten bzw. beantrag(t)en Sie in den letzten 5 Jahren eine Rente oder Abfindung wegen Berufsunähigkeit/Erwerbsunfähigkeit/Ewerbsminderung/Pflegebedürftigkeit/Dienstunfähigkeit oder körperliche Schäden (ggf. Rentenbescheidabschrift – Begründungsteil mit Versehrtenstufe – beifügen) und/oder besitzen oder beantrag(t)en Sie einen Ausweis nach dem Behindertenrecht?
  3. Haben Sie neben der beantragten Versicherung für den Fall der Berufsunfähigkeit/Erwerbsunfähigkeit/Pflegebedürftigkeit bzw. Invalidität (auch Zusatzversicherung) noch weitere Leistungen zu erwarten oder sind solche beantragt?
  4. Sind Sie uneingeschränkt arbeitsfähig, über Sie Ihre berufliche Tätigkeit in vollem Umfang aus und waren Sie in den letzten 5 Jahren nicht länger als 2 Wochen zusammenhängend arbeitsunfähig?

 

Wenn Sie nun eine Beratung zum Thema Berufsunfähigkeitsversicherung wünschen oder einfach nur ein paar Fachfragen haben, stehe ich Ihnen gerne für ein Telefonat oder persönlich zur Verfügung, natürlich können Sie mir auch eine Email senden.

Mit herzlichen Grüßen

Ihr Thilo Riede

 

Tel. Büro Bonn:                 0228 – 180 30 472

Tel Büro Rheinbreitbach:   02224 – 123 51 67

Email: riede@versicherungsmakler-riede.de

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Stadt Siebengebirge

Sturmtief Friederike schlägt zu – Feuerwehr im Dauereinsatz – Auto unter Zeder begraben

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Bad Honnef | Sturmtief “Friedrike” schlägt in Bad Honnef mächtig zu. Die Freiwillige Feuerwehr ist im Dauereinsatz. Zurzeit ist sie an 20 verschiedenen Stellen tätig, berichtet Pressesprecher Björn Haupt. Das Schmelztal sei zurzeit gesperrt.

Die abgebrochene Spitze einer Zeder hat einen Wagen auf dem Parkplatz der Grundschule am Reichenberg unter sich begraben. Menschen wurden zum Glück nicht verletzt. Der städtische Bauhof leitet derzeit Aufräumarbeiten ein, der Bereich ist abgesperrt.

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Stadt Siebengebirge

Friedhöfe gesperrt – DB fährt nicht

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Bad Honnef | Wegen Sturmtief “Friederike” hat die Stadt bereits den Alten Friedhof und den Waldfriedhof in Bad Honnef gesperrt. Der Zutritt ist verboten. Der Neue Friedhof wird ab 13:30 Uhr gesperrt sein.

Die Deutsche Bahn teilte mit, dass sie sämtlichen Zugverkehr in NRW wegen des Sturms eingestellt hat.

Die Freiwillige Feuerwehr Bad Honnef veröffentlichte eine Warung des Deutschen Wetterdienstes. Demnach können orkanartige Böen mit Geschwindigkeiten bis 115 km/h aus westlicher Richtung auftreten. In Schauernähe sowie in exponierten Lagen müsse mit Orkanböen bis 130 km/h gerechnet werden.

 

 

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Bad Honnef und Umgebung

Bürgerinnen und Bürger gesucht, die sich Gedanken machen über Sinn und Zweck von Strafe

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Bad Honnef | Der Präsident des Landgerichts Bonn sucht für die Zeit vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2023 Erwachsenenschöffinnen und -schöffen für die Strafkammern beim Landgericht Bonn sowie das Amtsgericht Bonn (gemeinsames Schöffengericht Bonn und Königswinter).

Als ehrenamtliche Richterinnen und Richter nehmen Schöffinnen und Schöffen aktiv an Strafprozessen teil und wirken dabei mit gleichem Stimmrecht wie die Richterinnen und Richter an der Urteilsbildung mit.

Die Bewerberinnen und Bewerber werden in eine Vorschlagsliste aufgenommen, die durch den Rat der Stadt Bad Honnef beschlossen und an das Amtsgericht Königswinter weitergeleitet wird. Die Wahl der Schöffinnen und Schöffen erfolgt dann von dort durch den Schöffen-Wahlausschuss. Das Ergebnis der Wahl wird dem Landgericht Bonn mitgeteilt.

Voraussetzungen:

Gesucht werden Bewerberinnen und Bewerber, die in der Gemeinde wohnen und am 01.01.2019 mindestens 25 und höchstens 69 Jahre alt sein werden. Wählbar sind deutsche Staatsangehörige, die die deutsche Sprache ausreichend beherrschen. Wer zu einer Freiheitsstrafe von mehr als sechs Monaten verurteilt wurde oder gegen wen ein Ermittlungsverfahren wegen einer schweren Straftat schwebt, die zum Verlust der Übernahme von Ehrenämtern führen kann, ist von der Wahl ausgeschlossen. Auch hauptamtlich in oder für die Justiz Tätige (Richter, Rechtsanwälte, Polizeivollzugsbeamte, Bewährungshelfer, Strafvollzugsbedienstete usw.) und Religionsdienerinnen und -diener sollen nicht zu Schöffinnen und Schöffen gewählt werden.

Anforderungen

Schöffinnen und Schöffen müssen ihre Rolle im Strafverfahren kennen, über Rechte und Pflichten informiert sein und sich über die Ursachen von Kriminalität und den Sinn und Zweck von Strafe Gedanken gemacht haben. Sie müssen bereit sein, Zeit zu investieren, um sich über ihre Mitwirkungs- und Gestaltungsmöglichkeiten weiterzubilden.

Schöffinnen und Schöffen sollten über soziale Kompetenzen verfügen, durch die sie das Handeln eines Menschen in seinem sozialen Umfeld beurteilen können. Von ihnen werden Lebenserfahrung und Menschenkenntnis erwartet. Die Lebenserfahrung, die eine Schöffin oder ein Schöffe mitbringen muss, kann aus beruflicher Erfahrung und/oder gesellschaftlichem Engagement resultieren. Dabei steht nicht der berufliche Erfolg im Mittelpunkt, sondern die Erfahrung, die im Umgang mit Menschen erworben wurde. Das verantwortungsvolle Amt einer Schöffin oder eines Schöffen verlangt in hohem Maße Unparteilichkeit, Selbstständigkeit und Reife des Urteils, aber auch geistige Beweglichkeit und – wegen des anstrengenden Sitzungsdienstes – gesundheitliche Eignung. Juristische Kenntnisse irgendwelcher Art sind für das Amt nicht erforderlich.

Benötigte Personalangaben

Für die Aufnahme in die Vorschlagsliste und die vom Amtsgericht einzuholende Auskunft aus dem Bundeszentralregister werden folgende Personalangaben benötigt: Familienname, Vorname(n), ggf. Geburtsname, Geburtsort (bei kreisangehörigen Orten in der Bundesrepublik mit der Angabe des Kreises, bei nicht in der Bundesrepublik gelegenen Orten mit der Angabe des Landes), Tag der Geburt, Beruf (bei Bediensteten des öffentlichen Dienstes auch Angabe des Tätigkeitsbereiches) sowie die Anschrift der vorgeschlagenen Person. Entsprechende Antragsvordrucke sind bei der Verwaltung erhältlich und können auf Anfrage auch elektronisch oder auf dem Postweg übersandt werden.

Informationen und Auskunft

Weitere Informationen können über das Schöffenamt können im Internet unter www.schoeffenwahl.de abgerufen werden. Bürgerinnen und Bürger richten ihre Bewerbung bitte bis zum 21. Februar 2018 an die Stadt Bad Honnef, Fachdienst Ordnung, Rathausplatz 1, 53604 Bad Honnef. Ansprechpartnerin bei Rückfragen ist Annette Engels, Zimmer 012, Telefon 02224/184-158, E-Mail annette.engels@bad-honnef.de. Dort können auch entsprechende Antragsvordrucke angefordert werden.

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