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Bad Honnefer Kreispolitker: „Das Siebengebirge nicht durch Windkraft verunstalten“

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Foto: Klaus Döhl (rechts) und Jörg Erich Haselier mit historischem Wildkatzenpräparat

Bad Honnef | Eine klare Position für die Natur und das Siebengebirge – so verstehen die Bad Honnefer Kreistagsabgeordneten Klaus Döhl und Jörg Erich Haselier ihre Initiative im Kreistag gegen den Bau von Windkraftanlagen auf dem Asberg in der rheinlandpfälzischen Verbandsgemeinde Unkel.

Die beiden Angehörigen der CDU-Fraktion werden bei ihrem Antrag von den Königswinterer Siebengebirgsnachbarn und Fraktionskollegen Sebastian Schuster und Bruno Görg unterstützt. Am 12.06. erhob die CDU-Fraktion im Rhein-Sieg-Kreis unter dem Vorsitz von Sebastian Schuster die Initiative der Bad Honnefer zum Antrag einer Resolution für die Kreistagssitzung am 27.06.

“Die Energiewende, die nur im breiten gesellschaftlichen Konsens möglich ist, würde durch die Pläne an Akzeptanz verlieren”, erklärt der Aegidienberger Klaus Döhl, der seit 2004 dem Kreistag angehört. Deshalb solle der Kreistag die Verantwortlichen in Unkel, dem Kreis Neuwied und dem Land Rheinland-Pfalz auffordern, von den bisherigen Plänen Abstand zu nehmen.

Pro Wildkatze, Schwarzstorch und Co.

Positiv bewerten die beiden Kreistagsabgeordneten hier auch das Engagement des Landrats und die Stellungnahme des Rheinischen Vereins für Denkmalpflege und Landschaftsschutz.

“Schützenswerte Arten wie die Wildkatze, die erst seit wenigen Jahren wieder heimisch ist, der Schwarzstorch oder mehrere Fledermausarten machen nicht an der Landesgrenze halt”, sagt Jörg Erich Haselier, der dem Kreistag seit 2009 angehört. Auch für das Rotwild stelle eine 200 Meter hohe Anlage eine massive Beunruhigung dar. Der in Rhöndorf lebende Kreistagsabgeordnete führt weiter aus, dass die Bemühungen um den Asberg auch die Erhaltungsziele des benachbarten Naturschutzgebietes Siebengebirge gefährde.

Massive wirtschafliche Schäden für die Mittelrheinregion

“Es ist mit massiven wirtschaftlichen Schäden für die Mittelrheinregion zu rechnen, die durch die Erträge der Windkraft nicht ausgeglichen werden können”, so die Annahme von Klaus Döhl, der im Kreis die Finanzpolitik als persönlichen Schwerpunkt hat.

Im Kreistag werben die Bad Honnefer, die auch für die CDU im Stadtrat sitzen, gemeinsam mit ihren Unterstützern für eine breite Mehrheit der Resolution “Das Siebengebirge darf nicht durch Windkraftanlagen verunstaltet werden.”

“Nicht nur viele Menschen in der Verbandsgemeinde Unkel sehen das Vorhaben kritisch, sondern auch etliche Bad Honnefer Bürger und Bewohner des Rhein-Sieg-Kreises”, stimmen die beiden Kommunalpolitiker in ihrer Einschätzung überein.

 

 

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CDU

CDU will Lebensqualität der Floßweg-Anlieger erhalten – Nicht vor vollendete Tatsachen stellen

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Bad Honnef-Selhof | Der Floßweg soll keine Durchgangsstraße werden, die Poller sollen erhalten bleiben – dafür setzt sich CDU-Fraktion ein. In einer heute verschickten Pressemitteilung teilt sie die Sorgen der Anlieger, dass bei einer Öffnung der Straße der Floßweg nicht nur von den Anliegern, sondern als eine Durchgangsstraße Richtung Honnef Süd genutzt würde, erklärte CDU-Ratsmitglied Folkert Milch.

Gestern fand eine Begehung des Floßwegs mit den Ratsmitgliedern Ewald, Selzer und Milch mit zahlreichen Anwohnern statt, um deren Bedenken und Anregungen vor Ort zu diskutieren.

Wie schon in einer Bürgerversammlung zuvor artikuliert, sehen laut Milch die Anlieger eine mögliche Öffnung des Floßwegs und die damit verbundene enorme Zunahme des Verkehrs als größtes Problem bei der Planung an. Dies würde nach deren Auffassung zu einer Verminderung der Lebensqualität und einer unwiederbringlichen Veränderung des Charakters der Straße als anwohnerfreundliches Wohngebiet führen.

„Uns ist auch wichtig, daß von der Stadtverwaltung Alternativen zu der bisherigen Planung aufgezeigt werden. Ein Zusammenhang einer möglichen Öffnung des Floßwegs mit der geplanten Bebauung am Weiher ist auch nicht aus der Begründung zu den Bebauungsplänen -Am Weiher- zu entnehmen“, so Ratsmitglied Milch.

Die CDU-Ratsmitglieder regten an, die Bedenken der Bürger schriftlich zusammenzutragen und der Politik und der Stadtverwaltung zur Prüfung vorzulegen. Bestehende Notwendigkeiten, die sich aus zwingenden Rechtsvorschriften ergeben – wie der Ausbau des Floßwegs an sich – sollen den Bürgern in Zukunft besser erklärt werden.

Ratskollege Hans-Joachim Ewald ergänzt: „Die Anliegen der Bürger müssen systematisch aufgearbeitet und erforderliche Maßnahmen erläutert werden. Die Bürger dürfen nicht vor vollendete Tatsachen gestellt werden.“

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Bad Honnef und Umgebung

CDU-Website wird überarbeitet

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Bad Honnef | Nicht zu erreichen ist momentan die Website der CDU Bad Honnef. Sie wird nach Informationen des Ortsverbandes überarbeitet.

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Bad Honnef und Umgebung

Ex-Grüner Hans-Joachim Ewald wechselt zur CDU

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Bad Honnef | Diese Woche wechselt Stadtrat Hans-Joachim Ewald von der Fraktion Bünnis 90/Die Grünen in die Fraktion der CDU. Das teilte heute der CDU-Fraktionsvorsitzende im Stadtrat, Sebastian Wolff mit.

“Wir haben Hans-Joachim Ewald in den letzten 2,5 Jahren als sehr engagierten und zuverlässigen Kollegen kennen gelernt, der sich mit Engagement in die Bad Honnefer Kommunalpolitik einbringt. Es freut uns und daher umso mehr, dass er die CDU als seine neue politische Heimat gewählt hat und freuen uns auf die Bereicherung der Arbeit unserer Fraktion“ so Sebastian Wolff.

Der 53-jährige in Duesburg geborene Unternehmensberater ist verheiratet und hat eine Tochter. Bei der letzten Kommunalwahl hat er für den Wahlbezirk 090, Bad Honnef-Süd, kandidiert.

Neben seiner Ratstätigkeit ist er Mitglied im Haupt- und Finanzausschuss und im Ausschuss für Vergaben und Liegenschaften. Ehrenamtlich ist er als 1. Vorsitzender des
Ökumenischen Netzwerks Integration e.V. tätig.

 

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