Bad Honnef Zentrum des Unwetters

Lief wieder über: Die Kanalisation Ecke Bahnhofstraße/Hauptstraße. Zahlreiche Keller standen in der Umgebung unter Wasser.

Lief wieder über: Die Kanalisation Ecke Bahnhofstraße/Hauptstraße. Zahlreiche Keller standen in der Umgebung unter Wasser.

Bad Honnef | Der Wetterdienst hatte gewarnt, die Schleusen öffneten sich pünktlich. Im Nu standen nach 11.30 Uhr Keller und Straßenzüge in der Bad Honnefer Innenstadt unter Wasser. 

Den Umständen entsprechend glücklich waren die Hausbesitzer, die frühzeitig die Feuerwehr alarmiert hatten, wie zum Beispiel die Bücherei Werber. Dort pumpte die Wehr zügig und professionell den Keller leer. Pech hingegen für die Metzgerei Hielscher in der Hauptstraße. Dort standen Keller und Personalraum unter Wasser. Ebenso im Keller von RC Reisen neben der Volksbank.

Auch die Bahnhofstraße wurde wieder zur Wasserrutsche. Zwar schoss die Wasserfontäne an der Ecke Hauptstraße/Bahnhofstraße nicht mehr so hoch nach oben wie noch 2006 während der Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland. Dennoch hatte die Stadt alle Hände voll zu tun, um ein größeres Chaos zu verhindern.

Die Unwetterzentrale stufte Bad Honnef und das Siebengebirge heute violett ein, Warnung vor extrem starkem Unwetter. Die Region zählte somit zum Unwetterzentrum des Landes.

Heute könnten noch einmal weitere heftige Hagelschauer folgen. In den nächsten Tagen soll sich das Wetter beruhigen. Regen ist aber nicht auszuschließen.

Alle Hände voll zu tun hatten die Mitarbeiter der Stadt. Schnell hatten sie die Situation im Griff. Frage: Hätte man das Überlaufen des Abwasserkanals nicht verhindern können?

Schnell hatten die Helfer die Situation im Griff. Frage: Hätte man das Überlaufen des Abwasserkanals nicht frühzeitig verhindern können?

 

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Kommentare

  • Ralf 21. Juni 2013 um 9:31

    “Hätte man das Überlaufen des Abwasserkanals nicht frühzeitig verhindern können?”

    Mich würde mal interressieren wie man ein extremes Unwetter verhindern kann, der Verfasser scheint ja wohl eine Idee zu haben.

    Antwort
  • Chrisitiane 21. Juni 2013 um 12:31

    Na ja wie soll man sowas verhinder,außer neue Kanäle zu bauen. Man sollte sich einfach mal erkundigen, was für Wassermassen innerhalb von 2 Stunden in Bad Honnef runtergekommen sind. Irgendwann ist einfach der Punkt angekommen, wo der die Vorsorge nicht mehr sicherstellen kann.

    Zudem ist ja nicht das Wasser sondern der Schlamm und die Steine/Müll das Problem…..

    Antwort
  • Ralf 23. Juni 2013 um 22:58

    Solche Unwetter kommen statistisch gesehen alle 50-100 Jahre vor.
    Das die Klimaerwärmung mit reinspielt ist noch nicht statitisch erwiesen.

    Hier nach vielen über 22mm in der Stunde, also 22l/m²
    http://luadb.lds.nrw.de/LUA/wiski/pegel.php?stationsname_n=BadHonnefBruengsberg&yAchse=Anpassung&nachSuche=&hoehe=468&breite=920&datum=2013-06-20&progn=&diagramm=stab&ersterAufruf=&meindatum=20.06.2013&tabellet=Tabelle&ausgis=&meifocus=&neuname=

    Aus diese größe den Kanal zu bauen, wäre fast nicht möglich sowie auch sehr teuer.
    Teuer für den Bürger der durch die Gebühren das alles finanziert.

    Die Steine/Müll wurden nicht im Artikel erwähnt, kamen diese aus der Kanalisation?

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