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Kommunalpolitik

Bildungsausschuss für Beschulungsvereinbarung

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Bad Honnef | Mühsam ernährt sich das Eichörnchen. Der Bildungsausschuss der Stadt Bad Honnef gab der Stadt Königswinter zum wiederholten Male eine Steilvorlage für die Errichtung einer Gesamtschule mit Dependance in Oberpleis und Bad Honnef.

Einstimmig sprachen sich die Fraktionen für die Anträge der Allianz aus, mit Königswinter Gespräche über einen zweizügigen Teilstandort der Gesamtschule in Bad Honnef zu führen und die Verwaltung zu beauftragen, die notwendigen Verhandlungen mit der Bezirksregierung vorzubereiten. Außerdem empfiehlt der Ausschuss dem Rat das Auslaufen der Konrad Adenauer Sekundarschule und eine Beschulungsvereinbarung mit Königswinter. Die lehnte die Allianz bislang ab, weil sie auf den erfolgreichen Verlauf eines Moderationsverfahrens hoffte.

Zuvor erklärten die Fraktionen noch einmal ihre bisherigen Positionen. Die SPD warf der Allianz ihre Zustimmung zu dem Moderationsverfahren vor, was zu Verzögerungen und einer Störung der Verhandlungsführer aus Königswinter und Bad Honnef beigetragen hätte, während die Allianz den Königswinterern das Recht auf  Korrektur von Fehlern einräumte.

Skeptisch bleibt der BÜRGERBLOCK. Ohne Vorliegen eines verbindlichen Beschlusses der Nachbarstadt hätten die Ergebnisse der heutigen Sitzung keinen Wert. Obwohl sich darüber alle Politiker im Klaren waren, konnte sich die Bürgerinitiative zum jetzigen Zeitpunkt nicht mit ihrem Antrag auf Prüfung einer eigenen Privatschulvariante durchsetzen. So sah Martina Ihrig (FDP) die Gefahr, die Königswinterer Stadtmütter und -väter könnten einen solchen Sicherheitsbeschluss als falsches Signal verstehen.

Bürgermeisterin Wally Feiden wies darauf hin, dass es sich bei der Willenserklärung der Stadt Königswinter, in Bad Honnef eine Dependance einzurichten, lediglich um einen Prüfauftrag handeln würde. Zudem wurde noch einmal darauf aufmerksam gemacht, dass allein Königswinter für die Schulpolitik der Gesamtschule, also auch der Dependance, zuständig sei. Bad Honnef habe keinerlei Mitspracherecht, sei lediglich für die Räume, die Finanzierung und andere strukturelle Bedingungen zuständig. Und eine Beschulungsvereinbarung würde nicht garantieren, dass Kinder aus Bad Honnef auch einen Platz bekämen.

Deutlich gaben die CDU-Frauen Petra Kansy und Dagmar Ludzay zu verstehen, dass sie gerne mehr über das Konzept der privaten Gesamtschule erfahren hätten. Bis heute ist nicht geklärt, warum die außerordentliche Ratssitzung im Dezember gegen den Willen der Bürgermeisterin und ohne aktive Beteiligung von FDP und den Grünen abgesetzt wurde. In dieser Sitzung sollte das Konzept vorgestellt werden. Mittlerweile haben sich die Investoren zurückgezogen, weil sie nicht Spielball der Politik sein wollen.

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FDP

Standing Ovation bei der Jubiläumsrevue der Poppelsdorfer Schloss-Madämchen und Schloss-Junker

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Foto: Helmut Müller

Bonn | Grandioses Tanztheater erlebte ein begeistertes Publikum im Brückenforum Beuel bei der Premiere der Jubiläumsrevue „Ach Marie, wovon dräums du…“ der Poppelsdorfer Schloss-Madämchen und Schloss-Junker. Es gab viel zu sehen, zu bestaunen und kölsche Lieder zum Mitsingen. Die Geschichte zog jeden sofort in den Bann! Man hatte das Gefühl mittendrin zu sein.

Die Geschichte: Als die ersten Menschen an den Rhein kommen, merken sie schnell, dass es hier am Schönsten ist. Die „Neuankömmlinge“ siedeln sich an und entwickeln ihre eigene kölsche Sproch. Die unbeschwerte, quirlige Marie aus Poppelsdorf (gespielt und getanzt von Marion Schurz) ist eine echte Rheinländerin mit römischen Vorfahren und hat eine ausgeprägte Liebe zum „Vatter Rhing“ (gespielt von Reiner Fritz), dem die rheinische Lebensart auch sehr gefällt.

Das Leben am Rhein ist turbulent. Ständig wirft Marie ihre Ideen über Bord und arrangiert sich mit dem mächtigen Fluss zwischen Traum und Wirklichkeit. Manchmal nimmt die übermütige Marie die Dinge zu sehr auf die leichte Schulter und aus dem gütigen Vatter Rhing wird ein brodelnder Strom, der beinah sein Flussbett verlässt. Nur mit Mühe und Not können Marie und ihre Freunde Schlimmes verhindern.

Marie sieht sich in der Welt um und merkt, dass sie ihren geliebten Rhein niemals verlassen möchte und „dräumt“ von ihrem Leben bei Vatter Rhing.

Gespielt und getanzt wurde Marie‘s „Draum“ von 30 Schloss-Madämchen und Schloss-Junkern, die mit atemberaubendem Tempo über die Bühne wirbelten. Aus dem Nichts kamen u.a. Flugzeuge und Rheinschiffe, die alle von der Truppe selber hergestellt und bemalt wurden, auf die Bühne. Auch der Kostümwechsel, der teilweise auf der Bühne stattfand, war so schnell und unauffällig, dass mancher Zuschauer sich verwundert die Augen rieb.

Die Stimmungswechsel innerhalb des Stückes wurden durch die Lichttechnik besonders in Szene gesetzt. Da blitzte es vom Himmel, als der Vatter Rhing vor lauter Wut sein Flussbett verlassen wollte.

Auch hinter der Bühne waren etliche Helfer im Einsatz, die es geschafft haben, aus dieser Fülle von Requisiten und Kostümen, immer im richtigen Moment das richtige Kostüm und die richtige Requisite anzureichen.

Diese herausragende Produktion verdanken die Madämchen und Junker ihrer Trainerin und Gründerin Marion Schurz, die für die Inszenierung, für die Choreografie der Tänze, für die Handlung und die Texte verantwortlich ist.

Nach dieser großartigen Vorstellung gab es Standing Ovation für die Poppelsdorfer Schloss-Madämchen und Schloss-Junker, die es geschafft haben, ihr Publikum restlos zu begeistern.

Da Begeisterung und Nachfragen nicht verstummten, hat sich die Gruppe für eine baldige Wiederholung dieses Events entschieden.

Die nächste Revue findet am 16.03.2018 um 20:00 Uhr im Brückenforum Bonn-Beuel statt.

Eintrittskarten gibt es ab sofort unter karten@schloss-madaemchen.de oder 0177 8211 613.

Weitere Info’s unter www.schloss-madaemchen.de. (P.N.)

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Bad Honnef und Umgebung

„FDP trifft Handwerk“

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Bad Honnef | Zu einer Dialogveranstaltung „FDP trifft Handwerk“ am Montag, 24. April, 17 Uhr, lädt die FDP in das Restaurant „Haus im Turm“, Drachenfelsstr. 4-7 ein. Ralph Bombis, Sprecher für Mittelstand und Handwerk der FDP-Landtagsfraktion, wird die Ergebnisse einer von der FDP initiierten Enquête-Kommission zur Zukunft von Handwerk und Mittelstand präsentieren.

Eingeladen sind außerdem zahlreiche Handwerker aus Bad Honnef und Königswinter.

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Bad Honnef und Umgebung

Denis Waldästl: Bezahlbares Wohnen auch in Bad Honnef Thema

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Bad Honnef | Zum Thema „Bezahlbarer Wohnraum“ hatte die SPD Bad Honnef am Mittwoch ins Alte Rathaus eingeladen. Der Landtagskandidat für den Wahlkreis Bad Honnef, Königswinter und Sankt Augustin, Denis Waldästl diskutierte mit Sarah Philipp, SPD-Landtagsabgeordnete und wohnungsbaupolitische Sprecherin.

Bezahlbare Wohnungen seien Mangelware, so Sarah Philipp. Obwohl die Landesregierung zahlreiche Maßnahmen insbesondere für den sozialen Wohnungsbau auf den Weg gebracht hätte, fehlten trotzdem grade in Ballungsräumen bezahlbare Wohnungen.

Philipp betonte, dass das Land neben der klassischen Wohnungsbauförderung auch Angebote vorhalten würde, die für verschiedene Zwecke entwickelt word seien, wie etwa Wohnraum für Behinderte, barrierefreien oder energieeffizienten Umbau. Die Mittel würden über die landeseigene NRW-Bank vergeben.

Denis Waldästl wolle sich für den massiven Ausbau bezahlbaren Wohnraums einsetzen: „Jede Kommune sollte eine verbindliche Quote von 25-30% für bezahlbaren Wohnraum in Neubaugebieten festlegen und somit auch Anreize setzen, dass die Landesförderung vor Ort genutzt wird.“. Zielgruppen der sozialen Wohnungsbauförderung sind für ihn Haushalte unterhalb bestimmter Einkommensgrenzen. Auch in Bad Honnef hätte das Thema „bezahlbares Wohnen“ für viele Bürgerinnen und Bürger eine immer größerer Bedeutung.

 

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