Bad Honnef vernetzt sich

Bad Honnef, 27.06.2012 | Von Tag zu Tag beeinflusst das Internet stärker unseren Tagesablauf. Trotzdem gibt es in Deutschland immer noch viele Menschen, die aus unterschiedlichen Gründen keinen Zugang zum Internet finden. Besonders Frauen, alte Menschen, weniger Gebildete und Begüterte gehören zu dieser Gruppe, berichtete kürzlich der Tagesspiegel.

Die Folgen sind gravierend. Menschen, die das Internet nicht nutzen, sind wirtschaftlich und bildungsmäßig benachteiligt. Sie finden nicht die günstigen Produkte in den Web-Shops und  zum Beispiel weiterführende TV-Informationen bleiben ihnen vorenthalten.

Auf den lokalen Bereich bezogen ist die Problematik ähnlich. Schlimmer noch:

  • Vor allem kleinere Unternehmen, die ihre Leistungen nicht im Web präsentieren, müssen mit Kundenverlusten rechnen.
  • Kunden haben es schwer, günstige Angebote zu recherchieren.
  • Bürger bleiben über gesellschaftliche und politische Angebote uninformiert.
Wer plan- und ziellos im Internet surft, läuft Gefahr, sich sozial zu isolieren.

Das muss nicht sein. Und der beste Weg, wirtschaftliche Kompetenz, bürgerliche Vielfalt und soziale Gemeinschaft zu dokumentieren, ist gemeinsam und überlegt im Web zu zeigen, wer man ist, was man hat und was man kann.

Hatte die Idee “Bad Honnef vernetzt sich”

Hartmut Witte, Kunsthistoriker und Mitglied der Bad Honnefer SPD, fehlte seit langem die kompakte Information über Webangebote in Bad Honnef: “Eine Seite mit allen Internet-Adressen Bad Honnefer Unternehmen, Bürgern und Vereinen wünsche ich mir seit Jahren”, schrieb er an honnefshopping.de.

Jetzt fehlt sie nicht mehr. Bürger, Unternehmen, Vereine, Initiativen, Glaubensgemeinschaften … können ihre Website auf honnefshopping.de unter “Bad Honnef vernetzt sich” kostenlos eintragen lassen. Bad Honnef vernetzt sich. Und die Vorteile werden spürbar sein: Bessere Kommunikation, mehr Kunden, sozialer Zusammenhalt, mehr Bildungskompetenz, größere Wahlbeteiligung und, und, und.

Hier können Sie Ihre Adresse eintragen lassen

 

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Kommentare

  • Ralph Kortgen 29. Juni 2012 um 14:58

    Da hatte Herr Witte eine gute Idee. Gespannt bin ich auch auf die Kreativität der privaten Websites.

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