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Bad Honnef AG: Gewinn futsch – trotzdem zufrieden

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BHAG

Pressekonferenz bei der Bad Honnef AG: v.l. Technischer Vorstand Jens Nehl, Aufsichtsratsvorsitzender Carl Sonnenschein, Finanzvorstand Peter Storck, Leiter Marketing Lucas Birnhäupl

Bad Honnef | Normalerweise erzielen Unternehmen Gewinne, um sie an Investoren und Mitarbeiter weiterzuleiten – und natürlich in die Expansion und Entwicklung von Firmen und Produkten zu stecken. Die Bad Honnef AG hat auch 2012 gut gewirtschaftet und einen Jahresüberschuss in Höhe von 2.715.000,00 EUR erzielt. Nur: Das Geld geht komplett an die Gesellschafter (Anteil der Stadt Bad Honnef: 96,2 Prozent; Unkel: 3,8 Prozent).

415.000 EUR wollen BHAG-Vorstand und -Aufsichtsrat als Gewinnrücklage einstellen. Das wird nicht gelingen, denn die Hauptversammlung wird heute dem Vorschlag der Allianz im Bad Honnefer Rat folgen und auch diesen Gewinn für den Haushalt der Stadt freigeben. Finanzvorstand Peter Storck macht gute Miene zum Spiel: “Das Geld kommt ja so wieder den Bürgern zugute.”

Ansonsten sind Vorstand und Aufsichtsrat mit dem Ergebnis 2012 zufrieden. Zwar ging der Jahresüberschuss gegenüber 2011 von knapp 3.8 Mio EUR auf 2.7 Mio EUR zurück, das habe aber mit “Einmaleffekten” zu tun, die auf das Ergebnis des vorletzten Jahres eingewirkt hätten, so Storck.

Auch bei den Kerngeschäften Strom, Erdgas und Wasser zeigt die Abschlussrechnung schwankende Zahlen. So verringerte sich im Berichtsjahr die an eigene Kunden verkaufte Strommenge von 75,3 Mio. kWh auf 73,7 Mio. kWh, dafür konnte mehr Strom in andere Netzgebiete eingespeist werden. Umgekehrt die Entwicklung beim Gas. Dort konnte eine größere Menge an eigene Kunden verkauft werden, während die Durchleitungsmengen für fremde Lieferanten zurückgingen. Beim Trinkwasser blieb der Verkauf fast gleich.

Jens Nehl, Technischer Vorstand bei der BHAG, erklärt, dass der Bereich der Trinkwasserversorgung weiter ausgebaut wird. “Hier sind Investitionen geplant”. Ebenfalls intensiviert werden soll in das Contracting-Geschäft, die Bereitstellung bzw. Lieferung von Betriebsstoffen wie z.B. Strom und den Betrieb zugehöriger Anlagen.

Nach dem Ausscheiden aus dem Windanlagen-Projekt UWE sind dafür vorgesehene Gelder freigeworden, die nun in andere renditestarke Beteiligungen gesteckt werden und in die TOBI Windenergie GmbH, ein Zusammenschluss der Bad Honnef AG, den Stadtwerken Bad Pyrmont, Bad Salzuflen, Bocholt, Detmold, Hameln, Hildesheim, Iserlohn, Lübben, Menden, Neustadt am Rübenberge, Peine, Steinhagen, Walsrode und Wunstorf. Die kommunalen Unternehmen wollen sich an umweltschonenden Stromerzeugungskapazitäten beteiligen oder selbstständig betreiben.

Ein Jahresziel ist auch die Reduzierung von Störungszeiten und die Aus-, Fort- und Weiterbildung. Ende 2012 beschäftigte die BHAG 94 Mitarbeiter, acht befinden sich zurzeit in einem Ausbildungsverhältnis. Überhaupt ist der Vorstand stolz auf seine Mitarbeiter. Sie blieben dem Unternehmen lange treu und bisher sei es fast immer gelungen, in den Ruhestand verabschiedetet BHAG’ler durch eigene Auszubildende zu ersetzen, so Vorstand Nehl.

Lucas Birnhäupl, neuer Leiter des Fachbereichs Marketing, will die Aktivitäten des Unternehmens im Internet weiter ausbauen. Weitere Ziele sind die Verbesserung von Kundennähe, Nachhaltigkeit und Image. Birnhäupl: “Die Kunden sollen stolz auf ihren Energieanbieter sein.” Nach wie vor wird sich das Unternehmen auch sozial stark engagieren.

 

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Bad Honnef und Umgebung

„Schule der Zukunft – Bildung für Nachhaltigkeit“ – Netzwerker trafen sich im Rathaus

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Die Teilnehmenden des Netzwerktreffens „Bad Honnef lernt Nachhaltigkeit“ für die Kampagne „Schule der Zukunft – Bildung für Nachhaltigkeit“  – Sitzend v. l.: Maria-Elisabeth Loevenich (Codealk ICT Consulting), Christoph Weiß (Netzwerkkoordinator NRW der Kampagne), Dirk Krämer (Schule Schloss Hagerhof), Daniela Kniebes (Theodor-Weinz-Grundschule Aegidienberg); stehend v. l.: Johanna Högner (Wirtschaftsförderung der Stadt Bad Honnef), Marcus Killat (Betriebsleiter Abwasserwerk und Bad Honnefer Bäder), Rita Bachmann (Schulleitung Theodor-Weinz-Grundschule Aegidienberg), Daniela Paffhausen (Bad Honnef AG), Stefanie Döpinghaus (St.-Martinus-Grundschule) | Foto: Christine Pfalz

Bad Honnef | Es ging um die „Schule der Zukunft – Bildung für Nachhaltigkeit“. Mitglieder des Netzwerkes „Bad Honnef lernt Nachhaltigkeit“ trafen sich im Rathaus, um sich über die Kampagne auszutauschen. Ziel ist, dass Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) einen hohen Stellenwert in den Schulen erhält.

Kommenden Aktionen und Projektarbeit der Schülerinnen und Schüler wurden im Rathaus besprochen. Die Arbeit für und mit den Kindern wird spannend werden, die Ergebnisse bunt und sehenswert. Am Ende werden die Schülerinnen und Schüler wissen, was es heißt, verantwortungsbewusst und nachhaltig zu handeln.

Im Rathaus ging es um die Netzwerkkriterien, die die Kampagne in Nordrhein-Westfalen vorgibt. Angereist war Christoph Weiß, der Netzwerkkoordinator in Nordrhein-Westfalen, um beratend zur Seite zu stehen.

Das Netzwerk in Bad Honnef wächst, denn die Theodor-Weinz-Grundschule in Aegidienberg hat sich neu angeschlossen, während die Schule Schloss Hagerhof und die Selhofer St.-Martinus-Grundschule schon länger dabei sind. Die Internationale Hochschule hat ebenso ihre Mitarbeit zugesagt. Die Unterstützung der Stadt Bad Honnef durch Wirtschaftsförderung und Betriebsleitung der Eigenbetriebe ist schon seit längerem gewährleistet. Auch die Bad Honnef AG ist seit Jahren Partnerin.

Maria-Elisabeth Loevenich, Koordinatorin in Bad Honnef für Bildung für nachhaltige Entwicklung, fasste zusammen: „Wir haben einen Konsens erarbeitet, wie die Kampagne gestartet werden kann. Die Stadt hatte schon die Auszeichnung der UNESCO erworben gehabt. Jetzt wird es weitergehen, eingebunden in die Landes- und Bundesebene. Dem Ziel, ein gutes lokales Netzwerk aufzubauen, sind wir nähergekommen.“

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Bad Honnef und Umgebung

Straßen.NRW traf Vorkehrungen auf B42 wegen Felssicherung Am Domstein

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Bad Honnef | Heute begann Straßen.NRW mit der Sicherheitsmarkierung zwischen Bad Honnef und Königswinter. Grund ist ein Felsbrocken, der sich aus einer hundert Jahre alten Natursteinmauer unterhalb eines Hauses Am Domstein vor drei Jahren gelöst hatte. Nun müssen Sicherungsmaßnahmen an der Mauer für rund 300.000 EUR durchgeführt werden.

Das Sicherungsgebiet ist nur von der B42 zugänglich. Deshalb muss zwischen Rhöndorf und Königswinter Höhe Am Domstein eine Fahrspur Richtung Bonn bis Ende November abgesperrt werden. Mit 26 Ankern und einem Netz wird der Felsbereich stabilisiert und ein Herabfallen von Felsstücken auf die B42 verhindert.

Teilweise werden die Anker unter das Haus von Walter Gstirner Am Domstein getrieben. Angst hat er deswegen nicht. Sein Haus sei mittlerweile 100 Jahre alt und werde auch diese Prozedur überstehen. Außerdem sei ja danach von einer erhöhten Sicherheit auszugehen.

Aus naturschutzrechtlichen Gründen wie Grünschnittverbot während der Brutzeiten konnte Straßen.NRW nicht bereits in den Sommerferien mit den Arbeiten beginnen.

Warum erst nach drei Jahren reagiert wurde, soll auch etwas mit den Eigentumsrechten zu tun gehabt haben. Zunächst war offensichtlich niemandem bekannt, wem die Mauer gehört. Ebenfalls gibt es keine Eintragungen in zur Verfügung stehenden Plänen.

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Bad Honnef und Umgebung

Stadt will Menzenberger Stadion am Donnerstag fit machen

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Bad Honnef | Seit Wochen wuchert das Unkraut im städtischen Stadion an der Menzenberger Straße. Besonders störend wirkt sich diese Entwicklung zurzeit im Eingangsbereich aus. Für das Image der Stadt und des FV Bad Honnef nicht gerade förderlich.

Bad Honnefer Bürgerinnen und Bürger schämen sich über so wenig Sinn für Ästhetik und können schon gar keine Verbindung zur aufwändig geführten Dachmarkenkampagne mit dem Slogan “Lebensfreude verbürgt” herstellen. Die Fans der HFV-Gegner wundern sich und machen sich bereits über die Verwahrlosung lustig.

“Honnef heute” wollte von der Stadt wissen: “Warum geschieht nichts?”

Heute erklärte die Stadt den Zustand mit “personellen Engpässen”, die zu den Verschiebungen der Pflegearbeiten geführt hätten. Nun seien sie aber beauftragt und “intern, im Arbeitsplan aufgenommen” worden. Am Donnerstag soll das Stadion wieder in einen Top-Zustand gebracht werden.

Die Nutzer der Sportstätte wird es freuen.

Am 8.10.2017 empfängt der HFV den FC Leverkusen zum nächsten Meisterschaftsspiel. Dann können Honnefer hoffentlich wieder ruhigen Gewissens fragen: “Schön hier. Oder?”

 

Beitrag vom 17.9.2017

 

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